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Der Quendel-Ameisenbläuling gehört zu einer extrem seltenen Art von Schmetterlingen.  bild: wikipedia/vitezslav Manak

Vom Engländer, der einen der seltensten Schmetterlinge tötete und nun verurteilt wird

17.03.17, 16:13 17.03.17, 17:01

Weil er in seiner Heimat extrem seltene Schmetterlinge gefangen und getötet hatte, ist ein britischer Sammler von einem Gericht verurteilt worden. Der Mann sei der Tötung, des Fangens und des Besitzes von mindestens zwei Exemplaren des Quendel-Ameisenbläulings schuldig, befand ein Gericht in Bristol am Freitag.

Das Strafmass wird Anfang April verkündet, dem Mann droht Gefängnis. Der 57-Jährige war dabei beobachtet worden, wie er in Schutzgebieten im Südwesten Englands Quendel-Ameisenbläulinge (Maculinea arion) fing. Bei einer Durchsuchung seines Hauses am folgenden Tag wurden dort grosse Menge toter Schmetterlinge gefunden, darunter zwei Ameisenbläulinge.

Gefunden wegen eBay

Die Ermittler waren dem Mann auf die Schliche gekommen, weil er die seltenen Schmetterlinge auf der Online-Auktionsplattform eBay zum Kauf anbot. Dabei gab er an, die Insekten von Züchtern in anderen europäischen Staaten zu haben.

Der Quendel-Ameisenbläuling wurde im Vereinigten Königreich 1979 für ausgestorben erklärt. In einem Versuch der Wiederansiedlungen wurden 1983 einige aus Schweden eingeführte Exemplare der Art in mehreren Schutzgebieten ausgesetzt.

Laut Artenschützern gibt es einen Schwarzmarkt für die Schmetterlinge. Die Ameisenbläulinge würden von den Anbietern so präpariert, dass sie wie historische Exemplare aus dem 18. Jahrhundert wirkten. (sda/afp)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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  • SVRN5774 17.03.2017 19:01
    Highlight Wow das freut mich, dass Schmetterlinge auch wie Lebewesen behandelt werden (weil sie es ja auch sind) 🦋💚
    93 2 Melden
  • trio 17.03.2017 18:40
    Highlight Bravo!
    83 2 Melden

Studie beweist: Veganer sind unglücklicher als Fleischesser

It's science, Leute ... wir sagen ja nur.

Aufstrecken, wer einen Veganer kennt, der nichts lieber tut, als von seiner fleischlosen Ernährung zu schwärmen und davon, wie glücklich er deshalb sei! Ja – den Typen kennen wir alle. Er ist aber offenbar eher eine Ausnahme. Oder aber er übt sich im Schönreden. Denn während eine allzu einseitig fleischlastige Ernährungsweise vielleicht die Wahrscheinlichkeit von Herzerkrankungen, Fettleibigkeit, Diabetes etc. erhöhen kann, soll das Umgekehrte schlicht zu Unglücklichsein führen. Sagt …

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