Gesellschaft & Politik
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Eine Frau traegt ein Kind durch das Asylzentrum Juch AOZ, aufgenommen am Mittwoch, 11. Juni 2014, in Zuerich. Seit Anfang Jahr testet das Bundesamt fuer Migration in Zuerich beschleunigte Asylverfahren. Ueber erste Ergebnisse wurden die Medien heute informiert. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Übers Ganze gesehen verkürzte sich im Bundes-Asyl-Testbetrieb in Zürich die Verfahrensdauer um knapp 30 Prozent. Bild: KEYSTONE

Zwischenbericht

Bundes-Asyl-Testbetrieb in Zürich: Schneller und besser

Raschere Erledigung von Asylgesuchen ohne Qualitätseinbussen: Dieses Ziel hat der Testbetrieb des Bundes in Zürich in den ersten zehn Monaten seines Betriebes erreicht. 



Seit dem 1. Januar 2014 testet das Staatssekretariat für Migration (SEM) im Verfahrenszentrum in Zürich-Altstetten beschleunigte Asylverfahren. Der Test erfolgt im Hinblick auf eine grundlegende Neustrukturierung des Asylbereichs. Vier externe Organisationen evaluieren Quantität und Qualität der neuen Verfahren.

Nun liegt der Zwischenbericht zu den ersten zehn Monaten vor. Er zeigt, dass der Testbetrieb «im Grundsatz funktioniert», wie es in der Mitteilung heisst. In einigen Punkten gebe es aber durchaus noch Verbesserungspotenzial. Dies vor allem bei der Organisation von Befragungs- und Anhörungsterminen.

Insgesamt wurden dem Testbetrieb in den zehn Monaten 1256 Verfahren zugeteilt. Bis Ende Oktober waren 829 (66 Prozent) der Asylgesuche rechtskräftig entschieden – im Durchschnitt innert knapp 51 Tagen. Die so genannten Dublin-Verfahren, bei denen ein anderer Staat für das Asylverfahren zuständig ist, wurden innert durchschnittlich 58 Tagen erledigt. Übers Ganze gesehen verkürzte sich die Verfahrensdauer um knapp 30 Prozent. Die Anzahl Beschwerden sank dank verbessertem Rechtsschutz für die Asylsuchenden um 15 Prozent. (whr/sda)

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