Malware
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07274288 A member of the military guards the fuel distribution centers the state-owned oil company Pemex, in El Salto, Mexico, 10 January 2019. The President of Mexico Andres Manuel Lopez Obrador announced the reinforcement of the surveillance in 1,600km of Pemex pipelines to ateempt to stop the theft of fuel. The move comes amid fuel shortages throughout the country, allegedly caused by increased security measures at the state-owned oil company.  EPA/FRANCISCO GUASCO

Ein vom Militär bewachtes Treibstoff-Verteilzentrum von Pemex in El Salto, Mexico. Bild: EPA/EFE

Cyberangriff auf Erdölkonzern – Erpresser fordern 565 Bitcoins



Nach einem Cyberangriff auf den mexikanischen Erdölkonzern Pemex sieht sich das Unternehmen einem Erpressungsversuch ausgesetzt. Pemex sei ein seriöser Konzern und werde daher nicht zahlen, sagte Mexikos Energieministerin Rocío Nahle am Mittwoch in Veracruz.

Nach Medienberichten hatte ein Hacker Lösegeld in Höhe von 565 Bitcoin (rund 5 Millionen Dollar, je nach Kurs) verlangt, um Daten, die beim Cyberangriff vom vergangenen Sonntag verschlüsselt wurden, wieder zu entschlüsseln.

Gemäss Bloomberg meldete sich ein Unbekannter unter dem Pseudonym Josef Atkins per E-Mail. In gebrochenem Englisch liess die Person zudem verlauten, dass «die Hacks seiner Gruppe» nicht auf den Ölsektor beschränkt seien und behauptete, auch für einen früheren Cyberangriff auf eine LKW-Frachttransportfirma in Wisconsin verantwortlich zu sein. Dort hätten die Betroffenen kein Lösegeld gezahlt, dafür hätten die Angreifer Gigabyte an Daten gestohlen.

Hoch verschuldeter Konzern

Pemex hatte mitgeteilt, dass versuchte Cyberangriffe «neutralisiert» worden seien. Das Funktionieren von mindestens fünf Prozent der Computer des Unternehmens sei betroffen. Der Betrieb laufe aber normal weiter und der Benzinbestand sei gesichert, hiess es. Bloomberg berichtete, das firmeninterne System für Geldtransaktionen sei betroffen gewesen.

Pemex ist einer der am stärksten verschuldeten Energiekonzerne der Welt. Die Verbindlichkeiten belaufen sich trotz Hilfen der mexikanischen Regierung derzeit auf knapp 100 Milliarden US-Dollar.

Cyberattacken mit Erpressungs-Trojanern hatten in der Vergangenheit bereits mehrfach für Schlagzeilen gesorgt. So gab es im Mai und im Juni 2017 zwei grosse Angriffswellen, bei denen unter anderem der Nivea-Hersteller Beiersdorf, die dänische Reederei Maersk, der Autobauer Renault, Spitäler in Grossbritannien und die Deutsche Bahn betroffen waren.

(dsc/sda/dpa)

Die bösartigsten Computer-Attacken aller Zeiten

Neue Sicherheitslücke bedroht Computer. So schützt du dich

Play Icon

Mehr über Lösegeld-Trojaner und Online-Erpresser

Fake-Sextortion: Wenn jemand dich wegen Pornos erpresst, glaub ihm oder ihr nicht

Link zum Artikel

Hackerangriff auf den grössten Aluminiumhersteller der Welt – die wichtigsten Fragen

Link zum Artikel

Neue Malware bedroht Windows-User – was du jetzt tun solltest

Link zum Artikel

«Hier ist der Hitler-Trojaner»: Hacker erpressen auch Schweizer Kleinbetriebe

Link zum Artikel

«GermanWiper»: Deutschland warnt vor zerstörerischem Trojaner, der alle Daten löscht

Link zum Artikel

Globale Malware-Attacke – Spur führt nach Russland

Link zum Artikel

Erpresser haben es auf Schweizer Windows-Nutzer abgesehen

Link zum Artikel

Die 12 bösartigsten Computer-Attacken aller Zeiten

Link zum Artikel

Petya, WannaCry und andere Erpressungs-Trojaner schlagen zu – so schützt du dich

Link zum Artikel

US-Polizisten werden Opfer eines Lösegeld-Trojaners und bezahlen. Dabei wäre es viel einfacher gegangen

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Mehr über Lösegeld-Trojaner und Online-Erpresser

Fake-Sextortion: Wenn jemand dich wegen Pornos erpresst, glaub ihm oder ihr nicht

25
Link zum Artikel

Hackerangriff auf den grössten Aluminiumhersteller der Welt – die wichtigsten Fragen

4
Link zum Artikel

Neue Malware bedroht Windows-User – was du jetzt tun solltest

7
Link zum Artikel

«Hier ist der Hitler-Trojaner»: Hacker erpressen auch Schweizer Kleinbetriebe

7
Link zum Artikel

«GermanWiper»: Deutschland warnt vor zerstörerischem Trojaner, der alle Daten löscht

12
Link zum Artikel

Globale Malware-Attacke – Spur führt nach Russland

17
Link zum Artikel

Erpresser haben es auf Schweizer Windows-Nutzer abgesehen

5
Link zum Artikel

Die 12 bösartigsten Computer-Attacken aller Zeiten

6
Link zum Artikel

Petya, WannaCry und andere Erpressungs-Trojaner schlagen zu – so schützt du dich

21
Link zum Artikel

US-Polizisten werden Opfer eines Lösegeld-Trojaners und bezahlen. Dabei wäre es viel einfacher gegangen

3
Link zum Artikel

Mehr über Lösegeld-Trojaner und Online-Erpresser

Fake-Sextortion: Wenn jemand dich wegen Pornos erpresst, glaub ihm oder ihr nicht

25
Link zum Artikel

Hackerangriff auf den grössten Aluminiumhersteller der Welt – die wichtigsten Fragen

4
Link zum Artikel

Neue Malware bedroht Windows-User – was du jetzt tun solltest

7
Link zum Artikel

«Hier ist der Hitler-Trojaner»: Hacker erpressen auch Schweizer Kleinbetriebe

7
Link zum Artikel

«GermanWiper»: Deutschland warnt vor zerstörerischem Trojaner, der alle Daten löscht

12
Link zum Artikel

Globale Malware-Attacke – Spur führt nach Russland

17
Link zum Artikel

Erpresser haben es auf Schweizer Windows-Nutzer abgesehen

5
Link zum Artikel

Die 12 bösartigsten Computer-Attacken aller Zeiten

6
Link zum Artikel

Petya, WannaCry und andere Erpressungs-Trojaner schlagen zu – so schützt du dich

21
Link zum Artikel

US-Polizisten werden Opfer eines Lösegeld-Trojaners und bezahlen. Dabei wäre es viel einfacher gegangen

3
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Sind Android-Handys sicherer als das iPhone? Die harten Fakten

Der IT-Sicherheitsexperte Marc Ruef kennt den internationalen Handel mit digitalen Waffen, sogenannten Zero Day Exploits. Er erklärt, wie Apple das iPhone besser schützen muss und warum Android-Schwachstellen mehr kosten.

Android-Sicherheitslücken sind mehr wert als iPhone-Sicherheitslücken, findet die US-Firma Zerodium und hat ihre berühmt-berüchtigte Preisliste für Zero Day Exploits angepasst. Die Ankündigung platzte am Dienstag mitten in eine besonders stürmische Phase für Apple: Gerade hatten Sicherheitsforscher von Googles Project Zero über einen breit angelegten Hackerangriff auf iPhones berichtet. Das Sicherheits-Image der Kalifornier ist ziemlich angekratzt.

Der Schweizer IT-Sicherheitsexperte Marc Ruef …

Artikel lesen
Link zum Artikel