DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Leuthard gibt grünes Licht für Werbe-Allianz SRG-Swisscom-Ringier

29.02.2016, 11:3529.02.2016, 11:50
Deal durchgewunken: Doris Leuthard.<br data-editable="remove">
Deal durchgewunken: Doris Leuthard.
Bild: KEYSTONE

Der Werbe-Allianz von SRG, Swisscom und Ringier steht laut Bundesrätin Leuthard nichts im Weg. Ihr Departement hat die Beteiligung der SRG am Gemeinschaftsunternehmen geprüft und hat keine Einwände. Allerdings darf die SRG keine zielgruppenspezifische Werbung machen.

Die Werbe-Allianz behindere die privaten Medien in der Schweiz nicht, sagte Medienministerin Doris Leuthard gemäss einer Mitteilung am Montag vor den Medien in Bern. Ihr Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) kommt zum Schluss, dass mit der Teilnahme der SRG «der Ermessensspielraum anderer Medienunternehmen nicht erheblich beschränkt» werde.

Auch die Erfüllung des Programmauftrags werde durch die Allianz nicht beeinträchtigt. Fazit: «Zum jetzigen Zeitpunkt sieht das UVEK daher davon ab, der SRG Auflagen zu machen.» Das Departement werde aber den Markt und die Auswirkungen des Joint Ventures auf den Werbe- und Medienmarkt beobachten.

Allerdings darf die SRG keine zielgruppenspezifische Werbung machen. Dies hat das BAKOM in einer zweiten Verfügung entschieden. Die Begründung: Das Anbieten unterschiedlicher Werbeblöcke für verschiedene Zielgruppen komme «einer Vermehrung der Programme der SRG gleich» und müsste daher konzessioniert werden.

Die heutigen rechtlichen Grundlagen erlauben diese Art der Werbung nicht – diese Frage müsse mit einer Anpassung der Konzession oder der Radio- und Fernsehverordnung geregelt werden. Bestehen bleibt das Verbot für Onlinewerbung der SRG. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Externer Bericht prophezeit im schlimmsten Fall Stromlücke ab 2025

Falls nicht mindestens auf technischer Ebene Fortschritte erzielt werden, dürfte die Schweiz aufgrund des fehlenden Stromabkommens mit der EU ab 2025 ein erhebliches Problem bei der Versorgungssicherheit bekommen, vor allem im Winter.

Das zeigt eines von drei Szenarien eines externen Berichtes zur Versorgungssicherheit, den der Bundesrat am Mittwoch zur Kenntnis genommen hat. Die Szenarien untersuchen die Netz- und Versorgungssicherheit im Jahr 2025.

Ab Ende des Jahre 2025 müssen die …

Artikel lesen
Link zum Artikel