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Jubel bei Renato Steffen: Nach seinem Wechsel zum FC Basel sind ihm Titel garantiert.
Bild: KEYSTONE

Bickel als Verlierer: Der FCB verleitet YB zu Fehlern

Mit Renato Steffen hat wieder einmal ein Leistungsträger eines Schweizer Vereins zum Ligakrösus Basel gewechselt. Grosser Verlierer ist Fredy Bickel, der Steffen im Sommer nicht in die Bundesliga ziehen lassen wollte.

13.01.16, 08:39 13.01.16, 10:04

sebastian wendel / Aargauer Zeitung

Man kann YB-Sportchef Fredy Bickel als schlauen Taktierer betiteln: Seine Massnahme, Renato Steffen vom Trainings- und Spielbetrieb der Berner zu suspendieren, spülte eine mittlere sechsstellige Summe in die Kasse. Weil der FCB, Steffens neuer Arbeitgeber, im Sommer keinen Spieler übernehmen wollte, hinter dem ein halbes Jahr Einzeltraining liegt. Aber letztlich war es Bickels letzte Möglichkeit, in der Vertragsposse nicht komplett das Gesicht zu verlieren, sprich Steffen ablösefrei nach Basel ziehen zu lassen.

Aber die Verlierer im Kampf gegen den FC Basel waren Bickel und YB schon länger: Genauer gesagt seit jenem Zeitpunkt im vergangenen Herbst, als sich Renato Steffen für einen Wechsel zum Ligakrösus entschied. So wie es vor ihm Gilles Yapi (2010) und Raul Bobadilla (2013) taten. Sie waren wie Steffen Leistungsträger im gelb-schwarzen Trikot, auf ihnen lag die Hoffnung der Fans. Aber kaum erfolgte der Lockruf, wären sie alle auf Knien nach Basel gerobbt.

Da wird jeder Fussballer schwach: Beim FCB winken Titel in Massen.
Bild: KEYSTONE

YB bietet viel: ein schönes Stadion, eine tolle Stadt zum Wohnen und Leben, gute Löhne. In diesen Punkten kann YB mit dem FCB mithalten. Aber nicht mehr, wenn es um Titel und um die Champions League geht. Nach fast 30 Jahren ohne Titel glauben tief im Innern wohl auch die YB-Profis selber an das Image des ewigen Zweiten – und gehen, wenn die Titelsammler aus Basel rufen.

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Für die YB-Bosse ein kaum zu ertragender Zustand. Einer, der zu Fehlern verleitet: Im Sommer gab es für Steffen Angebote aus der Bundesliga. Statt ihn für gutes Geld zu verkaufen und die Ablösesumme in einen sportlich gleichwertigen Ersatz zu investieren, beharrte Bickel auf Steffens Verbleib. Obwohl der erfahrene Bickel da eigentlich schon spüren musste, dass Steffen seinen Vertrag nicht verlängern würde.

Doch Bickel, der als Saisonziel einen Titel ausgab, wollte mit dem Verkauf eines Schlüsselspielers kein falsches Signal aussenden. Dazu sei gesagt: Natürlich fundiert die FCB-Erfolgsstory zu einem grossen Teil auf Gigi Oeris Finanzspritzen. Aber genauso entscheidend ist die clevere Personalpolitik der FCB-Verantwortlichen.

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Charly Otherman, 5.5.2017
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  • Jonas Schärer 14.01.2016 06:47
    Highlight Bickel und YB sind mitnichten die Verlierer des Geschäfts... Ravet ist besser, menschlich wie auch fussballerisch... Freddy zeigts den Bashern und das jetzt zum Glück noch für eine Weile... Allez Freddy und Hopp YB!!!
    4 1 Melden
  • dillinger 13.01.2016 16:40
    Highlight Ach wie immer alle über Steffen als den grossen Unsympath sprechen, der der immer so unfair spielt. Genau die gleichen freuen sich über die harte Spielweise der Xhaka Brüder. Wer ist denn nun der grössere Treter und der unfairere? Einer der Xhakas oder Steffen? Da kann sich gerne jeder selber eine Meinung bilden...
    6 4 Melden
  • Gelöschter Benutzer 13.01.2016 13:57
    Highlight MMn. hat Bickel im Sommer richtig entschieden, indem er Steffen nicht verkauft hat. YB hatte Ambitionen. Sie hatten das stärkste Kader der letzten paar Jahre und die Aussicht auf europäischer Ebene zu spielen. Man konnte sogar von der CL träumen. Rausgekommen ist ein Desaster, mit Unruhen durch Fortes Entlassung und Verletzungspech (Gerndt, Sanogo, Hoarau, ...). Vorwerfen kann man Bickel aber um Fall Steffen, dass man nicht mit allen Mitteln die Vertragaverlängerung angestrebt hat. Diese kann man auch 'erkaufen' durch Lohnerhöhung und sonstigen Anreizen.
    12 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 13.01.2016 12:38
    Highlight "Dazu sei gesagt: Natürlich fundiert die FCB-Erfolgsstory zu einem grossen Teil auf Gigi Oeris Finanzspritzen!!"

    Das sagt einer endlich mal was Sache ist, bravo!

    Basel wird nicht ewig oben bleiben, ihre Zeit zu gehen wird kommen!
    18 19 Melden
    • Pisti 13.01.2016 12:54
      Highlight Das ist falsch, früher hat Gigi Oeri massiv investiert, hauptsächlich in die Jugendabteilung. Die mittlerweile einer der besten ist in Europa. Stand jetzt fliesst aber kein Geld mehr. Da wird YB, Luzern, Sion oder auch der FCZ grössre Probleme bekommen wenn deren Investoren abspringen.
      12 7 Melden
    • xlt 13.01.2016 13:13
      Highlight Das hat sicher den Weg geebnet, aber der FCB arbeitet seit Jahren sehr erfolgreich. Das muss man neidlos eingestehen. Aber jede Hochphase nimmt auch irgendwann ein Ende.
      11 0 Melden
    • niklausb 13.01.2016 13:21
      Highlight Also diese Finanzspritzen liegen Jahre zurück und sind längst abgegolten. Was Basel jetzt erwirtschaftet ist einfach nur gutes Management und Eine gute Transferpolitik welche wenn s mal schiefgeht (Kakitani, Bobadilla etc.) nicht gleich das ganze Budget über den Hauffen werfen. Ausserdem die ausrede mit Oeri zieht längst nicht mehr, YB hat die Rihs Brüder und wie wars dazumals mit GC und Spross. Das GC dann einfach schlecht gewirtschaftet hat ist tragisch für GC aber das hatte sicher auch Signalwirkung für andere Vereine unter anderem Basel.
      9 3 Melden
    • smoenybfan 13.01.2016 13:40
      Highlight Es stimmt, ohne die Chemie-Millionen wäre Basel nicht so gross wie es jetzt ist. Aber es wurde halt auch hervorragend gearbeitet, gerade in der Jugendarbeit. Und YB hat ja auch seine Rihs-Brüder, auch wenn die beiden manchmal etwas fragwürdig sind.
      Aber ich denke, YB ist auf dem richtigen Weg. Die vielen Scherben der langen Misswirtschaft sind langsam weggeräumt, die Jugendarbeit funktioniert und man versucht wieder weitdenkend zu arbeiten. S chunnt guet.
      4 2 Melden
    • Against all odds 13.01.2016 13:52
      Highlight Ja natürlich liegen die Finanzspritzen Jahre zurück. Diese waren jedoch notwendig um sich vom Rest der Liga abzusetzen um sich den Titel und die Teilnahme an der CL zu "erkaufen". Mittlerweile sind die Titel und Teilnahmen zum Selbstläufer geworden und die CL-Millionen fliessen praktisch automatisch.
      5 2 Melden
  • Asmodeus 13.01.2016 12:19
    Highlight In diesem Fall sind alle Verlierer.

    YB, weil sie einen, für sie wichtigen Spieler, unter Wert verlieren.
    Bickel, weil er sich selbst lächerlich gemacht hat und sich zukünftig Spieler überlegen werden ob sie zu YB wechseln wollen.
    Der FCB, weil sie jetzt diesen Antibreel im Team haben.
    19 7 Melden
    • Albright 13.01.2016 12:29
      Highlight Antibreel 😂
      25 2 Melden
    • Asmodeus 13.01.2016 12:41
      Highlight Ich hab die Bezeichnung vor Monaten schon mal erklärt.

      Breel ist fair und liebt den Fussball. Sehr vieles geht ihm Locker vom Fuss.

      Steffen ist ein Krampfer. Im Fussball bleibt kein Platz für Fairness. Man muss gewinnen um vorwärts zu kommen. Egal mit welchen Mitteln.

      Die beiden sind für mich wie Tag und Nacht. Wie Orks und Elfen. (und ja Steffen ist ein Ork)
      15 4 Melden
    • xlt 13.01.2016 13:14
      Highlight Bickel hat alles richtig gemacht. Wenn Steffen partout nicht verlängern will, dann soll er gehen. Ein schlechtes Signal wärs gewesen, wenn man ihn ein halbes Jahr auf die Tribüne verbannt hätte.
      12 2 Melden
    • Asmodeus 13.01.2016 15:47
      Highlight Steffen wurde vom Mannschaftstraining ausgeschlossen. Hätte Basel ihn nicht genommen, wäre er auf die Tribüne verbannt worden.

      Und am Weihnachtsessen einen Spieler denunzieren ist auch ganz grosses Kino vom Monsieur Bickel.

      Sein Umgang mit Spielern/Trainern war schon zu Zürcher Zeiten eine Katastrophe.
      2 5 Melden
  • corona 13.01.2016 11:32
    Highlight Bickel vor zu werfen, dass er Steffen besser letzten hätte Sommer verkauen sollen zeigt doch nur wie es um den modernen Fussball steht. Bickel versuchte Kontunität in das Team zu bringen. Das erste Vertragsangebot hatte RS schon im März. Nur haben RS und sein Berater YB immer hin gehalten. Es spricht mMn. für Bickel, dass et Schlüsselspieler möglichst lange versucht beim Verein zu halten. Und es spricht für Bickel, dass er immerhin noch Geld für Steffen erhalten hat.
    37 5 Melden
  • Lowend 13.01.2016 10:59
    Highlight Es gehört halt zum eiskalten Kalkül des FCB, dass man mit hinterhältigen Transferangeboten während der laufenden Saison dem Gegner schaden will, oder warum kauft der FCB sonst dauernd Spieler wie Yapi, Bobadilla, oder Steffen von YB, obwohl diese gar nicht in's Spielkonzept von Basel passen und daher meist auf der Bank sitzen? Im Grunde verfolgt der FCB die gleiche fiese Taktik neben dem Platz, wie Steffen sie auf dem Platz zeigt. Als Berner kann man eigentlich froh sein, dass er, genau wie damals der dauergesperrte Problembär Bobadilla, nun beim FCB für Stunk und gelbe Karten sorgt.
    31 27 Melden
    • ksayu45 13.01.2016 12:30
      Highlight Da spricht einfach der Neid aus Ihnen. Basel ist nun mal die Beste Mannschaft in der Schweiz und kauft deshalb die besten Spieler der Schweiz. Wieso sollte sie ihn nicht kaufen, wenn er zu ihnen will und dann noch für so wenig Geld? So läuft nun mal das Geschäft
      14 19 Melden
    • Asmodeus 13.01.2016 12:44
      Highlight "Basel kauft die besten Spieler der Schweiz..... und Renato Steffen.."

      Habs korrigiert ;)
      12 2 Melden
    • Lowend 13.01.2016 12:51
      Highlight Es ist die Art und Weise, wie der FCB dies tut. Wer einen Spieler kaufen will, soll dies ganz normal in der Transferzeit tun, aber der FCB macht dass jedesmal so, dass diese Wechsel in der gegnerischen Mannschaft möglichst viel Unruhe erzeugen, nur ist dass dank der Reaktion von Bickel dieses Mal nicht gelungen, denn wie wir wissen ersetzt Yoric Ravet von GC Steffen bei YB und dies ohne monatelange Querelen und Zeitungsartikel. So schnell und reibungslos funktioniert eben ein professioneller Transfer unter Fredy Bickel und so läuft das richtige Geschäft! Na, neidisch?
      6 11 Melden
    • Linus Luchs 13.01.2016 13:55
      Highlight Lowend, Fredy Bickel ist Meister darin, Spieler zu demotivieren und zu vertreiben. Wenn es nicht wunschgemäss läuft, kennt er nur eine Antwort: Repression. Von Wertschätzung hat der Mann noch nie etwas gehört. Das war beim FCZ so, und bei YB tut er es wieder. Ihr dürft euren Bickel gerne behalten, so lange wie möglich. ;-)
      9 2 Melden
    • Against all odds 13.01.2016 13:58
      Highlight Ich kann das mit dem Neid nicht mehr hören. Mittlerweile ist es der Standardspruch der bebbis, wenn auch nur die kleinste Kritik oder Argument gegen ihren ach so super Verein gemacht wird. Objektivität sieht, trotz blauroter Brille, anders aus.
      7 5 Melden
    • ksayu45 13.01.2016 16:48
      Highlight das war ja objektiv und nicht aus bebbi-sicht :D
      0 0 Melden
  • jesse.pinkman 13.01.2016 10:28
    Highlight Die unsympathische und unsportliche Art von Renato Steffen passt 1 zu 1 zum "grossen" FC Basel. Daher überrascht dieser Wechsel nicht gross!

    Soll der FCB mit Renato glücklich werden. So darf er wenigstens von allen anderen Fans ohne Bedenken gehasst werden.
    40 30 Melden
    • Mate 13.01.2016 12:41
      Highlight sympathie ist ansichtsache, aber unsportlich? bitte, lass geschwafel ohne fakten aus der diskussion.
      3 14 Melden
    • jesse.pinkman 13.01.2016 12:47
      Highlight Dann bring doch bitte mal deine Fakten, die gegen eine Unsportlichkeit sprechen?

      Ich frage mich ein bisschen ob du überhaupt mal in einem Stadion warst und Renato "Giftzwerg" Steffen live gesehen hast...
      6 1 Melden
    • Mate 13.01.2016 14:31
      Highlight nein mein lieber, so läuft das nicht. wenn du so etwas behauptest, solltest du auch erklären können wieso genau. wenn du nur sagen willst, dass du basel nicht magst, kannst du das in deinem vereinsforum tun.
      3 1 Melden
    • Mate 13.01.2016 15:00
      Highlight um etwas klarzustellen, mein kommentar bezog sich auf basel. das steffen unsportlich ist, bestreitet keiner. und ja, ich war schon genug in stadien um etwas dazu sagen können.
      2 3 Melden
    • jesse.pinkman 14.01.2016 09:17
      Highlight Moment...
      Langsam aber sicher macht diese "Diskussion" keinen Sinn mehr. Trotzdem nehme ich mir nochmal Zeit etwas zu schreiben...

      Mir geht es in meinen Kommentaren überhaupt nicht um den FCBasel selber. In erster Linie geht es um Renato "Giftzwerg" Steffen. Das ein Wechsel aufgrund der Arroganz etc.

      Ich würde dir empfehlen, alle Spiele der letzten zwei SuperLeague Saison von YB anzuschauen. Dann sollte jeder, wirklich jeder die genannte Unsportlichkeit entdecken. Das werde ich nicht für dich tun, da ich ehrlich gesagt Wichtigeres zu tun habe (->PicDump :D)

      Vielleicht auch du... ;)
      2 1 Melden
    • jesse.pinkman 14.01.2016 09:21
      Highlight Und was diskutieren wir hier, wenn sich deine Kommentare auf Basel beziehen und meine auf Steffen?

      Hä!?

      Ich mag Basel nicht, geb ich offen zu, ich hasse Basel! Trotzdem darf ich mich über Renato Steffens Unsportlichkeit äussern ohne von einem Basler (?) Kritik in einem sehr fragwürdigen Ton (Geschwafel?) zu erhalten.

      Habe Fertig!
      1 1 Melden
  • Gibaue 13.01.2016 10:25
    Highlight Die YB Führung ist notorisch unfähig. Der FCB hingegen in Sachen Führung auf Augenhöhe mit den grossen FCB's. Da liegt der Unterschied. Und Steffen ist und bleibt ein Unsympath.
    36 28 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.01.2016 12:41
      Highlight Basel liegt nie und nimmer auf Augenhöhe mit den richtigen FCB's, weder auf noch neben dem Platz, dies nur so nebenbei. Danke trotzdem für den Lacher des Tages!!!
      12 16 Melden
    • Gibaue 13.01.2016 13:44
      Highlight Schön, dass Sie über meinen Kommentar wenigstens lachen können, wenn Sie ihn schon nicht verstanden haben. Die nationalen und internationalen Erfolge des FC Basel unterstreichen deutlich (auch auf europäischer Ebene) die hervorragende Arbeit der Clubführung. Dass Geld allein nicht zum Erfolg reicht, beweisen YB und unzählige andere Vereine in Europa tagtäglich.
      8 1 Melden
  • Linus Luchs 13.01.2016 09:25
    Highlight Im FC Aarau-Fanmagazin wäre dieser Artikel akzeptabel. Da wäre die „Sch… FCB!“-Haltung, die deutlich durchschimmert, halbwegs verständlich. Aber für einen Beitrag in der Aargauer Zeitung ist dieser tendenziöse Text unprofessionell und peinlich.
    Und nein, Sebastian Wendel, der FCB ist auf Gigi Oeris Millionen nicht mehr angewiesen. Sie unterstützt noch die Nachwuchsarbeit. Der Club hat längst gelernt, mit den Erlösen aus sportlichen Erfolgen und aus Transfers klug und weitsichtig umzugehen. Im Gegensatz zu YB, wo ohne die Gebrüder Rihs sehr wahrscheinlich die Challenge League angesagt wäre.
    48 48 Melden
    • SirJoe 13.01.2016 10:41
      Highlight Wo genau siehst du einen Hinweis im Text, dass der FCB noch auf Gigi Oeris Millionen angewiesen ist? Im Text steht, dass der FCB Erfolg zu einem grossen Teil auf Gigi Oeris Finanzspritzen fundiert - was ja auch stimmt. Es wird aber nirgends gesagt, dass der FCB immer noch darauf angewiesen ist.
      34 8 Melden
    • Linus Luchs 13.01.2016 11:05
      Highlight "Natürlich fundiert die FCB-Erfolgsstory zu einem grossen Teil auf Gigi Oeris Finanzspritzen", heisst es wörtlich, SirJoe, im Präsens! Die FCB-Erfolgsstory dauert noch an. Weshalb soll der Leser annehmen, dass die Finanzspritzen nicht mehr gesetzt werden?
      "Ligakrösus", "wären sie alle auf Knien nach Basel gerobbt", "wenn die Titelsammler aus Basel rufen" – aus diesen Formulierungen spricht Verachtung, SirJoe, und es geht mir auf die Nerven, wenn Journalisten auf diesem Fankurvenniveau schreiben. Es steht jedem Club frei, dass er so professionell geführt wird, wie es der FCB tut.
      15 27 Melden
    • JKF 13.01.2016 11:21
      Highlight @LinusLuchs: Fundiert bedeutet für mich, dass etwas darauf fusst oder darin seinen Ursprung fand. Daher ist es auch angebracht zu erwähnen, dass die (unzweifelhaft) Erfolgsgeschichte des FcB auf den erstmaligen Finanzspritzen von Frau Oeri zurückgehen. Natürlich ist dies zum jetztigen Zeitpunkt nicht mehr so, aber die Grundlage des Erfolgs liegt zu einem grossen Teil auch bei diesen. Natürlich ist auch eine fähige Führung notwendig, welche der FcB zweifellos auch aufweist, dass muss ich selbst als GCZ-Fan zugeben.
      15 2 Melden
    • Hayek1902 13.01.2016 11:21
      Highlight Die Erfolgsstory des FCB fundiert auf dieser Finanzspritze und kluger Führung. YB hat(te) das erste ebenfalls, das zweite aber nicht.
      22 2 Melden
    • Linus Luchs 13.01.2016 11:39
      Highlight JFK, wir sollten uns jetzt wohl nicht in Wortklauberei verlieren, aber gemäss Duden bedeutet fundieren: "Auf eine finanzielle Grundlage stellen, mit den nötigen Mitteln versehen, finanziell sichern". (http://www.duden.de/rechtschreibung/fundieren) Da sehe ich keinen zwingenden Bezug zur Vergangenheit.
      Egal, der Autor hat wohl die Vergangenheit gemeint. Ich habe einfach in den letzten Jahren eine Allergie entwickelt gegen dieses Gigis-Millionen-Argument. Der Erfolg des FCB hat schon lange sehr viel mit der Qualität der Führung zu tun. Aber das schreibst du ja selber – als GCZ-Fan. Hut ab!
      8 5 Melden
    • JKF 13.01.2016 11:46
      Highlight @LinusLuchs: Glaube dir die Ablehnung sofort, man merkt sie ja auch nur "schüch"😉
      Verstehe deinen Ärger über den Satz. Ich glaube aber, dass der Autor dies nicht auf die Gegenwart bezog und damit nur die Grundlage des Erfolgs erläutern wollte. Ansonsten finde ich den Artikel eigentlich ganz ok, denn mit den von dir zitierten Worten moniert er eigentlich eher die "Charakterlosigkeit" der Spieler oder zeigt die Stellung des FcB innerhalb des Schweizer Fussballs und da ist er nun mal zur Zeit der Ligakrösus. Du darfst diese Begriffe nicht zu negativ auslegen.

      5 1 Melden
    • SirJoe 13.01.2016 11:54
      Highlight Jeder der bestreitet, dass der FCB sehr gut gewirtschaftet hat und sowohl eine gute Personal- wie auch Entwicklungspolitik bzw. Arbeit betreibt, der hat keine Ahnung oder schaut nicht genau hin.
      Dass der FCB der Ligakrösus ist, ist aber eine Tatsache. Ebenso, dass der Erfolg auf Gigi Oeris Finanzspritzen basiert (oder fundiert), ohne diese wäre der FCB wohl nicht dorthin gekommen wo er jetzt steht.
      Ich finde aber die "auf den Knien nach Basel gerobbt" auch sehr ungeschickt. Natürlich wechseln Spieler zum erfolgreichsten Verein mit den besten Aussichten. Kann man aber auch anders formulieren
      3 1 Melden
    • Asmodeus 13.01.2016 12:25
      Highlight Gigis Finanzspritzen sind eines der Puzzlesteine auf die der Erfolg des FCB fundiert.
      Der Text suggeriert, dass die Finanzspritzen den Grossteil des Erfolgs ausmachen würden und dies ist nicht der Fall.

      Das beste Beispiel dafür stellt YB dar.

      Basel = grosses Stadion, reicher Mäzen (früher), grosses Einzugsgebiet mit vielen Fans
      YB = Grosses Stadion, reiche Mäzen (noch immer), grosses Einzugsgebiet mit vielen Fans.

      Der FCB ist erfolgreich. YB nicht. Und das liegt nicht nur am Erfolg des FCB. Der FCZ konnte eine Weile lang sportlich mithalten. Aktuell versucht es GC besser als YB.
      3 4 Melden
  • xlt 13.01.2016 09:02
    Highlight Bickel als Verlierer? Naja, kann man so sehen. War aber ähnlich wie bei Bobadilla. Wenn der Spieler unbedingt dorthin will, dann muss man ihn ziehen lassen. So gabs wenigstens noch einen Erlös und eine halbe Saison auf der Tribühne hätte auch niemandem gedient. Steffen war zwar gelegentlich hervorragend, aber längst noch nicht so gut wie er gärn wäre. Mal schauen ob der FCB die Endstation darstellt, oder obs tatsächlich noch weiter geht.
    34 0 Melden
    • Asmodeus 13.01.2016 12:26
      Highlight Wenn der FCB die Endstation ist und Steffen sportlich versandet, dann sind mir das die 400 000 CHF des FCB absolut wert ;)
      3 2 Melden
  • Hopper 12.01.2016 23:53
    Highlight Calla, zuffi, gashi, lang, steffen - schon mal was von ehre und stolz gehört fcb?
    45 45 Melden
    • thedarkproject 13.01.2016 00:34
      Highlight Hahaha, das solltest du mal deinen Hoppers sagen. Hatten die nicht mal Sommer und Xhaka ausgeliehen?
      47 12 Melden
    • Wud 13.01.2016 04:48
      Highlight Zuffi? Das ist per Zufall der Sohn von Dario, ein Mann der in den 90ern beachtliches für den FCB geleistet hat in damals schwierigen Zeiten und bis heute Kultstatus in Basel geniesst. Ich finde es sehr schön, dass der Sohn eines meiner Kindheitsidole nun beim selben Verein spielt.
      56 10 Melden
    • monospace 13.01.2016 08:47
      Highlight @Wud ... und der '86 mit YB Meister geworden ist. Mann, '86 ist gefühlte 1000 Jahre her.
      18 3 Melden
    • Hoppla! 13.01.2016 09:47
      Highlight Müsste man nicht eher "Ehre und Stolz" bei den Spielern einfordern als beim Verein? Der FCB holt sich, wie jeder gut geführte Sportklub, die Spieler die ihn weiterbringen. Oder stammen bei GC alle seit frühester Kindheit aus der eigenen Jugend? So nebenbei bemerkt ist aus meiner Sicht "Ehre und Stolz" sowieso fragwürdig.
      9 3 Melden
    • Hayek1902 13.01.2016 11:24
      Highlight für dich ist Fussball ein Hobby, vielleicht wenn du ein trauriger Mensch bist, dein Leben bestimmendes Hobby. Für die Spieler ist Fussball der Job und nicht jeder kann so lange Profi sein wie Buffon. Diese ganze ehre- und stolzexkremente kannst du in der 3. Liga oder sonst wo ablassen. das ist business, da hat es nichts zu suchen.
      8 3 Melden
    • Hopper 13.01.2016 11:29
      Highlight Natürlich stammen nicht alle Hoppers seit Kindheit aus unserer Akademie - ist auch nicht möglich und nicht von mir verlangt. Doch trotzdem könnte ich nie einem Spieler, der vom direkten Konkurrenten (seis nun yb, fcb oder fcz) zu uns wechselt, in unserem Trikot zujubeln... Und nein, ich war kein freund von smilijanic ;)
      1 1 Melden
  • smoenybfan 12.01.2016 23:30
    Highlight Dass Steffen nicht den schönsten Charakter besitzt War ja schon länger klar. Und dass es ein unschöner Abgang wird War auch klar, seit er eine Vertragsverlängerung mit Ausstiegsklausel (Win-Win) abgelehnt hatte.
    Aber lieber in einer Saison, in der wir sowieso weit zurückliegen, als in einer knappen. Und so gibt's immerhin noch ordentlich Bazzeli für YB.
    Hoffe, dafür kann ein neuer Flügelflitzer verpflichtet werden, vorzugsweise ein sympathischerer; -)
    30 4 Melden
    • thedarkproject 13.01.2016 00:35
      Highlight Ordentlich Bazzeli? 400'000 Franken für einen Nationalspieler mit einem Marktwert von 4 Mio. nennst du ein ordentliches Bazzeli? Kein Wunder müssen die Rihs-Brüder bei euch dauernd Geld reinpumpen...
      52 15 Melden
    • smoenybfan 13.01.2016 01:11
      Highlight Habs auch gesehen, habe falsche Mund-zu-Mund-Info erhalten ;-)
      Ja nu, immer noch besser als 0 Franken. Und es wird übrigens doch deutlich mehr als 400'000 sein, wenn auch unter Marktwert.
      Und klar, ihn jetzt so verkaufen zu müssen ist ein Fehler. Hätte man ihn aber vor der Saison verkauft, hätte das für einen Angriff auf Basel auch falsche Signale gesendet. Keine einfache Situation für einen Verein. Sie mussten pokern, leider ist es nicht aufgegangen.
      20 4 Melden
    • Rheinpfeil 13.01.2016 09:28
      Highlight Oh, du hörst mit dem Mund? :-)
      3 13 Melden
  • Phippe 12.01.2016 21:26
    Highlight Ich bin FcB-Fan und der Wechsel nervt mich... Aber irgendwie habe ich Angst um Steffen, denn er wird mit Xhaka zusammen spielen müssen...
    Ob er da lebendig rauskommt ist ungewiss
    33 12 Melden
    • Mia_san_mia 13.01.2016 06:15
      Highlight Das sind Profis, da sollte man schon erwarten dass sie zusammen spielen können. Ist ja nicht so dass die Spieler überall 11 Freunde sind.
      13 1 Melden
    • Wud 13.01.2016 09:38
      Highlight Finde den Transfer auch nicht gut. Aber die beiden sind sich wahrscheinlich ziemlich ähnlich und haben das Potential dickste Kumpel zu werden.... Was sich neckt, liebt sich ;-)
      15 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 12.01.2016 20:38
    Highlight War/bin überzeugter FCB Fan/Sympathisant. Schon seit Gimenez/Rossi - davor hat mich super League nicht gross interessiert.

    Fischer war ein Grund, den FCB nicht mehr so intensiv zu befolgen - Steffen ist jetzt einer, sich vom FCB abzuwenden.

    Schade.
    24 95 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.01.2016 20:56
      Highlight TrueFan? Nääähhh...
      82 10 Melden
    • AL:BM 12.01.2016 21:03
      Highlight Eine sehr oberflächliche Haltung die Sie da annehmen...
      63 7 Melden
    • EinePrieseR 12.01.2016 21:27
      Highlight Lies mal 111 Gründe den FCB zu lieben. Dann wird das schon wieder..
      Und Fischer ist ein super Typ. Steffen kann ich noch zuwenig beurteilen..
      20 21 Melden
    • Gilbert Schiess 12.01.2016 21:58
      Highlight @True, wir werden alle weinen um dich :)
      28 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.01.2016 09:56
      Highlight Ey TrueStory. Ich bin fan des clubs und nicht fan der spieler oder des trainers...
      ist mir vollkommen wurst, wer spielt oder coacht oder den vorsitz hat, ich unterstütze meinen club immer und jederzeit! das nennt man im fall identifiaktion...
      Ei Stadt Ei Liebi
      Rot Blau bis in Tod
      14 7 Melden
  • Schmiedrich 12.01.2016 20:16
    Highlight Nun momentan steht er auf der Liste der unbeliebtesten Schweizer Fussballer wohl knapp auf der 1... Würde Gashi allerdings zu YB wechseln, würde er die Spitzenposition wohl mit Bravour zurückerobern.😉
    38 3 Melden
    • monospace 13.01.2016 08:54
      Highlight Gashi zu YB? Sehr gerne! Wir könnten in Bern DRINGEND unbeliebte Spieler gebrauchen - die dafür Tore schiessen. Ich finde jetzt haben wir's lange genug veryoungboylset. Ich wäre für bös, unsympathisch und unbeliebt - dafür am Ende mit einem Titel.
      18 2 Melden
  • nikolas 12.01.2016 19:38
    Highlight A..... zu A..... passt.
    41 38 Melden
    • UncleHuwi 12.01.2016 20:38
      Highlight A.... zu N..... passt auch
      19 10 Melden
  • Mett-Koch 12.01.2016 19:00
    Highlight Geht hart in die Zweikämpfe und lässt sich selbst aber besonders schnell fallen. Unsympathisch.
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