Schweiz
Ostschweiz

Bodensee: Bergung des abgestürzten Flugzeugs hat begonnen

Bodensee: Flugzeugwrack ist aus dem Wasser

12.05.2021, 11:5112.05.2021, 18:53

Im zweiten Anlauf ist es am Mittwochmittag gelungen, das am 18. Februar in den Bodensee abgestürzte Flugzeug aus dem Wasser zu hieven. Ein erster Versuch musste am 25. Februar wegen technischer Probleme abgebrochen werden.

Die Aktion fand rund 300 Meter vom Ufer entfernt statt und wurde von rund zwei Dutzend Schaulustigen beobachtet. Seit dem Vormittag lag das Bergungsschiff - eine Autofähre mit Kran - vor Ort. Um 13 Uhr wurde es dann ernst: Die verschiedene kleineren Boote rund um die Fähre verschwanden, auch die Polizeitaucher kletterten aus dem Wasser. Das Lastseil des Krans war nun straff gespannt.

Es dauerte dann nochmals knapp zwanzig Minuten, bis zuerst das Heckteil und dann ein Teil des rot-weissen Rumpfs aus dem See auftauchten. Nochmals stiegen Taucher ins Wasser und brachten weitere Befestigungen an. Ein zweiter Kran war nun im Einsatz. Langsam aber stetig wurde danach das ganze Flugzeug an die Luft gehoben.

Das nächste Ziel ist der Hafen von Rorschach. Dort wird die Piper zerlegt und auf einen Lastwagen umgeladen. Danach geht die Reise zum Flughafen Payerne, wo die Unfallursache weiter abgeklärt wird. (sda)

Steinhaufen vor ca. 3000 Jahren von Menschenhand geschaffen

Video: srf/SDA SRF
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
5 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5
Viel mehr Bewerbungen: US-Studierende wollen an Schweizer Spitzenunis – die Sonntagsnews
Der ehemalige Chef des Armeestabs wollte die Veröffentlichung der Höhe seiner Abgangsentschädigung verhindern und die Bewerbungen an Schweizer Spitzenhochschulen aus den USA nehmen deutlich zu: die Sonntagsnews.
Namhafte Schweizer Firmen haben laut «NZZ am Sonntag» nach dem Entscheid des Supreme Court zur Zollpolitik von Donald Trump Rückforderungen angekündigt. «Wir werden versuchen, die Zölle von der US-Regierung zurückzufordern. Ich kann nicht offenlegen, wie viel wir bezahlt haben, aber es sind signifikante Beträge», sagte der CEO der Luxusuhrenmarke Breitling, Georges Kern, zur Zeitung. Auch die Schokoladenfirma Läderach prüfe eine Rückerstattung. «Wenn sich die Möglichkeit ergibt, zu viel gezahlte Beträge zurückzufordern, werden wir das tun», wurde ein Sprecher zitiert. Gemäss Bericht könnten die Aussichten auf eine Rückerstattung für Firmen mit Niederlassung in den USA gut sein. Das betroffene Geschäftsjahr könnte sich im Nachhinein als besser erweisen als bisher kalkuliert. Die Auditoren würden laut Kern die Auswirkungen des Supreme-Court-Entscheids auf die Erfolgsrechnung prüfen.
Zur Story