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Als der Mensch die Fantasie entdeckte, erfand er Gott (und die Probleme begannen)

Die etwas andere Adventsgeschichte.



Auch wenn es uns kränkt oder aus religiösen Gründen verletzt, so bleibt es doch eine Tatsache: Wir Menschen stammen von den Affen ab. Doch strenggläubige Christen wollen das noch immer nicht wahrhaben, weil sie uns Menschen als Krone der Schöpfung betrachten. Auserwählte können nun mal nicht von profanen Primaten abstammen.

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Bild: tenor.gif

Archäologie und Paläontologie lehren uns aber eines Besseren. Im Lauf von Hunderttausenden Jahren vergrösserte sich das Hirn des Neandertalers und des Homo sapiens. Mit dem aufrechten Gang schwanden auch die Muskeln. Das Hirn sprang in die Lücke.

Die wachsende Rechenleistung des Hirns erlaubte es den Urmenschen, Werkzeuge herzustellen und das Feuer in ihre Gewalt zu bringen. Doch auf der Ebene des Bewusstseins blieben sie mehr oder weniger auf dem Niveau der Primaten.

Vor etwa 30‘000 Jahren setzte beim Homo sapiens plötzlich eine kognitive Revolution ein, die sich nicht genetisch erklären lässt. Die Entwicklung lief viel schneller ab als bei evolutionären Prozessen. Kommunikationsfähigkeit und Artikulation entwickelten sich rasch.

Die Sprache als Schlüssel

Der entscheidende Schritt, der die Welt dramatisch verändern sollte, war die Entwicklung der Sprache und des fiktiven Denkens des Homo sapiens. Plötzlich konnte er Überlegungen anstellen, Geschichten erfinden, sich Fragen stellen, Antworten suchen, Ideen entwickeln und in die Zukunft denken.

Das war die Geburt der Fantasie, die das fiktive Denken ermöglichte. Dem Homo sapiens tat sich eine neue geistige Welt auf. Gleichzeitig war es der Beginn einer beispiellosen kulturellen Entwicklung.

epa07953254 A woman takes a selfie in front of Giza pyramids, Giza, Egypt, 26 October 2019 (issued 27 October 2019).  EPA/MOHAMED HOSSAM

Ohne gemeinsame Identität nicht möglich: Der Bau gewaltiger Sakralbauten wie den Pyramiden in Ägypten. Bild: EPA

In der neuen fiktiven Dimension spielten Geister und Magie eine wichtige Rolle. Der Homo sapiens realisierte, dass unbekannte Kräfte die Welt am Laufen hielten, die er nicht sehen oder fassen konnte.

Götter als fiktives Konstrukt

Hinter den Naturkatastrophen erkannte er böse Geister, in Sonne und Mond gute übermächtige Kräfte. Und schon hatte er die Götter erfunden. Diese waren ein fiktives Konstrukt, um die unbekannten Phänomene erklären und ihnen einen Namen geben zu können.

Die Erschaffung solcher fiktiven Welten hatte einen entscheidenden Vorteil im Überlebenskampf. Sie waren sinnstiftend und wirkten als sozialer und religiöser Kitt. Sie gaben grösseren Gemeinschaften eine Identität. Nur deshalb konnten sie sich in grösseren Verbänden organisieren und arrangieren, um beispielsweise Feinde abzuwehren und gewaltige Sakralbauten wie die Pyramiden in Ägypten zu bauen.

Die «Erfindung» von Göttern und Geistern ist also einer geistigen Entwicklung geschuldet, die primär auf hirnphysiologische Prozesse zurückzuführen ist und nicht auf genetische. Die Götter waren ein Produkt der Denkfähigkeit und der Errungenschaft fiktionaler Vorstellungskraft und Mythenbildung. Deshalb sind Glaubensgemeinschaften durch kollektive Mythen entstanden, die sich um Geister und Götter rankten.

Es bleibt fiktional

Das fiktionale Denken weckte auch die Sehnsucht nach besseren Lebensumständen ohne Katastrophen und Hungersnöte. Sammler und Jäger wurden sesshafte Bauern, die Getreide anpflanzten, Vorräte anlegten und plötzlich genug zu essen hatten. Mit dem «Wohlstand» nahm auch die Geburtenrate zu. Um die Weide- und Ackerflächen zu vergrössern, wurden Wälder abgefackelt. So begann allmählich das Unheil.

Im Lauf der Jahrtausende differenzierten sich die Vorstellungen von den Geistern. Götter in menschlichen oder tierischen Gestalten lösten Sonne, Mond und Sterne ab. Schliesslich entstand im Nahen Osten die Idee vom Monotheismus mit einem Gott als liebendem Vater. Doch diese Gottesidee ist ebenso fiktional wie der Glaube unserer Vorfahren an die Gestirne.

Manchmal wünscht man sich, unsere Urahnen hätten die Fähigkeit des fiktionalen Denkens nie erlernt.

Die monotheistische Gottesvorstellung wirkt auf gebildete Vertreter der Gattung des Homo sapiens zwar plausibler, wahrer wird sie deshalb aber nicht. Sie hielt sich so lang, weil sie als sinnstiftender Kitt riesige Gemeinschaften zusammenhalten konnte und Vorteile wie Identität und Wohlstand in der realen Welt mit sich brachten. Dies wiederum ist das Geheimnis der beispiellosen geistigen, wissenschaftlichen und technischen Fortschritte.

Einen grossen Anteil daran hatte in der christlichen Welt das göttliche Leitmotto, die Erde untertan zu machen. Wir gingen dabei so gründlich und rücksichtslos ans Werk, dass wir Tausende von Tierarten ausrotteten, die Natur strangulierten und die Ackerböden versauten. Und nun zerstören wir noch die Atmosphäre und müllen die Meere zu, bis die Ökosysteme kollabieren. So können Mythen und Legenden, die nicht rechtzeitig entzaubert werden, zerstörerische Kräfte entwickeln.

Manchmal wünscht man sich, unsere Urahnen hätten die Fähigkeit des fiktionalen Denkens nie erlernt. Dann wären uns alle Götter erspart geblieben. Und wir müssten uns nicht davor fürchten, dass uns unser Planeten vielleicht schon bald um die Ohren fliegt.

Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Pelegrino 10.12.2019 22:30
    Highlight Highlight Der Mensch betrachtet sich selbst als Gott, u. er fühlt sich wie ein Gott, u. er macht sich auch seinen Gott,

    und benimmt sich nach seiner Phantasie als wäre er selbst Gott,

    Auserlesene missionierte Gläubige benennen sich von Gott auserwählt, doch was wird gewählt, nämlich einen Haufen Mist.

    Wie wäre es jetzt wenn ein Künstler mit einer Mistgabel in einem Kunstmuseum mit Mist seine Mistskulpturen erstellen würde, da würde er doch mit voller Phantasie versuchen, den Mist richtig zu platzieren, doch an diesen Mist als Kunst zu Glauben, ist schon mancher zugrunde gegangen!
    • Andre Buchheim 11.12.2019 01:05
      Highlight Highlight "Wie wäre es jetzt wenn ein Künstler mit einer Mistgabel in einem Kunstmuseum mit Mist seine Mistskulpturen erstellen würde, da würde er doch mit voller Phantasie versuchen, den Mist richtig zu platzieren, doch an diesen Mist als Kunst zu Glauben, ist schon mancher zugrunde gegangen!"

      Oder damit reich geworden, es liegt in der Kunst wie im Leben und im Glauben alles im Auge des Betrachters.
  • Pasionaria 10.12.2019 19:38
    Highlight Highlight Andre von Buchheim
    Zum 4. Mal > und wohl nicht zum letzten Mal, bitte benennen Sie endlich den Wortlaut von angeblichen 'Beleidigungen, Pauschalverurteilungen und Verletzungen' des Blogautors in seinem Text. Bitte ENDLICH um Antwort.
    Sonst schweigen Sie ja auch nie, wieso hier??
    Nochmals - Sie selbst sind der Blogweltmeister im Beleidigen, Beschimpfen, Insultieren!
    Darf ich Sie an die goldene Regel erinnern: Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst!!
    • Andre Buchheim 10.12.2019 21:46
      Highlight Highlight Weder bin ich Blogweltmeister in irgendwas, noch kann ich Dir etwas beweisen, was Du nicht sehen willst. Wie oft soll ich Dir das noch beantworten? Solange Du die ideologischen Scheuklappen nicht ablegst, siehst Du es nicht. Vielleicht kommst Du auch aus einem sozialen Umfeld, wo so eine Sprache normal ist. Oder Du nimmst es aufgrund Deines Alkoholproblems nicht wahr.
      Lies die Artikel und wenn Du nichts dergleichen entdeckst, was soll es dann bringen, es hier rein zu kopieren und nochmal zu posten? Du wirst es auch beim 100. Mal noch leugnen....
    • Andre Buchheim 10.12.2019 21:51
      Highlight Highlight Mal abgesehen davon hat HST selbst geschrieben, daß er so formuliert, daß es einen "Aufschrei" gibt. Damit gibt er doch zu, gezielt zu verletzen, damit eben jener anvisierte Aufschrei entsteht. Er selbst schreibt, daß er provozieren möchte, wie könnte man das besser als mit Pauschalverurteilung und Herabwürdigung? Wenn er selbst es also schon so sieht, und Du nicht, na auf was lässt das schließen?
      Du bist wie eine Gläubige, die in die Luft geht, wenn ihr Heiliger oder Guru kritisiert wird. Gegen sowas kommt man mit logischer Argumentation eh nicht an, darum lass ich das.
    • Maracuja 11.12.2019 03:22
      Highlight Highlight @Andre Buchheim: Oder Du nimmst es aufgrund Deines Alkoholproblems nicht wahr

      Nehmen Sie doch zur Abwechslung mal Ihre eigenen Texte unter die Lupe. Obiges Beispiel zeigt klar und eindeutig, zu welchen Mitteln Sie greifen, um andere zu diffamieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nonbeliever 10.12.2019 14:11
    Highlight Highlight zur Auflockerung:
    (links) nach Beschreibungen der Bibel haben forensische Anthropologen rekonstruiert, wie Jesus am wahrscheinlichsten in etwa ausgesehen haben mag...

    (rechts) und wer zum Teufel ist dieser Kerl, der in den letzten Jahren auf den Toasts von Leuten erschienen ist??
    Benutzer Bild
    • Pasionaria 10.12.2019 17:05
      Highlight Highlight Da kommt man aus dem Staunen nicht heraus, hoffentlich kommen wenigstens einige hinein!
    • Alienus 10.12.2019 17:47
      Highlight Highlight Hm, ob’s möglich sein könnte, dass in Byzanz sakrale Maler einen Galater (germanischen Kelten) als idealisiertes Vorbild genutzt haben.

      Auf einen Schlag hat Jesus einen nordisch-germanischen Tatsch und nicht einen semitisch-jüdischen oder gar zelotischen.

      Auch die germanisch-westfränkischen Herrscher im 6. JH im ehem. gallisch-römischen Gebiet sollen ihre Blutlinie auf Jesus und Magdalena zurückführen wollen.

      Aber von diesem kopfschmerzenden Trauma wurden sie nach 1.000 Jahren durch die Guillotine endgültig befreit.
    • Maracuja 10.12.2019 17:48
      Highlight Highlight @Nonbeliever

      Was genau soll daran auflockernd sein, dass sich manche Juden wie Jesus nur als antisemitische Karikatur vorstellen können?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mark Schindler 10.12.2019 14:05
    Highlight Highlight „Vor etwa 30‘000 Jahren setzte beim Homo sapiens plötzlich eine kognitive Revolution ein, die sich nicht genetisch erklären lässt. Die Entwicklung lief viel schneller ab als bei evolutionären Prozessen.“ Ist noch heftig, einen solchen Hauruckrundumschlag niederzuschreiben, wenn das, worauf man baut, eben auch keine Erklärung hat. Oder gibts jetzt neusterdings die Stammsche kognitive Revolutionstheorie?
  • Lokutus 10.12.2019 13:47
    Highlight Highlight Den wichtigsten GOTT oder Götzen, den ca. 90% der Menschheit anbeten, hat der Hugo Stamm vergessen: das

    G E L D

    Es hat die Religionen längst abgelöst. Es ist der ubiquitäre Gott, auch der orthodoxen und fundamentalistischen Gesellschaften.
    • Nonbeliever 10.12.2019 14:47
      Highlight Highlight @ Lokutus: "G E L D Es hat die Religionen längst abgelöst." Vielmehr ist es so, dass die Religionen, bzw. deren Hüter Geld schon immer als Mittel zum Zweck benutzt haben, um ihre Macht zu zementiere und persönliche Reichtümer anzuhäufen. Und dieses Geld kam selbstverständlich nicht aus dem Nichts, sondern musste von den Habenichtsen zuerst erwirtschaftet werden. Nur ein Bsp. Vatikan: Warum sitzen die auf Milliarden? Weil die Handwerker schon im Mittelalter für ein Butterbrot schuften mussten. Noch krasser die Pyramiden, die von tausenden Sklaven erbaut wurden für einen Gott-König. (Pharao).
    • Lokutus 10.12.2019 17:32
      Highlight Highlight @ Nonbeliever: und was möchtest du mir mitteilen?🤪🤪🤪
    • Andre Buchheim 10.12.2019 19:01
      Highlight Highlight Nonbelevier: Das ist ein unzulässiges Pauschalurteil, ein bösartiges noch dazu. Wenn Du der Meinung bist, ohne Geld überleben zu können, mach das doch erstmal vor. Du kannst anderen nicht vorwerfen, finanziell ihr Überleben abzusichern, wenn Du genau so handelst. Oder lebst Du geldlos?
      Fast alle anerkannten religiösen Führer betonen, daß Geld und materieller Besitz uns schadet und jeder nur das besitzen sollte, was er zum überleben braucht. Nicht die Religion ist hier das Problem, sondern ihr Mißbrauch. Auch ein Vergewaltigungsopfer ist nicht schuld an der Vergewaltigung, oder?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chuck Wesley 10.12.2019 07:52
    Highlight Highlight Dieser Artikel strotzt vor Fantasie...
    Das Christentum ist entstanden, weil Jesus Christus aus den Toten auferstand und den Aposteln begegnet ist. Diese haben ihn leibhaftig gesehen und dafür mit ihrem Leben verbürgt. Auch Paulus hatte eine Begegnung mit dem auferstandenen Herrn Jesus, was ihn als Verfolger der Christen völlig vom Gegenteil überzeugte. Auch er gab für diese Wahrheit sein Leben hin.

    Herr Stamm täte gut daran, etwas Geschichte zu studieren und nicht seiner eigenen Fantasie vollen Lauf zu lassen.
    • Michael Bamberger 10.12.2019 11:33
      Highlight Highlight "Geschichte zu studieren"?

      Legenden sind in diesem Fall wohl eher der korrekte Begriff, denn die Unglaubwürdigkeit biblischer Wundererzählungen wird - neben dem behaupteten Aushebeln aller Naturgesetze - u.a. dadurch verstärkt, dass diese unmissverständliche antike und religionsgeschichtliche Parallelen aufweisen, also in anderen Worten nichts anderes als Kopien sind.
    • Nonbeliever 10.12.2019 13:43
      Highlight Highlight @ Wesley: du verwechselst da Geschichte mit GeschichteN. Ein kleiner, aber feiner Unterschied.
      https://www.wissenschaft.de/magazin/weitere-themen/geschichten-und-geschichte-ein-feiner-unterschied/

      By the way: wie kommen eigentlich immer noch erwachsene Menschen des 21. Jhd. dazu, irgend welche antiken "Totemügerli"-Storys für bare Münze zu nehmen?
    • Alienus 10.12.2019 16:10
      Highlight Highlight Huck Wesley

      OK, kann man sich so einigen?

      Wenn eventuell der Schrieb von Hugo Stamm eine von Ihnen unterstellte Fantasie sein könnte, stimmen Sie möglicherweise zu, dass die Christengeschichte eventuell eine kreative Wahrheitsauslegung der damaligen Zeit war?
      So nach der Art von Donaldus Stupidus Trumpelus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pelegrino 10.12.2019 00:10
    Highlight Highlight Phantastisch, der Mensch hats geschafft, sich ein Ebenbild zu schaffen, das er zu seinem Gott ernannte,

    Der Mensch schuf sich einen Gott, und die Phantasie blieb nicht aus, dass Gott vor ihm war, denn der Mensch musste ja von jemanden stammen, denn er wusste noch nicht woher er kam, und so entstand die Phantasie. Doch wo keine Vorstellungskraft gibt, kann nichts geschaffen werden, also musste zuerst kreiert werden, dass etwas entstanden ist.
    • Maracuja 10.12.2019 09:24
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • mawineuhierunddochuralt 09.12.2019 20:36
    Highlight Highlight Also eigentlich ist das alles hier immernoch auf der gleichen Stufe wie vor Jahren im Stammblog wies mir scheint. Die Stunde rinnt, das Leben jagt, wir haben uns noch nichts gesagt, bleib bis es tagt... oder so. En liebe Gruess i dRundi und hey, es gaht wiiter. Rabbi, Dir hab ich mal ein mail geschickt, aber vielleicht stimmt Deine Adresse nicht mehr, hättest mich eh ausgelacht und wieder auseinandergepflückt. Wir werden es ja alle mal sehen. Aber Weihnachten ist definitiv nicht Jeshuas Geburtstag, dieses Datum hat nur mit dem anderen zutun. Latürnich und bleibt gesunt, mawi
    • Maracuja 10.12.2019 10:42
      Highlight Highlight Hallo Mawi

      schön von dir zu hören
    • Michael Bamberger 10.12.2019 11:36
      Highlight Highlight Hi Mawi

      lange ist's her, schön dass Du vorbeischaust.
    • Pasionaria 10.12.2019 15:29
      Highlight Highlight mawi'cita
      sehr schön, welcome back.
      Hast Du unterdessen mehr zwei- oder vierbeinige Kälbleins zu Hause?
    Weitere Antworten anzeigen
  • gelesen 09.12.2019 19:20
    Highlight Highlight Es lässt durch den Text sich Gedanken machen in wievielen(????) fiktiven Welten wir leben und weshalb wir so gerne flüchten vor der Realität in die Fiktion. Meist wohl deshalb weil wir da viel gekrönter und toller sind als in der Realität.
    Und wenn wir nicht so toll sind, wie die anderen, die so toll sind, fühlen wir uns als die absoluten Looser.
    Schade eigentlich, in so viel Unwahrheit zu leben.
    • Andre Buchheim 09.12.2019 19:58
      Highlight Highlight Das stimmt allerdings. Man sollte sich weder auf- noch abwerten. Irgendwo hab ich mal gelesen, daß nahezu alle Menschen ein falsches, also in die eine oder andere Richtung tendierendes Selbstbild haben.
      Und das geht dann mit einem falschen Fremdbild einher. Wir erkennen uns selbst im Anderen, und verurteilen ihn für das, was wir an uns selbst nicht leiden können.
      Du siehst den Dorn im Auge des Bruders, aber nicht den Balken im eigenen. Erkenne den Balken im eigenen Auge und entferne ihn, und Du kannst dem Bruder helfen, den Dorn zu entfernen, sagt Meister Jesus sinngemäß.
    • Share 09.12.2019 21:06
      Highlight Highlight Unter Real-time verstehe ich auch etwas anderes. Schön, dass der Mensch mit so viel Dysfunktion leben gelernt hat, beträgt seine durchschnittliche Zeit aus einer Sinnesreizung einen Gedanken zu formen eins Komma irgendwas Sekunden.
    • gelesen 09.12.2019 21:33
      Highlight Highlight Sie meinen wohl: Fiktion Jesus.
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  • Nick Name 09.12.2019 10:18
    Highlight Highlight Herrgott :-) , warum ist es so schwer zu sehen?

    Es ist weder irgendeine Religion noch sonst irgendein Glaube, es ist weder die Wissenschaft noch die Esoterik, es ist nicht Gott, Allah, Jahwe, Buddha, nicht das Spaghettimonster und nicht Darth Vader, der Unbill über die Welt bringt.

    Es sind nur wir, die Menschen.
  • Spooky 09.12.2019 06:09
    Highlight Highlight Herr Stamm sieht das so, ich sehe es anders.
  • imposselbee 08.12.2019 22:52
    Highlight Highlight Die die die Pyramiden gebaut haben, haben einiges mehr drauf als wir. Zudem sind es keine Sakralbauten - es sind technische Vorrichtungen, die wir nicht im Ansatz verstehen oder wie sie gebaut wurden, aber es hat mit Antigravitation zu tun. Für die Menschen von dazumal müssen die Erbauer dermassen überlegen gewesen sein, dass sie sehr gut als Götter verehrt wurden. Zudem gleicht unsere Archäologie eher der Astrologie, denn die wirklich tollen Sachen sind sehr tief verschüttet.
    Die Megalithen-Kulturen werden gerne kleingeredet. Hier ein eindrucksvolles Bespiel in Baalbek.
    Benutzer Bild
    • Pasionaria 09.12.2019 05:10
      Highlight Highlight Oh, dieses Bild beruehrt mich. Baalbek fuer mich eines der absolut eindruecklichsten Werke, die ich das Glueck hatte zu besuchen.
      Es gaebe noch viel faszinierende Fotos von dort!
      Sie meinen: "Für die Menschen von dazumal müssen die Erbauer dermassen überlegen gewesen sein, dass sie sehr gut als Götter verehrt wurden."
      Meinen Sie tatsaechlich die Erbauer, nicht eher die Architekten, denn die Erbauer waren Hoechst bedauernswerte Sklaven. Letztere beklagten hunderte wenn nicht tausende von Toten. Also wie gewohnt > boesartige Gottheiten, wenn schon!
      Waren Sie auch dort?
    • imposselbee 09.12.2019 11:05
      Highlight Highlight Nein, ich war leider noch nicht da.
      Die Sklaven-Theorie kann schlicht nicht stimmen. Erstens gab es zu dieser Zeit gar nicht so viel ‚Verbrauchsmaterial‘, zudem, wie hätten die Menschen über einen solch langen Zeitraum in Schacht gehalten werden könnten.
      Das Fundament der Tempelanlage kann gut auch 100‘000 Jahre älter als die Tempel sein und ev. als Landeplattform gedient haben. Es gibt so viele Hinweise weltweit für eine uns unbekannte und überlegene Technologie. Die Megalithen haben/hatten einen bestimmte Funktion und Nutzen, die ‚nur‘ mit Raumschiffen erklärt werden können.
    • Alienus 09.12.2019 18:05
      Highlight Highlight impo

      Natürlich kann das Tempelfundament älter als 100 k Jahre sein. Es ist wohl eine Sedimentationsablagerung und könnte z.B. 45 Mio Jahre sein. Dann hätte sie an ihrer Oberfläche auch ein glattes Planum.

      Aber nicht von menschengemachter Produktion, sondern von der geo-hydraulischen Ablagerung. Also nix da mit Landeplattformen!

      Denn für fliegende Untertassen dürfte jeder Grund genügen, da sie ja auch im Stillstand schweben können. Raketenplattformen, das war bei den Neandertalern oder Nazis noch nötig!

      Erbitte um Hinweise bezüglich der überlegenen Technik: wer, wo, wie, warum, wann …
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  • Nonbeliever 08.12.2019 22:40
    Highlight Highlight 2/2 Die sog."kognitive Revolution" ist wie so vieles erst mal ein dehnbarer Begriff und hat je nach Quelle nicht plötzlich vor 30000 Jahren den Turbo gezündet, sondern es war ein Prozess über tausende von Jahren, der möglicherweise schon vor 70000 Jahren gezündet hat. Verantwortlich war allem Anschein nach aber eben doch die Genetik - genauer das sich durchsetze einer Gen-Variante: siehe https://en.wikipedia.org/wiki/FOXP2#Evolution Dies mag nicht die ganze Erklärung sein, aber da ja alles mit rechten Dingen zu und her geht, ist es eine der vielen Erklärungen im Puzzle rund um die Menschheit
  • Nonbeliever 08.12.2019 22:32
    Highlight Highlight 1/2 Stamm schreibt: "Vor etwa 30‘000 Jahren setzte beim Homo sapiens plötzlich eine kognitive Revolution ein, die sich nicht genetisch erklären lässt. Die Entwicklung lief viel schneller ab als bei evolutionären Prozessen." Wenn diese "kognitive Revolution" sich nicht genetisch erklären lässt, was könnte dann alternativ dafür verantwortlich gewesen sein? Ein "Eingreifen Gottes, die "Niederkunft des Geistes" in sein materielles Gefäß (Buchheim)Wohl kaum! Also doch Genetik oder vielleicht müsste man hier die "Meme-Theorie" von Dawkins heranziehen? Irgendwie auch nicht so befriedigend...
  • Michael Bamberger 08.12.2019 19:28
    Highlight Highlight @ Nonbeliever

    Ich habe lediglich auf Maracujas 08.12.2019 08:13 geantwortet. That's all.
  • SyWe 08.12.2019 17:14
    Highlight Highlight Ich habe eine Fiktion von einer Friedlichen,Liebenden und von Hass befreiter Welt!
    Das geht viel besser OHNE Religion!!!
    • Andre Buchheim 09.12.2019 01:58
      Highlight Highlight Warum? Das wird ohne Religion nicht möglich sein. Zumal systemisch-funktional etwas an Deiner Vision nicht stimmen kann. Sie beruht auf liebevoller Annahme, doch lehnst Du Religion / Gott ab.
      Wenn Du auch Religion / Gott nicht mehr bekämpfst, wird Frieden möglich.
      Ansonsten ist Deine Ablehnung genau das: Unfrieden und Hass.
    • Diavolino666 10.12.2019 14:35
      Highlight Highlight @Andre Buchheim
      Und was ist, wenn ich einen anderen Gott habe als du und ich dich deswegen nicht mag? Soll ja schon vorgekommen sein...
    • Andre Buchheim 10.12.2019 15:09
      Highlight Highlight Wenn es Gott ist, ist es kein anderer. Es kann sein, daß Du andere An- und Einsichten hast. Oder es ist eben nicht Gott, dann ist das nicht mein Problem.
      An den Früchten werdet ihr's erkennen, wie Meister Jesus lehrt. Bringst Du gute Frucht hervor, ist Dein Gott auch mein Gott, bringst Du aber schlechte Frucht hervor, ist es nicht Gott, dem Du folgst.
      So seh ich das.
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  • Pasionaria 08.12.2019 16:16
    Highlight Highlight Heinrich-oh-Heinrich
    (weiter unten...)
    Sie haben wieder Ihr Ziel, Aufmerksamkeit von besonders sündigen, aber denkenden Indiwiduen zu erhalten, erreicht. Selbst zur Erheiterung meines 2. Adventssonntags beigetragen
    Mein dadurch energieaufgeladenes Hirn möchte Sie wiederum an folgendes erinnern: von der Philosophie zur Gottlosigkeit ist es eben so weit als von Ihrer Religion zum Fanatismus, aber vom Fanatismus zur Lächerlichkeit, gar bis zur Bösartigkeit, nur ein Schritt (oder absurde Kommentare).
  • Sophia 08.12.2019 15:16
    Highlight Highlight Ich war mir bis heute immer sicher, dass die Affen vom Menschen abstammen :-).
    Dass der Mensch den gleichen Stammbaum wie die Affen haben, kann ich akzeptieren, dass er sich von einem affenähnlichen Wesen aus entwickelt hat, ist mir auch egal, ja sogar einleuchtend, und dass er sich immer noch weiterentwickelt ist mir auch einsichtig, aber immer diese plakative Behauptung: "Der Mensch stammt vom Affen ab", geht mir gehörig auf den Geist. Affen und Menschen haben sich sicher aus dem gleichen Urtier, das irgendwann dem Meere entstieg, verzweigt und entwickelt, aber nie der eine aus dem anderen!
    • Nonbeliever 08.12.2019 15:55
      Highlight Highlight In der Tat hätte hier Herr Stamm ein wenig besser recherchieren sollen :-)
    • Pasionaria 08.12.2019 17:59
      Highlight Highlight Nonbeliever
      Weiter unten war es mir ein Anliegen, Dir folgendes zu schreiben:
      "Sämtliche HST-Blogs sind doch ausnahmslos etwas provokative Denkanstösse. Es erstaunt mich, dass gerade Sie dies noch nicht so zur Kenntnis genommen haben.
      Das ist ja auch die 'Kunst', in kurze Texte heikle Themen aufzunehmen, die eigentlich jedes einzelne ein Buch fūllen könnte.
      Wer möchte sich schon daran wagen?
      Auch deshalb wird HST oft falsch verstanden, resp. bewusst angefeindet.
      M.E. muss genau die Zusamnenfassung eines umstrittenen Themas einerseits durchdacht, aber auch diskussionsaufreizend sein.
    • Nonbeliever 08.12.2019 18:19
      Highlight Highlight @ Passionaria Es ist eben so, dass ich immer meine eigene Meinung habe, die sich nicht unbedingt mit der Meinung von Stamm oder anderen Religions-Kritischen decken muss. Oft wird uns Ungläubigen in diesem Blog ja auch der Vorwurf gemacht, dass man in der "Stamm-Sekte" sei und im Hugo den Guru sehe. Das ist natürlich absoluter Blödsinn - zumindest, was mich anbelangt. Ich bin und bleibe ein kritischer Mensch und "fresse" nicht alles. Egal, von welcher Seite es kommt. Was diesen Artikel anbelangt, bleibe ich dabei, dass hier zuviel Fragwürdiges in wenige Zeilen zusammengepackt wurde.
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  • Dani B. 08.12.2019 13:01
    Highlight Highlight Wir stammen nicht von Primaten ab. Wir SIND Trockennasenaffen.
    • Andre Buchheim 09.12.2019 02:07
      Highlight Highlight Ich nicht, ich hab grad Schnupfen...
    • Diavolino666 10.12.2019 14:37
      Highlight Highlight @Dani B.
      @Andre Buchheim (gueti Besserig!)

      Made my day! *LOL*
    • Andre Buchheim 10.12.2019 15:05
      Highlight Highlight Diavolino: Herzlichen Dank.
  • Elvenpath 08.12.2019 12:25
    Highlight Highlight Ich denke, Minderwertigkeitskomplexe spielen eine große Rolle.
    Mit dem Wissen, für das Universum komplett unbedeutend zu sein, kommt nicht jeder klar.
    • Andre Buchheim 09.12.2019 02:08
      Highlight Highlight Wir sind im universellen Maßstab Staubkörner, können aber in unserer Welt edle Menschen, ja ethische Giganten sein. Alles eine Frage der Perspektive.
  • Janine Zobrist 08.12.2019 11:51
    Highlight Highlight Ich glaube nicht das wir vom Affen abstammen sondern das wir von Gott erschaffen wurden das Gott uns Menschen wollte sonst hätte er nicht gesagt lasst uns Menschen machen da erschuf Gott Mann und Frau und sagte seit Fruchtbar und Mehret euch und breitet euch auf der ganzen Erde aus, wir sind kein Produkt des Zufalls, und so gar das Universum deutet auf einen Schöpfer hin.
    • Canniuanos 08.12.2019 16:31
      Highlight Highlight Glauben beginnt dort wo Wissen aufhört, Janine.

      Wir *wissen* dass der Mensch und Affen einen gemeinsamen Vorfahren haben; wenn Du dich diesem Wissen verschliesst, dann ist das zwar nicht sehr intelligent aber trotz allem Deine freie Entscheidung.
    • Andre Buchheim 09.12.2019 02:11
      Highlight Highlight Ähh, Janine, das ist ein Mythos, einer von ganz vielen Schöpfungsmythen. Die haben ihren Wert, wenn entsprechend gedeutet, sind aber nie wortwörtliche , sondern immer nur symbolische Wahrheit.
    • Pasionaria 09.12.2019 05:27
      Highlight Highlight Janine Z.
      ".....sondern das wir von Gott erschaffen wurden."
      Koennten Sie uns bitte noch sagen von welchem Gott, der ueber 6000, die uns ein Gottforscher in diesem Blog bestaetigte, und wir von deren (Nicht-)Existenz eigentlich alle wissen koennten.
  • Michael Bamberger 08.12.2019 10:19
    Highlight Highlight @ Maracuja

    Als altgediente Stammianer wissen (nicht nur) wir beide, dass Hugo Stamm seinen wöchentlichen Stoff immer wieder mit provozierenden Thesen untermalt.

    Diese "Provokationen" sind deshalb wichtig und richtig, weil sie der Dynamik des Blogs zuträglich sind.

    The proof in the pudding lässt sich beim aktuellen Thema von den fast 300 Kommentaren ableiten, welche in nur etwas über 24 Stunden zusammengekommen sind.

    • Maracuja 08.12.2019 11:04
      Highlight Highlight @Michael

      Natürlich funktioniert es, bedauerlicherweise sind aber einige Kommentatoren nicht gewillt oder nicht fähig diese provokanten Thesen auseinander zu nehmen (gerade bei diesem Text gäbe es ja genug Ansatzpunkte), sondern beschränken sich auf Unterstellungen und persönliche Angriffe.
    • Michael Bamberger 08.12.2019 12:56
      Highlight Highlight @ Maracuja

      Diese Unterstellungen und persönliche Angriffe deuten m.E. ausnahmslos auf nichts anderes hin, als auf Argumentationsnotstand, bedingt durch fehlende Bildung und Denklethargie bzw. chronische Denkverweigerung.

      Anderseits würde dem Blog einiges an Salz und Pfeffer fehlen, ohne die Kapriolen der Vertreter der ausser-und-überirdischen Lach und Schiessgesellschaft.
    • Nonbeliever 08.12.2019 15:47
      Highlight Highlight Also dass es sich bei diesem Artikel von HS um eine "provokante These" handelt, kommt m.E. schon nicht so klar zum Eindruck. Hier wird der Bogen von "Mensch stammt (direkt?) vom Affen - kognitive Revolution - fiktionales Denken - Spracherwerb-kulturelle Entwicklung - Erfindung von Göttern-Monotheismus - christliches: "macht euch die Erde untertan" - bis hin zum ökologischen Kollaps, eindeutig überspannt. Abgesehen vom nicht ganz nachvollziehbaren Fazit wird hier einfach zuviel in einen Artikel hineingepackt. Eigentlich ein Buch füllendes Thema, aber so auf die Schnelle auf ein paar Zeilen??
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  • Share 08.12.2019 10:09
    Highlight Highlight Also gut, für die die da nach mir kommen(tierten). Der Mensch ist ein Schwächling und ein Spieler.
  • Ra_Do 08.12.2019 09:51
    Highlight Highlight und gott sagt man so schön, ist EIN lösungsweg zu allen Problemen. und nicht alle lösungswege zu einem problem... wenn ein solch reines geschöpf exestiert, versucht mal durch all diese lügengebilde ein vernümpftiges gegenstuck zu finden... oder jedliche möglichkeit auf ein wahrhaftig reines geschöpf bleibt unberührt oder durch korruption verunstaltet.
  • Maracuja 08.12.2019 08:13
    Highlight Highlight <So können Mythen und Legenden, die nicht rechtzeitig entzaubert werden, zerstörerische Kräfte entwickeln>

    Das Christentum wurde bereits vor geraumer Zeit durch die Aufklärung entzaubert. Die wenigsten Flüge dürften heute von Leuten getätigt werden, die dem Missionsbefehl nachkommen, der exorbitante Konsumismus widerspricht sogar eindeutig Anweisungen in der Bibel. Für die heutige Umweltzerstörung einfach alte Mythen/Legenden verantwortlich zu machen, geht für mich nicht auf. Frage mich auch, wann denn Ihrer Meinung nach der rechtzeitige Moment für die Entzauberung gewesen wäre.
    • rodolofo 08.12.2019 09:19
      Highlight Highlight Es hilft alles nichts.
      Auch wen wir "traditionelle Schizophrenie" mit "moderner Schizophrenie" ersetzen, haben wir zwar Modernität, aber immer noch Schizophrenie...
      Und warum?
      Weil es gar nicht anders geht!
      Weil das Leben die ständige Möglichkeit des Sterbens beinhaltet (kurzfristig weniger sicher, als langfristig), wird es "DAS Böse" immer und überall genau so geben, wie "DAS Liebe", also muslimisch-christlich-jüdisch gesprochen "Den Teufel" genauso, wie "Gott".
      Was wir aber ändern können, ist die Art, mit dieser Tatsache umzugehen und darüber zu sprechen.
      Und genau das tun wir ja gerade.
    • Maracuja 08.12.2019 12:01
      Highlight Highlight ??? Es geht doch nicht um gut und böse, sondern um die Tatsache das Leben immer auf Kosten von anderem Leben geht. Die Kosten (Fussabdruck) welche der moderne Mensch verursacht sind mittlerweile schlicht zu gross. Es geht um die dringend notwendige Reduzierung des Verbrauchs.
    • rodolofo 08.12.2019 15:29
      Highlight Highlight Habe ich denn etwas anderes behauptet?
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  • Nonbeliever 08.12.2019 00:55
    Highlight Highlight HS:"Manchmal wünscht man sich, unsere Urahnen hätten die Fähigkeit des fiktionalen Denkens nie erlernt. Dann wären uns alle Götter erspart geblieben. Und wir müssten uns nicht davor fürchten, dass uns unser Planeten vielleicht schon bald um die Ohren fliegt." Mit diesem Fazit von Stamm tue ich mich etwas schwer. Auf jeden Fall ist es eine These, die auf wackeligen Beinen steht. Man stelle sich eine Menschheit vor, die rein rational denkt und immer dachte und nie Religionen entwickelt hat. Würde sie die Probleme einer drohenden Selbstzerstörung besser bewältigen? Zweifel tun sich auf.
  • Heinrich Kramer 08.12.2019 00:18
    Highlight Highlight “Die wachsende Rechenleistung des Hirns erlaubte es.........Kommunikationsfähigkeit und Artikulation entwickelten sich rasch.“

    Wer findet die Rechenleistungen verbrauchen zu viel Energie probiert es am besten mit Atheismus.

    Glaubt einfach Gott existiert nicht; schon seid ihr ein Mitglied der Stammsekte. (Blöck)

    Ihr müsst dann nicht mehr erklären können, warum das Christentum von all den Religionen die einzig wahre ist. Müsst auch keine Gedanken mehr daran vergeuden welche Bibelversion echt (katholisch) ist und was wortwörtlich oder eher symbolisch oder im Kontext der Zeit zu verstehen ist.
    • PlusUltra 08.12.2019 09:03
      Highlight Highlight Danke, genau das tue ich. Diese Energie stecke ich lieber in mich und meine Mitmenschen.

      "Das Christentum ist die einzig wahre Religion." Na, da bin ich mal auf Deinen Erklärungsversuch gespannt!
    • Alienus 08.12.2019 10:36
      Highlight Highlight Kramer

      Als Mitglied der „Stammsekte“ möchte man Ihnen als sich indirekt erkennen gebendes Mitglied der „wahren Christensekte“ sagen, dass wohl Ihre kognitive Rechenleistung der von Neantertalern entspricht. (Blöck)

      Aber mit den Bibelversionen haben Sie sich selbst einen Bock geschossen. Habe über ein Dutzend Bibel ab 1860 bis in die neue Zeit und deren Versionen sind Legionen. Auch mein Nachdruck der Luther-Bibel mit Varianten bezüglich der Sprache, der Sinninhalte! Und die Zürich-Bibel erst!

      Ist Gott etwa Legastheniker? Armer Gott, wenn man Fans wie den stabilen Heinrich Institoris hat.
    • Maracuja 08.12.2019 11:23
      Highlight Highlight @Alienus

      Für Kramer sind die Luther-Bibel und die Zürcher-Bibel des Teufels. Muss eine Qual für den in der Inquisition steckengebliebenen Heinrich sein, dass er diese nicht beschlagnahmen und verbrennen darf.
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  • Tolstojewski 07.12.2019 20:42
    Highlight Highlight Die Religionsgeschichte in 5 Minuten für Dummies auf Stamm-Tischniveau. Diese "andere Adventsgeschichte" möchte wohl eine Provokation sein, doch wirkt sie bloss flach und vermittelt - wohl ungewollt - eine Verachtung gegenüber frühen Hochkulturen (wie der ägyptischen), die nicht nur arrogant anmutet, sondern an der (ideen- und religions-)geschichtlichen Sachkompetenz des Verfassers zweifeln lässt. Dass das Christentum - mit dem Hinweis auf die wirkungsgeschichtlich überschätzte Bibelstelle Gen 1,28 - für die Klimakatastrophe verantwortlich sein soll, ist ausserdem eine gar steile These...
    • rodolofo 08.12.2019 09:22
      Highlight Highlight Und was ist mit den biblischen Ratschlägen "Vermehret Euch!" und "Macht Euch die Erde Untertan"?
      Diese beiden Ratschläge haben uns in die heutige Bredouille gebracht!
      Aber vermutlich hätten die Menschen auch so gehandelt, wenn ihnen niemand solche Ratschläge gemacht hätte.
      Denn in der Regel befolgen wir nur Ratschläge, die uns in dem bestärken, was wir sowieso tun wollen... ;)
    • Tolstojewski 08.12.2019 11:31
      Highlight Highlight Gemäss Lynn White u.a. gelten der biblische Schöpfungsgedanke und der Anthropozentrismus des Christentums als Ursachen der ökologischen Krise. Wie jedoch schon viele Exegeten aufgezeigt haben, sind die biblischen Aussagen über die Gottesebenbildlichkeit und zur Herrschaft über die Natur (Gen 1,26-28) als Auftrag zur Pflege und Gestaltung der Natur zu verstehen. Erst die neuzeitliche Einstellung zur Natur (seit Descartes und Bacon), die Säkularisierung des Weltbildes seit dem 15. Jh. und die Industrialisierung haben die Umweltkrise verursacht. Siehe dazu den Wikipedia-Artikel "Dominium terrae".
    • Maracuja 08.12.2019 12:06
      Highlight Highlight @Rodolofo

      Ach mit „Macht euch die Erde untertan“ sind grenzenlose Mobilität, irrsinniger Konsum usw. gemeint? Als Bibelexperte können Sie uns hoffentlich darüber aufklären, weshalb dies so ist.
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  • Spooky 07.12.2019 19:10
    Highlight Highlight "Phantasie an die Macht!" 💪🌏🌹
    • rodolofo 08.12.2019 09:24
      Highlight Highlight Kommt drauf an, WELCHE Phantasie. ;)
    • Spooky 09.12.2019 06:17
      Highlight Highlight rodolofo

      "Der Geist weht, wo er will."
    • rodolofo 09.12.2019 14:24
      Highlight Highlight Die Geister wohnen in unserem Hirn und machen Geistertänze.
      Sie tun einfach das, was Geister so tun!
      Aber die Organe des Körpers haben auch noch ein paar Wörtchen mitzureden, in Körpersprache natürlich.
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  • FlyingLizard 07.12.2019 18:52
    Highlight Highlight Meiner Ansicht nach liegt es eher an einer Materialistischen Veranlagung des Menschen... Immer mehr und bessere Sachen zu haben. Wären wir beim Fiktionalen Denken geblieben mit dem Hang zum Spirituellen wären wür heute nicht auf der Suche nach Öl, Macht und Geld sondern nach Freiheit, Ruhe und Inspiration. Wir würden versuchen uns Geistliche weiterzuentwickeln und nicht unser Internet um 0.001sek schneller zu machen.
    • Andre Buchheim 07.12.2019 20:10
      Highlight Highlight Und wir könnten uns bescheiden, sprich natürlich verhalten.
    • Andre Buchheim 08.12.2019 01:00
      Highlight Highlight Veranlagung ist der Materialismus/Egoismus nicht, eher Religion, Glaube. Der Mensch hat doch die Wahl. Er könnte sich ebenso dem Idealismus oder der Spiritualität zuwenden, seinen Charakter veredeln, seinem in ihm angelegten Idealen zustreben. Und Gott ist da nur eine schlechte Ausrede, das nicht tun zu können, denn das geht praktisch auch ohne. Es ist eine persönliche Entscheidung, umzukehren, sich nach Innen und der eigenen Tiefe zuwenden, an seinen Inhalten zu arbeiten - und so das Ich zu überwinden.
    • rodolofo 08.12.2019 09:27
      Highlight Highlight Warum soll Bescheidenheit "natürlich" sein?
      Die Häuptlinge der Indianer schmückten sich mit Büffelhörnern und prächtigem Federschmuck.
      Ist DAS etwa bescheiden?
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  • Smeyers 07.12.2019 18:51
    Highlight Highlight Nur als fantasieloser Mensch, kann man so argumentieren. Ich denke ihm sind Ideen und Argumente ausgegangen. Ohne Fantasie gebe es keine Wissenschaft und keinen Fortschritt.
    • Andre Buchheim 07.12.2019 20:11
      Highlight Highlight Hatte Hr. Stamm schonmal Fantasie? Oder gar Argumente? Wäre mir zumindest noch nicht aufgefallen...
  • Mat_BL 07.12.2019 18:33
    Highlight Highlight Lieber Hugo Stamm - dass können sie Besser!

    "Im Lauf der Jahrtausende differenzierten sich die Vorstellungen....schliesslich entstand im Nahen Osten die Idee vom Monotheismus mit einem Gott als liebendem Vater." - Dann Bashing für alles! Kein guter Artikel finde ich, sorry!

    Dazwischen war etwa nichts? Die Kelten? Mithras? Naturreligionen, usw.! Die dann später von den "liebenden Vater"-Leuten zusammengeprügelt, gefoltert und verbrannt worden sind?

    Seltsames Ursachen-Wirkung-Bösewicht-Gutmensch-Weltbild - genauso wie es eben gerade die Sekten haben!

    Und das im "Sektenblog" 🤔 - Schade.

  • Spargel 07.12.2019 18:09
    Highlight Highlight Immerhin verdanken wir den Göttern indirekt die Feiertage. Die Atheisten dürfen gerne über Weihnachten arbeiten und Weihnachtsmärkte, Klauseln etc meiden. Viel Spass
    • Oxymora 07.12.2019 20:05
      Highlight Highlight Bei dieser Gelegenheit möchte ich allen Berufstätigen danken, die unsere Zivilisation über die Feiertage aufrecht erhalten.

      danke an das Personal in Heimen und Spitälern;

      danke an Notdienste wie Polizei und Feuerwehr;

      danke an alle die den Nah- und Fernverkehr nicht zusammen brechen lassen;

      im Namen aller Grasdamen einen herzlich Dank an die Bauern, dass es trotz Feiertag etwas zu füttern gibt;

      danke an Alle, die nicht explizit erwähnt sind.

      Ich finde es toll, das auch Euch der angebliche Wille angeblicher Götter scheissegal ist.
  • santacroce 07.12.2019 17:58
    Highlight Highlight «Ich bin nicht Christ geworden die Wissenschaft leugnend, aber dank ihr.»
  • Andre Buchheim 07.12.2019 15:58
    Highlight Highlight "Manchmal wünscht man sich, unsere Urahnen hätten die Fähigkeit des fiktionalen Denkens nie erlernt. Dann wären uns alle Götter erspart geblieben. Und wir müssten uns nicht davor fürchten, dass uns unser Planeten vielleicht schon bald um die Ohren fliegt."
    Wir sollten uns also besser wieder an der Liane von Baum zu Baum schwingen? Fangen Sie an, Herr Stamm.
    Und der Klimawandel als Folge des Glaubens. Ach? Ich hätte ihn glatt für eine Folge unseres wissenschaftl.-technischen Fortschrittes in Folge eines atheist.-materialist. Weltbildes gehalten.
    • Babuschka11 07.12.2019 17:56
      Highlight Highlight Bravo treffend formuliert!
  • Andre Buchheim 07.12.2019 15:55
    Highlight Highlight "Auserwählte können nun mal nicht von profanen Primaten abstammen."
    Ist das eine bloß gläubige Behauptung? Warum nicht?

    "Vor etwa 30‘000 Jahren setzte beim Homo sapiens plötzlich eine kognitive Revolution ein, die sich nicht genetisch erklären lässt."
    Das Eingreifen Gottes, die "Niederkunft des Geistes" in sein materielles Gefäß? Und wird nicht dadurch der Mensch zur Krönung der Schöpfung?

    • Andre Buchheim 07.12.2019 18:18
      Highlight Highlight Das liegt dich eher daran, daß der Mensch den Geist leugnet und sich damit schlimmer verhält, als jedes Tier. Und diese Geistlosigkeit und Geistfeindlichkeit, die zu dem von Dir kritisierten Fehlverhalten führt, wird hier ja immer wieder propagiert. Das ist nicht mein Weltbild.
      Würden wir uns geistvoll und liebend allem Leben gegenüber verhalten, dann würden wir Gott gerecht, und das darf ja laut Dir nicht sein.
      Unsere Vernunft ist es, wodurch wir uns von den Tieren unterscheiden, das erhebt uns über sie und verpflichtet uns, die Welt zu lieben und zu schützen. Was spricht dagegen?
    • gelesen 07.12.2019 20:20
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • gelesen 07.12.2019 20:25
      Highlight Highlight "Unsere Vernunft ist es, wodurch wir uns von den Tieren unterscheiden, das erhebt uns über sie und verpflichtet uns, die Welt zu lieben und zu schützen."
      Warum müssen Sie sich über die Tiere usw. erheben, um die Welt zu lieben und zu schützen?
      Ich hoffe Sie können das auch, ohne Ihren Gedanken dass Gott existiert, weil sie einfach genug vernünftig sind und Empathie und Liebe in sich tragen.
      Diese Selbst-Krönung ist masslos und dumm und arrogant und zum Sp---en und es würden mir noch viel mehr Wörter einfallen, die Ihnen nicht gefallen würden.
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  • FrancoL 07.12.2019 15:44
    Highlight Highlight "Die Erschaffung solcher fiktiven Welten hatte einen entscheidenden Vorteil im Überlebenskampf. Sie waren sinnstiftend und wirkten als sozialer und religiöser Kitt. Sie gaben grösseren Gemeinschaften eine Identität"

    Wusste nicht dass Hugo Stamm nun als Wirtschaftsexperte arbeitet und schreibt, doch er scheint sich gut auszukennen.
  • Locutus70 07.12.2019 15:11
    Highlight Highlight "Mit dem aufrechten Gang schwanden auch die Muskeln. Das Hirn sprang in die Lücke." - wie kommt man eigentlich auf so einen Schmarrn?

    Irgendwie hat der Autor auch einen Glauben, meist sehr skurril und so ganz und gar nicht wissenschaftlich ^^

  • Share 07.12.2019 14:44
    Highlight Highlight Es gibt Glaubenssysteme die den Menschen da herauslesen, wo er anfängt seine Umwelt zu kannibalisieren, zum Esser überhaupt wird. Damit fängt für die Esoterik die Menschwerdung an, neu aufgelegt als Sündenfall, wiederholt im letzten Jahrhundert.
  • Pelegrino 07.12.2019 14:19
    Highlight Highlight Ein glauben an ein höheren Gottmensch durch Menschen geschaffen, war u. wird ihn immer daran hindern, das der Mensch zu einem weiterentwickelten Spezies emporsteigt.

    Man unterdrückt sich selbst, durch hochschauen auf eine übergrosse Statue, zu einem grossen Symbol gemachten Helden, der die Welt umfassen sollte, u. unter dem Irrglauben, die ganze Welt zusammenhalten soll.

    Da stellt man sich als zu gering hin, um sich weiterzuentwickeln, u. das Selbstbewusstsein geht unter den Diktatoren verloren, u. bleibt dann zurückgestellt auf der Strecke liegen, ohne jegliche Hilfe von den Mitschwärmern.
    • Share 07.12.2019 15:20
      Highlight Highlight Ich meine die Lehrparabel vom alttestamentlichen Jona zeigt die Menschheitsgeschichte um einiges rationaler auf. Es resümiert mit der Frage nach der Arkadia. Soziokritisch betrachtet ist nun nicht mehr der zu bearbeitende Weinberg, nicht die ressourcenverarbeitende Stadt, Zankapfel sondern die Frage der Verwaltung der Schöpfung. Und ob eine Matrone denn wirklich deren Krone sein kann? Das wiederum lese ich aus den Fotographien mit Pablo als Riesenbaby in Unterhosen.
    • Pelegrino 07.12.2019 15:49
      Highlight Highlight Share,

      der Winzer, nur ist zu bezweifeln, dass er der Allmächtige ist, alle Winzer auf der Welt zu vereinen, da wird er wohl auf grossen Wiederstand treffen, denn nicht alle wollen die gleiche Zucht an Reben anlegen, denn Rotschild ist immer noch die beste Weinsorte.

      Übrigens wer ist die Krone der Schöpfung, rate mal, das ist!?

      _Die Frau ist die Krone der Schöpfung!
      --------------------------------------------------------

      Der Mann bleibt nur der Prototyp!! schade
    • Pelegrino 07.12.2019 16:38
      Highlight Highlight Share,

      Na ja, die erste Lebewesen kommen schon aus der Tiefe, das ist nicht abzustreiten, aber es verwundert mich nicht dass der gefressen wurde wieder ausgespuckt wurde, weil er immer seine Predigten im Bauch anhören musste. Da dachte er sich, was ist das für ein Übeltäter den er gefressen hat, und hat ihn dann gekotzt.

      Meines Erachtens führen viele Wege nach Bhutan, und ein U-Boot gab es damals noch nicht, es sei denn die Nautilus-saga.

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  • Bowerick Wowbagger 07.12.2019 14:08
    Highlight Highlight Wieso werde ich bei HS Kolumne den Verdacht nicht los, dass am Schluss das Wörtchen 'Amen' fehlt. Denn mehr als eine Predigt ist es ja auch nicht was er da Woche für Woche vom Stapel lässt. Auch bei ihm bleibt alles Glaubenssache. PS: Bin selber Agnostiker
    • Heinrich Kramer 07.12.2019 20:52
      Highlight Highlight “PS: Bin selber Agnostiker“

      Sie armer immer in dieser Ungewissheit Leben zu müssen.

      Wenn Sie Hilfe brauchen, der Schoss, der Kirche ist immer für Sie offen. Denken Sie auch ein wenig an Ihre Seele. Auch sie vegetiert in Ungewissheit, es wäre also ein Akt der Vernunft da mal reinen Tisch zu machen.
    • PlusUltra 08.12.2019 09:15
      Highlight Highlight Akt der Vernunft? Seele?

      Kramer, Du bist wirklich unfassbar.
    • Maracuja 08.12.2019 11:30
      Highlight Highlight @PlusUltra

      Kramer ist sehr einfach zu fassen, er führt katholische Standpunkte ad absurdum und freut sich über jedes Blitzchen.
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  • Petitsuisse 07.12.2019 13:40
    Highlight Highlight Schon der erste Satz ist faktisch falsch. Der Mensch stammt nicht vom Affen ab, sondern von gemeinsamen Vorfahren.
    • You will not be able to use your remote control. 07.12.2019 15:33
      Highlight Highlight Und diese gemeinsamen Vorfahren waren was genau?
    • Andre Buchheim 07.12.2019 16:58
      Highlight Highlight You will: Einzeller?
    • Klaus07 07.12.2019 17:35
      Highlight Highlight Primaten.
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  • Fifu 07.12.2019 13:15
    Highlight Highlight Wieso heisst es dann immer noch „Evolutions-THEORIE“
    • Edi Alpha Centauri 07.12.2019 15:30
      Highlight Highlight a) Weil die Theorie am besten zu den Beobachtungen passt.
      b) Weil sie sich nicht durch Experimente falsifizieren lässt.
    • Abnaxos 07.12.2019 15:56
      Highlight Highlight Eine Theorie ist eine These, die die höchstmögliche Stufe von Wahrscheinlichkeit erreicht hat.

      Im Gegensatz zur Religion nimmt die Wissenschaft niemals für sich in Anspruch, die absolute Wahrheit gefunden zu haben. Wenn etwas nach aktuellem Wissensstand höchstwahrscheinlich richtig ist, ist es eine Theorie.
    • Andre Buchheim 07.12.2019 16:52
      Highlight Highlight "Im Gegensatz zur Religion nimmt die Wissenschaft niemals für sich in Anspruch, die absolute Wahrheit gefunden zu haben."

      Da muss Hr. Stamm aber ein sehr religiöser Fanatiker sein, ein religiöser Führer vielleicht gar?
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  • Fifu 07.12.2019 13:13
    Highlight Highlight Das überzeugt mich
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    • FrancoL 07.12.2019 15:47
      Highlight Highlight Besten Dank für diesen überzeugenden Post.
    • You will not be able to use your remote control. 07.12.2019 16:09
      Highlight Highlight Unser 'System' belohnt nur Egoismus, Gier und Geichgültigkeit. Das können die Wissenschaftler nicht ändern, weil alle 'Mächtigen' sich dagegen wehren.
    • FrancoL 07.12.2019 16:32
      Highlight Highlight @You will; Die Mächtigen haben diese Macht, weil wir Menschen diese ihnen verliehen haben, bzw ein Teil der Menschen, leider wohl nicht wenige, Egoismus, Gier und Gleichgültigkeit beherzigen.

      Das System ist nicht Gott gegeben es ist durch uns Menschen erschaffen und wird von der Mehrheit gestützt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Klaus07 07.12.2019 12:55
    Highlight Highlight Treffen sich zwei Planeten, sagt der eine zum anderen, oh, du siehst aber nicht gesund aus. Antwortet der andere Planet: „Ja mir geht es nicht gut, ich hab Mensch.“
    • Pelegrino 07.12.2019 17:51
      Highlight Highlight Kommt das Ei vor dem Huhn, oder das Huhn vor dem Ei?

      Nur so eine evolutionärer Quiz!

      Separee für Franz0506
    • Andre Buchheim 07.12.2019 21:23
      Highlight Highlight Ei vor Huhn, es gab bereits vor den ersten Hühnern Eier legende Tiere. Und auf Gott trifft die Frage nicht zu, denn er ist jenseits von Raum und Zeit, er ist die schöpferische Ewigkeit, aus der Raum und Zeit erst entstanden.
  • Franz0506 07.12.2019 12:42
    Highlight Highlight Herr Stamm müht sich wieder mit seinem Lieblingsthema ab - aber trotz all der Wiederholungen wird es eben nicht wahrer. Es gab schon in früheren Jahrtausenden etwas einfach denkende Menschen, die nicht an Gott glaubten und sich damit zufrieden gaben, dass halt alles irgendwie so per Zufall entstanden ist. Heisst es dazu doch in der Bibel im Buch der Weisheit 13.1: "Toren waren von Natur alle Menschen, denen die Erkenntnis Gottes mangelte, die nicht vermochten, aus den sichtbaren Gütern den (wahrhaft) Seienden zu erfassen, und bei der Betrachtung der Werke den Werkmeister nicht erkannten,..".
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    • Klaus07 07.12.2019 12:58
      Highlight Highlight @Franz0506
      ... aber trotz all der Wiederholungen wird es eben nicht wahrer...

      Es gibt keinen Schöpfer / Gott.
      Wenn der Mensch seine beste Schöpfung sein sollte, ist ihr Gott ein elendiglicher Versager.
    • Adam Smith 07.12.2019 13:30
      Highlight Highlight Religiöse Menschen sind evolutionär rückständig. Fakt. Menschen, die keinen Gott nötig haben zum glücklich sein sind der nächste Schritt.
    • psychologe 07.12.2019 13:48
      Highlight Highlight Lieber Franz, bitte beleidige in deiner blinden Arroganz die Wunder der Natur und der Wissenschafft nicht als Zufall. Nur weil deine anscheinend unermessliche Intelligenz nicht ausreicht um die Evolution zu verstehen, kannst du nicht eifach nach Lust und Laune Fakten als Zufall betitteln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • homo sapiens melior 07.12.2019 12:37
    Highlight Highlight Auch Tiere haben Fantasie und Mitgefühl. Affen, Papageien und Robben fallen mir ein, wo es Nachweise für Fantasie gibt. Ebenfalls schaffen einige Tierarten bei Bedarf spontan Werkzeuge, wie z.B. Raben. Ob Affen, Robben, Papageien und Raben auch Götter haben? Ich bezweifle es. Das ist ein menschlicher Tick.
    Übrigens ist Fantasie u.a. eine Grundvoraussetzung für Empathie. Davon bräuchten wir mehr auf der Welt, nicht weniger.

    Die Vereinfachung im Artikel zur mentalen Evolution entspricht dem Niveau eines Religiösen. Genehme Teile rausgepickt und stützend zur persönlichen Meinung zurechtgebogen.
    • bbelser 07.12.2019 15:12
      Highlight Highlight Ich vermute, dass meine Katze mich für ihren Gott hält ;-)
      Denn sie betet mich zu bestimmten Tageszeiten inbrünstig an (das hört erst auf, wenn ich ihren Futternapf gefüllt habe).
      Auch sammelt sie Artefakte von mir unterm Schrank.
      Wenn meine segnende Hand sie berührt, vibriert und brummt sie.
      Der Beginn einer weltumspannenden Religion... ;-)
    • homo sapiens melior 07.12.2019 16:38
      Highlight Highlight Der Hund denkt: "Sie lieben mich, sie füttern mich, sie kümmern sich um mich – sie müssen Götter sein!"
      Die Katze denkt: "Sie lieben mich, sie füttern mich, sie kümmern sich um mich – Ich muss ein Gott sein!"
    • Pasionaria 07.12.2019 22:19
      Highlight Highlight Nun, ob Hund.oder Katze....,
      deren Gott muss entsprechend > bellen, resp. > miauen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeit_Genosse 07.12.2019 12:31
    Highlight Highlight Auch der Glauben, in welcher Richtung auch immer, fusst auf Gedanken in unserem Hirn, das von der Sensorik des Hörens, Sehens, Schmeckens, Riechens und Fühlens, gefüttert wird. Insofern können wir nur auf das Reagieren was wir erfassen können. Dass auch Gedanken ohne direkte sensorische Vorreizung uns zum phantasierien oder handeln bringen können, zeigt, dass unser Erinnerungsspeicher ob bewusst oder unbewusst, fähig ist Lücken in nicht schlüssigen Informationen durch Vernetzung auszugleichen. Spätestens hier beginnen die Missverständnisse untereinander.
  • René Obi 07.12.2019 12:21
    Highlight Highlight Jemand sagte mal. Ich möchte nicht unter denen sein, die von uns Menschen entdeckt werden.
  • Rattan Plan 07.12.2019 12:12
    Highlight Highlight Warum heisst die Rubrik eigentlich „Sektenblog“ und nicht „Atheistenblog“? Das wäre ehrlicher.
    • Petitsuisse 07.12.2019 13:42
      Highlight Highlight Noch besser wäre "Alles was Stämmli nicht in den Kram passt"-Blog.
    • Pelegrino 07.12.2019 18:50
      Highlight Highlight Vielleicht Rattanblog, dann wären nur ihre Meinungen darin enthalten, doch Sektenblog lässt Ansichten freien lauf, denn das erkennt man im Inhalt der Beiträge.
  • Antinatalist 07.12.2019 12:11
    Highlight Highlight @Hugo Stamm: Ich würde das aus Gründen der Seriosität korrigieren: Heute heisst es aus wissenschaftlicher Sicht, dass der Mensch nicht vom Affen abstammt, sondern Mensch und Menschenaffen dieselben Vorfahren haben und sich die Wege dort getrennt haben.

    https://scilogs.spektrum.de/von-menschen-und-maeusen/der-mensch-stammt-nicht-vom-affen-ab/
    • Klaus07 07.12.2019 12:53
      Highlight Highlight Affe und Mensch stammen aus der gleichen Gruppe ab.

      „Hier kommt eine weitere taxonomische Ebene ins Spiel, die man »Tribus« (oder Gattungsgruppe) nennt und die zwischen »Familie« und »Klasse« liegt. Genannt sei hier der Tribus Panini (Schimpansen), der Tribus Gorillini (Gorillas) und der Tribus Hominini (Menschen). Als Hominini bezeichnet man also Menschenaffen, die die Arten der Gattung Homo einschließlich des heute lebenden Menschen (Homo sapiens) umfasst sowie die ausgestorbenen Vorfahren dieser Gattung.“

      Quelle: https://www.evolution-mensch.de/thema/arten/hominid-hominin.php
  • Werner17 07.12.2019 12:09
    Highlight Highlight Der Hugo mal wieder. Als ob der Glaube an Gott es gewesen ist, der die Menschen schlecht macht. Hugo deine Sturheit ist unbezahlbar. ;-)
    • Klaus07 07.12.2019 12:49
      Highlight Highlight Der Mensch ist per se nicht schlecht, egal ob mit oder ohne Gott. Der Mensch ist jedoch auch per se schlecht, egal ob mit oder ohne Gott. Die Masse an Menschen und das fehlen eines natürlichen Feindes der die Population des Menschen regulieren würde, sind eine der Ursachen für die Misere in der wir stecken. Da hilft auch kein Glaube um aus diesem Schlamassel heraus zu kommen.
  • Klaus07 07.12.2019 12:06
    Highlight Highlight Die ältesten Höhlenmalereien sind die Zeichnungen von Altamira und El Castillo in Spanien. Diese sind ca. 40000 Jahre alt.
    Die ältesten Steinwerkzeuge wurden in Kenia gefunden und sind ca. 3,3 Millionen Jahre alt.
    Kognitive Revolution ist eine Theorie des Jüdischen Professor Yuval Noah Harari. Die Lernfähigkeit setzte gemäss Harari erst vor 70000 Jahren ein. Wie also konnte der Urmensch vor 3,3 Millionen Jahre bereits Werkzeuge erstellen ohne kognitive Wahrnehmung?

    Auch Tiere besitzen kognitive Fähigkeiten, also ist die kognitive Fähigkeit auch Genetisch erklärbar.

    • Locutus70 08.12.2019 05:06
      Highlight Highlight @Klaus07 - Eben und nicht durch Muskelschwund :xD
  • Siru 07.12.2019 12:05
    Highlight Highlight Für mich eine zu simple Schlussfolgerung. Zu sagen, dass der Homo Sapiens alleine Fantasie entwickelt hat, ist nur eine andere Art zu sagen, dass er auf eine gewisse Weise eine Krone der Schöpfung sei. Der Neandertaler setzte seine Toten ebenfalls bei, mit Grabbeigaben. Das setzt doch auch ein Glauben an ein Leben nach dem Tod voraus?

    Der Grund für die Zerstörung unseres Lebensraumes und somit unserer Lebensgrundlage ist vielmehr in unserer Gier, unserem Egoismus und unserem Konsumverhalten zu verdanken. Mit anderen Worten, dem Raubkapitalismus, der vor ein paar Jahrhunderten eingesetzt hat.
    • Pelegrino 07.12.2019 18:45
      Highlight Highlight Siru, wenn dem so ist, müssten die Mamuts und Elefantenfriedhöfe ein Zeichen des Glaubens an ein Elefantenhimmel sein.


  • Gummibär 07.12.2019 12:04
    Highlight Highlight Beim lesen des Artikels kommen mir zwei Gedanken:
    Wo immer auch Homo sapiens hinwanderte erdachte er sich eine göttliche Macht als Erklärung für seine und der Welt Existenz. Und gleich darauf Taboos, Gebote und Rituale,
    Schade, dass keine der sich daraus enwickelnden Religionen ausdrücklich verlangte oder verlangt, dass der Mensch sich in seiner Vermehrung und dem Verbrauch seines Lebensraums einschränken soll.
    • dorfne 07.12.2019 12:46
      Highlight Highlight Tabus und Verbote dienen auch dem Leben, der Gesunderhaltung, der Gemeinschaft: z.B. Du sollst nicht töten, lügen stehlen usw..
    • Pelegrino 08.12.2019 12:07
      Highlight Highlight Die Phantasie sich von ihrem Schöpfer berufen zu sein, als Erdenhüter mit anzusehen, wie die ihren Garten selbst zerstören.

      Man kann seinen Geist, sich selbst töten, durch demütigen ablegen des menschl. Verstand, das alles unpassende gegen Bibel gerichtete Erkenntnis ausschliesst. Der vorgeschriebene Tunnelblick lässt nicht zu dass andere Sichtweise u. Erkenntnis gibt, wie Schöpfung im Klimawandel vom Menschen verursacht wird. Kreationisten lehnen das ab, aus Angst dass ihnen Stolz als Hüter der Erde verloren geht, vergessen ist dass Adam u. Eva als Gärtner aus dem Paradies vertrieben wurde.
    • Rabbi Jussuf 08.12.2019 19:04
      Highlight Highlight Gummibär
      Diese Art Religionen, die den Nachwuchs einschränken wollten, gab es sehr wohl! Nur sind sie deshalb eben ausgestorben.

      Das ist jetzt kein Witz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mehmed 07.12.2019 11:46
    Highlight Highlight Und heute bezeichnen wir uns als aufgeklärte Atheisten, aber glauben dafür an Trump und Greta. Und wenns notwendig ist, sind wir auch bereit, uns deswegen die Köpfe einzuschlagen.
    • DemonCore 07.12.2019 13:16
      Highlight Highlight Blödsinn. Eine verschwindend kleine Minderheit bezeichnet sich als Atheisten und davon glaubt wohl kaum einer an Trump. Was heisst 'an Greta glauben'? Greta verbreitet relativ erfolgreich was Wissenschaftler seit Jahrzehnten verzweifelt versuchten uns allen einzubimsen.
    • Pelegrino 07.12.2019 13:36
      Highlight Highlight Der Fortschritt ist an Menschen gebunden, ohne es die Erkenntnis nicht gibt, denn man kann noch nicht an einen Roboter glauben der ein Kunstgemälde mahlt, denn er hat ja keine Gefühle.

      Doch Glauben u. Gefühle können hindern aber auch fördern, u. wenn Glauben an das Schöpferische eingeschränkt ist, geht es verloren, wegen Unterdrückung im religiösen Sinn, um den Macht-erhalts-willen, dann ist die Erde dem Untergang geweiht.

      Denn wenn es nur um den Gewinn im Moment geht, wird der Gewinn der Menschheit nur von kurzer Dauer sein, u. das werden noch viele miterleben wenn es kein Grün mehr gibt.
    • Pasionaria 07.12.2019 13:53
      Highlight Highlight Bitte beleidigen Sie mit Ihrem Vergleich Greta nicht!
      Verallgemeinerungen sind im übrigen sowieso von Grund auf unzutreffend, ja unwahr.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dorfne 07.12.2019 11:31
    Highlight Highlight Aha. Interessant. Schlussfolgerung aus dem Stamm-Text: hätte der Mensch die Götter/Gott nicht "erfunden" wär der Planet Erde heute nicht fast kapputt geplündert. Der Atheismus verweist dauernd auf die Wissenschaften und stösst gleichzeitig vor lauter Blindwütigkeit einen totalen Chabis aus. Ihr solltet Euch z.B. über die Negativzinsen der Banken aufregen und nicht über einen Gott, den es für Euch gar nicht gibt
    • Edi Alpha Centauri 07.12.2019 12:10
      Highlight Highlight Nein, die Atheisten müssen sich immer wieder Aufregen über den 'nicht Existenten', denn tun sie das nicht, müssten sie eventuell Ihr Leben andern!
    • Gummibär 08.12.2019 15:18
      Highlight Highlight Ich bin ein solcher, angeblich von Blindwütigkeit geplagter Atheist. Allerdings habe ich noch nie aus Glaubensgründen jemanden angegriffen oder in die Luft gesprengt, in irgend einer Weise ausgegrenzt, mit dem Fegefeuer bedroht, wegen seines Glaubens diskriminiert oder als blindwütig beschimpft. Ich muss mich auch nie "über den nicht Existenten aufregen". Von mir aus soll und darf jeder glauben was er will und damit glücklich werden, so lange er damit niemandem schadet, Ein Prinzip dass ich gerne allen Gläubigen und Nichtgläubigen ans Herz lege.
  • LongDong Silver 07.12.2019 11:07
    Highlight Highlight Das grösste Leid dieser Welt geht vom Christentum aus. Wer hat denn sonst die ganze Welt kolonialisiert und somit alles und jeden ins Ungleichgewicht gestürzt? Einst Naturverbundene Zivilisationen wurden niedergemetzelt und versklavt, deren Lebensgrundlage für den westlichen Luxus ausgebeutet. Alles im Namen des Herren.
    • dorfne 07.12.2019 12:01
      Highlight Highlight Der Atheismus ist hilfreicher bei der Zerstörung des Sozialstaates als ein Jesus, der einem dauernd mit seinen Ermahnungen im Nacken sitzt. "Ich war hungrig, Du gabst mir zu essen." Gats no!
    • Werner17 07.12.2019 12:12
      Highlight Highlight Du glaubst wirklich, ohne den Glauben an Gott hätten die Menschen diese Taten nicht getan? Ist schon ein bisschen naiv, dein Glaube.
    • Saerd neute 07.12.2019 12:30
      Highlight Highlight LongDong Silver
      "Das grösste Leid dieser Welt geht vom Christentum"

      Bei einigen Kommentaren würde ich Stamm schon bald glauben dass wir vom Affen abstammen.
      ( Tschuldigung)
    Weitere Antworten anzeigen
  • PlusUltra 07.12.2019 11:06
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach war es der Anfang vom Ende, als die Naturgötter durch einen einzelnen Gott im Himmel ersetzt wurde.
    Man stelle sich vor, wir sehen heute noch in Tieren und Pflanzen die Verbindung zu Göttern/Gott. Unser Bezug und Umgang mit der Natur wäre völlig anders. Wohl weit schonender und ehrfürchtiger.

    Ob wir damit die gleichen technologischen Fortschritte gemacht hätten? Ich habe keine Ahnung. Aber viele der heutigen (Klima-)Probleme hätten wir wohl nicht.
    • Andre Buchheim 07.12.2019 23:15
      Highlight Highlight Also diesbezüglich ist es egal, ob Mono- oder Polytheismus, ob ich in dem mich umgebenden Lebensfeld Götter erblicke oder allem der Eine innewohnt. Sobald ich aber zugebe, alles hat etwas göttliches, gehe ich respektvoll damit um.
      Für Atheisten gibt es keinen Grund, dem Leben oder dem Anderen Respekt zu zollen. Sie sehen im Anderen etwas Getrenntes und nichts Heiliges. Und es erwartet sie weder Lohn für Gutes noch Strafe für Schlechtes. Glaube ist ethische Evolution, Atheismus ethische Involution.
      Allerdings nicht immer, es ist kein Dogma. Es gibt auch unanst. Gläubige und anst. Atheisten.
    • PlusUltra 08.12.2019 11:06
      Highlight Highlight Es ist eben nicht egal. Naturvölker hatten/haben eine Verbundenheit und auch Abhängigkeit zur Natur, sodass allem Respekt gezollt wird. Im Monotheismus erkennst du zwar an, dass alles von Gott erschaffen wurde, aber der Mensch ist dessen höchste Schöpfung. Das heisst, der Mensch hat immer Priorität eins. Und dementsprechend hat sich alles andere unterzuordnen.
    • PlusUltra 08.12.2019 11:17
      Highlight Highlight Deine Vorstellung von Atheisten finde ich traurig.
      Kein Respekt für das Leben? Es gibt so vieles in der Natur, das mich staunen lässt und mit tiefster Ehrfurcht erfüllt.
      Ich finde es nur absolut müssig darüber zu diskutieren, ob nun Gott diese Genialität zu verdanken ist oder nicht. Es ist schlichtweg egal für mein Leben.

      Und bezüglich Gutes/Schlechtes tun: ich bin mir bewusst, dass jede meiner Handlungen eine Reaktion beim Gegenüber auslöst. Je nach gewünschter Reaktion handle ich entsprechend.
      Selbstlosigkeit gibt es nicht. Ob bewusst oder unbewusst, eine Gegenleistung wird immer erwartet!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Share 07.12.2019 11:03
    Highlight Highlight Eine Weihnachtsgeschichte in konzentrischen Kreisen hin zum neuen Menschen wie es die Evolutionstheologie vorgibt. Weihnachten meint Menschwerdung. So war das nicht gedacht. Die Frage nach dem woher, wohin treibt Menschen um. Dass genau die Frage nach Ordnung neuen Aufschwung erhält ist mit dem Zugang zu ganzen Bibliotheken und absurden Rechenleistungen zu erklären. Beobachtungen evolutionsbezogener Fragestellungen bestätigen die Anpassungsfähigkeit des Menschen vom Tag der Geburt, was dem evolutionstheoretischen Denken zuwiderläuft, dem zivilisatorischen Vorteil eine Absage erteilt.
    • Share 07.12.2019 11:06
      Highlight Highlight Ganz findige Geister schwärmen vom neuen Chaos, Disruption, Rebellion.
      Ich finde, Gott ist Mensch und liegt im Futtertrog bei Ochs und Esel im Stall genug Unordnung den Menschen in seiner Menschlichkeit zu erkennen. Nackt und Schutzbedürftig.
    • Pelegrino 07.12.2019 20:06
      Highlight Highlight Share, bitte ein bisschen romantischer, denn vielleicht glauben es dann einige ein bisschen mehr, wie vielleicht die in Indien oder Bangladesh.
  • Denverclan 07.12.2019 11:03
    Highlight Highlight Der Mensch....die endliche Geschichte. Wenn es keinen Gott/Schöpfer gibt, dann gibt es auch keinen Plan. Dann spielt es doch auch keine Rolle mehr, ob man Mörder oder Heiliger ist. Gestorben wird ja auf unterschiedliche Weise, wir alle kommen an die Reihe. Nach dem Tod ist ja dann schwarz...also, wenn der letzte Mensch gestorben ist, hat es ihn nie gegeben. In diesem Sinne, sorge dich nicht, lebe...! PS: Je älter man wird, desto mehr verblasst dieses einmalige Gefühl der unbeschwerten Kindheit, als in den Märchen noch das Gute siegte und jemand über einem wachte, damit nicht Böses geschieht.
    • Baruch de Spinoza 07.12.2019 12:56
      Highlight Highlight „Wenn es keinen Gott gibt, dann [...] spielt es doch auch keine Rolle mehr, ob man Mörder oder Heiliger ist.“

      Dieser Aussage würden ihnen jetzt bestimmt einige Jihadi anerkennend zustimmen. Ich sehe es hingegen eher so, dass „Gott“ ständig dazu missbraucht wird, Mörder als Heilige darzustellen.

      Empathie und Sympathie sind biologische Aspekte des reziproken Altruismus.
      Menschen, die zur Unterscheidung zwischen Mörder und Heiliger nicht auf ihre eigene Empathie zählen können, nennt man Soziopathen.
    • Denverclan 07.12.2019 15:12
      Highlight Highlight @Baruch de Spinoza...Sie haben sicher teilw. recht. Ich bezweifle jedoch, dass Gott im Ganzen gesehen, bei der überwiegenden Mehrheit der Menschheit für negative Handlungen missbraucht wird! Dafür wäre ja der Teufel zuständig...und da sind wir beim springenden Punkt....Gott wird ständig kritisiert, vom Teufel ist nie die Rede. Das ist schon beinahe ein „Beweis“, dass es Gott gibt. Unabhängig davon, im Jahre 2020 weiss Mensch was er tut und ob das fair ist. Wir leben nicht mehr hinter dem Mond, wir sind verantwortlich für unser Tun, nicht ein Gott oder Teufel, die sind lediglich Spiegel...
    • Pelegrino 07.12.2019 19:58
      Highlight Highlight Im Namen des Teutates was soll das, lass doch meine Widderhörner sein, und fummelt nicht daran herum!

      Wie sagt man doch, wenn man von ihm spricht, so ist er schon da!
  • Nonbeliever 07.12.2019 11:00
    Highlight Highlight HS schreibt: "...bleibt es doch eine Tatsache: Wir Menschen stammen von den Affen ab...." Diese Aussage ist nun doch ein wenig zu unpräzise. Tatsache ist, dass Menschen und (Menschen)-Affen dieselben Vorfahren haben.
    https://www.focus.de/wissen/natur/evolution/es-gibt-keinen-survival-of-the-fittest-wir-stammen-nicht-vom-affen-ab-was-sie-an-evolution-immer-falsch-verstanden-haben_id_6682797.html
  • Pelegrino 07.12.2019 10:53
    Highlight Highlight Eigentlich hat der Mensch sich selbst in den Götterstatus versetzt, dem n