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Trump: «Die grösste Welle kommt erst noch» ++ Erste Flüge ab Dubai ab Montagabend
- Israel und die USA haben am Samstagmorgen mit einem grossen Angriff auf den Iran begonnen. Die iranischen Revolutionsgarden reagierten mit Drohnen- und Raketenangriffen auf Israel und US-Stützpunkte in der Region. Seither dauert der Krieg an.
- Der Anführer des islamistischen Mullah-Regimes, Ayatollah Ali Chamenei, wurde getötet. Er ist nicht der Einzige. Auch weitere hochrangige Militärs und Regime-Anhänger wurden in den ersten Tagen des Krieges getötet.
- Der Krieg hat sich auf die ganze Region ausgeweitet, es gab Attacken in Katar, VAE, Jordanien, Oman, Saudi-Arabien, Kuwait, Jordanien und Bahrain.
- Wie es im Iran weitergeht, ist unklar. Auch was Trump genau will, ist nicht bekannt. Die US-Regierung könnte sowohl einen Regimewechsel, als auch ein Szenario wie in Venezuela anstreben.
Trump wird in Kürze sprechen
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Donald Trump kündigt weitere Angriffe an
Italien und Deutschland fliegen ihre Bürgerinnen und Bürger in Sicherheit
Die Menschen sassen demnach im Oman fest oder waren zuvor mit Unterstützung der italienischen Behörden aus Dubai dorthin gebracht worden. Das Aussenministerium teilte weiter mit, Botschaften und Konsulate in der Golfregion arbeiteten daran, weitere Landsleute zu noch erreichbaren Flughäfen zu bringen.
Nach Angaben von Minister Antonio Tajani halten sich Zehntausende Italiener - ob als Urlauber oder in den Ländern ansässig - derzeit in der Golfregion auf. Bis zu einer Ausreise sollten sie sich in Sicherheit bringen.
Auch Deutschland bereitet die Rückholung von Kindern, Kranken und Schwangeren unter den im Nahen Osten gestrandeten Deutschen vor. Dazu würden Maschinen von Fluglinien nach Riad und Maskat geschickt, sagte Aussenminister Johann Wadephul in Berlin.
Ein Sprecher des deutschen Verteidigungsministeriums hatte betont, dass ein Rückholen gestrandeter deutscher Urlauber durch die Bundeswehr «das letzte Mittel der Wahl» sei.
Wegen der Eskalation des Nahost-Konflikts infolge der Angriffe der USA und Israels auf den Iran sitzen schätzungsweise 30.000 Urlauber von deutschen Reiseveranstaltern in der Region fest. (sda/dpa)
Iranische Botschaft in Bern äussert sich
Emirates führt Flüge von Dubai aus durch
Emirates will begin operating a limited number of flights commencing on the evening of 2 March.
— Emirates Support (@EmiratesSupport) March 2, 2026
We are accommodating customers with earlier bookings as a priority, and those who have been rebooked to travel on these limited flights will be contacted directly by Emirates.
Please… pic.twitter.com/YATNz5gSdh
Trump «sehr enttäuscht» von Starmer
Er sei «sehr enttäuscht» gewesen, dass der britische Premierminister Keir Starmer der Verwendung von Stützpunkten wie der Militärbasis Diego Garcia für Angriffe auf den Iran eine Absage erteilt habe, sagte Trump der britischen Zeitung «The Telegraph» zufolge.
Grossbritannien hatte den USA unter Berufung auf das Völkerrecht britischen Medien zufolge erst verweigert, Angriffe auf den Iran von britischen Stützpunkten durchzuführen. Am Sonntagabend lenkte Starmer ein und erlaubte die Nutzung von Stützpunkten - allerdings in begrenztem Umfang und nur für Schläge gegen Raketen-Anlagen. An offensiven Luftschlägen habe sich das Vereinigte Königreich nicht beteiligt und werde dies auch künftig nicht tun, sagte Starmer in einer Videobotschaft.
Aus Sicht Trumps hatte es «viel zu lange gedauert», bis Starmer seine Meinung geändert habe. Er kritisierte laut «Telegraph», dass er die Diego-Garcia-Basis nicht für erste Angriffe gegen das iranische Militär und die iranische Führung habe nutzen dürfen. «So etwas ist zwischen unseren Ländern wahrscheinlich noch nie vorgekommen», sagte er den Angaben nach. Die Diego-Garcia-Basis liegt mitten im Indischen Ozean und ist schon länger ein Zankapfel zwischen den beiden Ländern. Der US-Präsident hatte zuletzt darauf gepocht, dass Grossbritannien angesichts einer Eskalation im Nahen Osten die strategisch wichtige Insel Diego Garcia doch nicht an Mauritius zurückgeben solle. (sda/dpa)
Israelisches Militär: Bisher 600 Stellungen im Iran angegriffen
Darunter seien mehr als 20 Ziele iranischer Militärführer, mehr als 150 Boden-Boden-Raketen und über 200 iranische Luftverteidigungssysteme, hiess es in einer Mitteilung. Im Libanon seien bisher mehr als 30 Hisbollah-Ziele angegriffen worden.
Die pro-iranische Miliz im Libanon hatte mehrere Raketen auf Israel abgefeuert. Aus dem Iran wurden zahlreiche Raketen und Drohnen auf Israel abgefeuert, aber auch auf US-Ziele in den Golfstaaten.
Bisher seien mehr als 110'000 israelische Reservisten in Vorbereitung für Kämpfe an mehreren Fronten mobilisiert worden, hiess es weiter. (sda/dpa)
Estlands Verteidigungsminister sitzt im Oman fest
China bekräftigt Freundschaft mit Iran
Aussenminister Wang Yi bekräftigte nach chinesischen Angaben in einem Telefonat mit seinem iranischen Amtskollegen Abbas Araghtschi die «traditionelle Freundschaft» zwischen beiden Ländern.
Wang sagte weiter, China unterstütze das Land bei der Wahrung seiner Souveränität, Sicherheit und territorialen Integrität. Peking habe die USA und Israel aufgefordert, die militärischen Handlungen unverzüglich einzustellen, eine weitere Eskalation zu vermeiden und eine Ausweitung der Kämpfe auf den gesamten Nahen Osten zu verhindern. (sda/dpa)
China bekräftigt Freundschaft mit Iran
Hegseth kritisiert «traditionelle Verbündete» scharf
Mit Blick auf Israel sagte er in Washington: «Fähige Partner, wie wir von Anfang an gesagt haben, fähige Partner sind gute Partner.» Im Gegensatz dazu stehen ihm zufolge die «traditionellen Verbündeten», die sich empört geben und «beim Einsatz von Gewalt nur zögern und zaudern.»
Konkrete Länder nannte Hegseth in seiner Ansprache nicht. «Amerika, unabhängig davon, was sogenannte internationale Institutionen sagen, entfesselt die tödlichste und präziseste Luftangriffskampagne der Geschichte.» (sda/dpa)
Kein Zeithorizont
Jetzt spricht Dan Caine
Es seien erneut B-52-Bomber im Einsatz gewesen, welche einen 47-Stunden-Einsatz geflogen seien, so Caine. Sie hätten erneut unterirdische Anlagen bombardiert wie schon im vergangenen Jahr. Die Operation «Epic Fury» sei immer noch im Gange, der Druck auf den Gegner bleibe hoch.
Verteidigungsminister Hegseth hält Pressekonferenz
Hegseth kommt auch auf die vier verstorbenen US-Soldaten zu sprechen. Sie seien Helden und von radikalen Iranern getötet worden.
Vierter US-Soldat gestorben
IAEA-Chef: Keine Anzeichen für Atomwaffen-Programm im Iran
«Wir sehen kein strukturiertes Programm zur Herstellung von Atomwaffen», antwortete der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in einer Pressekonferenz in Wien auf eine entsprechende Frage einer Journalistin. US-Präsident Trump hatte als Begründung für die jüngsten Angriffe auf den Iran unter anderem behauptet, dass die Islamische Republik dabei sei, ein Nuklearprogramm zur Entwicklung von Atomwaffen aufzubauen. Im vergangenen Jahr hatten die Vereinigten Staaten und Israel wichtige Nuklearanlagen im Iran bombardiert. Grossi schloss nicht aus, dass die aktuellen Militärschläge auf politischen Erwägungen beruhten, oder auf weiteren Informationen zum iranischen Atomprogramm, die der IAEA nicht vorlägen. Angesichts des Umfangs des Atomprogramms müssten IAEA-Inspektionen jedenfalls so bald wie möglich wiederaufgenommen werden, betonte Grossi.
Gewalt sei nicht wünschenswert, aber «eine Tatsache des Lebens», sagte der IAEA-Chef, der für den Posten des UN-Generalsekretärs kandidiert. Es sei nicht an ihm, die Begründungen für die Anwendung von Gewalt zu rechtfertigen oder nicht zu rechtfertigen, so Grossi.
Entgegen der Angaben des Iran, dass am Sonntag der Atom-Komplex in Natans attackiert worden sei, beharrte der IAEA-Chef darauf, dass es bislang keine signifikanten Angriffe auf Nuklearanlagen im Iran gegeben habe. Er berief sich dabei auf Satelliten-Aufnahmen. (sda/dpa)
Athen entsendet Fregatten und Kampfbomber nach Zypern
Wie Verteidigungsminister Nikos Dendias dem griechischen Rundfunk (ERTNews) sagte, wird Athen zwei Fregatten sowie zwei F-16-Kampfflugzeuge nach Zypern verlegen. Die Kriegsschiffe seien mit modernen Luft- und Drohnenabwehrsystemen ausgestattet.
In der Nacht zum Montag war es auf Zypern zu einem Drohnenangriff auf den britischen Stützpunkt in der Nähe der Hafenstadt Limassol gekommen. Zu möglichen Hintergründen oder Verantwortlichen lagen zunächst keine gesicherten Erkenntnisse vor. Die Drohne war vom Typ «Shahed», wie der zyprische Präsident Nikos Christodoulidis mitteilte. Diese Drohnen werden hauptsächlich im Iran produziert. (sda/dpa)
Das können Betroffene tun
EDA informiert: Noch keine Lösung für Schweizer Touristen
Irans Präsident beruft kommissarischen Verteidigungsminister
Israels Militär: Neue Angriffswelle zielt «ins Herz von Teheran»
Kuwait: Drei US-Kampfjets wegen Eigenbeschusses abgestürzt
Das US‑Zentralkommando (US Central Command) erklärte, dass drei seiner F‑15‑Jets, die im Rahmen der Militäraktion «Operation Epic Fury» – der US‑Operation gegen den Iran – eingesetzt waren, über Kuwait abgestürzt seien, nachdem sie offenbar durch einen versehentlichen Eigenbeschuss getroffen worden waren.
Alle sechs Besatzungsmitglieder katapultierten sich sicher und wurden geborgen. (ear)
Öltanker vor der Küste Omans angegriffen - ein Toter
Auswirkungen durch Iran-Krieg gemäss Swissmem-Präsident noch ungewiss
Dennoch nannte er einige wichtige Punkte für die kurzfristige Entwicklung der Unternehmen. «Direkte Auswirkungen dürften steigende Energiepreise sein, die Beeinträchtigung der globalen Lieferketten, wo nicht nur die Schifffahrt, sondern auch die Luftfahrt betroffen sind, sowie der starke Schweizer Franken.» Hirzel geht davon aus, dass der Aufwertungsdruck auf den Franken hoch bleiben wird.
Grundsätzlich sei der Krieg wegen der gestiegenen Unsicherheit für Investitionsgüter schlecht. Iran selbst sei zwar kein relevanter Markt für die Schweizer Industrie, der Nahe Osten insgesamt jedoch schon. (awp/sda)
Iran greift laut Israel systematisch Wohnhäuser an
Irans Führung wolle auf diese Weise Panik in Israel auslösen und die öffentliche Meinung beeinflussen. Er sprach von «einer iranischen Strategie». Der Iran wiederum betont stets, Ziel seiner Angriffe seien etwa Einrichtungen des israelischen Militärs oder der israelischen Regierung. Die Angaben beider Seiten lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen. Laut Schoschani greifen derzeit noch immer Hunderte Kampfflugzeuge der israelischen Luftwaffe Ziele im Iran an, darunter seinen Angaben zufolge «Hochburgen des Regimes». (sda/dpa)
Israel beginnt weitere Angriffswelle im Libanon
Am Mittag griff das israelische Militär erneut auch in denen als Dahija bekannten Vororten der Hauptstadt Beirut an. Nach Armeeangaben ist dabei ein hochrangiges Hisbollah-Mitglied getroffen worden. Die Hisbollah selbst meldete sich dazu zunächst nicht.
Die Schiitenmiliz hatte in der Nacht mehrere Raketen auf Israel abgefeuert. Eine wurde laut Israels Militär abgefangen, mehrere weitere Geschosse seien auf offenem Gelände niedergegangen.
Die Miliz begründete den nächtlichen Angriff auf Israel mit der Tötung des obersten Führers des Irans, Ajatollah Ali Chamenei, bei einem israelischen Luftangriff am Samstag in der iranischen Hauptstadt Teheran. Die israelische Armee begann als Reaktion auf den Angriff der Hisbollah mit Bombardements in der libanesischen Hauptstadt Beirut sowie anderen Gebieten des Landes. Dabei seien ranghohe Mitglieder der Miliz getroffen worden, ein weiterer im Süden. (sda/dpa)
Irans Schulen bis Ende März geschlossen
Saudi-Arabien: Anlage von Öl-Konzern Aramco angegriffen
Die Drohnen seien abgefangen und zerstört worden. Durch herabfallende Trümmerteile sei an der Anlage ein Feuer ausgebrochen, Opfer habe es dabei aber nicht gegeben. Einige Trümmerteile seien auch in Wohngegenden heruntergekommen.
Der von Saudi-Arabien finanzierte Nachrichtenkanal Al-Arabija berichtete unter Berufung auf das Energieministerium, einige Teile der Anlage seien vorübergehend geschlossen worden. Kurz darauf berichtete der Kanal aber unter Berufung auf das Ministerium, die Ölproduktion und der Betrieb in Ras Tanura laufe normal weiter.
Im Internet kursierten Videos, die dichte Rauchwolken über der Ölanlage zeigen. Die Raffinerie in Ras Tanura ist mit einem täglichen Volumen von 550.000 Barrel Öl eine der grössten des Landes. Der Staatskonzern Aramco äusserte sich selbst zunächst nicht. (sda/dpa)
IAEA-Chef warnt vor Atomunfall im Nahen Osten
Nach den jüngsten Angriffen der USA und Israels auf den Iran gebe es bislang keine Hinweise, dass iranische Atomanlagen beschädigt oder getroffen worden seien, so Grossi. Er warnte jedoch vor einem erhöhten nuklearen Sicherheitsrisiko in der Region, auch weil mittlerweile eine Reihe anderer Länder angegriffen worden seien, die ebenfalls Nuklearanlagen haben. «Wir fordern deshalb äusserste Zurückhaltung bei allen militärischen Operationen», sagte er.
Der IAEA-Generaldirektor wies auf Atomreaktoren in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Jordanien und Syrien hin. Auch viele andere Länder im Nahen Osten verfügten über Atomtechnologie, so Grossi. Israel und die Vereinigten Staaten hatten bereits im vergangenen Sommer Irans Atomanlagen angegriffen und schwer beschädigt. (awp/sda/international)
Israel: Hisbollah-Chef Naim Kassim ist Angriffsziel
Naim Kassim sei unter iranischem Druck zum Angriff auf Israel übergegangen, schrieb der israelische Verteidigungsminister Israel Katz auf der Plattform X. Die Hisbollah werde einen hohen Preis für ihren Angriff auf Israel zahlen.
Die Hisbollah hatte in der Nacht mehrere Raketen auf Israel abgefeuert. Israel greift seitdem Ziele im Libanon an. Die Schiitenmiliz begründete ihren Angriff mit der Tötung des obersten Führers des Irans, Ajatollah Ali Chamenei, bei einem israelischen Luftangriff am Samstag in Irans Hauptstadt Teheran.
Kassim ist der Nachfolger von Hassan Nasrallah, den Israel im September 2024 bei einem Angriff im Libanon getötet hatte. (sda/dpa)
Raketentrümmer stürzen auf Schiff in Bahrain: ein Toter
Der Iran greift im Zuge seiner Gegenangriffe US-Verbündete und amerikanische Stellungen in der Region an. Bahrain ist unter anderem der Hauptsitz der US-Marine im Nahen Osten. Dort ist die sogenannte Fünfte Flotte der Marine beheimatet.
Die US-Botschaft in Bahrain rief ihre Bürger dazu auf, Hotels in Manama zu meiden. Diese könnten Ziele von Angriffen werden. Am Samstag war bei einem iranischen Drohnenangriff auf den internationalen Flughafen in Bahrain Sachschaden entstanden.
Die Einwohner Bahrains sind mehrheitlich Schiiten - doch regiert wird das Land von einem sunnitischen Königshaus. (sda/dpa)
Arabische Staaten protestieren gegen Angriffe des Irans
Das jordanische Aussenministerium teilte auf der Plattform X mit, es habe den iranischen Geschäftsträger am Sonntagabend eine Protestnote zu den Angriffen auf Jordanien und andere arabische Staaten übermittelt. Diese stellten eine Verletzung der jordanischen und arabischen Souveränität dar. Es handele sich um einen eklatanten Verstoss gegen das Völkerrecht.
Die Vereinigten Arabischen Emirate teilten nach Angaben der Staatsagentur WAM mit, sie hätten den iranischen Botschafter einbestellt und die «iranischen Terrorangriffe und Übergriffe» aufs Schärfste verurteilt. Auch Saudi-Arabien hatte am Sonntag den iranischen Botschafter einbestellt.
Zahlreiche Golfstaaten geraten seit den Angriffen Israels und der USA auf den Iran unter Beschuss durch Teheran. Ziel sind dabei unter anderem Einrichtungen des US-Militärs. Bislang haben die Staaten Saudi-Arabien, Katar, Oman, Bahrain, Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) die Angriffe des Irans nur abgewehrt, aber nicht zurückgeschlagen. (sda/dpa)
Bericht: Mehr als 550 Tote bei Angriffen im Iran
Mehr als 100'000 Rettungskräfte seien landesweit im Einsatz, hiess es in einer Mitteilung der humanitären Organisation im Iran. Mehr als 130 Landkreise seien vom Krieg betroffen.
Video zeigt Rauch bei der US-Botschaft
China: Keine Warnung vor US-Angriffen auf Iran
Menschen auf der Flucht im Libanon
Israel rief die Bewohner im Süden des Landes zur Flucht auf.
In der Folge bildeten sich lange Staus auf den Strassen.
Die Hisbollah hatte in der Nacht mehrere Raketen auf Israel abgefeuert. Eine wurde laut Israels Militär abgefangen, mehrere weitere Geschosse seien auf offenem Gelände niedergegangen. Die Miliz begründete den nächtlichen Angriff auf Israel mit der Tötung des obersten Führers des Irans, Ajatollah Ali Chamenei, bei einem israelischen Luftangriff am Samstag in Irans Hauptstadt Teheran. Israel reagierte seinerseits mit Luftschlägen. (sda/dpa)
Deutschland will sich nicht am Krieg beteiligen
Im Gegensatz zu Grossbritannien, das den USA die Nutzung britischer Stützpunkte in der Region für die Zerstörung iranischer Raketen und Raketen-Abschussrampen erlaubt, habe Deutschland solche Basen dort nicht. «Wir haben auch keine entsprechenden militärischen Mittel», sagte Wadephul. «Und die Bundesrepublik hat definitiv nicht die Absicht, sich irgendwie zu beteiligen.»
SMI eröffnet wegen Iran-Krieg im Minus
Kuwait: Mehrere US-Militärjets abgestürzt - Crews überleben
SMI wegen Iran-Krieg tiefrot erwartet
Ölpreise steigen wegen Iran-Konflikts deutlich
Dabei erreichte Brent-Öl in der Spitze bei 82,37 US-Dollar je Barrel (159 Liter) den höchsten Stand seit Juli 2024 und US-Öl bei 75,33 Dollar den höchsten Stand seit Juni 2025. Zuletzt lag der Preis je Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April nur noch um gut 5 Dollar oder etwa 7,5 Prozent höher bei 78,05 Dollar.
Am Wochenende hatten Israel und die USA den Iran angegriffen und dabei unter anderem das Staatsoberhaupt und den Religionsführer des Landes Ajatollah Ali Chamenei getötet. Der Iran reagierte mit Gegenangriffen und schränkte ausserdem den Schiffsverkehr durch die Strasse von Hormus ein, eine der wichtigsten Engstellen des weltweiten Energiehandels.
Rund ein Fünftel der globalen Öltransporte passiert täglich die Meerenge in der ölreichen Region am Persischen Golf. Jede Störung kann die Energiepreise steigen lassen und die internationalen Märkte verunsichern. Die Staaten des Ölverbunds Opec+, in dem neben Staaten der Opec auch andere wichtige Förderstaaten wie Russland organisiert sind, hatten am Sonntag auf einem planmässigen Treffen beschlossen, die Tagesproduktion zu erhöhen, um Engpässe und zu starke Preisanstiege zu verhindern. (awp/sda/dpa)
Rauch bei US-Konsulat in Kuwait
Auch der Nachrichtenkanal Al-Arabija meldete unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen, dass an dem Gebäude Rauch aufsteige. Die Hintergründe blieben zunächst unklar.
Die Luftabwehr habe mehrere «feindliche Drohnen» abgefangen, die sich dem Land auf Seewegen genähert hätten, teilte der Zivilschutz der Staatsagentur Kuna zufolge mit. Gemeint sind damit vermutlich Raketen und Drohnen, die der Iran über den Persischen Golf in Richtung Kuwait lenkt. Verletzte habe es nicht gegeben, die Sicherheitslage im Land sei «stabil», hiess es.
(cma/sda/dpa)
Kampfjetabsturz über Kuwait
Weitere Angriffe auf Golf-Staaten
Libanon: Dutzende Tote bei Israels Angriffen
Libanon: Dutzende Tote bei Israels Angriffen
Israel beginnt weitere Angriffswelle im Libanon
Die Miliz begründete den nächtlichen Angriff auf Israel mit der Tötung des obersten Führers des Irans, Ajatollah Ali Chamenei, bei einem israelischen Luftangriff am Samstag in der iranischen Hauptstadt Teheran. Die israelische Armee begann als Reaktion auf den Angriff der Hisbollah mit Bombardements in der libanesischen Hauptstadt Beirut sowie anderen Gebieten des Landes. Dabei seien ranghohe Mitglieder der Miliz getroffen worden, ein weiterer im Süden. (sda/dpa)
Top-Vertreter des Irans: Wir verhandeln nicht mit den USA
Trump und Laridschani
Israels Armee: Iran greift erneut mit Raketen an
Der Iran greift nach der Tötung des obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei bei einem israelischen Luftangriff am Samstag den Erzfeind immer wieder mit Raketen an. Israels Luftwaffe hatte in der Nacht nach eigenen Angaben eine neue Angriffswelle gegen Ziele in der iranischen Hauptstadt Teheran begonnen. Auch das mit Israel verbündete US-Militär will seine Angriffe im Iran weiter fortsetzen. (sda/dpa)
Miliz im Irak: Haben US-Truppen in Bagdad angegriffen
USA: Binnen 24 Stunden 1000 Ziele im Iran angegriffen
Laut Irans Staatsmedien: Opferzahl an Mädchenschule steigt auf 165
Israel hatte den Vorwurf, eine Schule beschossen zu haben, zurückgewiesen. «Zu diesem Zeitpunkt sind uns keine israelischen oder amerikanischen Angriffe dort bekannt. Ich weiss, dass die Amerikaner nachprüfen, ich weiss, dass wir nachprüfen», sagte der israelische Militärsprecher Nadav Schoschani.
«Und was ich weiss, ist, dass wir in der Lage waren – und das wird auch von den Amerikanern und den Iranern bestätigt – 40 Personen auszuschalten, die sich vor uns versteckt hatten, auf sehr präzise Weise, mehr als tausend Meilen entfernt», sagte Schoschani offenbar mit Blick auf die Tötung des iranischen Staatsoberhaupts und Religionsführers Ajatollah Ali Chamenei. Die Angaben beider Seiten lassen sich nicht unabhängig überprüfen. (sda/dpa)
Israel fordert Bewohner im Süden des Libanons zur Flucht auf
Die Bewohner der Orte sollten sich zur Sicherheit in offene Gebiete begeben, mindestens einen Kilometer von den Häusern entfernt. Wer sich in der Nähe von Hisbollah-Elementen, Einrichtungen oder Kämpfern aufhalte, riskiere sein Leben, hiess es weiter.
Unmittelbar zuvor griff die schiitische Miliz nach eigenen Angaben aus Solidarität mit dem Iran Ziele in Israel mit Raketen an. Kurz darauf begann die israelische Armee Stellungen der Hisbollah im nördlichen Nachbarland zu bombardieren, auch im Raum der libanesischen Hauptstadt Beirut. (sda/dpa)
USA und arabische Staaten verurteilen zusammen Angriffe des Irans
Die Angriffe seien ungerechtfertigt und hätten sich gegen zivile Ziele gerichtet, hiess es. Die USA und ihre Partner bekräftigen in der Erklärung ihren Zusammenhalt und pochen auf ihr Recht, sich und ihr Territorium zu verteidigen. (sda/dpa)
Israels Armee: Ranghohe Hisbollah-Mitglieder attackiert
Das israelische Militär reagierte damit auf einen nächtlichen Raketenangriff der Schiiten-Miliz auf Israel. Ein Geschoss sei abgefangen worden, mehrere andere in offenem Gelände niedergegangen, hiess es.
Es ist das erste Mal seit Beginn einer Waffenruhe zwischen der Hisbollah und Israel im November 2024, dass die vom Iran unterstützte Schiiten-Miliz Israel mit Raketen angegriffen hat. Sie begründete den Angriff in der Nacht mit der Tötung des obersten Führers des Irans, Ajatollah Ali Chamenei, bei einem israelischen Luftangriff am Samstag in der iranischen Hauptstadt Teheran.
Israels Armeechef: Hisbollah für Eskalation verantwortlich
«Die Hisbollah hat über Nacht eine Offensive gegen Israel gestartet und trägt die volle Verantwortung für jede Eskalation», erklärte Israels Generalstabschef Ejal Zamir nach Armeeangaben. «Jeder Feind, der unsere Sicherheit bedroht, wird einen hohen Preis zahlen». Der libanesische Ministerpräsident Nawaf Salam bezeichnete den Raketenbeschuss aus dem Südlibanon auf Israel als «unverantwortliche und verdächtige Handlung, die die Sicherheit des Libanons gefährdet und Israel einen Vorwand liefert, seine Angriffe fortzusetzen.»
Man werde «nicht zulassen, dass das Land in neue Abenteuer hineingezogen wird, und wir werden alle notwendigen Massnahmen ergreifen, um die Täter zu stoppen und das libanesische Volk zu schützen», fügte Salam hinzu. Israel und die Hisbollah-Miliz hatten zuletzt bis Ende 2024 Krieg gegeneinander geführt.
Dann trat eine Waffenruhe in Kraft. Das Abkommen sieht unter anderem die Entwaffnung der Hisbollah in mehreren Phasen vor. Eine wichtige Frist dafür lief Ende vergangenen Jahres aber aus. Die Schiiten-Miliz lehnt diesen Schritt weiterhin ab. Beide Seiten werfen einander Verstösse gegen das Abkommen vor. (sda/dpa)
London bestätigt Drohnenangriff auf Basis in Zypern
Es gebe Massnahmen zum Schutz der Truppen in der Region. «Die Basis hat reagiert, um unsere Leute zu verteidigen», hiess es demnach weiter. Zu einem späteren Zeitpunkt sollte es weitere Informationen geben. Eine Bestätigung seitens der Behörden der EU-Inselrepublik lag zunächst nicht vor. Wer die Drohne abgefeuert hatte, war zunächst nicht bekannt.
Das Vereinigte Königreich beteiligt sich nach eigenen Angaben im Nahen Osten an einem defensiven Militäreinsatz gegen den Iran. Verteidigungsminister John Healey zufolge schiessen britische Flugzeuge Drohnen und Raketen ab, wenn sie diese sehen. Die Einheiten starten demnach unter anderem in Bahrain und auf Zypern.
Einschlag auf dem Flugfeld
Laut einem Bericht des zyprischen Nachrichtenportals «Cyprus Mail» schlug eine «kleine Drohne» auf dem Flugfeld des Stützpunktes ein. Nach ersten Angaben sei «geringer Sachschaden» entstanden. Das zyprische Nachrichtenportal «Politis» veröffentlichte Videoaufnahmen von ausserhalb des Stützpunktes. Darauf waren Alarmsirenen zu hören.
Angehörige der Basis seien angewiesen worden, an Ort und Stelle zu bleiben und weitere Anweisungen abzuwarten. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass es zu weiteren Einschlägen komme. Explosionen und Sirenen seien auch in der nahegelegenen Stadt zu hören gewesen, berichteten übereinstimmend zyprische Nachrichtenportale. Grossbritannien unterhält auf Zypern zwei Stützpunkte. (con/sda/dpa)
Die USA und Grossbritannien haben Stützpunkte auf Zypern.
Auch Goldpreis steigt stark an
In den Wochen nach dem Höchststand war der Kurs zeitweise unter die Marke von 4500 Dollar abgerutscht, bevor er sich in den vergangenen Wochen wieder kräftig erholte. Seit Ende 2025 kletterte der Goldpreis um fast ein Viertel nach oben, und das, nachdem er im vergangenen Jahr mit einem Anstieg von 65 Prozent das höchste Jahresplus seit 1979 eingefahren hatte. Gold gilt bei vielen Anlegern als sogenannter sicherer Hafen in politisch unsicheren Zeiten. (sda/awp)
Israels Armee bombardiert Ziele im Libanon
Hisbollah-Miliz greift Israel an Seite des Irans an
Kleinere vierstellige Zahl an EU-Bürgern ist noch im Iran
Deutlich mehr Menschen mit Staatsangehörigkeit eines EU-Staates sitzen den Angaben zufolge unfreiwillig in Ländern rund um den Iran fest, weil ihre Flüge wegen Luftraumsperrungen gestrichen wurden. Um ihnen bestmöglich zu helfen, wurde ein EU-Netzwerk für konsularische Zusammenarbeit aktiviert, das die Koordinierung von Evakuierungsbemühungen erleichtern soll. Auch zahlreiche Schweizer sitzen in der Golfregion fest, beispielsweise in Dubai. (sda/dpa/con)
Israel startet neue Angriffswelle auf Teheran
Die Entfernung zwischen der israelischen Stadt Tel Aviv und Teheran beträgt Luftlinie rund 1600 Kilometer. Der am Samstagmorgen in Koordination mit den verbündeten USA gestartete Einsatz der israelischen Luftwaffe gegen den Erzfeind Iran ist nach Armeeangaben der bisher grösste in ihrer Geschichte. (sda/dpa)
Sirenen in Limassol – Drohnenangriff auf Militärbasis
Einschlag auf dem Flugfeld
Demnach schlug eine «kleine Drohne» auf dem Flugfeld der Basis ein, die westlich der Hafenstadt Limassol liegt. Die Behörden des Stützpunkts hätten umgehend reagiert und Alarm signalisiert. Nach ersten Angaben gab es keine Verletzten, jedoch sei «geringer Sachschaden» entstanden. Das zyprische Nachrichtenportal «Politis» veröffentlichte Videoaufnahmen von ausserhalb des Stützpunkts. Darauf seien deutlich Alarmsirenen zu hören gewesen.
Warnung vor möglichen weiteren Einschlägen
Angehörige der Basis seien angewiesen worden, an Ort und Stelle zu bleiben und weitere Anweisungen abzuwarten. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass es zu weiteren Einschlägen komme. Explosionen und Sirenen seien auch in der nahegelegenen Stadt zu hören gewesen, berichteten übereinstimmend zyprische Nachrichtenportale. Grossbritannien unterhält auf Zypern zwei souveräne Stützpunkte.
Zyperns Regierung weist Berichte über iranische Raketen zurück
Die Regierung der EU-Inselrepublik Zypern hatte zuvor Berichte zurückgewiesen, wonach iranische Raketen in Richtung der Mittelmeerinsel abgefeuert wurden. Regierungssprecher Konstantinos Letymbiotis schrieb am Sonntag auf der Plattform X, entsprechende Darstellungen träfen nicht zu.
Warnung aus London
Der britische Verteidigungsminister John Healey hatte vor der Gefahr «zunehmend wahlloser iranischer Vergeltungsangriffe» gewarnt. Dem britischen Sender Sky News sagte er, es seien zwei iranische Raketen in Richtung Zypern abgefeuert worden.
Britischer Militäreinsatz in der Region
Das Vereinigte Königreich beteiligt sich nach eigenen Angaben im Nahen Osten an einem defensiven Militäreinsatz, wie Premierminister Keir Starmer bereits am Samstag mitgeteilt hatte. Die Einheiten starteten Healey zufolge unter anderem in Bahrain sowie auf Zypern. (sda/dpa)
Ölpreise ziehen wegen Nahost-Eskalation kräftig an
Es kostete mit 82,37 Dollar so viel wie seit Januar 2025 nicht mehr. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) legte prozentual ebenfalls zweistellig zu.
Nach den zunächst zweistelligen Zuwächsen zum Handelsbeginn gaben die Ölpreise bis 0.30 Uhr wieder einen Teil ihrer Gewinne ab, lagen aber immer noch mit rund neun Prozent im Plus.
Vor allem die Einschränkungen des Schiffsverkehrs in der Strasse von Hormus, eine der wichtigsten Engstellen des weltweiten Energiehandels, haben grossen Einfluss auf den Ölpreis. (sda/awp/con)
Israels Armee meldet Angriff aus dem Libanon
Nach den jüngsten amerikanisch-israelischen Angriffen auf den Iran hatte die Hisbollah-Miliz im Libanon Teheran ihre Solidarität zugesagt. Die Hisbollah wird vom Iran unterstützt und gilt als einer der stärksten nicht staatlichen Akteure weltweit. Auch nach dem jüngsten Krieg mit Israel, in dem die Miliz stark geschwächt wurde, soll sie noch über grosse militärische Fähigkeiten verfügen. (sda/dpa)
Emirate: 152 iranische Raketen und gut 500 Drohnen abgewehrt
Am Samstagabend hatten die Emirate bereits die Abwehr von 132 ballistischen Raketen und 195 Drohnen seit Beginn der iranischen Angriffe bestätigt. (sda/dpa)
Eine Rauchwolke in Dubai.
Golfstaaten betonen nach Irans Angriffen Recht auf Selbstverteidigung
Bislang haben die Staaten Saudi-Arabien, Katar, Oman, Bahrain, Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate die Angriffe des Irans nur abgewehrt, sie haben nicht selbst zurückgeschlagen. In ihrer gemeinsamen Erklärung betonten sie, dass ein Angriff auf einen Mitgliedsstaat dem Verteidigungsabkommen des Verbunds folgend einen Angriff auf alle Mitgliedsstaaten darstelle. Irans Angriffe seien eine schwerwiegende Verletzung der Souveränität der Mitgliedsstaaten.
Der Iran hat infolge der amerikanisch-israelischen Angriffe seit Samstag auch mehrfach Ziele in den Golfstaaten angegriffen, etwa in den Emiraten, in Bahrain und in Katar. Teils richteten sich die Angriffe gegen Stützpunkte des US-Militärs dort. (sda/dpa)
Über 1000 Ziele in Iran binnen 24 Stunden angegriffen
Zum Einsatz kamen demnach Tarnkappenbomber, Drohnen, Kampfjets sowie Raketenabwehrsysteme. Angegriffen wurden unter anderem Kommando- und Kontrollzentren, Standorte für ballistische Raketen sowie das gemeinsame Hauptquartier der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC).
Die Angaben decken sich mit früheren Mitteilungen der israelischen Streitkräfte (IDF), die bereits von «hochbedeutenden Erfolgen» am ersten Tag der Operation gesprochen hatten. (mke)
Trump auf dem Rückweg nach Washington
Air Force One ist laut aktuellen Meldungen gerade vom Palm Beach International Airport gestartet und unterwegs zurück ins Weisse Haus in Washington DC. (mke)
Iranische Drohne trifft US-Marinestützpunkt in Bahrain
Nach Angaben der Behörden wurden bei iranischen Angriffen auf Bahrain insgesamt vier Menschen verletzt: ein Chinese, zwei Ägypter und ein Bahrainer.
Die Aussenminister der Golfstaaten beraten derzeit in einer virtuellen Sitzung über die Lage. Diskutiert wird unter anderem, ob weitere Länder – nach dem Vorbild der Vereinigten Arabischen Emirate – ihre Botschaften in Teheran schliessen sollen. (mke)
Trump: Krieg im Iran könnte vier Wochen dauern
Israels Generalstabschef Ejal Zamir sagte vor hohen Offizieren in Israel in einer ersten Bilanz des Krieges: «Viele weitere Tage des Kampfes liegen vor uns.» Die Koordination mit dem US-Militär sei «enger als je zuvor», sagte Zamir einer Mitteilung des Militärs zufolge. (sda/dpa)
Emirate ziehen Botschafter aus Teheran ab
Es handle sich um eine Reaktion auf die «offenkundig iranischen Raketenangriffe» auf das Staatsgebiet der Emirate, teilte das Aussenministerium in Abu Dhabi mit. Die Angriffe hätten sich gegen Wohngebiete, Flughäfen, Häfen und Versorgungseinrichtungen gerichtet. Unzählige Zivilisten seien in Gefahr gebracht worden.
Das Ministerium sprach von einer gefährlichen und unverantwortlichen Eskalation. Diese bedeute eine eklatante Verletzung der nationalen Souveränität sowie einen klaren Bruch des Völkerrechts.
Im Zuge der Eskalation zwischen dem Iran, den USA und Israel sind auch Ziele in den VAE mehrfach unter Beschuss geraten. Das Verteidigungsministerium hatte zuletzt angegeben seit Beginn des Konflikts unter anderem mehr als 500 iranische Drohnen erfasst zu haben. Ausserdem seien 165 ballistische Raketen aus dem Iran in Richtung der VAE festgestellt worden, hiess es. Mindestens drei Menschen in den VAE wurden nach staatlichen Angaben getötet. (sda/dpa)
Deutschland droht mit «notwendigen Massnahmen»
«Wir fordern den Iran auf, seine rücksichtslosen Angriffe unverzüglich einzustellen», erklärten die Staats- und Regierungschefs. «Wir werden die notwendigen Massnahmen ergreifen, um unsere Interessen und die unserer Verbündeten in der Region zu verteidigen. Dies kann potentiell auch, falls notwendig, das Ermöglichen von verhältnismässigen militärischen Defensivmassnahmen einschliessen, um die Fähigkeit des Iran, Raketen und Drohnen abzufeuern, an der Quelle zu zerstören.» Dazu werde man auch mit den USA und den Verbündeten in der Region zusammenarbeiten.
Unter den vom Iran angegriffenen Ländern seien auch solche, die nicht an der ursprünglichen militärischen Operation der USA und Israels beteiligt gewesen seien. «Die rücksichtslosen iranischen Angriffe richten sich gegen enge Verbündete und bedrohen unser Militärpersonal und unsere Bürgerinnen und Bürger in der gesamten Region», hiess es in der gemeinsamen Mitteilung. (sda/dpa)
Trump nach ersten US-Todesopfern: «Wir erwarten Verluste»
Präsident Donald Trump sagte laut NBC News: «Bei so etwas erwarten wir Verluste.» Drei Tote seien zu beklagen, «aber am Ende wird es ein grossartiges Ergebnis für die Welt sein». Als mögliches Ziel nannte Trump unter anderem eine «Enthauptung» der iranischen Führung und sprach davon, die «ganze Gruppe von Killern und Schlägern» zu beseitigen. Es gebe «viele mögliche Ergebnisse», man könne einen kurzen oder längeren Weg wählen.
Trump erklärte zudem, iranische Vertreter seien an einer Fortsetzung der Gespräche interessiert. Ob die USA dafür ihre Angriffe pausieren würden, liess er offen: «Ich weiss es nicht – wenn sie uns zufriedenstellen können.»
Mehrere Drohnen nahe Flughafen Erbil (Irak) abgeschossen
Die kurdische Website «Rudaw» meldete mehrere Explosionen, in sozialen Medien kursierten Videos mit aufsteigendem Rauch. Die proiranische Miliz Saraja Awlija al-Dam bekannte sich demnach zu einem Drohnen- und Raketenangriff auf einen US-Stützpunkt in Erbil. Eine unabhängige Bestätigung liegt nicht vor. Seit Sonntagmorgen reklamierte die Dachgruppe «Islamischer Widerstand» 23 Angriffe auf Stützpunkte im Irak und der Region für sich.
Die Bundeswehr unterstützt im Rahmen eines internationalen Einsatzes die Ausbildung irakischer Sicherheitskräfte, um ein Wiedererstarken der Terrormiliz IS zu verhindern. Schwerpunkt ist Erbil. Bereits vor der jüngsten Eskalation hatte Deutschland wegen der Spannungen Soldaten aus dem Kurdengebiet ausgeflogen.
Iran-Krieg: EU verstärkt Schutz für Handelsschiffe
Die Mission «Aspides» wurde Mitte 2024 beschlossen und soll Handelsschiffe vor Angriffen der Huthi-Miliz aus dem Jemen schützen, die vom Iran unterstützt wird. Das Rote Meer zählt zu den wichtigsten Handelsrouten weltweit und verbindet über Suezkanal und Bab al-Mandab das Mittelmeer mit dem Indischen Ozean. Deutschland beteiligt sich an der Mission, hat derzeit jedoch kein eigenes Schiff im Einsatz. (mke/sda/dpa)
Irans Aussenminister Araghtschi: Können Krieg trotz Bombardierung Teherans führen
Bundespräsident Parmelin besorgt über Eskalation im Nahen Osten
Mit dem Präsidenten und dem Kronprinzen habe er «über die sich rasch verändernde Lage und die Notwendigkeit gesprochen, eine weitere Destabilisierung der Region zu verhindern», schrieb Parmelin auf X.
Er sei «zutiefst besorgt» über die Eskalation in einer Region, in der er im vergangenen Monat «so herzlich empfangen» worden sei, so der Bundespräsident weiter. In Kuwait hatte Parmelin Anfang Februar gemeinsam mit Scheich Mishal Al-Ahmad Al-Jaber Al-Sabah, dem Emir des am persischen Golf gelegenen Staates, den 60. Jahrestag der diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern gefeiert.
Am Sonntag erneuerte Parmelin denn auch die Forderung der offiziellen Schweiz an die Konfliktparteien, das Völkerrecht «uneingeschränkt» einzuhalten, wie er auf X weiter schrieb. Alle Parteien müssten «Zivilisten und zivile Infrastruktur schützen, unverzüglich deeskalieren und zur Diplomatie zurückkehren». (sda)
Israel meldet Zerschlagung iranischer Kommandozentrale
Nach Darstellung der IDF wurden unter anderem Hauptquartiere der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC), Geheimdienstzentren, Kommandoeinrichtungen der IRGC-Luftwaffe sowie interne Sicherheitsstrukturen angegriffen. Israel kündigte an, die militärische Infrastruktur und operative Kräfte des iranischen Regimes weiterhin «überall dort ins Visier zu nehmen, wo sie tätig sind». (mke)
US-Bomber greifen Raketenanlagen an – Centcom bestätigt Einsatz
Bereits im vergangenen Sommer hatten die USA B-2-Bomber eingesetzt, um iranische Nuklearanlagen anzugreifen. Weitere Details zu den aktuellen Schäden oder möglichen Opfern wurden zunächst nicht bekanntgegeben. (mke)
Schwere Explosionen erschüttern Teheran
Iran meldet Raketenangriffe auf drei Öltanker – Bestätigung fehlt
Die britische Behörde UK Maritime Trade Operations teilte zuvor mit, in der Region habe es mehrere sicherheitsrelevante Vorfälle gegeben. Zwei Schiffe seien von einem «unbekannten Geschoss» getroffen worden, was Brände ausgelöst habe. Angaben zur Herkunft oder Registrierung der betroffenen Schiffe wurden nicht gemacht.
Die Vorfälle ereigneten sich demnach im Persischen Golf und in der Strasse von Hormus, die inzwischen als geschlossen gilt. Die Meerenge zählt zu den wichtigsten Engpässen im globalen Ölhandel. (mke)
Iranische Partei dementiert: Ex-Präsident angeblich noch am Leben
«Dolate Bahar gibt hiermit bekannt, dass die Berichte über den Märtyrertod von Dr. Ahmadinedschad bei den amerikanisch-israelischen Angriffen falsch sind», hiess es in einer Mitteilung auf der Internetseite der Partei.
Die Nachrichtenagentur Isna veröffentlichte zudem eine Mitteilung Ahmadinedschads zum Tode des obersten geistlichen Führers im Iran, Ajatollah Ali Chamenei. Dessen Tod war in der Nacht im Staatsfernsehen verkündet worden. (sda/dpa)
Trump: «Neun iranische Marineschiffe zerstört und versenkt»
In einem weiteren Angriff sei zudem das Hauptquartier der iranischen Marine «weitgehend zerstört» worden, so der US-Präsident.
Israels Staatsflugzeug zum Berliner Flughafen gebracht
Nach Daten des Luftverkehr-Portals «Flightradar» war die Maschine am frühen Samstagnachmittag Ortszeit (kurz nach 13.00 Uhr MEZ) in Israel gestartet und kreiste dann stundenlang über dem Mittelmeer, bevor sie nach Deutschland flog und am Abend am BER landete. Israel und die USA hatten am Samstagmorgen breit angelegte Angriffe gegen den Iran begonnen, der seitdem unter anderem Ziele in Israel beschiesst.
Der Flughafen BER äusserte sich auf Anfrage nicht zum Aufenthalt des Fliegers, auch die israelische Botschaft reagierte zunächst nicht auf eine Anfrage. Bereits bei früheren Konflikten war die Maschine nach israelischen Medienberichten zum Schutz vor Raketenangriffen ausser Landes gebracht worden.
Israels Staatsflugzeug «Flügel Zions» ist eine Boeing 767, die speziell für offizielle Regierungsreisen und diplomatische Missionen ausgestattet wurde. Es dient sowohl dem Präsidenten als auch dem Ministerpräsidenten Israels und ist mit modernster Kommunikationstechnik gesichert. (sda/dpa)
Video zeigt Karte der Angriffe
VAE übernehmen Hotelkosten für gestrandete Passagiere
Flughäfen und nationale Fluggesellschaften haben den Angaben nach bereits rund 20.200 Passagiere betreut, deren Flüge verschoben werden mussten. Es wurden vorübergehende Unterkünfte, Mahlzeiten und Erfrischungen bereitgestellt, zudem die Umbuchung der Flüge nach den genehmigten Betriebsplänen erleichtert. Zu den Massnahmen gehöre auch die Umleitung einiger Flüge zwischen den Flughäfen des Landes.
In Saudi-Arabien teilte das Aussenministerium mit, dass König Salman auf Vorschlag von Kronprinz Mohammed bin Salman die Unterbringung aller im Land gestrandeten Golfstaaten-Bürger an Flughäfen genehmigt habe, bis deren sichere Rückkehr in ihre Heimat möglich sei. (sda/dpa)
Vermittler Oman ruft zu Deeskalation im Nahen Osten auf
Er habe bereits mit Irans Aussenminister Abbas Araghtschi telefoniert. Dieser habe betont, dass Teheran Frieden wolle und diplomatische Bemühungen zur Beendigung der durch die amerikanisch-israelische Militärkampagne ausgelösten Krise unterstütze.
Gespräche mit befreundeten Ländern
Al-Bussaidi habe zudem mit seinen Kollegen aus «brüderlichen und befreundeten Länder» gesprochen, um die sich schnell entwickelnde Lage und deren ernste Auswirkungen auf die Stabilität der Region zu erörtern.
Der Oman meldete am Sonntag zum ersten Mal einen mutmasslich iranischen Drohnenangriff auf den Hafen bei Dukm. Im Oman gibt es zwar keine US-Stützpunkte. Häfen wie der in Dukm können aber vom US-Militär genutzt werden. Oman ist im Atomstreit zwischen den USA und Iran als Vermittler aufgetreten. (sda/dpa)
Libanon: Tausende Hisbollah-Anhänger trauern im Libanon um Chamenei
Mehrere Teilnehmer trugen Banner, die die USA und Israel verurteilten. Eine Frau hielt ein Schild, auf dem die iranischen Revolutionsgarden dazu aufgefordert wurden, die US-Botschaft im Nordosten Beiruts anzugreifen. Andere Teilnehmerinnen wurden weinend gesehen.
Die Hisbollah im Libanon gilt als wichtigster nicht staatlicher Partner des Irans und als verlängerter Arm Teherans in der Region. Seit dem Krieg mit Israel im Herbst 2024 gilt sie jedoch als deutlich geschwächt. (sda/dpa)
Trump hat sich mit neuer iranischer Führung auf Gespräche geeinigt
Wann genau die Gespräche stattfinden sollen, liess Trump demnach offen. Der Präsident habe angemerkt, dass einige Iraner, die an den bisherigen Verhandlungen beteiligt waren, nicht mehr am Leben seien. «Die meisten dieser Leute sind tot. Einige derjenigen, mit denen wir verhandelt haben, sind tot, denn das war ein schwerer Schlag», sagte er.
Mit wem Trump nun sprechen möchte, ist bislang unklar. Zuletzt verhandelten die Vereinigten Staaten unter Vermittlung von Oman mit Irans Aussenminister Abbas Araghtschi. Nach dem Tod von Chamenei bei den amerikanisch-israelischen Luftangriffen auf Teheran ist der weitere Kurs des Landes unklar.
Bis ein neues Staatsoberhaupt bestimmt wird, soll ein dreiköpfiger Rat seine Aufgaben übernehmen. Diese Rolle fällt laut offiziellen Angaben Präsident Massud Peseschkian, Justizchef Gholam-Hussein Mohseni-Edschehi sowie dem Mitglied des Wächterrats, Alireza Arafi, zu. Für die Wahl des neuen Staatschefs ist ein sogenannter Expertenrat, ein Gremium aus 88 einflussreichen Geistlichen, zuständig. (sda/dpa)
Merz: Vorgehen der USA und Israels «nicht ohne Risiko»
«Die innere Dynamik im Iran ist nur schwer zu durchschauen», sagte Merz. Der Vergleich mit den westlichen Interventionen in Afghanistan, im Irak und in Libyen trage nur zum Teil. «Aber er zeigt doch, wie real die Risiken mittelfristig sind. Ihre Folgen hätten auch wir in Europa und in Deutschland zu tragen.» Merz äusserte sich nach einer Sitzung des Nationalen Sicherheitsrats im Kanzleramt.
«Das Mullah-Regime ist ein Terrorregime, das verantwortlich ist für die Jahrzehnte währende Unterdrückung des iranischen Volkes», betonte der Kanzler mit Blick auf die gegenwärtige Führung des Irans. Die Bundesregierung teile «die Erleichterung vieler Iranerinnen und Iraner, dass dieses Mullah-Regime jetzt an sein Ende kommt». Mit den Vereinigten Staaten und Israel teile man das Interesse daran, dass «der Terror dieses Regimes aufhört und die gefährliche nukleare und ballistische Aufrüstung gestoppt wird». (sda/dpa)
Iranischer Minister: Chamenei-Nachfolge binnen zwei Tagen möglich
Araghtschi verurteilte die Tötung des bisherigen Staatsoberhaupts und Religionsführers Ajatollah Ali Chamenei durch die israelisch-amerikanischen Angriffe als «beispiellos und eine schwere Verletzung internationalen Rechts».
Expertenrat aus 88 Geistlichen soll Nachfolger wählen
Bis ein neues Staatsoberhaupt gewählt ist, soll ein dreiköpfiger Rat seine Aufgaben übernehmen. Diese Rolle fällt laut offiziellen Angaben Präsident Massud Peseschkian, Justizchef Gholam-Hussein Mohseni-Edschehi sowie dem Mitglied des Wächterrats, Alireza Arafi, zu. Für die Wahl ist ein sogenannter Expertenrat, ein Gremium aus 88 einflussreichen Geistlichen, zuständig.
Wer Chamenei nachfolgen könnte, ist unklar. Welche Figuren jetzt im Fokus stehen, liest du hier.
(sda/dpa)
Netanjahu kündigt Intensivierung von Angriffen auf Teheran an
Nach einem Treffen mit Verteidigungsminister Israel Katz, dem Generalstabschef Ejal Zamir und dem Leiter des Auslandsgeheimdienstes Mossad, David Barnea, habe er die Anweisung gegeben, die Offensive fortzusetzen. In dieser setze Israel «wie nie zuvor» die gesamte Kraft der Armee ein, sagte Netanjahu. Dabei gehe es darum, «unser Überleben und unsere Zukunft zu sichern».
Er betonte, die enge Zusammenarbeit Israels mit den USA bei den gemeinsamen Angriffen im Iran ermögliche es, das zu tun, worauf er bereits seit 40 Jahren hoffe: «Dem Terrorregime einen entscheidenden Schlag zu versetzen.» Dies habe er versprochen und dies werde Israel nun tun. (sda/dpa)
Reedereien MSC und Maersk stoppen Frachtverkehr im Nahen Osten
Die Mediterranean Shipping Company (MSC) setzte am Sonntag sämtliche Buchungen für Frachttransporte in die Region bis auf Weiteres aus, wie das Unternehmen mitteilte. Es wies Schiffe im Golfgebiet sowie auf dem Weg dorthin an, sichere Schutzräume anzusteuern.
Die Strasse von Hormus
Die Sicherheit der Besatzungen habe oberste Priorität. Die Lage werde laufend beobachtet, und man arbeite mit den zuständigen Behörden zusammen. Buchungen sollen wieder aufgenommen werden, sobald sich die Sicherheitslage verbessere.
Auch Maersk stellte bis auf Weiteres sämtliche Schiffspassagen durch die Strasse von Hormus ein. Dienste zu Häfen im Persischen Golf könnten sich verzögern, umgeleitet oder fahrplanmässig angepasst werden, hiess es in einer Mitteilung. Zudem würden vorübergehend Fahrten durch den Suezkanal ausgesetzt. Betroffene Verbindungen zwischen Nahost/Indien und Europa beziehungsweise der US-Ostküste würden über das Kap der Guten Hoffnung umgeleitet. (sda/dpa)
Weiter Angriffe auf Golfstaaten: Tote, Verletzte und Schäden
In Kuwait fielen nach Angaben des Elektrizitätsministeriums infolge herabfallender Trümmerteile beim Abfangen von Drohnen mehrere Stromleitungen aus. In verschiedenen Gebieten sei der Strom teilweise unterbrochen gewesen. Die Behörden erklärten, insgesamt seien 97 iranische ballistische Raketen sowie 283 Drohnen in Richtung des Landes gestartet worden.
Auch Bahrain meldete weitere Schäden. Nach Angaben des Innenministeriums wurde ein Hotel in der Hauptstadt Manama getroffen. Es habe Schäden gegeben, Verletzte seien jedoch nicht gemeldet worden. Die US-Botschaft in Bahrain riet ihren Staatsbürgern, Hotels in der Hauptstadt zu meiden, da diese mögliche Ziele weiterer Angriffe sein könnten. Die Behörden forderten die Bevölkerung zudem auf, Hauptverkehrsstrassen zu meiden. (sda/dpa)
Drei US-Soldaten bei Militäroperation getötet
CENTCOM Update
— U.S. Central Command (@CENTCOM) March 1, 2026
TAMPA, Fla. – As of 9:30 am ET, March 1, three U.S. service members have been killed in action and five are seriously wounded as part of Operation Epic Fury.
Several others sustained minor shrapnel injuries and concussions — and are in the process of being…
Centcom teilte auch mit, dass die US-Streitkräfte bei dem Einsatz namens «Gewaltiger Zorn» ein iranisches Kriegsschiff ins Visier genommen hätten. «Das Schiff sinkt derzeit an einem Pier in Tschahbahar auf den Grund des Golfes von Oman.» Das Militär hatte angekündigt, Ziele priorisiert zu haben, «von denen eine unmittelbare Bedrohung ausging». Unter anderem seien Kommando- und Kontrollzentren der Islamischen Revolutionsgarden, iranische Luftverteidigungsanlagen, Raketen- und Drohnenstartplätze sowie Militärflugplätze ins Visier genommen worden, hiess es. (sda/dpa)
Saudi-Arabien bestellt iranischen Botschafter ein
Bei dem Treffen mit Botschafter Ali Reza Enajati habe der stellvertretende Aussenminister Walid bin Abdulkarim Al-Churaidschi die Missbilligung und Verurteilung der Angriffe durch Riad bekräftigt. Saudi-Arabien lehne jegliche Verletzung der staatlichen Souveränität ab.
Das Königreich werde alle notwendigen Massnahmen ergreifen, um seine Sicherheit zu verteidigen und sein Staatsgebiet zu schützen, hiess es weiter. Eine unmittelbare Stellungnahme aus dem Iran lag zunächst nicht vor.
Der saudische Fernsehsender Al-Arabija berichtete darüber hinaus, dass die Aussenminister der Golfstaaten am Abend zu einem «Notfalltreffen» per Videokonferenz zusammen kommen wollten, um über die Lage zu beraten. (sda/dpa)
Bund weitet Reisewarnungen für den Nahen Osten aus
Das teilte das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Sonntag auf X mit. Die neuen Warnungen erfolgen nach der Eskalation der Lage nach den Angriffen der USA und Israels auf Iran in der Nacht auf Samstag.
⚠️ Nützliche Informationen | #NaherOsten & #Golfstaaten:
— EDA - DFAE (@EDA_DFAE) March 1, 2026
Die Schweizer Vertretungen in den betroffenen Ländern bleiben weiterhin operationell.
🇨🇭 Staatsangehörige in der Region werden gebeten:
▫️ Den Anweisungen der lokalen Behörden Folge zu leisten
▫️ Sich in der Travel Admin…
In deren Folge hatte der Bund bereits von Reisen nach Israel abgeraten. Für den Iran gilt ein solcher Hinweis schon seit einiger Zeit. (sda)
Bericht: Irans Ex-Präsident Ahmadinedschad bei Luftangriff getötet
Ahmadinedschad führte den Iran von 2005 bis 2013. Zu Beginn galt er als Favorit des herrschenden schiitischen Klerus sowie der Hardliner und Konservativen im Parlament. Gegen Ende seiner Amtszeit wuchs die Kritik an seinem Kurs. Seine harte Linie in der Atompolitik löste internationale Sanktionen aus, die das Land in eine schwere Wirtschaftskrise führten.
Wegen seiner militärischen Drohungen gegen Israel sowie der Leugnung des Holocaust war der Iran international isoliert. Seine Unterstützer wandten sich immer mehr von ihm ab, selbst unter den Hardlinern war er am Ende seiner Amtszeit umstritten.
Ahmadinedschad stützte sich während seiner Präsidentschaft massiv auf die Revolutionsgarden (IRGC). Im Gegenzug verschaffte er ihnen Gewinne bei Privatisierungen sowie Kontrolle über strategische Wirtschaftssektoren.
Obwohl Ahmadinedschad als Ziehsohn des jetzt getöteten Ajatollah Ali Chamenei galt, entwickelte er sich gegen Ende seiner Präsidentschaft und darüber hinaus zu einer unberechenbaren Opposition innerhalb des Systems.
Sein Versuch, die Befugnisse des gewählten Präsidenten gegenüber dem Klerus zu erweitern – insbesondere durch den offenen Konflikt um das Geheimdienstministerium 2011 – führte zum Bruch mit dem Obersten Führer. In den Folgejahren wurde er politisch marginalisiert; der Wächterrat schloss ihn 2017, 2021 und 2024 von den Präsidentschaftswahlen aus. (sda/dpa)
Swiss setzt Flüge nach Dubai bis einschliesslich 4. März aus
Die Sicherheit von Besatzung und Passagieren habe oberste Priorität, begründete die Swiss in einer Mitteilung vom Sonntag den Entscheid. Das Unternehmen beobachte die Lage weiterhin aufmerksam und stehe im Austausch mit den zuständigen Behörden.
Die Massnahmen betreffen auch die Routenführung. Bis zum 4. März werden die Flugzeuge der Swiss den Luftraum der Vereinigten Arabischen Emirate nicht nutzen. Bis zum 8. März meidet die Airline zudem die Lufträume von Israel, Libanon, Jordanien, Irak, Iran, Kuwait und Bahrain.
Betroffene Fluggäste könnten ihre Reise kostenlos auf ein späteres Datum umbuchen, hiess es. Alternativ erstatte die Fluggesellschaft den vollständigen Ticketpreis zurück. (sda)
Israel: Verletzte bei iranischen Raketenangriffen
Millionen von Einwohnern harrten in Schutzräumen aus. «Wir hören immer wieder laute Knalls, möglicherweise sind das auch Abwehrraketen», sagte ein Einwohner Tel Avivs. «Es nimmt einfach kein Ende.» Seit Beginn der israelisch-amerikanischen Angriffe im Iran am Samstagmorgen berichten Einwohner Israels von ständigen Gegenangriffen des Irans auf israelische Bevölkerungszentren, teilweise im halbstündigen Takt.
Am Samstag war bei einem Raketeneinschlag in Tel Aviv eine Frau getötet worden. Insgesamt starben nach offiziellen Angaben bei iranischen Raketenangriffen auf Israel bisher zwei Frauen, Dutzende Menschen wurden verletzt. (sda/dpa)
Regierung in Bahrain bestätigt beschädigtes Hotel
Weitere Details wurden nicht bekannt gegeben.
Papst warnt vor «Abgrund» im Nahen Osten
Vor mehreren Zehntausend Menschen auf dem Petersplatz mahnte der Pontifex alle Beteiligten, «moralische Verantwortung» zu übernehmen. Die Spirale der Gewalt müsse beendet werden, «bevor sie zu einem unwiderruflichen Abgrund wird». Leo schloss mit den Worten: «Möge die Diplomatie ihre Rolle wiederfinden und das Wohl der Völker gefördert werden.» (sda/dpa)
Grossajatollah ruft zu Vergeltung nach Chamenei-Tod auf
Makarem Schirasi hatte bereits im Juni vergangenen Jahres US-Präsident Donald Trump indirekt mit dem Tod gedroht. Trump hatte zuvor gesagt, Chamenei sei ein leichtes Ziel. Der Grossajatollah erklärte daraufhin in einer religiösen Stellungnahme, dass Drohungen gegen Chamenei im Islam mit dem Tod bestraft würden.
Makarem Schirasi zählt als Mardscha zu den höchsten religiösen Autoritäten im Zwölfer-schiitischen Islam, der im Iran Staatsreligion ist. Die Schiiten bilden nach den Sunniten die zweitgrösste Glaubensrichtung im Islam. (sda/dpa)
Ayatollah Ali Chamenei besuchte den Grossajatollah 2024 im Spital.
China verurteilt Tötung von Chamenei scharf
Peking rufe dazu auf, alle militärischen Handlungen unverzüglich einzustellen, eine weitere Eskalation der Spannungen zu vermeiden und Frieden sowie Stabilität im Nahen Osten und in der Welt zu wahren. (sda/dpa)
Israel: Dutzende iranische Raketenabschussrampen zerstört
«Inzwischen haben sie es wieder aufgefüllt, sodass es nun wieder bei rund 2500 liegt – und die Zahl steigt», sagte der Militärsprecher. Seit Beginn des jüngsten Schlagabtauschs habe der Iran Hunderte Raketen auf Israel sowie andere Länder in der Region abgefeuert.
Teheran strebe danach, ein deutlich grösseres Arsenal aufzubauen, sagte er. Er nannte die Zahl von rund 8000 ballistischen Raketen. Ein Ziel der gegenwärtigen Operation sei, dies zu verhindern. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. (sda/dpa)
Israel weist Schuld an Angriff auf iranische Schule zurück
«Zu diesem Zeitpunkt sind uns keine israelischen oder amerikanischen Angriffe dort bekannt», sagte der israelische Militärsprecher Nadav Schoschani. «Ich weiss, dass die Amerikaner nachprüfen, ich weiss, dass wir nachprüfen», ergänzte der Sprecher.
«Und was ich weiss, ist, dass wir in der Lage waren – und das wird auch von den Amerikanern und den Iranern bestätigt – 40 Personen auszuschalten, die sich vor uns versteckt hatten, auf sehr präzise Weise, mehr als tausend Meilen entfernt», sagte Schoschani offenbar mit Blick auf die Tötung des iranischen Staatsoberhaupts und Religionsführers Ajatollah Ali Chamenei. Dies könnten nicht viele Armeen auf der Welt und es bedeute, «dass wir extrem präzise operieren». Die Angaben beider Kriegsparteien lassen sich nicht unabhängig überprüfen. (sda/dpa)
Putin: Chamenei-Ermordung verstösst gegen Völkerrecht
Putin sieht den Tod von Ayatollah Ali Chamenei als Mord, der «gegen alle Normen der menschlichen Moral und des Völkerrechts» verstosse. Chamenei werde in Russland als «herausragender Staatsmann» in Erinnerung bleiben.
Der russische Präsident führt seit vier Jahren einen Angriffskrieg gegen die Ukraine. (hkl)
Alireza Arafi tritt in Führungsrat ein
Arafi ist ein iranischer schiitischer Geistlicher und derzeit Mitglied des Wächterrats, der Expertenversammlung und Anführer der Basij-Miliz. Er war zuvor Vorsitzender der Al-Mustafa International University, Freitagsgebetleiter in Qom und Leiter des iranischen Priesterseminars. (hkl)
Irans Präsident: Ermordung von Chamenei offene Kriegserklärung
Weltweit gibt es rund zwei Milliarden Muslime. Eine grosse Mehrheit von 85 bis 90 Prozent sind Sunniten. Schiiten machen mit rund 10 bis 15 Prozent die zweitgrösste Glaubensrichtung im Islam aus. (sda/dpa)
Irans Präsident Massud Peseschkian
Britischer Verteidigungsminister: Iran feuert Raketen in Richtung Zypern
Grossbritannien beteiligt sich im Nahen Osten an einem defensiven Militäreinsatz, wie Premierminister Keir Starmer bereits am Samstag mitgeteilt hatte. Healey erläuterte, dass britische Flugzeuge Drohnen und Raketen abschiessen, wenn sie diese sehen. Die Einheiten starten demnach unter anderem in Bahrain und auf Zypern. «Wenn ich also davon spreche, dass Grossbritannien im Rahmen koordinierter regionaler Verteidigungsoperationen eine Rolle bei der Stärkung der regionalen Stabilität spielt, dann meine ich genau das», sagte Healey.
Er kritisierte ausserdem, dass iranischen Kommandeuren zunehmend erlaubt werde, ihre eigenen Ziele auszuwählen, da das Land «die Kontrolle über seine Befehls- und Kommandostrukturen verliert». (sda/dpa)
Netanjahu ruft Iraner zum Aufstand auf
Er rief die Iraner auf, auf die Strasse zu gehen, «um die Sache zu vollenden, um das Terrorregime zu stürzen, das euer Leben zur Hölle gemacht hat». Netanjahu kündigte zudem an, Israel werde in den kommenden Tagen «Tausende Ziele des terroristischen Regimes» angreifen, um die «Bedingungen für das mutige Volk des Irans zu schaffen, sich von den Ketten der Tyrannei zu befreien». (sda/dpa)
در روزهای آینده ما به هزاران هدف رژیم تروریستی ضربه خواهیم زد.
— Benjamin Netanyahu - בנימין נתניהו (@netanyahu) March 1, 2026
ما شرایطو برای مردم شجاع ایران فراهم خواهیم کرد تا خود را از زنجیرهای استبداد رها کنن.
و به همین دلیل من دوباره خطاب به شما میگم:
ای شهروندان ایران این فرصت رو از دست ندهید.
این فرصتیست که فقط یه بار در هر نسل پیش… pic.twitter.com/JILOEzFjEx
Keine gestrandeten Passagiere am Flughafen Zürich
Die drei Flieger der Emirates, der Qatar Airways und von Etihad könnten zurzeit nicht zurückfliegen, hiess es beim Flughafen Zürich auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Der Etihad-Flug sei vorerst für Montag angesetzt.
Ansonsten verlaufe der Betrieb an den Schaltern am Flughafen geregelt. Denn die Passagiere würden normalerweise frühzeitig informiert, wenn Flüge abgesagt seien. (sda)
Dubai meldet Schäden und Verletzte bei Drohnenabwehr
Bereits am Samstag war es im Zuge der aktuellen Eskalation zu einem Feuer am bekannten Luxushotel Burj al Arab gekommen. In Behördenangaben war von einem «kleinen Brand» die Rede. Ein Video zeigte aber, dass es an der Aussenwand des mehr als 300 Meter hohen Wolkenkratzers über mehrere Stockwerke hinweg brannte.
Auch in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate kam es zu einem ähnlichen Vorfall. Nach Angaben des Medienbüros von Abu Dhabi wurden eine Frau und ihr Kind leicht verletzt, als Trümmer einer abgefangenen Drohne die Fassade eines Gebäudes der Etihad Towers trafen. An dem Wahrzeichen der Stadt entstand geringer Sachschaden, hiess es weiter auf X. Die Behörden riefen die Bevölkerung auf, keine Gerüchte zu verbreiten und Informationen nur aus offiziellen Quellen zu beziehen. (sda/dpa)
(sda/dpa)
Schweizer Botschaften bleiben in Betrieb
Vier der zehn verbliebenen Mitarbeitenden der Schweizer Botschaft in Teheran wurden am Samstag in die Schweiz zurückbeordert. Wegen des gesperrten Luftraums war ihr Abflug jedoch nicht mehr möglich, wie Monika Schmutz Kirgöz, Chefin der Abteilung Naher Osten und Nordafrika im EDA, in einem Interview mit der «SonntagsZeitung» sagte. Die vier Mitarbeitenden sassen demnach bereits im Flugzeug und sind zurzeit in einem Hotel nahe dem Flughafen untergebracht.
Sechs weitere Mitarbeitende bleiben vorerst in der Botschaft in Teheran. Das Personal war bereits in den Tagen zuvor von 14 auf 10 Personen reduziert worden. Für die Angestellten in Teheran seien in einem Keller Betten aufgestellt worden. Die fünf EDA-Mitarbeitenden in der Botschaft in Tel Aviv können sich bei Luftalarm in Bunker zurückziehen. (sda)
Israelisches Militär meldet Angriffe auf Ziele im Herzen von Teheran
Mehrere Explosionen waren am Sonntag in Teheran zu hören, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete. (hkl)
Oman: Öltanker in der Strasse von Hormus angegriffen
Der Vorfall ereignete sich nahe der Strasse von Hormus. Die iranische Nachrichtenagentur hatte gestern gemeldet, dass die iranischen Revolutionsgarden den Schiffsverkehr der strategisch wichtigen Meerenge eingeschränkt haben. Demnach erhielten Schiffe wiederholt Funkmeldungen, in denen ihnen die Durchfahrt untersagt wurde. Die Besatzungen würden aufgefordert, die Maschinen zu stoppen und sich auf ein mögliches Entern vorzubereiten, hiess es.
Die Strasse von Hormus ist eine der wichtigsten Engstellen des weltweiten Energiehandels. Rund ein Fünftel der globalen Öltransporte passiert täglich die Meerenge. Jede Störung könnte die Energiepreise steigen lassen und die internationalen Märkte verunsichern. (sda/dpa)
Drohnenangriff im Oman gemeldet
Die zweite Drohne sei in der Nähe von Treibstofftanks abgestürzt. Dabei habe es weder Verletzte noch Schäden gegeben, hiess es weiter. Die Regierung des Oman verurteilte den Angriff.
Nach Beginn der israelisch-amerikanischen Angriffe auf den Iran am Samstag hat Teheran mehrfach US-Militärstützpunkte in der Region attackiert. Die arabischen Golfstaaten beheimaten gemeinsam Tausende US-Truppen. Im Oman selbst sind keine US-Stützpunkte. Häfen, wie der in Dukm, können aber vom US-Militär genutzt werden. Oman ist im Atomstreit zwischen den USA und Iran als Vermittler aufgetreten. (sda/dpa)
Mindestens 8 Tote: Auch Unruhen in Pakistan
Iran: Pläne der USA und Israels vereitelt
Zugleich kündigte Laridschani an, die iranischen Streitkräfte würden die Angriffe auf US‐Stützpunkte in der Region fortsetzen. (sda/dpa)
Zehntausende trauern um Chamenei
Trauernde auf den Strassen von Tehran.
Chamenei war bei einer Minderheit der Bevölkerung trotz der beispiellosen Brutalität des iranischen Regimes weiterhin populär. Umfragen bezifferten den Anteil der regimetreuen Bevölkerung auf zwischen 10 und 20 Prozent. Der Iran hat etwas mehr als 90 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner. (con)
Israels Armee: Iran greift erneut mit Raketen an
In den vergangenen 24 Stunden mussten Millionen Menschen nach Armeeangaben bereits rund 20 Mal wegen Raketenangriffen des Erzfeindes Iran in die Schutzräume eilen.
Der Iran hatte nach der Tötung des obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei bei den amerikanisch-israelischen Luftangriffen massive Vergeltungsschläge gegen Dutzende US-Stützpunkte sowie Ziele in Israel angekündigt. (sda/dpa)
Ein zerstörtes Gebäude in Tel Aviv.
Nach Chamenei-Tod: Trump warnt den Iran vor Vergeltungsschlägen
Nach der Tötung von Irans oberstem Führer Ajatollah Ali Chamenei bei amerikanisch-israelischen Luftangriffen hatten die Revolutionsgarden des Landes Rache geschworen. «In Kürze werden die grössten militärischen Einsätze in der Geschichte der iranischen Streitkräfte gegen Israel und US-Stützpunkte in der Region beginnen», hiess es in einer Presseerklärung der Elitestreitmacht der Islamischen Republik. (sda/dpa)
Auseinandersetzungen nahe US-Botschaft in Bagdad
Die Demonstranten versuchten demnach, die Sicherheitsbarrieren zu überwinden, um zur US-Botschaft innerhalb der Grünen Zone zu gelangen. Laut Augenzeugen setzten die Sicherheitskräfte Schlagstöcke, scharfe Munition, Tränengas und Wasserwerfer ein, um die Demonstranten auseinanderzutreiben. (sda/dpa)
Auch Irans Verteidigungsminister und Generalstabschef laut Staatsmedien tot
In der Nacht auf Sonntag bestätigten die staatlich kontrollierten Nachrichtenagenturen Fars und Irna bereits den Tod von Staatsoberhaupt Ayatollah Ali Chamenei. (con)
Erneute Explosionen in Golfstaaten
Nach Angaben des Innenministeriums sei in einem Industriegebiet beim Abfangen einer Rakete ein kleiner Brand durch herabfallende Trümmerteile entfacht worden. Es seien keine Verletzten gemeldet worden.
Auch in Manama, der Hauptstadt von Bahrain wurden Explosionen gemeldet. Augenzeugen berichteten von mindestens vier lauten Knallgeräuschen. Auf Social Media wurden in dem Zuge Bilder eines getroffenen und beschädigten Hotels in Manama verbreitet. Sie liessen sich zunächst nicht unabhängig verifizieren. (con/sda/dpa)
In der katarischen Hauptstadt Doha gab es erneut Explosionen.
Israels Armee gibt nach Raketenbeschuss wieder Entwarnung
Zum bereits 20. Mal hätten Millionen Menschen in Israel innerhalb von 24 Stunden wegen Angriffen des Irans in die Schutzräume rennen müssen, erklärte das Militär. Die israelische Luftwaffe hatte in der Nacht auch ihre Angriffe gegen Raketenstützpunkte und Luftabwehrsysteme im Iran fortgesetzt. (sda/dpa)
Chamenei-Berater: Ein Trio soll Iran vorübergehend führen
Das Trio soll die Aufgaben Chameneis übernehmen, bis der sogenannte Expertenrat, ein Gremium aus 88 einflussreichen Geistlichen, einen Nachfolger benennt. Laut der Verfassung müsse der Expertenrat umgehend einen neuen Führer bestimmen und vorstellen, sagte Mochber.
Wer Chamenei nachfolgen könnte, ist unklar. Öffentlich hatte sich der Religionsführer dazu nicht geäussert. In den vergangenen Jahren war immer wieder dessen Sohn Modschtaba genannt worden, der bislang kaum in der Öffentlichkeit stand. Dem Staatsapparat dürfte es zudem schwerfallen, mitten im Krieg das Machtgefüge neu zu ordnen. (sda/dpa)
Schah-Sohn Pahlavi bringt sich als Interimsführer ins Spiel
Pahlavi betonte, dass der Iran nicht die Fehler wiederholen wolle, die dem Irak-Krieg gefolgt seien. «Es wird keine Auflösung von Institutionen, kein Machtvakuum, kein Chaos geben», schrieb er weiter. «Ein demokratischer Iran würde den Nahen Osten grundlegend verändern und einen der beständigsten Krisenherde der Welt in eine Stütze regionaler Stabilität verwandeln», zeigte sich Pahlavi zuversichtlich. Ferner stellte er in Aussicht, den Erzfeind Israel «sofort anzuerkennen».
US-Präsident Donald Trump hatte zuvor mitgeteilt, er habe mehrere Kandidaten für die Führung des Landes im Blick. Auf die Frage, ob es jemanden gebe, den er gerne an der Spitze des Irans sehen würde, sagte Trump dem Sender CBS News nach dessen Angaben: «Ja, ich denke schon. Es gibt einige gute Kandidaten.» Namen nannte Trump nicht.
Pahlavi, den sein autoritär regierender Vater, der letzte Schah von Persien, einst zum Kronprinzen ernannt hatte, lebt seit Jahrzehnten im Exil in den USA. Während der jüngsten Massenproteste beanspruchte er aus dem Ausland eine Führungsrolle in der zerstrittenen und zersplitterten iranischen Opposition. In den sozialen Medien hat er sich ein Millionenpublikum aufgebaut. Er gilt inzwischen als eine der einflussreichsten Oppositionsstimmen im Ausland.
Mehr zu Reza Pahlavi findest du hier:
Trump über künftige Iran-Spitze: «Einige gute Kandidaten»
Trump wurde von CBS News auch gefragt, wer nach seiner Einschätzung nach Chameneis Tod das Sagen im Iran habe. Der US-Präsident antwortete demnach: «Ich weiss genau, wer, aber ich kann es Ihnen nicht sagen.» (sda/dpa/con)
Wieder Raketenalarm in Israel
USA: Angriff auf Iran von internationalem Recht gedeckt
Waltz argumentierte, «das Regime im Iran» sei verantwortlich für eine Reihe bewaffneter Angriffe auf die Vereinigten Staaten und Israel, Verstösse gegen die UN-Charta sowie Bedrohungen des internationalen Friedens und der Sicherheit im Nahen Osten. «Es hat sogar versucht, Präsident (Donald) Trump zu ermorden», behauptete er. Das US-Justizministerium hatte dem Iran im November 2024 vorgeworfen, eine Ermordung Trumps geplant zu haben. Der Iran wies das damals vehement zurück.
Der iranische Botschafter bei den UN rief den US-Botschafter nach dessen Ausführung dazu auf, «höflich» zu bleiben. «Das wäre sowohl für Sie selbst als auch für das Land, das Sie vertreten, von Vorteil.» Auch der Iran hatte das Recht auf Selbstverteidigung nach Artikel 51 nach den Angriffen für sich reklamiert. (sda/dpa)
Mike Waltz.
Brand an Luxushotel Burj al Arab in Dubai
Der Wolkenkratzer, der ungefähr so hoch ist wie der Pariser Eiffelturm, gilt mit seiner Silhouette in Form eines Segels als ein Wahrzeichen von Dubai. Es ist auch eines der teuersten Hotels in Dubai. Kosten für ein Zimmer pro Nacht beginnen ab umgerechnet etwa 720 Franken. Eine Suite kann pro Nacht umgerechnet bis um die 18'000 Franken kosten.
Der Burj al Arab ist neben dem Burj Khalifa ein weiteres bekanntes Luxushotel Dubais.
(con/sda/dpa)
Medien: Tochter und Enkel Chameneis bei Angriffen getötet
Israels Armee: Mehr als 30 weitere Ziele im Iran angegriffen
Irans Revolutionsgarden kündigen Rache an
Die Revolutionsgarden, die Streitkräfte der Islamischen Republik und die Basidsch-Milizen würden «inneren und äusseren Verschwörungen entschieden entgegentreten» und die Aggressoren «mit einer abschreckenden und beispielhaften Antwort bestrafen», heisst es in der Erklärung weiter. Alle Teile der Gesellschaft werden darin aufgerufen, sich an der Landesverteidigung zu beteiligen und vor der Welt «Solidarität und nationale Einheit zu demonstrieren». (sda/dpa)
Iranische Staatsmedien bestätigen Tod Chameneis
Zuvor hatte bereits US-Präsident Donald Trump den Tod Chameneis verkündet. «Chamenei, einer der bösartigsten Menschen der Geschichte, ist tot», schrieb der Republikaner auf seiner Plattform Truth Social.
Das sei die «grösste Chance für das iranische Volk, sein Land zurückzuerobern», betonte Trump. Er kündigte an, die Bombardierungen im Iran würden weitergehen, bis Frieden in der Region und in der ganzen Welt einkehre.
Bereits zuvor war nach Berichten über Chameneis Tod in Teheran spontan Jubel ausgebrochen. Bewohner der iranischen Hauptstadt berichteten von Menschen, die vor Freude aus ihren Fenstern schrien. Die Nachricht war unter anderem von iranischen Exilmedien verbreitet worden, die im Iran über Satellit empfangen werden können. Auf den Strassen waren Hupkonzerte zu hören. (sda/dpa/con)
Drohne trifft Flughafen in Bahrain
Der Iran greift im Rahmen seiner Gegenangriffe US-Verbündete und amerikanische Stellungen im Nahen Osten an. Zuvor hatten bereits unter anderem die Flughäfen in Abu Dhabi und Dubai Einschläge gemeldet. Bahrain ist unter anderem der Hauptsitz der US-Marine im Nahen Osten. Dort ist die sogenannte Fünfte Flotte der Marine beheimatet. (sda/dpa)
Verletzte nach «Vorfall» am Flughafen Dubai
Nutzer teilten Videos in sozialen Medien, die zeigen sollen, wie eine Halle des Flughafens geräumt wird. Darin gehen Menschen zügig in eine Richtung – offenbar zum Ausgang. Es sind aber kein Feuer und auch keine Szenen etwa von grosser Panik zu sehen. Der Betrieb an dem Flughafen war zuvor wegen der militärischen Eskalation in der Region schon ausgesetzt worden.
Es blieb unklar, was genau sich bei dem Vorfall ereignete. Mutmasslich entstand der Schaden durch den Angriff einer iranischen Rakete oder durch herabfallende Trümmer von einer iranischen Rakete, die im Raum über Dubai abgeschossen wurde. (sda/dpa)
Emirate: 132 iranische Raketen und fast 200 Drohnen abgewehrt
Die Emirate verurteilten den Angriff auf das Schärfste. Sie stellen einen Verstoss gegen das Völkerrecht und eine Verletzung der emiratischen Souveränität dar, wie es weiter hiess. (sda/dpa)
Schah-Sohn Pahlavi ruft Irans Staatskräfte zum Umsturz auf
Er forderte die Sicherheitskräfte auf, einen Übergang zu einer freien und prosperierenden Zukunft zu unterstützen. «Der Tod des verbrecherischen Chamenei bringt zwar die Gerechtigkeit für das vergossene Blut nicht zurück, doch er kann ein Balsam für die verbrannten Herzen der Gerechtigkeit suchenden Familien sein», fügte Pahlavi hinzu.
Pahlavi, den sein autoritär regierender Vater, der letzte Schah von Persien, einst zum Kronprinzen ernannte, lebt seit Jahrzehnten im Exil in den USA. Während der jüngsten Massenproteste beanspruchte er aus dem Ausland eine Führungsrolle in der zerstrittenen und zersplitterten iranischen Opposition. In den sozialen Medien hat er sich ein Millionenpublikum aufgebaut. Er gilt inzwischen als eine der einflussreichsten Oppositionsstimmen im Ausland. (sda/dpa)
Arabische Staaten verurteilen iranische Angriffe
Mehrere Ratsmitglieder hatten die Einberufung einer Dringlichkeitssitzung infolge der US-amerikanischen und israelischen Angriffe auf den Iran gefordert, darunter laut Diplomatenangaben Frankreich, Bahrain, China, Russland und Kolumbien. (sda/dpa)
Iran meldet Angriff auf US-Stützpunkt in Saudi-Arabien
Trump: Irans oberster Führer Chamenei ist tot
Zuvor war bereits nach Berichten über Chameneis Tod in Teheran spontan Jubel ausgebrochen. Bewohner der iranischen Hauptstadt berichteten von Menschen, die vor Freude aus ihren Fenstern schrien. Die Nachricht war unter anderem von iranischen Exilmedien verbreitet worden, die im Iran über Satellit empfangen werden können. Auf den Strassen waren Hupkonzerte zu hören. (sda/dpa)
Chameneis Tod: Trump glaubt, dass «Geschichte wahr ist»
Kurz zuvor hatte Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu zunehmende Anzeichen gesehen, dass der iranische Staatsführer Ali Chamenei nicht mehr am Leben ist. «Wir haben Chameneis Anwesen zerstört. Es gibt viele Zeichen, dass der Diktator nicht mehr lebt», sagte er in einer Stellungnahme am Abend.
Am Samstagmorgen hatten Israel und die Vereinigten Staaten den Iran angegriffen. Mit dem Angriff auf den Iran hat Israels Luftwaffe nach Militärangaben den bisher grössten Einsatz ihrer Geschichte ausgeführt. Rund 200 Kampfflugzeuge hätten etwa 500 Ziele angegriffen, teilte das israelische Militär mit. (sda/dpa)
Explosionen in Tel Aviv - Gebäude getroffen
Die iranischen Revolutionsgarden erklärten, bei dieser Welle «militärische und sicherheitsrelevante Ziele» mit fortschrittlichen Raketen angegriffen zu haben. Zu den Zielen hätten unter anderem der israelische Marinestützpunkt im Hafen von Haifa, der Luftwaffenstützpunkt Ramat David sowie Rüstungs
Jubelrufe in Teheran nach unbestätigten Berichten über Chameneis Tod
Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim, die den mächtigen Revolutionsgarden nahesteht, sprach mit Blick auf die Meldungen von «psychologischer Kriegsführung». «Der Revolutionsführer ist standhaft und entschlossen dabei, das Feld zu befehligen», zitierte Tasnim eine namentlich nicht genannte Quelle.
Iranische Staatsmedien äusserten sich bislang nicht dazu. (sda/dpa)
Leute in Dubai erhalten Meldung: «Sucht sofort Schutz in Gebäuden»
Zentrale Vertreter der iranischen Militärführung tot
Pakpur war im vergangenen Jahr auf den einflussreichen Posten aufgerückt. Sein Vorgänger Hussein Salami wurde im Juni 2025 bei israelischen Angriffen getötet. Die Revolutionsgarden gelten als Irans Elitestreitmacht und sind deutlich mächtiger als die regulären Streitkräfte. In den vergangenen Jahrzehnten wurde die Truppe nicht nur militärisch stark aufgerüstet, sondern weitete auch ihren gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Einfluss aus – unter anderem durch Beteiligungen an Hotelketten und Fluggesellschaften.
Israels Streitkräfte berichteten auch über die Tötung vier weiterer einflussreicher Militärvertreter. (sda/dpa)
Israelische Medien berichten über Tod Chameneis
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hatte zuvor in einer Videobotschaft gesagt, es gebe viele Anzeichen, dass Chamenei nicht mehr lebe. Eine offizielle Bestätigung des Todes des iranischen Staatschefs gibt es bisher nicht. (sda/dpa)
Israel: Chef des iranischen Verteidigungsrats getötet
Schamchani war zuletzt an die Spitze des neu geschaffenen Verteidigungsrates aufgestiegen. Der 70-Jährige war acht Jahre lang Verteidigungsminister, sowie Marinekommandeur der Revolutionsgarden und kandidierte 2001 für das Präsidentschaftsamt. Er arbeitete auch er als politischer Berater in einer Schlüsselfunktion für Chamenei.
Der Rat wurde im August 2025 gegründet. Dort sollten Strategien zentralisiert werden. Ihm gehören Vertreter der Staatsgewalten, Kommandeure der Streitkräfte sowie Ministerien wie Verteidigung, Inneres und Nachrichtendienst an. Das Gremium untersteht formal dem Sicherheitsrat. Die Gründung folgte auf Israels zwölf Tage langen Krieg gegen den Iran im Juni 2025. Bereits während des Iran-Irak-Kriegs in den 1980er Jahren existierte ein ähnliches Gremium. (sda/dpa)
Trump deutet verschiedene Optionen für Vorgehen im Iran an
«Auf jeden Fall wird es mehrere Jahre dauern, bis sie sich von diesem Angriff erholt haben», sagte Trump demnach. (sda/dpa)
Iran droht mit «unvergesslicher Lektion»
US-Militär: Keine Kenntnis über amerikanische Tote
Der Iran hatte bei seinen Gegenangriffen unter anderem US-Militärstützpunkte in der Golfregion ins Visier genommen, nachdem Israel und die USA das Land attackiert hatten.
Dem US-Militär zufolge begannen die Angriffe gegen den Sicherheitsapparat der Führung in Teheran um 1.15 Uhr US-Ostküstenzeit (7.15 Uhr MEZ). Dabei seien Ziele priorisiert worden, «von denen eine unmittelbare Bedrohung ausging». Unter anderem seien Kommando- und Kontrollzentren der Islamischen Revolutionsgarden, iranische Luftverteidigungsanlagen, Raketen- und Drohnenstartplätze sowie Militärflugplätze ins Visier genommen worden, hiess es.
In den ersten Stunden des Einsatzes sei Munition aus der Luft, vom Boden und von offener See aus abgefeuert worden. Dabei seien erstmals kostengünstige Kamikaze-Drohnen eingesetzt worden – diese sind für den einmaligen Einsatz gebaut und zerstören sich beim Angriff selbst.
Die «Einsatz gewaltiger Zorn» umfasst nach Angaben des Regionalkommandos die grösste regionale Konzentration amerikanischer Militärmacht seit langem. (sda/dpa)
Laut israelischem Offizieller: Chameneis Leiche gefunden
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu meinte kurz davor in einer Stellungnahme: «Wir haben Chameneis Anwesen zerstört. Es gibt viele Zeichen, dass der Diktator nicht mehr lebt.»
In derselben Stellungnahme rief Netanjahu zudem die Iraner auf, auf die Strasse zu gehen und die politische Führung zu stürzen. Der Krieg im Iran werde zu einem echten Frieden führen, sagte er. (sda/dpa)
Iran schränkt Arbeit von Journalisten weiter ein
Unter die neuen Richtlinien fallen auch die «Veröffentlichung jeglicher Nachrichten, die die Stärke des Feindes im Krieg suggerieren oder das Bild des Landes gegenüber dem Feind schwächen, sowie Themen, die während des Krieges Besorgnis und Unruhe in der öffentlichen Meinung hervorrufen.»
Statistiken und Daten über militärische oder zivile Opfer sowie Informationen über Angriffe des Gegners dürfen erst veröffentlicht werden, nachdem offizielle Sprecher die Angaben bestätigt haben.
Das Ministerium warnte ausserdem vor Falschmeldungen und forderte Medienschaffende auf, unzuverlässige Quellen zu ignorieren. (sda/dpa)
TCS rechnet mit 1000 gestrandeten Schweizern
Seit dem Samstagmorgen seien mehr als 250 Anrufe eingegangen, teilte der TCS am Samstagabend mit. Auch habe man 150 neue Fälle eröffnet. Das vorliegende Lagebild ergebe sich aufgrund der Schliessung mehrerer Lufträume und den damit verbundenen erheblichen Einschränkungen des Flugverkehrs.
Die betroffenen Reisenden sitzen etwa in Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Indien, Sri Lanka, den Malediven, Italien, den Seychellen, Mauritius, Simbabwe, Thailand, Kambodscha, Singapur, Indonesien, den Philippinen und Australien fest. Dabei handle es sich hauptsächlich um Personen, deren Flüge gestrichen wurden und die vorübergehend im Ausland festsitzen, ohne die Möglichkeit, ihre Reise fortzusetzen.
Der TCS habe seine Teams verstärkt, «um dem hohen Anfrageaufkommen gerecht zu werden», hiess es weiter. Auch empfahl der TCS Reisenden, Geduld zu bewahren und sich strikt an die Empfehlungen des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) zu halten. (sda)
Experte: Zivilisten im Iran sind Angriffen schutzlos ausgeliefert
Die Zivilbevölkerung laufe ständig Gefahr, zu unbeabsichtigten Opfern zu werden, etwa wenn Mitglieder der politischen Führung angegriffen und dabei Wohngebiete ins Visier genommen würden, sagte der Professor für Islamwissenschaft an der Hebräischen Universität in Jerusalem der Deutschen Presse-Agentur.
Die jüngsten Luftangriffe zeigten, dass die Menschen im Iran weder gewarnt würden, noch auf Luftabwehr oder einen Raketenschirm vertrauen könnten. So sei die Zivilbevölkerung trotz der sich zuletzt häufenden Hinweise auf einen US-Militärschlag von den Angriffen weitgehend unvorbereitet getroffen worden. «Das war ein ganz normaler Arbeitstag in Teheran. Als die Angriffe begannen, waren die Kinder in der Schule», sagte der Experte. «Es zeigt sich nun wieder ein Bild, das wir schon oft gesehen haben in den vergangenen Jahren, nämlich grosse Automassen, die sich aus Teheran heraus wälzen.»
Die Regierung lasse die Menschen weitgehend allein mit der Situation. Kurzfristig ausgewiesene Schutzräume wie U-Bahn-Stationen seien meist nicht für längere Aufenthalte ausgestattet, wie etwa mit Toiletten. (sda/dpa)
EDA: «Keine Kenntnis von verletzten oder getöteten Schweizer Staatsangehörigen»
Das EDA habe zudem Kenntnis von Schweizerinnen und Schweizern, die aufgrund der Einschränkungen im Luftverkehr aktuell nicht aus der Region ausreisen können. Das EDA und die Vertretungen vor Ort stünden mit den Personen, die sich gemeldet hätten, im Kontakt und unterstützten sie im Rahmen der Möglichkeiten.
Das EDA führt laut eigener Aussage keine organisierte Ausreise für Schweizer Staatsangehörige durch. Ausreisewillige sollen sich bei Fluggesellschaften und Reiseveranstaltern über Möglichkeiten informieren und die Anweisungen lokaler Behörden beachten. In dringenden Fällen sei die Helpline des EDA rund um die Uhr erreichbar: +41 800 24 7 365 / +41 58 465 33 33, Mail: helpline@eda.admin.ch
Spitzenpolitiker in den USA sehen Angriffe auf Iran kritisch
Die demokratische Kongressabgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez warf US-Präsident Donald Trump vor, die langfristigen Konsequenzen seines Handels nicht absehen zu können. «Dieser Krieg ist rechtswidrig. Er ist unnötig. Und er wird katastrophal.»
Der demokratische Senator Mark Kelly schrieb auf X: «Trump schickt unsere Soldaten ohne klare Erklärung oder Ziel in Gefahr.» Er kritisierte Trump auch dafür, dass er nicht den Kongress um Zustimmung für die Militäroffensive angerufen habe.
Der republikanische Kongressabgeordnete Thomas Massie monierte, dass der Krieg «nicht dem Motto »America First"« entspreche. Er wolle mit dem Demokraten Ro Khanna, mit dem er in der Vergangenheit regelmässig zusammengearbeitet hatte, eine Abstimmung im Kongress erzwingen.
Konter kam auch aus dem Lager der MAGA-Bewegung (Make America Great Again): Die rechte Hardlinerin Marjorie Taylor Greene schrieb auf X: «Was zum Teufel macht ihr Verrückten da??? AMERIKA UNTERSTÜTZT DAS NICHT!!!» Die frühere Trump-Verfechterin war nach einem Zerwürfnis mit dem Präsidenten von ihrem Amt als republikanische Abgeordnete im Repräsentantenhaus zurückgetreten. (sda/dpa)
Italiens Verteidigungsminister Crosetto steckt in Dubai fest
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni (ebenfalls Fratelli d'Italia) berief wegen der militärischen Eskalation in Rom mehrere Krisensitzungen ein. Crosetto wurde dazugeschaltet. Offen ist, wann der Verteidigungsminister zurückkehren kann. (sda/dpa)
Friedrch Merz verurteilt Verhalten der iranischen Führung
Iran warnt Schiffe in der Strasse von Hormus
Bericht: 100.000 Israelis im Ausland gestrandet
Dem Sender zufolge sitzen auch Dutzende israelische Passagiere in Saudi-Arabien fest. Sie seien eigentlich auf dem Weg in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) gewesen und in Saudi-Arabien notgelandet. Zu Saudi-Arabien unterhält Israel - anders als zu den VAE - keine diplomatischen Beziehungen. Vor Beginn des Gaza-Kriegs nach dem Hamas-Massaker in Israel am 7. Oktober 2023 hatte es Gespräche über eine Normalisierung der Beziehungen zwischen beiden Ländern gegeben. Laut Channel 12 sind die Israelis noch an Bord ihres Flugzeugs. (sda/dpa)
Auch in Bahrain soll eine Rakete ein Hotel getroffen haben
Israel: «Rund 500 Ziele» in Iran seit heute Morgen getroffen
Irans Aussenminister erklärt Angriffe auf «alle Ziele» mit Recht auf Selbstverteidigung
Die UN-Mitgliedsstaaten forderte er dazu auf, die Angriffe auf den Iran zu verurteilen. Der UN-Sicherheitsrat will angesichts der Angriffe Israels und der USA auf den Iran noch an diesem Samstag zu einer Dringlichkeitssitzung zusammenkommen. Das mächtigste Gremium der Vereinten Nationen soll sich um 16.00 Uhr Ortszeit (22.00 Uhr MEZ) treffen. (sda/dpa)
Hisbollah im Libanon verspricht Solidarität mit Iran
Die Hisbollah im Libanon wird vom Iran unterstützt und gilt als einer der stärksten nicht staatlichen Akteure weltweit. Auch nach dem jüngsten Krieg mit Israel, in dem die Miliz stark geschwächt wurde, soll sie noch über Zehntausende Kämpfer und grosse militärische Fähigkeiten verfügen. Seit Monaten gibt es einen Konflikt über die Frage, ob und wie die Hisbollah ihre Waffen abgeben soll.
Auch die Huthi-Miliz im Jemen, die ebenfalls vom Iran unterstützt wird, versprach die «volle und unerschütterliche Solidarität» mit Teheran sowie mit der Führung, der Regierung und dem Volk des Irans. Die Miliz, die wiederholt vor allem Handelsschiffe im Roten Meer und auch Israel angegriffen hat, drohte aber nicht direkt mit neuen Angriffen dieser Art. (sda/dpa)
Trump telefoniert mit Netanyahu nach Angriffen auf Iran
Laut Sprecherin Karoline Leavitt verfolgte Trump die Lage in der Nacht von Mar-a-Lago aus zusammen mit Mitgliedern seines nationalen Sicherheitsteams.
Auch auf dem offiziellen X-Account des israelischen Premierministers wurde das Telefonat bestätigt.
Auch Flughafen von Kuwait mutmasslich von Drohne getroffen
IAEA: Keine Anzeichen auf radioaktive Auswirkungen im Iran
Die IAEA mahnte zur Zurückhaltung, «um jegliche nukleare Sicherheitsrisiken für die Bevölkerung der Region zu vermeiden», hiess es zu dem militärischen Konflikt. Die Organisation beobachte die Lage genau und stehe in ständigem Kontakt mit Staaten der Region. (sda/dpa)
China fordert Ende der militärischen Handlungen
China rufe dazu auf, die militärischen Handlungen sofort einzustellen, eine weitere Eskalation der Spannungen zu vermeiden sowie den Dialog und die Verhandlungen wieder aufzunehmen, hiess es weiter. Ziel müsse es sein, Frieden und Stabilität im Nahen Osten zu wahren. (sda/dpa)
Iran soll Strasse von Hormus geschlossen haben
Bisher berichtte die mit den iranischen Revolutionsgarden verbundene Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf Quellen, dass Schiffe vor einer Sperrung der Strasse von Hormus gewarnt würden. Auch die britische Seefahrtsbehörde UKMTO teilt mit, mehrere Meldungen über entsprechende Warnungen erhalten zu haben. Eine offizielle iranische Bestätigung für eine tatsächliche Schliessung liegt bisher nicht vor.
Warum die Meerenge so wichtig ist: Liest du hier.
(hkl/kma)
Iran fordert Sondersitzung der Internationalen Atombehörde
Am Montag sollte ohnehin die reguläre Frühjahrssitzung des IAEA-Gouverneursrates in Wien beginnen. Nächste Woche waren auch technische Gespräche mit dem Iran in Wien geplant, als Fortsetzung der jüngsten Atomverhandlungen mit den USA in Genf. Dazu äusserte sich die Vertretung aber nicht auf X. (sda/dpa)
Iran: Selenskyj lobt entschlossene USA
Es sei nur gerecht, dem iranischen Volk eine Chance zu geben, sich des «Terrorregimes zu entledigen» und allen Völkern Sicherheit zu garantieren, die unter vom Iran ausgehendem Terror gelitten haben, führte er aus. Obwohl die Ukraine den Iran nie bedroht habe, habe sich die iranische Führung entschieden, Kremlchef Wladimir Putins Verbündeter zu sein, sagte Selenskyj. Russland habe in seinem seit mehr als vier Jahren andauernden Angriffskrieg gegen die Ukraine mehr als 57.000 Kampfdrohnen der ursprünglich iranischen Bauart Schahed eingesetzt. (sda/dpa)
Zentren öffnen im Iran für Blutspenden
UN-Sicherheitsrat kommt zur Dringlichkeitssitzung zusammen
UN-Generalsekretär António Guterres verurteilte die Eskalation unterdessen scharf: «Ich fordere einen sofortigen Stopp der Kampfhandlungen und eine Deeskalation», teilte der UN-Chef mit. Er forderte alle Parteien auf, unverzüglich an den Verhandlungstisch zurückzukehren. (sda/dpa)
Starmer: Britische Flugzeuge im Nahen Osten im Einsatz
Saudi-Arabien bestätigt iranischen Raketenangriff
Iran-Experte: Angriffe verstossen gegen Völkerrecht
Nach Einschätzung des Politikwissenschaftlers zielen die Angriffe nicht nur auf militärische Infrastruktur, sondern auch auf Führung und Kommandostrukturen der iranischen Revolutionsgarden. Laut Aussagen von Trump und Israels Ministerpräsident Netanjahu «ist das Ziel ein Regimewechsel», sagte Vaez. Er warnte zugleich vor einer raschen Eskalation: Iran habe sich seit dem Zwölftagekrieg im vergangenen Sommer vorbereitet und sei bereit, «massiv und hart zurückzuschlagen», sagte er dem «Spiegel». «Dies kann sehr schnell weiter eskalieren und zu einem regionalen Flächenbrand führen.»
Zwar seien militärische Erfolge der USA und Israels «sicherlich möglich», die beiden Länder hätten jedoch in der Vergangenheit gezeigt, dass sie diese «nicht in langfristige strategische Gewinne ummünzen können», argumentierte Vaez. Der Konflikt könne sich über Tage oder Wochen hinziehen. Die Revolutionsgarden würden ihre Waffen kaum niederlegen.
Die USA hätten sich in der Vergangenheit als unzuverlässiger Verhandlungspartner erwiesen, weshalb iranische Kräfte kaum auf Zusagen Washingtons vertrauen dürften, sagte Vaez. Ein Zusammenbruch des Irans als Staat könne Radikalisierung, neue Fluchtbewegungen und Instabilität bis nach Europa auslösen, warnte der Experte. (sda/dpa)
Immer wieder Raketenalarm in Israel
Ein Einwohner Tel Avivs sagte, es seien die intensivsten Angriffe auf die Stadt, die er je erlebt habe. Es gebe etwa jede halbe Stunde Luftalarm. (sda/dpa)
Emirates stoppt Flüge von und nach Dubai
Das Medienbüro Dubais teilte mit, der Betrieb an den beiden grossen Flughäfen der emiratischen Metropole sei vorerst unterbrochen. Die Luftfahrtbehörde teilte mit, der Luftraum sei als «Vorsichtsmassnahme» geschlossen wegen der Sicherheitslage in der Region.
Nach den amerikanisch-israelischen Militärschlägen im Iran wurde der Luftraum unter anderem auch in Israel, im Iran und im Irak vorübergehend geschlossen. Auch die Golfstaaten Katar und Bahrain schlossen ihren Luftraum.
Unter anderem setzte wegen der aktuellen Lage die Lufthansa mehrere Flüge zu Zielen im Nahen Osten aus. Auch die niederländische Fluggesellschaft KLM setzte Flüge nach Tel Aviv und Dubai aus oder passte diese an. (sda/dpa)
Iranischer Aussenminister: Chemenei lebt, «soweit ich weiss»
Abbas Araghtschi hatte in einer Liveschalte gesagt, dass zwei Kommandeure ums Leben gekommen seien. Hochrangige Funktionäre hätten jedoch überlebt. Die Behauptungen sind jedoch nicht bestätigt. (hkl)
Merz, Macron und Starmer verurteilen iranische Gegenangriffe
Sie erklärten weiter: «Wir rufen zu einer Wiederaufnahme der Verhandlungen auf und fordern die iranische Führung auf, eine Verhandlungslösung zu finden.» Letztendlich müsse es dem iranischen Volk erlaubt sein, seine eigene Zukunft zu gestalten. Frankreich, Deutschland und Grossbritannien hätten wiederholt an den Iran appelliert, sein Nuklearprogramm einzustellen, von destabilisierenden Aktivitäten abzusehen und Gewalt gegen die eigene Bevölkerung zu beenden.
Merz, Macron und Starmer erklärten: «Wir waren nicht an den Militärschlägen beteiligt, stehen aber in engem Kontakt mit unseren internationalen Partnern, inklusive den Vereinigten Staaten, Israel und Partnern in der Region.» (sda/dpa)
Bericht: Israels Armee geht davon aus, dass Chamenei tot ist
Spontane Kundgebung vor der Iranischen Botschaft
Bilder des Schah-Sohns Reza Pahlavi wurden in die Höhe gehalten. Immer wieder wurde dessen Name skandiert. Flaggen der iranischen Monarchie-Opposition dominierten das Bild vor der abgeriegelten iranischen Botschaft auf der anderen Strassenseite.
Auch israelische Flaggen waren an der Kundgebung zu sehen. «Heute ist das ok, die Israeli sind unsere Freunde im Kampf gegen die Mullahs», sagte ein Aktivist. (sda)
Doch keine TV-Ansprache von Trump
Mehrere Raketen auf US-Stützpunkt abgefangen
Wie aus einer Mitteilung des kuwaitischen Militärs hervorgeht, gingen durch den Abschuss Trümmerteile in der Nähe des Stützpunkts nieder. Die Menschen wurden aufgefordert, sich von möglichen Gefahrenquellen fernzuhalten.
In dem kleinen Staat Kuwait am Persischen Golf liegen wichtige Basen der US-Armee und der US-Luftwaffe. Nach US-Angaben sind im Land rund 13.500 US-Truppen stationiert. Kuwait ist dabei ein wichtiges Transport- und Logistik-Drehkreuz für das amerikanische Militär. (sda/dpa)
Brand in Bahrain nach iranischen Angriffen
Das Kommunikationsbüro des Golfstaats teilte mit, ein Versorgungszentrum der US-Marine sei mit Raketen angegriffen worden. Bahrain beherbergt die fünfte Flotte der US-Seestreitkräfte. US-Amerikaner im Land wurden aufgerufen, zu Hause oder an einem anderen sicheren Ort zu bleiben und die Nachrichten zur aktuellen Lage zu verfolgen. (sda/dpa)
Moskau verurteilt Angriffe auf Ziele im Iran
Die USA und Israel hätten ein weiteres Mal ein gefährliches Abenteuer unternommen, das die Region rasch einer humanitären, wirtschaftlichen und womöglich radiologischen Katastrophe näherbringe. Moskau warf beiden Ländern vor, die Führung eines ihnen unliebsamen Staats beseitigen zu wollen. Die Verantwortung für die negativen Folgen dieser «menschengemachten Krise», einschliesslich einer unvorhersehbaren Kettenreaktion und Spirale der Gewalt liege vollständig bei ihnen, hiess es. (sda/dpa)
Kanadas Premier: Unterstützen US-Vorgehen gegen Irans Atomwaffenpläne
Carney erklärte weiter, Israel habe das Recht, sich zu verteidigen und die Sicherheit seiner Bevölkerung zu gewährleisten. Sein Land stehe an der Seite des iranischen Volkes «in seinem langen und mutigen Kampf gegen das repressive Regime». (sda/dpa)
Stimmen aus Teheran
Asghar, ein 34 Jahre alter Angestellter, erinnert sich an seine Sorgen im vergangenen Sommer, als Israel bereits einmal Krieg gegen das Land geführt hatte. «Aber heute Morgen verfolge ich die Nachrichten gleichgültig und ohne Traurigkeit», sagt er. «Nichts bedeutet mir mehr etwas. Das Leben hat für mich keinen Sinn mehr.» In seiner Verzweiflung schwingen die Dauerkrisen und die staatlichen Repressionen mit, als Irans Sicherheitsapparat Anfang Januar Massenproteste blutig niederschlug.
Ein 30 Jahre alter Lehrer, sagt: «Heute Morgen gerieten wir bei den Nachrichten über die Angriffe in Stress und Angst, und alle Schülerinnen und Schüler verliessen nach dem Hören der Explosionsgeräusche im Westen der Provinz Teheran schnell und ohne Genehmigung die Schule.»
Nilufar, eine 24-jährige Studentin, hofft auf den Tod führender Staatsmänner im Iran und «dass die Menschen Freiheit erlangen». Am Morgen habe sie nach langer Zeit wieder lachen können. «Ich hoffe, dass Zivilisten kein Schaden zugefügt wird», fügt sie jedoch hinzu. (sda/dpa)
Omanischer Aussenminister kritisiert Angriffe auf Iran
Der Oman hatte zuletzt eine wichtige Rolle gespielt als Gastgeber und Vermittler bei den Gesprächen zwischen Washington und Teheran über eine friedliche Beilegung des Streits um die iranischen Atom- und Raketenprogramme. Al-Bussaidi hatte sich noch vor wenigen Tagen optimistisch gezeigt, dass eine Verhandlungslösung in greifbarer Nähe sein könnte.
Die Angriffe seien weder im Interesse der USA noch dienten sie dem Frieden in der Welt, so der Minister des Golfstaats weiter. Er bete für die Unschuldigen, die nun zu leiden hätten. Er rufe die Vereinigten Staaten dazu auf, das Land nicht weiter mit in den Konflikt hineinzuziehen. «Das ist nicht unser Krieg.» (sda/dpa)
Aktivisten: Fünf Todesopfer in Syrien durch iranische Rakete
Der Vorfall folgt auf die jüngsten amerikanisch-israelischen Militärschläge im Iran und Angriffe Teherans auf Israel und weitere Ziele im Nahen Osten. Syrien grenzt im Süden an Israel und liegt geografisch auf einer Luftlinie zwischen Israel und dem Iran. (sda/dpa)
Iran: Zweite Raketenwelle auf Israel gefeuert
Irans reguläre Armee teilte unterdessen mit, Dutzende Kampfdrohnen in Richtung Israel geschickt zu haben. «Diese Operation wird bis zur vollständigen Bestrafung der aggressiven Feinde fortgesetzt werden», hiess es in der Mitteilung, die iranische Staatsmedien verbreiteten.
Die israelische Armee teilte mit, eine weitere Raketensalve sei vom Iran aus auf Israel abgefeuert worden. Die Bürger seien aufgerufen, den Anweisungen des Zivilschutzes Folge zu leisten und sich bis auf weiteres in Schutzräumen aufzuhalten. Israels Raketenabwehr identifiziere gegenwärtig Bedrohungen und fange diese ab. (sda/dpa)
Pakistan verurteilt Angriffe auf Iran
Flughafen Dubai stellt Betrieb vorerst ein
⚠️ UPDATE: Flight operations at @DXB and Dubai World Central – Al Maktoum International (DWC) have been suspended until further notice.
— DXB (@DXB) February 28, 2026
Guests are advised not to travel to the airport, and to check with their airlines for flight updates.
Macron warnt vor Eskalation
Israel: Führung in Teheran wurde gezielt angegriffen
Die Armee habe sich mit Unterstützung des Militärgeheimdienstes monatelang vorbereitet, hiess es weiter. Es sei darum gegangen, «den operativen Moment zu identifizieren, in dem sich führende Repräsentanten des Regimes versammeln».
Die Entscheidung, am Morgen und nicht in der Nacht anzugreifen, sei absichtlich gefällt worden. Israel sei es damit ein zweites Mal gelungen, «trotz umfassender iranischer Vorbereitungen eine taktische Überraschung zu erzielen». Es sei eine «präzise Lokalisierung von Kommandeuren und der iranischen Führungsspitze erreicht» worden.
Die Armee prüfe gegenwärtig die Ergebnisse des Angriffs und stelle sich auf eine mögliche Ausweitung des Konflikts mit dem Iran auf weitere Regionen ein. Nach iranischen Angaben sind wichtige Staatsmänner wie der Präsident wohlauf. Berichte über den Verbleib von Irans oberstem Führer, Ajatollah Ali Chamenei, gab es zunächst nicht. (sda/dpa)
Mehr dazu:
Panik am Golf: Anwohner nervös nach Irans Angriffen
Die Vereinigten Arabischen Emirate gelten ähnlich wie die regionalen Nachbarn am Golf als sehr sicher. Polizei und andere Sicherheitskräfte gehen in den emiratischen Metropolen Abu Dhabi und Dubai schnell und strikt gegen Verbrechen vor, auch mit Hilfe von Überwachungstechnik.
Auch in Katar blieben viele Anwohner nach den Angriffen zu Hause und verfolgten die Nachrichtenlage am Fernseher oder am Handy. Mehrere US-Botschaften in den Golfstaaten forderten US-Amerikaner auf, zu Hause oder an sonst sicheren Orten zu bleiben.
In Bahrain wurden Strassen, die zur wichtigen US-Marinebasis führen, gesperrt. Anwohner berichteten, dass einige Familien die Gegend mit Koffern verlassen hätten. An Tankstellen und in Supermärkten kam es zum Gedränge durch Anwohner, die sich mit Treibstoff und Lebensmitteln eindecken wollten. (sda/dpa)
Israels Armee: Hunderte Militärziele im Iran angegriffen
Laut einem israelischen Militärvertreter feuerte der Iran als Reaktion Dutzende Raketen Richtung Israel. (sda/dpa)
Katar: Dritte Angriffswelle abgewehrt - keine Schäden oder Opfer
Anwohner in Katar berichteten von mehreren Explosionen - offenbar durch den Abschuss iranischer Raketen. Am US-Stützpunkt al-Udaid, der wichtigsten Basis des US-Militärs im Nahen Osten, war Anwohnern zufolge Luftalarm zu hören. Der Nachrichtenkanal Al Jazeera zeigte eine Rauchwolke am Himmel über der Hauptstadt Doha, die den Moment nach dem Abschuss einer Rakete zeigt.
Das katarische Innenministerium teilte mit, es gebe einer ersten Einschätzung zufolge keine Opfer und auch keine Schäden. Die Sicherheit der Anwohner habe höchste Priorität.
Auch die Vereinigten Arabischen Emirate berichteten von einer weiteren Angriffswelle. Dabei seien mehrere iranische Raketen abgewehrt worden, teilte das Verteidigungsministerium mit. In mehreren Gegenden der Metropole Abu Dhabi seien Trümmerteile niedergegangen. Schäden habe es nicht gegeben.
In Saudi-Arabien wurde Anwohnern zufolge eine mutmasslich iranische Rakete abgefangen. Im Südosten der Hauptstadt Riad, wo rund 2000 US-Truppen an einem Luftwaffenstützpunkt stationiert sind, sei eine Rakete abgefangen worden, sagten Anwohner der Deutschen Presse-Agentur heute. Eine offizielle Bestätigung dafür gab es zunächst nicht. (sda/dpa)
Iran: Wichtige Staatsmänner am Leben
Die Angaben konnten nicht unabhängig überprüft werden.
Berichte über den Verbleib von Irans oberstem Führer, Ajatollah Ali Chamenei, gab es zunächst nicht. Er hatte sich in den vergangenen Wochen angesichts der militärischen Spannungen selten in der Öffentlichkeit gezeigt. Der Staat dürfte dessen Sicherheit zur obersten Priorität gemacht haben. Wo er sich zuletzt aufhielt, ist nicht bekannt. (lak/sda/dpa)
Iran: Zahl der Todesopfer in Mädchenschule auf 70 gestiegen
Iran: Fünf Schülerinnen bei Raketenangriff getötet
Die Trümmerbeseitigung sowie die Rettungsmassnahmen für die Schülerinnen seien im Gange. Der Vorfall ereignete sich demnach im Kreis Minab unweit der Küste am Persischen Golf.
In der Provinz Hormusgan liegen mehrere Marinestützpunkte der iranischen Streitkräfte. Weitere Details zu dem Angriff lagen zunächst nicht vor. (hkl/sda/dpa)
Berichte über Einschläge in Israel
In vielen Teilen Israels und des Westjordanlands gab es Luftalarm, um vor anfliegenden Raketen und Geschossen zu warnen. Sirenen heulten im Grossraum Tel Aviv, in Jerusalem, in Samaria und im Negev, wie die Nachrichtenseite Ynet berichtete. Auch aus dem Norden Israels wurde Luftalarm gemeldet. (sda/dpa)
Ein Verletzter in Israel nach iranischem Angriff
Mindestens eine Person in Abu Dhabi getötet
Irans Sicherheitsrat rät zur Flucht aus Teheran
Es bestehe keinerlei Sorge hinsichtlich der Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs, teilte das Gremium weiter mit. Die Bevölkerung soll Ansammlungen in Einkaufszentren vermeiden, da dies Gefahren für sie mit sich bringen könnte. Schulen und Universitäten bleiben bis auf Weiteres geschlossen. Banken sollen weiter geöffnet sein. Einschränkungen gebe es bei Behördendiensten, hiess es. (sda/dpa)
Israel mobilisiert 70.000 Reservisten für Einsatz gegen Iran
Swiss setzt Flüge nach Tel Aviv und auch Dubai aus
Reza Pahlavi: «Wir, das iranische Volk, werden diese letzte Schlacht zu Ende führen»
Iran: Werden USA und Israel nie dagewesene Lektion erteilen
CNN: «Noch nie solche Angriffe gesehen»
Lufthansa setzt Flüge zu Zielen im Nahen Osten aus
Deutsche Bundesregierung berät mit Partnern über Nahost
Iran: Vier US-Stützpunkte in der Region angegriffen
Iran fordert Handeln der internationalen Gemeinschaft
Das gewaltige Militäraufgebot der USA im Nahen Osten
US-Senator kritisiert Trump-Regierung
IDF: Monatelange «enge und gemeinsame» Planung
Trump: Iran wird nie eine Atomwaffe haben
Trump kündigte nun an, die Raketen des Irans zu vernichten. «Wir werden ihre Marine vernichten», sagte er weiter. Man werde sicherstellen, dass der Iran keine Atomwaffe haben werde. «Sie werden nie eine Atomwaffe haben.» Die iranische Führung werde bald lernen, dass man die Stärke der US-Streitkräfte nie herausfordern sollte, erklärte Trump weiter. Er forderte die Revolutionsgarden, iranischen Streitkräfte und Polizeikräfte zudem auf, ihre Waffen niederzulegen. Der Einsatz solle verhindern, dass durch diese «radikale Diktatur» die nationalen Sicherheitsinteressen der USA bedroht würden.
Iran: Militäreinrichtung der USA in Bahrain angegriffen
Libanesischer Premierminister warnt davor, in Krieg hineingezogen zu werden
«Angesichts der gefährlichen Entwicklungen in der Region appelliere ich erneut an alle Libanesen, Weisheit und Patriotismus zu zeigen und die Interessen des Libanon und des libanesischen Volkes über alles andere zu stellen», sagte Salam in einer Erklärung auf X. (hkl)
Netanjahu: Angriff auf Iran wegen existenzieller Bedrohung
Netanjahu rief die Bürger Israels dazu auf, sich an die Anweisungen des Zivilschutzes zu halten. «In den kommenden Tagen der Operation »Brüllen des Löwen« werden wir alle Geduld und seelische Stärke benötigen.» (sda/dpa)
Schweiz hat Botschaftspersonal im Iran leicht reduziert
Das Schweizer Botschaftspersonal sei in den letzten Tagen von 14 auf 10 Personen reduziert worden, teilte das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Samstagmorgen auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit.
Die Botschafterin Nadine Olivieri Lozano sei vor Ort und die Botschaft sei derzeit «operationell». Auch die Schweizer Botschaft in Tel Aviv in Israel bleibe in Betrieb. Nähere Angaben, auch zu konkreten Massnahmen und Vorkehrungen zum Schutz des Personals, machte das EDA nicht.
Gemäss Angaben des EDA vom Samstagvormittag seien derzeit fünf Personen auf TravelAdmin als Reisende im Iran registriert. In Israel seien es 20 Personen.
Das EDA hielt weiter fest, dass es keine organisierten Ausreisen für Schweizer Staatsangehörige durchführe. Diese seien angehalten, die Anweisungen der lokalen Behörden zu befolgen. In Israel sind rund 25'000 Schweizer Staatsbürgerinnen und -bürger gemeldet, im Iran deren 180. (sda/dpa)
Iran: Raketenwelle auf Israel gefeuert
Panik in Teheran: Massen flüchten aus der Stadt
Netanjahu fordert Regimewechsel in Teheran
Netanjahu rief «alle Teile des iranischen Volkes» dazu auf, «das Joch der Tyrannei abzuwerfen und einen freien und friedlichen Iran zu schaffen». Er sagte: «Unsere gemeinsamen Massnahmen werden die Voraussetzungen dafür schaffen, dass das mutige iranische Volk sein Schicksal selbst in die Hand nehmen kann.» (hkl)
Kliniken im Iran in Alarmzustand versetzt
Iran meldet massive Cyberangriffe
Die Behörden verhängten eine Internetsperre. Die auf Netzsperren spezialisierte Organisation Netblocks berichtete, es sei ein «fast vollständiger Internetausfall».
Viele Menschen im Iran umgehen staatliche Medien und informieren sich - solange sie Zugang zum Internet haben - über Websites der Auslandsopposition oder in sozialen Medien wie Instagram oder Telegram. (sda/dpa)
Iranische Staatsmedien melden Explosionen bei Isfahan
Israel: Iran startet Gegenangriff
Bund rät von Reisen nach Israel ab
Nachdem die israelische Regierung den Notstand ausgerufen und den Luftraum gesperrt hat, hat das Eidgenössische Departement für äussere Angelegenheiten (EDA) am Samstag mit einer verschärften Reisewarnung reagiert.
Die Entwicklung der Lage sei ungewiss, heisst es. Schweizer Staatsangehörige, die sich in Israel aufhalten, werden vom EDA darauf hingewiesen, dass sie die kommerziellen Transportmittel nutzen sollen, wenn sie das Land verlassen möchten. Der Entscheid zur Ausreise erfolge freiwillig, auf eigenes Risiko und auf eigene Kosten. (sda)
Iran: Präsident Peseschkian am Leben
Explosionsgeräusche waren neben Teheran auch in Ghom, Lorestan, Kermanschah, Karadsch und Tabris zu hören.
Aus dem Land dringen Nachrichten kaum nach aussen und Kontakte waren nicht zu erreichen. Das Internet wurde wieder massiv eingeschränkt. Es gab Medienberichten zufolge parallel zu den Militärangriffen auch landesweit Cyberangriffe auf iranische Infrastruktur. (sda/dpa)
Trump fordert iranische Bevölkerung auf, in Häusern zu bleiben
Israel nennt Operation «Roaring Lion»
Bereits den Krieg gegen den Iran im vergangenen Jahr hatte Israel nach dem Raubtier benannt. Damals lautete der Name der Operation «Rising Lion» - auf Deutsch: Operation sich erhebender Löwe. Die Bezeichnung bezieht sich auf eine Stelle in der Bibel, in der es unter anderem heisst: «Siehe, ein Volk erhebt sich wie ein junger Löwe.» (hkl/sda/dpa)
Trump: US-Amerikaner könnten ums Leben kommen
«Das iranische Regime will töten. Mutige amerikanische Helden könnten ihr Leben verlieren, und wir könnten Verluste erleiden – das kommt im Krieg oft vor –, aber wir tun dies nicht für jetzt. Wir tun dies für die Zukunft, und es ist eine noble Mission», sagt der Präsident.
Die USA hätten jedoch «alle möglichen Schritte unternommen, um das Risiko für US-Personal in der Region zu minimieren». (hkl)
Trump richtet sich an iranisches Volk
Die Militäroperation ziele darauf ab, sicherzustellen, dass der Iran keine Nuklearwaffen entwickeln könne, sagt Trump. Ausserdem werde man die Marine des Iran vernichten, um «das amerikanische Volk zu verteidigen». (hkl)
Israels Luftraum für zivile Flüge geschlossen
Auch im Irak wurde der Luftraum geschlossen, wie das Transportministerium mitteilte.
Der israelische Zivilschutz veröffentlichte ausserdem neue Anweisungen für die Bürger des Landes. Es sollten nur noch notwendige Aktivitäten im ganzen Land stattfinden. Schulen und andere Bildungseinrichtungen sollen vorerst geschlossen bleiben. Grosse Versammlungen sollen unterbleiben. Ausgenommen sei der lebensnotwendige Versorgungssektor. Die neuen Regelungen sollten vorerst bis Montagabend um 19.00 Uhr MEZ gelten. (hkl/sda/dpa)
Trump: USA haben Angriff gegen Iran begonnen
Iran nach Israels Angriff: Wir haben Euch gewarnt
Nach Augenzeugenberichten aus der iranischen Hauptstadt Teheran wurde unter anderem die Residenz von Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei getroffen. Er selbst habe sich aber vermutlich in Sicherheit gebracht.
Irans Präsident Massud Peseschkian hatte mit einem «umfassenden Krieg» gedroht, sollte Chamenei attackiert werden. (hkl/sda/dpa)
Iran kündigt Vergeltung an
Weiter heisst es, dass man sich aktuell auf «Vergeltung» vorbereite. Die Reaktion werde «vernichtend» sein. (hkl)
Bilder zeigen Rauch über Teheran
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Medien: USA beteiligen sich
Regierung ruft Ausnahmezustand aus
Israelische Regierung ruft Ausnahmezustand aus. Das Militär schreibt auf X: Nach einer Lagebeurteilung wurde beschlossen, dass ab heute (Samstag) um 08:00 Uhr sofortige Änderungen an den Richtlinien des Heimatfrontkommandos vorgenommen werden.
Im Rahmen dieser Änderungen wurde beschlossen, alle Gebiete des Landes von «voller Aktivität» auf «wesentliche Aktivität» umzustellen. Dies umfasse ein Verbot von Bildungsaktivitäten, Versammlungen und Arbeitsplätzen, mit Ausnahme von wesentlichen Sektoren. (lak)
Following a situational assessment, it was determined that as of today (Saturday), at 08:00, immediate changes will be made to the Home Front Command Guidelines.
— Israel Defense Forces (@IDF) February 28, 2026
As part of the changes, it was decided to shift all areas of the country from Full Activity to Essential Activity.
The…
