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Tote und Verletzte: Airbag-Defekt zwingt Takata zu Rekord-Rückruf



Über 100 Verletzte, mindestens sechs Tote und fast 34 Millionen möglicherweise defekte Fahrzeuge - das ist die Horrorbilanz des Airbag-Desasters des japanischen Zulieferers Takata in den USA. Nun steht der grösste Rückruf der US-Geschichte an.

Unter dem Druck der US-Verkehrsaufsicht räumte das japanische Unternehmen am Dienstag Gefahren bei insgesamt 33.8 Millionen Fahrzeugen ein. Deshalb dürften in den USA nun mehr Autos in die Werkstätten beordert werden als jemals zuvor. Verkehrsminister Anthony Foxx sprach vom wohl komplexesten Rückruf der US-Geschichte.

FILE - In this Nov. 6, 2014 file photo, child seats manufactured by Takata Corp. are displayed at a Toyota Motor Corp.'s showroom in Tokyo. Toyota and Nissan Motor Co. are expanding their recalls over problem air bags made by Japanese supplier Takata Corp. Toyota said Wednesday, May 13, 2015, it was recalling nearly 5 million more vehicles globally for the air bag inflator problem. Some 637,000 of them in the United States. In Japan, it is recalling nearly 1.4 million vehicles. (AP Photo/Shizuo Kambayashi, File)

Takata muss über die Bücher. Bild: Shizuo Kambayashi/AP/KEYSTONE

Takatas Airbags sorgen schon länger für Unruhe - wegen Verarbeitungsmängeln können sie unvermittelt auslösen und Teile der Metallverkleidung sprengen. Die Behörden gehen inzwischen von mehr als 100 Verletzten und mindestens sechs Toten im Zusammenhang damit aus.

Seit 2013 wurden in den USA bereits etwa 17 Millionen Fahrzeuge von Autoherstellern zurückgerufen, diese Zahl wird sich nun noch einmal fast verdoppeln. Takata habe sich, so Verkehrsminister Foxx, zu einer effektiven Zusammenarbeit mit den Aufsehern und den betroffenen Autobauern verpflichtet. Dazu zählen BMW, Fiat Chrysler, Ford, General Motors, Honda, Mazda, Mitsubishi, Nissan, Subaru und Toyota. (feb/sda/dpa)

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