Sport

Goalie verursacht indirekten Freistoss, weil er kurios zu sich selbst passt

Publiziert: 21.11.16, 20:54 Aktualisiert: 22.11.16, 07:17

Video: streamable

Gemäss dem Fussball-Regelwerk ist es für den Torwart beim Abstoss nicht erlaubt, den Ball zwei Mal zu berühren. Eine Regel, die kaum je zur Anwendung kommt, wurde am Sonntagabend in der dänischen Liga auf kuriose Art und Weise dennoch gebraucht. 

Johan Dahlin vom FC Midtjylland (bei denen seit diesem Sommer ein gewisser Rafael van der Vaart spielt) sieht seinen Abstoss vom starken Wind auf einmal auf das eigene Tor zurückfliegen. Der Torwart reagiert umgehend und schnappt sich das Leder aus der Luft, bevor der Gegner noch an den Ball kommt. 

Der Schiedsrichter hat das Vergehen jedoch erkannt und entscheidet auf indirekten Freistoss für das Heimteam Sønderjyske. Der Standard bringt dann nichts ein und trotzdem kann Sønderjyske am Schluss noch jubeln, weil in der 85. Minute der eingewechselte Stürmer Philip Zinckernagel zum 1:0 Schlussresultat trifft. Wie sagt man so schön: Wer Wind sät, wird ein Tor vom Sturm ernten. (zap)

Hol dir die App!

User-Review:
schlitteln - 18.4.2016
Guter Mix zwischen Seriösem und lustigem Geblödel. Schön gibt es Watson.
2 Kommentare anzeigen
2
Logge dich ein, um an der Diskussion teilzunehmen
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • Predator1997 22.11.2016 10:23
    Highlight Das Wortspiel am Schluss ist so schlecht das es doch wieder lustig ist. XD
    12 2 Melden
    600
  • goncman 21.11.2016 21:33
    Highlight Müsste es nicht noch eine rote Karte geben? Immerhin hat der Torwart eine klare Torchance vereitelt 😂
    20 2 Melden
    600

Afrikanisch ins Stadion: Ein unfassbarer Spiessrutenlauf in 31 Etappen

Fussball-Stadien in Afrika füllen sich normalerweise erst während der Partie. Ich weiss jetzt warum. Meine Odyssee zum Spiel Ghana – Uganda in Port-Gentil. Soviel sei verraten: Einer der Höhepunkte war ein Taxi, dem das Benzin ausging.

Die Stadien am Afrika-Cup füllen sich jeweils erst während der Partie. Seit heute weiss ich ganz genau, warum. Denn erst geniesse ich den Tag in Port-Gentil am weissen Strand im Norden der Stadt:

Um 16 Uhr bin ich zurück in der Unterkunft. Eine Stunde bleibt bis zum Anpfiff der Partie. Am Tag vor dem Spiel legte ich die Strecke im Taxi in 15 Minuten zurück. Easy. Ha! – falsch gedacht. Eine Odyssee. 

Ach ja. Die Heimfahrt verläuft dann natürlich nicht minder unerwartet.

Nach dem Schlusspfiff um …

Artikel lesen