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«Black Mirror»: Deshalb lässt die neue Staffel auf sich warten

23.06.2021, 09:3823.06.2021, 10:18

Seit 2019 warten wir auf eine neue Staffel «Black Mirror». Obwohl es um die Serie ruhig geworden ist, hat Netflix sie nicht etwa abgesetzt. Allerdings gibt es bisher auch keine offizielle Bestätigung für eine sechste Staffel. Für eine Erfolgsserie wie «Black Mirror» ist das aussergewöhnlich.

Im ersten Moment scheint Corona der Grund für diese Verzögerung zu sein. Die Pandemie hat so ziemlich jede Serienproduktion um einige Wochen, wenn nicht sogar Monate in die Zwangspause geschickt. Allerdings scheint es bei «Black Mirror» noch nicht einmal neue Drehbücher zu geben, noch wird an diesen gearbeitet, wie Serienschöpfer Charlie Brooker indirekt bestätigt hat. In einem Interview mit Radio Times sagte er:

«Im Moment wüsste ich nicht, wie Geschichten über auseinanderfallende Gesellschaften ankommen würden, also arbeite ich nicht an einer solchen.

Im Moment habe ich Lust, meine Comic-Fähigkeiten wieder aufzufrischen, also habe ich Drehbücher geschrieben, die mich zum Lachen bringen sollen.»

Das grössere Problem sind die Rechte

Was Brooker bei seiner Aussage ausklammert, ist, dass die Produktion von neuen Episoden aktuell in der Schwebe hängt. Denn im Januar 2020, also noch bevor die Coronapandemie richtig losging, verliessen er und seine Produktionspartnerin Annabel Jones die Endemol Shine Group. Kennen muss man diese nicht, allerdings hält die Produktionsfirma nach dem Abgang von Brooker und Jones weiterhin die Rechte an «Black Mirror». Wenn Netflix also eine sechste Staffel bringen möchte, muss man sich erst mit der Endemol Shine Group einig werden – und genau hier scheint es aktuell Probleme zu geben. Deadline schreibt dazu:

«Drei [unserer] Quellen sagen, dass Netflix und Endemol Shine Gespräche über den Transfer der Marke geführt haben, aber eine Vereinbarung scheint noch in weiter Ferne zu liegen.»

Die Frage, die sich hier stellt, ist natürlich auch, ob die Endemol Shine Group überhaupt eine sechste Staffel stemmen kann, wenn die kreativen Köpfe weg sind. Brooker und Jones haben inzwischen ihre eigene Produktionsfirma namens Brokes and Jones gegründet. Netflix hat sich gleich von Beginn an finanziell beteiligt und einen exklusiven Output-Deal ausgehandelt. Bereits jetzt sollen mehrere Projekte in Arbeit sein. Deadlines Insider teasen bereits an:

«In der Zwischenzeit hält Brooker und Jones nichts davon ab, ihren unverwechselbaren Stil in andere dystopische Dramen einzubringen, nur werden diese nicht als ‹Black Mirror› gekennzeichnet sein.»

(pls)

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Sie ist Rechtsanwältin. Spielt Fussball. Redet, wie man eben so redet, und nicht, wie es ein holperiges Skript vorgibt. Sie gleicht Kristen Stewart an ihrem bestgelaunten Tag. Sie ist hübsch, natürlich, sozial gewandt. Eine Traumfrau. Ihr Makel ist höchstens, dass sie Paulo Coelho liest. Aber vielleicht liest sie den auch gar nicht, sondern hat das Buch bloss in der Bibliothek ihrer Villa gefunden. Sie heisst Irina Schlauch, ist 30, kommt aus Köln und sucht dort nach der grossen Liebe, wo …

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