Aargau
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Wer schnell über die Gleise hüpft, wird im Aargau jetzt härter bestraft

Entlang der WSB-Linie im aargauischen Wynental haben widerrechtliche Überschreitungen der Bahngeleise zugenommen. Nun hat die Regionalbahn genug.

Flurina Dünki / ch media



Gontenschwil im Aargauer Wynental, Haltestelle der WSB (heute Aargau Verkehr). Aus der Bahn aussteigen und vom Perron schnell über die Gleise Richtung Zetzwilerstrasse hüpfen. Geht ja am schnellsten, denn reguläre Übergänge gibt es erst an einem der Perron-Enden.

Bild

Die Situation an der Haltestelle Gontenschwil. screenshot: Google Street View

Doch Vorsicht – auch die Regionalbahn braucht nach einer Vollbremsung ihre 150 bis 200 Meter, bis sie steht. Auch, wenn sie nur mit 40 bis 50 Stundenkilometern unterwegs ist. Das Queren der Gleise ist also genauso gefährlich wie bei herkömmlichen Zuggleisen und ist gemäss Eisenbahngesetz genauso strafbar.

WSB büsst Gleisüberschreitungen

Viele Passanten überqueren einfach die Bahnschienen, anstatt den Umweg über die offiziellen Gleisübergänge zu nehmen. Besonders gross soll das Problem auf dem Netz der WSB sein. Deshalb gibt es für das unerlaubte Überqueren der Schienen ab sofort eine Geldbusse. Video: © TeleM1

Weil die Regionalbahn eine zunehmende Tendenz zur widerrechtlichen Gleisüberschreitung beobachtet, hat die WSB die Sensibilisierungskampagne «Gleisüberschreitung ist gefährlich und strafbar» lanciert. An den Haltestellen hängen gelbe Transparente mit dem Kampagnenspruch.

Man wolle auf Gefahren für Passagiere und Bahnpersonal hinweisen, sagt Erwin Rosenast, Leiter Kommunikation bei Aargau Verkehr. Bei einer Vollbremsung sei nicht nur der Gleisquerer betroffen, «auch unsere Fahrgäste und der Chauffeur könnten sich dabei verletzten».

Der kurze Weg übers Gleis kann teuer werden

700 fehlbare Handlungen hätten WSB-Mitarbeiter in den letzten neun Monaten gemeldet, daraus hätten 150 Strafanzeigen resultiert. Stellt die Staatsanwaltschaft einen Strafbefehl aus, heisst das 100 Franken Busse plus bis 300 Franken Strafbefehlsgebühren.

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Im Rahmen der Kampagne führt die WSB an Haltestellen, an denen Gleise besonders gerne überschritten werden, Stichkontrollen durch. Gestern war das Team «Stichkontrolle und Sicherheit» unter der Leitung von Dominik Grenacher erst an der Haltestelle Gontenschwil, dann Unterkulm Nord im Einsatz. Eine Handvoll widerrechtlicher Gleisüberschreiter wurde angehalten und muss mit einer Busse rechnen.

«Wir wollen keine Jagd auf Fahrgäste machen», sagt Rosenast. Vom Bussgeld bekomme die WSB keinen Rappen, «uns geht es alleine um das Verbessern der Sicherheit.» Ziel der Kontrollen sei, dass niemand mehr beim Überschreiten der Gleise erwischt werde.

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64Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • goodguy00 19.10.2019 11:55
    Highlight Highlight ja, offenbar (auch so wie es das video darstellt) handelt es sich hier um ein vordringliches problem. durch unvorsichtige gleisübertretungen kommen jährlich in der schweiz ja tausende von menschen um. hmm ... ich glaube, da hat ein findiger kopf lediglich entdeckt, wie man wieder einmal geld machen kann. das ist alles.
  • dasKorrektorat 18.10.2019 19:38
    Highlight Highlight Verstehe ich das richtig?
    Die "legalen" Übergänge befinden sich jeweils am Ende und man muss genau so übers Gleis laufen wie dazwischen, nur dass es dort "illegal" ist?
    • Hüendli 18.10.2019 22:20
      Highlight Highlight Absolut richtig für die meisten Haltestellen der WSB, ja (einige wenige verfügen über Unterführungen).

      Diese Logikfrage könnte die AZ doch mal dem Herrn Rosenast stellen, statt sich unkritisch vor den Propaganda-Karren spannen zu lassen 🤔
  • Neruda 18.10.2019 17:33
    Highlight Highlight Jö, da kommt alle Viertelstunde mal ein Zügli vorbei. Gerade in Göntu kreuzen sich die Züge und man kann normalerweise erst übers Gleis, nachdem der talabwärtsfahrende Zug weg ist. Daher ist diese Massnahme schon ein wenig hysterisch. Früher gab es sogar einen Übergang gleich beim Kiosk. Der wurde dann entfernt obwohl ich noch nie von einem Unfall gehört habe. Aber lieber mal alles Vollidiotensicher machen...
  • Madison Pierce 18.10.2019 13:50
    Highlight Highlight Ziemlich merkbefreite Sache...

    Grundsätzlich ist es natürlich gefährlich, Gleise neben einem Übergang zu überschreiten. Gerade Hochgeschwindigkeitszüge kommen viel schneller, als man denkt und wenn man stolpert...

    Aber bei der dargestellten Situation sind die offiziellen Übergänge genauso unbewacht. Und die Situation im Video ist gänzlich unproblematisch: hinter einem abfahrenden Zug kann man überall das Gleis überschreiten, denn dann kommt garantiert eine Zeit lang keiner mehr.

    Sicherheit ist wichtig, aber so macht man sich lächerlich.
    • Ueli der Knecht 18.10.2019 21:06
      Highlight Highlight "die Situation im Video ist gänzlich unproblematisch"

      Problematisch am Video ist einzig, dass sich Herr Grenacher, Mitarbeiter der Aargauer Verkehr AG auf öffentlichem Grund eine Ausweiskontrolle anmasst, wozu er keinesfalls berechtigt ist, weil diese hoheitliche Aufgabe aussschliesslich der Polizei vorbehalten ist.
      https://www.watson.ch/!130592139

      Die vertrauensselige Frau hätte einfach weitergehen können. Der AVA-Mitarbeiter hätte sie nicht daran hindern können.

      Diese Möchtegern-Polizisten der AVA sind eine schlechte Werbung.

      Übrigens: Auch Amtsanmassung ist ein Offizialdelikt!
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 18.10.2019 21:48
      Highlight Highlight Nun, er darf zwar danach fragen, und wer ihm den Ausweg freiwillig gibt, hat sich nicht zu beschweren.
      Alternativ dürfte er die leute bis zum eintreffen der Polizei festhalten, welche dann das weitere übernimmt.
    • Hüendli 18.10.2019 22:34
      Highlight Highlight Danke für den Hinweis, könnte mal nützlich sein 😈 Aber die Situation war ja auch bloss vom Tele M1 gewohnt professionell nachgestellt 🙊
      Und, ich muss das jetzt noch loswerden: Sich als Betreiber zweier Regionalbahn-Linien (die nicht miteinander verbunden und im Minimum 10km Luftlinie voneinander entfernt sind) "Aargau Verkehr" zu nennen, ist so grössenwahnsinnig an der Grenze zur Groteske, dass auch ein Erdi, Drumpf oder Kim ihre helle Freude daran hätten 😁
    Weitere Antworten anzeigen
  • PlayaGua 18.10.2019 13:41
    Highlight Highlight Sind denn die Übergänge am Ende des Perrons gesichert? Schranke? Warnlicht?
    • Ueli der Knecht 18.10.2019 20:52
      Highlight Highlight Es hat vorne und hinten am Perron ungesicherte Fussgänger-Übergänge, aber in etwa 50m Abstand in beiden Richtungen mit Schranken, Signalton und Blinklicht gesicherte Strassenübergänge.

      https://www.google.com/maps/place/Gontenschwil/@47.2805185,8.1427025,295m/data=!3m1!1e3!4m5!3m4!1s0x0:0x478c5a2059d042fc!8m2!3d47.280365!4d8.144834

      Statt die Kunden zu büssen wäre es wirklich sinnvoller, das Eintreffen von Zügen mit Warnlichter entlang den Gleisen anzuzeigen.
    • PlayaGua 18.10.2019 22:12
      Highlight Highlight Danke, wenn die Fussgängerübergänge ungesichert sind ist es ja ziemlich egal, wo man drübergeht.
    • Ueli der Knecht 19.10.2019 11:06
      Highlight Highlight Ist so, PlayaGua. Nur Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte können nur die offiziellen Übergänge benützen.

      Es wäre aber relativ einfach, das Perron baulich so zu sanieren, dass der Übergang auf der ganzen Länge problemlos und hindernisfrei möglich wäre. Ebenfalls wäre es sinnvoll, mit Warnlichter auf der ganzen Länge des Perrons jeweils vor eintreffenden Zügen zu warnen.

      Aber eben, die AVA/WSB schikaniert lieber ihre Kunden, statt dass sie ihre Übergänge sicher gestalten würde.
  • Charlie Brown 18.10.2019 13:38
    Highlight Highlight
    Play Icon
  • Magnum44 18.10.2019 13:17
    Highlight Highlight Wie gut, dass für den eigentlichen Bahnübergang die Gesetze der Physik nicht gelten und die Bahn schon nach 2 Metern steht. Safety first :)
  • Legendary Dave 18.10.2019 13:12
    Highlight Highlight Mal ganz rational und analytisch: was sind denn jetzt genau die unkalkulierbaren risiken, die ich eingehe, wenn ich als gut sehender, nüchterner, konzentrierter mensch der gut zu fuss ist eine schiene (na gut, eine schiene wäre gegahrlich, aber das ganze schienenpaar) an einer graden strecke überquere?
    • Max Cherry 18.10.2019 13:20
      Highlight Highlight Vor allem wenn die "regulären Übergänge" 50 Meter weiter vorne über die selben Gleise führen 🙄
    • P. Meier 18.10.2019 13:34
      Highlight Highlight Keine Risiko. Wie auch wenn Sie eine Autobahn überqueren, wenn sich kein Auto nähert. Es wird aber Nachahmer geben, welche das Gleiche machen ohne ihr Hirn einzuschalten. Etwa der gleiche Effekt, wie wenn man früheren Spuren in einen Lawinen gefährdeten Hang folgt ohne neue Risikoeinschätzung.
    • Jo Blocher 18.10.2019 13:39
      Highlight Highlight Ja, auch solche liegen auf Friedhöfen, kurz nachdem sie dieselben Gedanken hatten!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gorno Zick 18.10.2019 12:40
    Highlight Highlight Deklination hart, harter am hartesten? Nie gehört. 🧐
    • Threepwood 18.10.2019 19:12
      Highlight Highlight Das ist nicht die Deklination sondern die Komparation
  • Matrixx 18.10.2019 11:17
    Highlight Highlight Man könnte auch mehrere Bahnübergänge machen, da dies wohl dem Willen eines Teiles der Passagiere ist.

    Dann stellt sich aber die Frage, ob das überschreiten der Gleise bei einem offiziellen Übergang weniger gefährlich ist. Kann der Zug dort schneller anhalten?
    • LILA2000 18.10.2019 12:19
      Highlight Highlight Nein, der Zug braucht natürlich genauso lange. Aber du bist schneller, weil du nicht in den Gleiskörper musst sonder quasi ebenerdig queren kannst.
    • Ueli der Knecht 18.10.2019 12:36
      Highlight Highlight Es hat dort ätzende Ton- und Lichtsignale. Allerdings sind die eben so ächtzend, dass man diese Signalisation weitheraum hört und sieht, also auch überall sonst beachten kann, vorallem wenn man wild über die Gleise geht.

      Auch wenn man die Unfallstatistik beachtet, geschehen praktisch alle WSB-Unfälle auf offiziellen (unsicheren!) Übergängen mit involvierten Autos.

      In meinen Augen sind diese Repressionsmassnahmen der offenbar unterbeschäftigten WSB-Kontrolleure völlig unsinnig. Reinste Ergotherapie mit einem eher pathologischen Drang, die Bevölkerung disziplinieren (terrorisieren) zu wollen.
    • Hüendli 18.10.2019 18:16
      Highlight Highlight Da mein Kommentar vom Mittag durch watson ins Nirvana befördert wurde nochmals Ergänzung:
      Bis vor ein paar Jahren entsprach der offizielle Übergang auch dem direktesten Weg, bis die WSB sich dazu bemüssigt fühlte, diesen zu verbarrikadieren (und sogar den Fussgängerstreifen verlegen zu lassen). Kein Wunder, wenn sich ortskundige dadurch und durch die Aktion von dieser Woche schikaniert fühlen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ueli der Knecht 18.10.2019 11:16
    Highlight Highlight Eigentlich ist die Wynental- Suhrental-Bahn ein Tram.

    "von Beginn weg eine schmalspurige, elektrisch betriebene Bahn, die auf dem grössten Teil der Strecke als Strassenbahn verkehren sollte." (Wikipedia)

    Auf längeren Teilstrecken ist die Streckenführung des WSB-Trams ziemlich gefährlich, weil das Tram zwar auf der Strasse fährt, aber nicht wie ein normales Tram (zB. in Zürich, Bern oder Basel) sondern als ob es ein Zug wäre.

    Die Wynental-Suhrental-Trämler glauben nun offenbar, ihre Identitätskrise und Minderwertigkeitskomplex zu kurieren, indem sie ihre Kunden schikanieren. Typisch Aargau.
    • Hüendli 18.10.2019 12:59
      Highlight Highlight Wer keine Ahnung hat, sollte nicht blitzen – Ueli hat absolut recht!
    • Magnum44 18.10.2019 13:18
      Highlight Highlight Also in Zürich fahren die Trams manchmal auch so als wären sie ein Zug..
    • Michele80 18.10.2019 13:51
      Highlight Highlight Ich wollt grad auch sagen, da find ich die Streckenführung in den verschiedenen Kulms um weites gefährlicher als das drüber laufen in Gontenschwil... die Strecke da ist übersichtlich, die zu überquerende Distanz klein. Ich machte das früher auch ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • sapperlord 18.10.2019 10:59
    Highlight Highlight Gut so!
    Unerlaubt über Gleise gehen ist einfach fahrlässig.
    • Ueli der Knecht 18.10.2019 12:29
      Highlight Highlight In Zürich ist es ganz normal, dass man Tramgleise zu Fuss überquert, oder auch mit dem Velo oder Auto. Kein Problem
    • sapperlord 18.10.2019 13:21
      Highlight Highlight Dein Name ist Programm 😂
      Nein sorry, ZUGgleise überqueren ist fahrlässig. Ich weiss von was ich spreche, denn ich habe einen Gleisbegehungskurs absolviert bei der SBB.

    • Magnum44 18.10.2019 13:48
      Highlight Highlight @sapperlord: dann kannst du uns sicher erklären, was den so gefährlich sein soll, wenn ein nüchterner, normal intelligenter Mensch ein Gleis überquert? Insbesondere wieso dies gefährlicher sein soll als unübersichtliche Strassen gepaart mit lautlosen Elektroautos?
    Weitere Antworten anzeigen
  • P. Meier 18.10.2019 10:27
    Highlight Highlight Zu beachten ist da auch noch, dass das Überschreiten der Gleise ein Offizialdelikt ist und es somit keine Anzeige braucht.
    • Ueli der Knecht 18.10.2019 11:21
      Highlight Highlight Zu beachten wäre auch, dass die WSB-Kontrolleure nicht zu einer Anzeige verpflichtet wären, und problemlos weit milder auf die Gleisfrevler zugehen könnten.

      Ausserdem: Damit ein Offizialdelikt verfolgt wird, bzw. werden muss, brauchen die Strafverfolgungsbehörden davon Kenntnis, weshalb es ohne Anzeige nicht verfolgt wird.

      Ein Polizist oder Staatsanwalt, der in seiner Freizeit ein Gleisfrevler sieht, ist nicht verpflichtet, die Sache zu verfolgen. Nur wenn er in seiner amtlichen Funktion ein Offizialdelikt feststellt.
    • P. Meier 18.10.2019 12:40
      Highlight Highlight @Ueli der Knecht; Richtig die Strafverfolgungsbehörde braucht nur Kenntnis, also keine formelle Anzeige. Ich empfehle Ihnen dringend mal auf solche "Gleisfrevler" zu zu gehen. Bei der Mehrheit werden Sie auf absolut kein Verständnis stossen. Da kommen dann die Antworten "ich weiss wann ein Zug kommt", "es ist meine Gesundheit, das geht Sie nichts an", "ist jetzt ein Zug gekommen?". Wenn es dann wieder einmal einen erwischt ist es natürlich tragisch, Schuld der Bahn usw.
    • Magnum44 18.10.2019 13:20
      Highlight Highlight @P. Meier: ändert aber ja nicht viel, wer ausser einem Mitarbeiter der WSB sollte so etwas überhaupt melden? Dazu kommt noch das Beweisproblem beim 0815 Wutbürger.
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