SRF-Arena
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Temporär im Zentrum: Moderator Mario Grossniklaus (Mitte) mit seinen Gästen. bild: screenshot srf

Sack, Esel und ein Stinkefinger: So lief die Entwicklungshilfe-«Arena»

Gibt die Schweiz zu viel Geld für die Entwicklungszusammenarbeit aus? Soll die Hilfe stärker darauf ausgelegt werden, Migration zu verhindern – wie dies FDP-Bundesrat Cassis wünscht? Die Meinungen gingen in der Arena weit auseinander. Und dann war da noch ein Stinkefinger.



Lange kann sich SP-Nationalrat Cédric Wermuth beherrschen, gestikuliert ruhig und redet konziliant. Dann flippt der Aargauer zwar nicht aus, enerviert sich aber so richtig ob den Voten seines ärgsten Kontrahenten in der Arena, SVP-Fraktionschef Thomas Aeschi. «Ihr Konzept stimmt einfach nicht. Bei autoritären Regimes helfen in der Entwicklungshilfe keine Druckmittel. Sie schlagen den Sack und meinen eigentlich den Esel», schiesst er gegen den Zuger Nationalrat, der sich betont sachlich gibt.

Wermuth teilt gegen Aeschi aus: «Sie schlagen den Sack und meinen den Esel.»

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Aeschi stellt sich in der Arena hinter die am Donnerstag von FDP-Bundesrat Ignazio Cassis vorgestellte Neuausrichtung der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit. Geht es nach dem Aussenminister, soll die Schweizer Hilfe künftig stärker darauf ausgelegt werden, Migration zu verhindern und die Rücknahme abgewiesener Asylbewerber zu pushen.

Aeschi geht noch einen Schritt weiter: «Wir erwarten, dass die Schweiz nur noch mit Ländern zusammenarbeitet, die ihre kriminellen Landsleute zurücknehmen».

Der SVPler weilte kürzlich in Ruanda und Mosambique, um sich vor Ort einen Eindruck über Schweizer Projekte zu verschaffen. «Die humanitäre Soforthilfe bei Katastrophen wie einem Zyklon sollte die Schweiz ausbauen». Ungewohnte Worte des SVP-Scharfmachers, der im Gegenzug die Gelder für den multilateralen «UNO-Topf» kürzen und eine Milliarde Franken in die AHV umleiten will.

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Die Schweiz zahlt 0,45 des BNE in die Entwicklungshilfe. Schweden mehr als doppelt so viel.

Die Fakten sind eindrücklich: 75 Milliarden Franken hat die Schweiz seit 1960 in die Entwicklungshilfe investiert. 2021-2024 soll die Eidgenossenschaft rund drei Milliarden jährlich ausgeben, 260 Millionen mehr als für die laufende Phase. SP-Wermuth fordert, dass die Schweiz die Ausgaben von aktuell 0,45 Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE) auf 0,7 Prozent erhöht. Zum Vergleich: Spitzenreiter Schweden (siehe Grafik oben) zahlt schon jetzt 1 Prozent des BNE ein.

Für Elisabeth Schneider-Schneiter, CVP-Nationalrätin, ist mehr Geld nicht unbedingt der richtige Ansatz. Es sei zentral, dass man nicht nur über den Finanzrahmen, sondern über Inhalte der Entwicklungshilfe spreche. «Einige NGOs sind bequem und träge geworden, machen die gleichen Projekte in Afrika wie vor 50 Jahren». Es brauche in der Entwicklungshilfe mehr Innovation, so die Baselbieterin.

Schneider-Schneiter zeigt mit ihren Fingern (wohl) unbeabsichtigt den Stinkefinger, wie ein aufmerksamer SRF-Zuschauer auf Twitter dokumentiert.

Schneider-Schneiters Stinkefinger

Die Schweizer Hilfswerke vertritt in der Arena der Geschäftsleiter von Alliance Sud, Mark Herkenrath. Er lässt den Vorwurf Schneider-Schneiters nicht auf sich sitzen. «Die Hilfswerke haben riesige Lernprozesse durchgemacht.» Man baue schon lange keine Brunnen in Dörfern mehr. Die Schweiz habe in den letzten Jahrzehnten massive Erfolge bei der Armutsreduktion im Süden der Welt erzielt.

«Die Hilfswerke haben riesige Lernprozesse durchgemacht.»

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Von Faulheit will Herkenrath nichts wissen: NGOs gingen nach wie vor in Risikoländer. Es liege in der Natur der Sache, dass nicht jedes Projekt gelinge. «Ich habe Mühe mit den Hochglanzprojekten der Hilfswerke», kontert Schneider-Schneiter. Man müsse auch über Misserfolge reden. Wermuth sagt zu Beginn der Sendung, man solle die gesprochenen Gelder selbstverständlich laufend auf ihre Effizienz überprüfen. Und hält fest: «Die Schweizer Entwicklungszusammenarbeit ist enorme Erfolgsgeschichte.»

Zurück zu Cassis' Strategiewechsel, der in der internationalen Zusammenarbeit Schweizer Anliegen stärker gewichten will und Arbeitsplätze als Schwerpunkt aufführt. «Jobs, Jobs, Jobs, das ist keine Strategie», so Wermuth und führt die «widerlichen» Arbeitsbedingungen von iPhone-Herstellern wie Foxconn ins Feld. Es gehe nicht darum, direkte finanzielle Interessen der Schweiz mit der Entwicklungshilfe zu verfolgen. Sondern Bildung und Infrastruktur zu verbessern.

Schneider-Schneiter will den Druck auf die Behörden in Entwicklungsländern erhöhen, damit Gelder überhaupt fliessen. «Es ist eine Grundvoraussetzung, dass die Regierungen kooperativ sein müssen.» Das gelte auch für Rücknahmeabkommen. Es gebe gerade in der Subsahara viele Regierungen, die sich zurücklehnten. Dies, weil NGOs die Grundversorgung dieser Länder sicherstellten.

Schneider-Schneiter vs. Herkenrath

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Da platzt Mark Herkenrath der Kragen. «Nein, nein. Das ist ein Blödsinn.» Es stimme nicht, dass man Programme durchführe, die sich die Regierungen sowieso wünschten. Die ganz grosse Stärke der Schweizer Entwicklungshilfe sei, dass sie in die Stärkung der Zivilgesellschaft und der Menschenrechte gehe. In die Anti-Korruption. Das sei nicht das, was die Regierungen wollten.

Aeschi provoziert Wermuth

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Dann attackiert SVP-Aeschi seinen Gegenspieler Wermuth und provoziert ihn mit dem UNO-Migrationspakt, der «hunderte Millionen Klimaflüchtlinge» nach Europa bringe. Wermuth schüttelt nur den Kopf.

«Das will ich auf keinen Fall, wenn schon soll man den Leuten vor Ort helfen», so Aeschi.

Dann schwenkt Moderator Grossniklaus zur Konzernverantwortungsinitiative. Die sparen wir uns mal noch auf.

Wenn ihr noch nicht genug habt:

Hier gibt es die ganze Arena-Sendung zum Nachschauen.

Die neue Arena

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    Alle Leser-Kommentare
  • Albert J. Katzenellenbogen 05.05.2019 00:43
    Highlight Highlight Ich kann mir diesen SRF Kindergarten nicht mehr ansehen.
    Obwohl man Gründe erkennen kann, weshalb politische Mühlen langsam mahlen und man im Vierjahresrythmus über den gleichen Scheiss abstimmen muss.
  • la vérité 04.05.2019 15:27
    Highlight Highlight Warum bitten wir nicht die Nachbarstaaten uns die Reichen und Superreichen anzunehmen?
    Wenn ich die Kommentare lesen, sind sie doch so vielen ein Dorn im Auge.
    • rodolofo 05.05.2019 09:06
      Highlight Highlight Einer dieser Reichen soll mal gesagt haben:
      "Ik bin auk eine Entwicklungshelfer!"
  • Raffaele Merminod 04.05.2019 14:45
    Highlight Highlight Eine Arena zum Thema Entwicklungshilfe ohne darüber zu diskutieren was und wie das China in Afrika handhabt, ist für mich ziemlich sinnlos.
    Was jetzt und in den kommenden Jahren China an Entwicklungshilfe betreibt, wird unser handeln in diesem Bereich massgebend beeinflussen.
    • Altruide 04.05.2019 17:44
      Highlight Highlight Was China in Afrika und anderen Ländern (Sri Lanka usw.) macht ist nicht Entwicklungshilfe - geholfen wird damit nämlich sicher nicht dem entsprechenden Land.
    • Raffaele Merminod 04.05.2019 18:22
      Highlight Highlight Richtig und doch nicht richtig.
      Viele Länder bevorzugen Chinas "Entwicklungshilfe". Sie bringen nämlich Infrastruktur ohne es an Bedingungen zu knüpfen wie Menschenrechte. Geholfen wird dabei den Regierungen, den Regimen die an der Macht sind.
      Wie können wir uns dem entgegenstellen?
    • rodolofo 04.05.2019 19:01
      Highlight Highlight Am Ende macht China für den "freien Westen" in Afrika die unangenehme Drecksarbeit.
      Mit Russland sind auch bereits entsprechende Kooperationen im Gange:
      Der zweit- und drittklassige Brutalo-Imperialismus sorgt für Friedhofsruhe in der Peripherie des globalisierten Kapitalismus.
      Das vornehme und feine Europa bezieht dann seine Produkte und Rohstoffe von den russischen und chinesischen Sklaventreibern, etwas teurer, weil die Sklaventreiber auch bezahlt werden müssen, aber immer noch viel billiger, als wenn man die ökologischen- und sozialen Standards der Konzern-Initiative einhalten müsste...
    Weitere Antworten anzeigen
  • murrayB 04.05.2019 14:43
    Highlight Highlight Wieso rechnet man all die Milliarden der Migranten, die sie in ihre Heimatländer transferieren, nicht auch zur Entwicklungshilfe?

    Dann würde die Rechnung auch anders aussehen und man könnte getrost auch Einsparungen in der offiziellen Entwicklungshilfe vornehmen...
    • rodolofo 05.05.2019 09:11
      Highlight Highlight Gut, dass Du die unbürokratischste und effektivste "Hilfe zur Selbsthilfe" ansprichst, die es gibt!
      Ohne die Steuergelder der sogenannten "overseas-workers" wäre beispielsweise der -insbesondere nach der Marcos-Ära- hoch verschuldete Philippinische Staat schon längst zusammengebrochen und ein "Failed State", ähnlich wie Somalia, oder der Yemen...
      Schon heute herrschen auf den Philippinen -wie in vielen Regionen Afrikas- chronische Bürgerkriegs-Zustände mit einer entsprechenden Militarisierung und mit Millionen von "Internen Flüchtlingen", die dann in den Slums wuchernder Städte landen...
  • Mutbürgerin 04.05.2019 14:07
    Highlight Highlight Die Schweiz versinkt in Schulden, kann die AHV nicht mehr leisten, die Pensionszahlungen sinken laufend. Wir haben kein Geld für die Schule. Wieso verschenken wir trotzdem Milliarden an irgendwelche Hilfswerke, die den Grossteil der Gelder fehlinvestieren oder selber behalten?
    • FrancoL 04.05.2019 14:22
      Highlight Highlight So so wir versinken in den Schulden, WOW eine Expertin am Werk, sie wird uns gleich erklären wieso wir in Schulden versinken und uns namentlich auch diese Schulden anzähle.

      Aber vermutlich wird sich die Mutbürgerin wieder einmal in ihre Wut verkriechen und einmal mehr einen Beweis liefern dass Wut nun mal keine Lösungen bringt.
    • Hoopsie 04.05.2019 14:30
      Highlight Highlight Warum wir kein Geld für die Schulen und die AHV haben?

      Ehm, vielleicht weil die SVP/FDP stets solche Projekte verhindert, dauernd Steuern senken will und wenn mal mehr Geld für die AHV und Pensionskassen gesprochen werden soll, das ganze ablehnt und einen "magischen" Plan B verspricht (Wie bei der letzten AHV Revision).

      Und und und.

      Es sind übrigens die gleichen, welche nun die Entwicklungshilfe kürzen, die immer sagen, wir hätten kein Geld für nichts.

      Ich wette mit ihnen, wenn wir keine Entwicklungshilfe mehr leisten, werden hier nur die Steuern gekürzt, nicht mehr hier verteilt.
    • rodolofo 04.05.2019 14:47
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ritiker K. 04.05.2019 12:15
    Highlight Highlight Ich höre in solchen Diskussionen jeweils den Subtext:

    "Wir sind Menschen und müssen füreinander schauen."
    - vs -
    "Wir sind Schweizer und müssen für unsereins schauen."
  • Rim 04.05.2019 12:13
    Highlight Highlight Die CVP wäre gut beraten sich in der Arena - insbesondere in einem Wahljahr - durch kompetente, intelligente VertreterInnen zu präsentieren. Hat sie nämlich auch.
  • dorfne 04.05.2019 11:53
    Highlight Highlight Und mit dem Entwicklungshilfegeld das bei der Bevölkerung landet, werden die Schlepper für die Auswanderung nach Europa bezahlt.
    • meglo 04.05.2019 13:09
      Highlight Highlight @dorfne
      Liefere Fakten für diese Behauptung!
  • Platon 04.05.2019 11:01
    Highlight Highlight Lol Aeschi hat ziemlich blöde reingeguckt als er gemerkt hat, dass seine beiden Initiativen für die SVP voll in die Hosen gehen könnten. Der erste SVPler der sagt, die AHV solle mehr Geld bekommen😂
    • Hoopsie 04.05.2019 11:30
      Highlight Highlight @Platon:
      Nicht ganz, es sagen immer alle SVPler die AHV solle mehr Geld bekommen, aber sicher nicht meins. Es sollen einfach anderen weniger haben, hauptsache ich muss nicht mehr "Gebühren, Steuern und Abgaben" bezahlen.

      Das ist das Credo der Sünnelis.

      Dass gerade das Volch bei Steuersenkungen nur "Brosamen" profitiert, dafür die Reichen massiv sparen und wir Kleinen nachher die fehlenden Gelder mit Gebühren, Bussen, weniger Service usw. bluten müssen, das ist denen dann egal.
  • Herbert Anneler 04.05.2019 10:31
    Highlight Highlight Am besten SVP abschaffen! Was diese Partei unserem Land an Irrungen und Wirrungen beschert hat, ist enorm viel teurer als die Gelder für die Entwicklungshilfe! Und gerade im Kt. Bern zeigt sich, dass die SVP nicht nur in der Entwicklungshilfe sparen will, sondern auch bei den sozial Schwächsten im eigenen Land! Es geht ihr nicht ums Wohl der Menschen, sondern um möglichst wenig Steuern für ihre neu- und stinkreichen ParteileiterInnen.
    • meglo 04.05.2019 13:16
      Highlight Highlight @Anneler
      Das Blitzgewitter der SVP Trolle beweist, dass sie nicht Unrecht haben.
    • rodolofo 04.05.2019 14:40
      Highlight Highlight Ausschaffen von Einheimischen geht ja nicht.
      Darum abschaffen, ist doch logisch!
      Ich verstehe die vielen Blitzer auch nicht.
    • JackMac 04.05.2019 16:31
      Highlight Highlight Dein Demokratieverständnis ist recht bescheiden. Eine Partei abschaffen zu wollen, nur weil sie nicht deinem Credo entspricht lässt tief blicken.
      Die sozialistischen Parteibonzen überall auf der Welt beweisen ja, dass es in der anderen Ecke um keinen Deut besser ist. Wir brauchen beide Player, um die Mitte definieren zu können. Wenn es mit Anstand machbar ist, um so besser.
    Weitere Antworten anzeigen
  • John Carter 04.05.2019 09:32
    Highlight Highlight Die kleine Schweiz hat CHF 75 Milliarden seit den 60er in die Entwicklungshilfe gesteckt. Von den anderen Ländern ganz abgesehen.


    Und was ist das Resultat? Es flüchten mehr Menschen den je und nichts ist besser - eher schlechter.

    In der Schweiz hat sich eine richtige Asylindustrie aufgebaut die in die ganze Welt ausstrahlt und Unmengen von Geld für ihre eigenen administrativen Zwecke verbrennt.

    Irgendwie ist das alles für die Katz. Im Gegenteil, es wird schlimmer - trotz der grossen internationalen Hilfe.


    • Hierundjetzt 04.05.2019 10:32
      Highlight Highlight Wie viele wären den gekommen ohne Hilfe?

      Eben 😏
    • Maese 04.05.2019 10:34
      Highlight Highlight Super Kommentar!

      Unser riesiger Verwaltungsapperat hat nicht das geringste Interesse das sich etwas ändert. Jeder versucht seine gemütliche Stelle zu rechtfertigen und auszubauen.
      Das Asylwesen ist zu einer riesigen Beschäftigungsindustrie geworden.

    • Hoopsie 04.05.2019 11:09
      Highlight Highlight @Maese:
      Haben sie Beispiele für die Behauptung? Ich kenne viele Menschen, die entweder in der sogenannten "Asylindustrie" oder Entwicklungshilfe arbeiten. Kein einziger ist damit wirklich reich geworden, aber alle haben enorm viel gearbeitet vor allem auch ehrenamtlich.

      Ich kenne aber auch viele in der Finanzindustrie, welche unglaublich reich wurden und sehr viel Zeit auf dem Golfplatz verbrachten.

      Bringen sie mir bitte Beispiele, konkret, von faulen Menschen im Asylwesen. Wenn sie nicht mindestens 5 haben (sie schreiben ja von "jeder"), dann unterlassen sie solche Verleumdungen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wine Spectator 04.05.2019 09:17
    Highlight Highlight Leider geht es den Länder in Afrika, welche die meiste Entwicklungshilfe bekommen haben nachweislich am schlechtesten. Afrika möchte auf Augenhöhe behandelt werden, daher lehnen auch 2/3 die Entwicklungshilfe vom Westen ab, weil sie nur dazu verleitet, dass die Bonzen im Lande sich zurücklehnen können. Es reicht schon, das wir mit Life Aid und täglichen Broschüren einen massiven Imageschaden angerichtet haben.
    • dorfne 04.05.2019 10:00
      Highlight Highlight Entwicklungshilfe Gelder kassieren und die perspektivlosen jungen Männer nach Europa exportieren, von wo aus sie dann fleissig Geld nach Hause schicken. Oder via Botschaften der Regierungen eine Steuer zahlen. S. Eritrea.
    • Niliya Vontülen 04.05.2019 10:37
      Highlight Highlight Ja, meine Gedanken gehen in eine ähnliche Richtung. Ich habe mich schon immer gefragt, ob mit Hilfsprojekten nicht eher Schaden angerichtet wird: in ein Land zu gehen und dann sagen "schau, so müsst ihr das machen und so nicht, dann wird es euch gut gehen. Wir wissen wie es geht". Ich glaube daran, dass jedes Land jeden (eigenen) Schritt der Entwicklung benötigt um zu gedeien - wie bei einem Kind auch. Die stetige Bevormundung und das wiederholte Bild der Zukunft, wie es "richtig" ist und sein muss... naja... ist das wirklich gut?
    • rodolofo 04.05.2019 14:38
      Highlight Highlight Hast Du eine Ahnung, wie viel Afrika der Welt bereits gegeben hat?!
      Die Sklaverei bildet das Fundament des heutigen Kapitalismus, der die Formen der Sklaverei nicht überwunden und abgeschafft, sondern verfeinert und perfektioniert hat!
      Eine gute Seite hatte die Sklaverei:
      Mit der Verschiffung von schwarzen Sklaven in die ganze Welt wurde der menschliche Gen-Pool verbessert, und die afrikanische MUSIK hat die Musik weltweit ungeheuer stark befruchtet, belebt und ebenfalls verbessert!
      Letztlich ist Afrika die Ur-Heimat aller Menschen!
      Re-Afrikanisierung schadet also nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pandas 04.05.2019 09:14
    Highlight Highlight Afrika ausbeuten um den eigenen Wohlstand zu festigen als Neokollonie ist der Grund der Wirtschaftsflüchtigen.
    Die Diktatoren sind die bezahlten Schmiergeldempfänger der Konzerne.

    Ich würde als Schweiz anfangen ein afrikanisches Land wie als ein Götti an die Hand zu nehmen und es so weit zu bringen das die Menschen in Ihrem Zuhause sich eine Zukunft aufbauen können und nicht abhauen müsse.
    Nebeneffekt:
    - Keine Flüchtlinge
    - Menschen die nicht flüchten
    • dorfne 04.05.2019 10:02
      Highlight Highlight Bevor ich Götti werden will, müssten die ganzen korrupten und ausbeuterischen Clans, die diese Länder gemeinsam mit den Rohstofffirmen ausbeuten radikal eliminiert werden.
    • dorfne 04.05.2019 11:10
      Highlight Highlight Warum erwähnt hier niemand die Chinesen, die sich schrittweise grosse Teile Afrikas unter den Nagel reissen? Bald wird es in Afrika so viele Chinesen wie Afrikaner geben. In Asien und Europa werden wir von den Chinesen über die neue Seidenstrasse okupiert und in Afrika kaufen sie das fruchtbare Land auf mitsamt den korrupten Herrscherclans. China ist ja auch ein Musterschüler an Rechtsstaatlichkeit. Die Digitalisierung wird den Menschen in China und bald überall zum Überwachungs-Gefängnis und Strafgericht in einem, aber gem. Bundespräsident ist das alles kleinkarierte Kritik.
  • Phrosch 04.05.2019 09:09
    Highlight Highlight Die reiche Schweiz will Geld aus der Entwicklungshilfe umleiten, während per nächster Abstimmung Firmen weiter von Steuern entlastet werden sollen?! Hören sich die Leute auch mal selber zu? Das ist nur noch peinlich.
    Natürlich müssen wir sicherstellen, dass Entwicklungshilfe wirksam ist, müssen die AHV sanieren, und müssen die Unternehmenssteuer neu regeln. Aber es kann doch nicht sein, das alles zu vermauscheln und dann zu sagen, wir müssen bei den Ärmsten sparen!
    • John Carter 04.05.2019 09:34
      Highlight Highlight Mit der Spende von 78 Milliarden an die Entwicklungshilfe sprechen Sie von Sparen?

      Fragen Sie sich lieber wo das viele Geld verpufft ist anstatt neues frisches Geld nachzuschieben.
    • dorfne 04.05.2019 10:06
      Highlight Highlight Es ging gestern nur um die Entwicklungshilfegelder. Und darum, wie die verteilt werden sollen. Es kann ja nicht sein, dass ein diktatorisches, unfähiges und korruptes Regime durch die Entwicklungshilfe gestützt wird,und dadurch immer noch mehr Un echt und Armut verursacht wird.
    • Hoopsie 04.05.2019 11:16
      Highlight Highlight John Carter:
      Wo wären wir ohne diese 78 Milliarden? Es wurde sehr viel damit erreicht. Aber sie haben sich wohl noch nie die Mühe genommen, die Zahlen in Afrika zu studieren in Sachen Sterblichkeit, Gesundheistwesen und Bildung. Sie hupen wohl lieber.

      Wir haben übrigens auch seit dieser Zeit 300 Milliarden in die Rüstung investiert. Was hat es gebracht? Wir hatten gleich viele Kriege wie alle anderen europäischen Länder. Sollen wir denn jetzt auch damit aufhören? Hat ja offenbar auch nichts gebracht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 04.05.2019 08:11
    Highlight Highlight Wenn Aeschi und Schneiter die Entwicklungszusammenarbeit davon abhängig machen, dass die Regierungen von Entwicklungsländern sich nicht sadistisch, korrupt und willkürlich verhalten, dann ist das nur ein Vorwand, um solche Gelder ganz zu streichen!
    Immerhin verhält sich aber DIE SCHWEIZER REGIERUNG
    -zusammen mit den Grossbanken und den Multinationalen Konzernen- überaus kooperativ!
    Sie nehmen die Gelder, welche 3.Welt-Diktaturen und das Organisierten Verbrechen der Bevölkerung geraubt und erpresst haben, entgegen und verlangen von Multis nur ein Minimum an Steuern...
    Konzern-Initiative JA!
    • dorfne 04.05.2019 09:57
      Highlight Highlight Stimmt Alles. Ich habe aber den Verdacht, dass die Entwicklungshilfe oft dazu dient, sich korrupte Regimes gefügig zu machen für das grosse Geschäftemachen. Offiziell bekommen die NGOs das meiste Geld und von dort fliesst es dann oft in die Kanäle der Korruption. Oder Projekte werden schlampig oder gar nicht verwirklicht, da es an der Kontrolle, gerade in Krisengebieten fehlt.
    • rodolofo 04.05.2019 10:19
      Highlight Highlight Die Entwicklungszusammenarbeit ist bereits heute "ein Tropfen auf den heissen Stein".
      Und sie funktioniert mit "Low-Tech" und mit Nord-Süd- sowie Süd-Süd-Kooperationen zwischen Nicht Regierungs-Organisationen, weil nur so das Versickern von Geldern im KorruptionsSumpf der Regierungs-Organisationen vermieden werden kann.
      Aber auch da müssen Mafia-Bosse, Landlords und Guerilla-Kommandanten die Entwicklungszusammenarbeit zumindest tolerieren und dulden!
      Meist geschieht das dort am einfachsten, wo die Super-Reichen eh keine Geschäfte machen können, in abgelegenen Gebieten, oder in Slums...
    • JackMac 04.05.2019 16:19
      Highlight Highlight Wo genau nimmt unsere Regierung Geld entgegen?
  • Altruide 04.05.2019 08:09
    Highlight Highlight Man bedenke bei solchen Diskussionen stets, dass es reiner Zufall ist, dass viele von uns in einer solchen Umgebung (relativ sicher, genügend Essen und Wasser, nicht arm, ohne Krieg, usw.) geboren und/oder aufwachsen dürfen.
    Könnte jeden von uns auch betreffen, dass wir um Unterstützung wie z.B. Entwicklungshilfe froh wären.
    Denke da immer an *the lottery of birth*
    • ströfzgi 04.05.2019 08:35
      Highlight Highlight Zufall oder das Resultat aus zahlreichen Entscheidungen unserer urururururur… Vorfahren?

      Weil: wenn wir alle von Adam und Eva abstammen (würden), hätten wir am Tag 1 alle die selben Karten in der Hand gehabt und das Spiel selbst beeinflusst, also nix Zufall.

    • rodolofo 04.05.2019 08:42
      Highlight Highlight Du musst nicht unbedingt da geboren sein!
      Du kannst Dich auch in einen Menschen von da verlieben, mit ihm eine BEZIEHUNG entwickeln, vielleicht sogar heiraten und eine Familie gründen.
      Dann wirst Du unweigerlich "die andere Seite der Wahrheit" kennenlernen!
      Und Du wirst erfahren, dass auch da, wo Du vielleicht nie wirklich hin wolltest, wunderbare, originelle und herzliche MENSCHEN leben!
      Und sie werden mit ihren Taten und Worten bei Dir etwas in Gang setzen, das Dir hilft, aus den Verwirrungen Deiner "Reichen-Blase" herauszufinden!
      Und dann wirst Du wirklich frei sein...
      als WELTBÜRGER!
    • Altruide 04.05.2019 08:45
      Highlight Highlight @ströfzgi:
      Auch wenn das so stimmen würde mit den Ur-Vorfahren, ist es dennoch für Dich persönlich nicht beeinflussbar gewesen, wo Du geboren wurdest - oder nicht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schneider Alex 04.05.2019 06:48
    Highlight Highlight Stabilisierung der Bevölkerungszahl weltweit müsste ein Milleniums-Entwicklungsziel der UNO sein!

    Die Entwicklungszusammenarbeit muss viel mehr Nachdruck auf die Familienplanung und die bessere Ausbildung der Frauen als entscheidende Massnahme legen, um in der Dritten Welt das Bevölkerungswachstum zu reduzieren und so den Wohlstand nachhaltig zu fördern.
    • FrancoL 04.05.2019 08:57
      Highlight Highlight Naja wäre das wirklich ein Ziel, dann würden innert weniger Jahre unsere Geschäfte mit dem Ausland versiegen und unser Wohlstand abnehmen. Wir brauchen heute noch billigste Arbeitskräfte für viele Produkte, die wir sonst kaum bezahlen könnten. Und diese billigsten Arbeitskräfte sind durch ein Ueberfluss an Arbeitskräften in den Schwellenländern gegeben.
    • Phrosch 04.05.2019 09:14
      Highlight Highlight Da ist der klare Erfolgsfaktor Bildung für alle, nicht nur, aber natürlich auch Frauen. Und dann das Ermöglichen, mit der Bildung im eigenen Land etwas anfangen zu können: also ein Kredit, um ein Geschäft oder Gewerbe zu starten und den Lebensunterhalt gut bestreiten zu können.
  • Muselbert Qrate 04.05.2019 06:20
    Highlight Highlight Team Cassis/Schneider-Schneiter/Aeschi 💪👍✌️
    • rodolofo 04.05.2019 08:54
      Highlight Highlight Das die ein Team sind, wird immer offensichtlicher:
      SVP-FDP-CVP, der Bürgerblock der Beton-Militärköpfe, der konventionell mit der Chemiekeule arbeitet und kämpft...
    • dorfne 04.05.2019 10:11
      Highlight Highlight Vielleicht nicht grad Daumen hoch. Ich bin nicht reflexartig gegen Alles, was vom politischen Gegner kommt. Und da muss ich den dreien auch mal recht geben. Die ewige Leier von den Superreichen kann zur Killerphrase werden und dann bewegt sich gar nichts mehr in der Diskussion.
    • rodolofo 04.05.2019 14:14
      Highlight Highlight @ Dorfe
      In diesem Fall eines Bürgerlichen Schulterschlusses halte ich den Daumen nach unten.
      Das ist die klassisch-koloniale Grundhaltung des "Wir machen alles sehr gut, und die Multinationalen Konzerne verhalten sich vorbildlich und befolgen die nationalen Gesetze!" und des "Wenn die Regime von 3.Weltländern korrupt sind und sich nicht an unsere Spielregeln halten, kürzen wir die Entwicklungshilfe für deren Sklaven!"
      Irgendwann werden sich die Verhältnisse umkehren! Und dann geschieht es uns recht, wenn wir "Entwickelten" vom Thron gestürzt werden!
      Ich verstehe den gegen-rassistischen Zorn.
  • Eric Lang 04.05.2019 06:15
    Highlight Highlight Mark Herkenrath und Cedric Wermuth, sollen doch bitte mal ihre Einkommen offenlegen.
    Beide leben doch nur von öffentlichen Geldern, haben also in erster Linie ihre eigenen Interessen in der Arena vertreten.
    Geht mal in Entwicklungshilfeländer und schaut vor Ort, wie die meisten Hilfsorganisationen dort auftreten.
    Da logiert man in den teuersten Häusern, fährt mit den neusten Geländewagen durch die Gegend und abends sieht man dann diese Wohltäter in den Vergnügungsvierteln, welche es nahezu in allen Drittwelt Ländern gibt.

    • rodolofo 04.05.2019 08:59
      Highlight Highlight Du setzest hier absichtlich Fake News in die Welt!
      Vor vielen Jahren besuchte ich in Los Bagnos/Philippinen einen Biolandbau-Kurs, an dem Vertreter von NGO's und vom Schweizer Hilfswerk HEKS teilnahmen.
      An jedem Tag mussten sich die TeilnehmerInnen überlegen, ob sie ihre Zeit nützlich investierten!
      Auch der HEKS-Vertreter war ein Filipino, der sich "wie ein Fisch im Wasser" bewegte.
      Ich war tief beeindruckt von der Lebensfreude, vom Enthusiasmus, vom Humor und von der menschlichen Wärme dieser Leute!
      DAS war "die Seele der Philippinen", die stolz ist auf die Indigenen des Urwalds!
    • Hoopsie 04.05.2019 12:02
      Highlight Highlight Dann verdiente ja Herr Mörgeli auch all sein Geld von der öffentlichen Hand! Und der war ziemlich anderer Meinung als Herr Wermuth. Gilt übrigens jetzt auch für Frau Rickli usw. Furchtbar ihre Argumente!

      Dann zeigen sie uns doch die Beispiele von den Hilfswerken in grossen Schlitten, in den Vergnügungsvierteln. Zeigen sie uns diese Beispiele! Ich kenne viele solche Menschen. Alle sind sehr einfache Menschen mit viel Verstand, die das aus Überzeugung machen, nicht aus Profitgier. Los bringen sie Beispiele!
      Wer viel Geld verdienen will geht übrigens in die Finanzindustrie.
  • Zeezoo 04.05.2019 05:11
    Highlight Highlight Aeschi...hmm...ich mag den einfach nicht, viel auswendig gelernt, gut vorbereitet, wohl militärisch...aber nur Floskeln, nichts überzeugendes oder emotionales, viel blabla...der geht irgendwie gar nicht. Gut wurde der nicht Bundesrat, diese Flasche ist mehr als leer.
    • rodolofo 04.05.2019 09:00
      Highlight Highlight Ich sehe in ihm den "Putin der Schweiz"...

Kurdin, Jesidin, Deutsche: Warum Düzen Tekkal nicht mehr schlafen kann

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