Gesellschaft & Politik
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Rekonstruiertes CT mit Darstellung von verschluckten Drogenpaketen in Dickdarm und Rektum

Rekonstruierte Computertomographie mit Darstellung von verschluckten Drogenpaketen in Dickdarm und Rektum Bild: Copyright: Hogrefe AG/Markun S, Flach PM, Schweitzer W, Imbach S. Bodypacking. PRAXIS. Juli 2013;102(15):891–901

Grenzwächter schicken vermutete Bodypacker unnötig in die Röhre – darunter eine Schwangere

Walliser Grenzwächter haben sich die Suche nach Bodypackern besonders einfach gemacht. Sie ordneten im Verdachtsfall grosszügig Computertomographien an. In einem Fall auch bei einer Schwangeren.



Drogenschmuggler setzen häufig ihr Leben aufs Spiel, um den Stoff unbehelligt über die Schweizer Grenze zu schmuggeln. Sie schlucken ihn. Meist eingepackt in mehrere Päckchen, portioniert zu 10 bis 20 Gramm Kokain, häufig geschützt in einer Kombination aus Latex- und Wachshülle. 

Diese sogenannte Bodypacking macht es für Grenzbeamten schwierig, den Schmugglern auf die Spur zu kommen. Darum greifen sie auf ein Hilfsmittel zurück. Sie können bei Verdacht eine low-dose Computertomographie anordnen. Dieses Bildverfahren, das im Spital durchgeführt wird, überführt jeden sogenannten Bodypacker. Doch diese erzwungene Massnahme ist bestritten, handelt es sich doch um einen mittelschweren Eingriff in die Grundrechte, setzt Menschen Strahlung aus und verursacht hohe Kosten. Darum ist die Weisung klar: Nur bei erhärteten Verdacht.

Nun, die Oberwalliser haben sich offenbar nicht daran gehalten.

Wie ein kürzlich publizierter Bericht der Nationalen Kommission zur Verhütung von Folter (NKVF) zeigt, haben die Grenzbeamten beinahe systematisch Verdächtige zu einer Computertomographie (CT) ins Spital geschickt. Und: Auch Schwangere sollen trotz dem Risiko für das Ungeborene einer Computertomographie unterzogen worden sein.

Was sind Bodypacking, Bodystuffing, Bodypushing?

Bodypacking: Schmuggler schlucken mehrere Drogenpäckchen. Eine Person kann bis zu 100 solcher Paketen in sich haben.
Bodystuffing: Drogen werden unmittelbar vor einer Kontrolle verschluckt, um sie vor den Beamten zu verbergen. Im Gegensatz zum Bodypacking sind die Mengen zwar meist kleiner, aber dafür nicht sorgfältig in dichte Verpackungen umhüllt.
Bodypushing: Die Drogen werden vaginal oder rektal verborgen. 

Vorwurf 1:
Viel zu viele Untersuchungen

Zahlen, die watson bei der Eidgenössischen Zollverwaltung angefordert hat, erhärten diesen Vorwurf. Im Zeitraum zwischen Anfang 2016 und Herbst 2017 schickten die Walliser Grenzwächter 226 mutmassliche Bodypacker in die Röhre. Die Erfolgsquote: mies. Lediglich 21 von ihnen stellten sich tatsächlich als Bodypacker heraus.

Angesicht dieser 9%-Erfolgsquote ist die Kommission zur Verhinderung von Folter der Auffassung, dass es beim Grenzwachposten Oberwallis zu Fehleinschätzungen gekommen ist und damit zu unnötigen Verletzungen der körperlichen Integrität. Sie empfiehlt dem Grenzwachkorps im Bericht darum dringend, «die internen Kontrollmechanismen zu verstärken und die Mitarbeitenden in Bezug auf das vorliegende Erkennungsraster entsprechend zu sensibilisieren.»

Dass das Erkennungsraster der Walliser Grenzwächter Verbesserungspotential hat, zeigt der Blick in andere Regionen. So rühmte im April der Chefarzt des Notfallzentrums des Universitätsspital Basel die Zollbeamten. In einer SRF-Reportage über Bodypacker sagte Roland Bingisser: «Mehr als ein Viertel der Personen, welche die Grenzwächter herausfischen, haben tatsächlich etwas geschluckt.» Am Universitätsspital Zürich sei die Trefferquote noch etwas höher, berichtet die Direktorin des Instituts für Notfallmedizin.

Dass die Oberwalliser Trefferquote von 9 Prozent zu tief ist, sieht selbst die Eidgenössische Zollverwaltung ein und reagiert. Schweizweit wird ein Controlling eingeführt, zudem muss die Übeweisung ins Spital jetzt schriftlich durch einen Kaderpikett angeordnet werden.

Die Massnahmen haben offenbar bereits gefruchtet. Der Chefarzt der Notfallabteilung im Spital Oberwallis berichtet, dass aus seiner subjektiven Sicht die Zuweisungen von mutmasslichen Bodypackern ins Spital abgenommen haben, seit die Kommission zur Verhütung von Folter eingegriffen hat.

EVZ-Sprecher David Marquis hält aber zwei Dinge fest: Erstens könnten die erfassten Zahlen eine Unschärfe enthalten, weil sie von Hand ausgewertet wurden. Zweitens: «Es ist wichtig, sich bewusst zu sein, dass sich eine Person, die Fingerlinge geschluckt hat, in Lebensgefahr befindet. Aus diesem Grund ist im Zweifelsfall eine Überführung in ein Spital angezeigt.»

Sind auf den Bildern des Computertomographen dann tatsächlich Päckchen sichtbar, diese aber intakt, wird der überführte Bodypacker in Untersuchungshaft überführt. Besser gesagt: Aufs Klo.

Bei einem Leck geht es in den Operationssaal. Dann zählt jede Sekunde.

Vorwurf 2: Computertomographie bei Schwangeren

Die grosse Fallzahl ist nicht das einzige, das die Kommission zur Verhütung von Folter zur Untersuchung angeregt hat. Gemäss einem Informanten der Kommission sollen auch bei mehreren Schwangeren Computertomographien angeordnet worden sein.

Dies ist brisant: Das Bundesamt für Strahlenschutz schreibt in einer Informationsbroschüre: «Wird eine Schwangere zum Beispiel bei einer Computertomografie geröntgt (weitere Beispiele ...), kann das zu Fehlbildungen und Entwicklungsstörungen beim ungeborenen Kind führen. Zudem besteht für das Kind später ein erhöhtes Risiko, an Krebs oder Leukämie zu erkranken.» 

Low-dose Computertomographie

Eine low-dose Computertomographie ist das häufigste bildgebende Verfahren, das bei mutmasslichen Bodypackern eingesetzt wird. Das Verfahren liefert zwar im Vergleich zu einer normalen Computertomographie weniger scharfe Bilder, dafür ist die Strahlenbelastung für die Patientin beinahe vergleichbar mit einem konventionellen Röntgen. Doch die Chance Bodypacker zu überführen, ist mit einem CT ungleich höher.

Dies zeigt sich auch in der Praxis: Mehrere Ärzte betonen gegenüber watson, dass bei schwangeren Patientinnen nur in lebensbedrohlichen Situation eine Computertomographie durchgeführt wird. «Bei einer schwangeren mutmasslichen Bodypackerin würden wir auf eine Computertomographie verzichten», sagt Dagmar Keller, Direktorin des Instituts für Notfallmedizin am Universitätsspital Zürich. Stattdessen würden die Ärzte mittels Ultraschall oder MRI abzuklären versuchen, ob ein Bodypacking vorliegt, den Zustand der Patientin und des Ungeborenen beurteilen und die Schwangere in erster Linie beobachten. Bisher gab es aber am Universitätsspital kein solcher Fall.

Als watson die Zollverwaltung mit dem Vorwurf im Bericht der Kommission konfrontiert, schreibt deren Sprecher Marquis: «Bei der zitierten Textpassage handelt es sich um die kolportierte Aussage einer dritten Partei. Die EZV kann nicht bestätigen, dass schwangere Frauen zwecks körperlicher Untersuchung ins Spital überführt worden sind.»

Anders tönt es beim Spital, das die CT-Untersuchungen für das Oberwalliser Grenzwachkorps durchführt. Andreas Frasnelli, Chefarzt der Notfallstation im Spitalzentrum Oberwallis in Visp, gibt zu: Zumindest in einem Fall wurde tatsächlich eine Schwangere einer Computertomographie unterzogen. Er bedauert den Vorfall: «Es wurde schlicht und einfach vergessen, vor dem CT ein Schwangerschaftstest durchzuführen, was bei uns bei Frauen im gebärfähigen Alter zum Standard gehört.»

Dass es doch passieren konnte, erklärt er mit einem Missverständnis bei der Zuständigkeit. Damit sich der Vorfall nicht wiederholt, hat die Spitalleitung umgehend Massnahmen getroffen: «Wir haben nun unseren Ablauf nochmals verbessert.» Insbesondere seien die Aufgaben jetzt klarer verteilt, sagt Frasnelli. «Kein Arzt will unnötig bei Patienten eine Computertomografie durchführen.»

Immer mehr Bodypacker?

Wie viele Bodypacker die Grenzwächter pro Jahr anhalten, dazu gibt es keine aktuellen Zahlen. Die letzten stammen aus dem Jahr 2012. Damals schrieb die Eidgenössische Zollverwaltung in einer Medienmitteilung: «Besorgniserregend ist, dass Mitarbeitende der EVZ 2012 viel mehr Bodypacker angehalten haben. Von den insgesamt 192 Drogenkurieren waren 105 Bodypacker – das entspricht einer Zunahme von rund 40%.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Charmin 23.07.2018 14:03
    Highlight Highlight In anderen Ländern an Flughäfen, wird diese Methode schon längst angewant. Da fragt keiner wegen Menschenrechte. Den Beamten sind auf diesem Weg, schon tausende Schmuggler ins Netz gegangen. Wir sollten endlich damit aufhören so zimperlich zu sein und diesen Kriminellen das Handwerk legen. Die eigene Bevölkerung überwacht man ja auch, bald auf dem eigenen Balkon und Garten. Mit unseren offenen Grenzen möchte ich nicht wissen, wieviele Kriminelle täglich in unser Land kommen. Ein unhaltbarer Zustand.
  • no-Name 23.07.2018 11:57
    Highlight Highlight Also was jetzt? Ein LoDoX, ein CT oder 'in die Röhre' (MRI/MRT).

    Die Risiken sind doch sehr unterschiedlich, ein LoDoX belastet je nach dem kaum mehr als eine lange Flugreisereise, ein normales CT bis zu 600 mal mehr, ein MRI belastet gar nicht mit ionisierender Strahlung....

    Da muss man doch sehr genau Unterscheiden! Die Schwangere welche in ein Flugi steigt weiss meistens auch nichts über eine erhöhte Strahlenbelastung. Und es gibt Städte/bewohnte Gebiete, deren natürliche Umgebung den schweizer Jahresgrenzwert um ein X-Faches übersteigen.
  • Elfranone 23.07.2018 10:17
    Highlight Highlight bin ich der einzige der davon geschockt ist dass sie 21Bodypacker gefunden haben?!
    Die findet man ja nur mit glück, wieviele sind dann nicht gefunden worden?
  • Spina_iliaca 23.07.2018 09:34
    Highlight Highlight Der Titel ist reisserisch und verallgemeinernd. Ihr könnt nicht generell sagen, dass bei allen bei denen nichts gefunden wurde, unnötig bestrahlt wurde. Vielleicht haben sie ja schon ausgeschieden und zum Glück alles rausbekommen, was aber wenn doch noch ein Paket stecken blieb?
    In so einer Menge stellen diese Drogenpakete eine absolute Lebensgefahr dar und deshalb muss ausgeschlossen werden, dass noch etwas vorhanden ist.
  • DomKi 23.07.2018 09:31
    Highlight Highlight Vielleicht mal mit der Guardia Civil aus Spanien zusammenarbeiten und von denen lernen die dürften wohl sehr viel Erfahrung vom Madrider Flughafen haben (Tor zu Südamerika). Denn es gibt äussere Symptome (die Bodypacker können ja nichts essen und nicht viel trinken).
  • Paraflüger 23.07.2018 09:29
    Highlight Highlight So wie ich den Artikel verstehe, unterlief der Fehler dem Spital, welches keinen Schwangerschaftstest durchführte. Daraus kann geschlossen werden, dass der Frau die Schwangerschaft nicht angesehen wurde. Weshalb da die Zöllner und nicht das Spital kritisiert werden, verstehe ich nicht ganz.
  • What’s Up, Doc? 23.07.2018 09:20
    Highlight Highlight Wenn die schwangere Frau wirklich Kokain geschmuggelt hätte und sich später herausstellen würde dass man sie trotz Verdacht nicht in den CT geschickt hätte, würde mich einmal interessieren was für ein Titel hier stehen würde wenn eine Kapsel geplatzt wäre und den oder die Schmuggler/in und, Gott bewahre, das Baby umgebracht hätte.
    Eine Medaille hat immer zwei Seiten.
    • Astrogator 23.07.2018 09:33
      Highlight Highlight Wie im Text steht, wird im Fall einer Schwangerschaft auf Ultraschall oder MRI zurückgegriffen, beides ohne ionisierende Strahlung
    • Pafeld 23.07.2018 10:42
      Highlight Highlight Für den Fall gäbe es ja noch Sono und MRI. Es ist ja nicht so, das schwangere Frauen gar nicht geprüft werden. Aber eine Schwangere in einen CT zu schieben, ist eine schwere Fahrlässigkeit ohne erhärteten Verdacht einer lebensgefährlichen Situation.
    • What’s Up, Doc? 23.07.2018 13:45
      Highlight Highlight @Astrogator und Pafeld, sorry ich wollte mit meinem Kommentar die Möglichkeit einer platzenden Kapsel, welche in der Regel zum Tod des Schmugglers führt in den Fokus setzen. Es ist immer eine Gratwanderung eine Untersuchung, bei geringem Verdacht, zum Wohle des Bodypackers durchzuführen. Unternimmt der Zoll bei einem Verdacht nichts, Person stirbt, wäre dann zu lesen „man hätte die Person auch bei geringem Verdacht genauer untersuchen müssen". So oder so es scheint die Zöllner sind immer die Idioten, egal was sie tun es ist immer falsch. Die Typen können einem leid tun, mir zumindest.
  • fabsli 23.07.2018 09:19
    Highlight Highlight Macht eine Weiterbildung in Südamerika. Die werden euch schon sagen, wie man besser wird.
  • Ökonometriker 23.07.2018 09:07
    Highlight Highlight Warum macht man bei Schwangeren nicht eifach ein MRI?
    • studmed 23.07.2018 09:23
      Highlight Highlight Wäre zu teuer und ist nicht in jedem Spital verfügbar. Ultraschall wäre, wie im Artikel erwähnt, eine mögliche Alternative.
    • Ökonometriker 23.07.2018 09:28
      Highlight Highlight Nunja so viele Schwangere werden wohl nicht kontrolliert. Die IV für behinderte Kinder wäre weitaus teurer...
  • vaste 23.07.2018 08:44
    Highlight Highlight Danke für diesen Bericht. Daraus lässt sich ableiten, dass Drogendealer künftig wohl vermehrt Schwangere als Drogenkurierinnen einsetzen werden. Dank der Auskunfts- und Publikationspflicht der öffentlichen Ämter, lässt sich schön der Spielraum für kriminelle Aktivitäten abschätzen. Da hat die Gegenseite einen klaren Wettbewerbsvorteil. Zudem kümmert sie sich einen Dreck um die betroffenen Menschen - oder um gesellschaftliche Fragen. Hier wäre der Drogenkonsument gefragt. Solange sich dieser aber das Zeugs hochzieht oder spritzt, trägt er die Hauptverantwortung für das damit verbundene Elend.
    • Duweisches 23.07.2018 09:16
      Highlight Highlight Die Hauptverantwortung dafür, dass der Drogenverkauf überhaupt immer noch vom Schwarzmarkt dirigiert wird, liegt in unseren Gesetzbüchern. Denn statt einer geordneten, kontrollierten und sauberen Abgabe durch zertifizierte Stellen wird der Drogenverkauf in die dreckigen Hintergässchen gedrängt, und genau da liegt das Problem.
    • Tikvaw 23.07.2018 09:19
      Highlight Highlight Da man bei Schwangeren wie im Artikel erwähnt ganz einfach Ultraschall oder MRI benutzen kann, werden die "Drogendealer" zukünftig wohl kaum "vermehrt Schwangere als Drogenkurierinnen einsetzen".
  • El diablo 23.07.2018 08:20
    Highlight Highlight Ich finde es wichtig, dass schwangere auch kontrolliert warden, aber niemals so, dass das Baby gefährdet wird. Andernfalls würden Schmuggler diesen Umstand logischerweise ausnutzen und schwangere schmuggeln lassen (So pervers es auch klingt). Deshalb kontrollieren lassen ja, aber nicht mit gefährlichen Methoden.
    • Resistance 23.07.2018 09:17
      Highlight Highlight Den gits 2 tag u-haft ufem topf!
    • loquito 23.07.2018 12:13
      Highlight Highlight Nenn doch eine Alternative... Warten bis der Darm entlehrt wird? Oder was?
  • walsi 23.07.2018 07:56
    Highlight Highlight Zum Schutz der Zöllner sollte man erwähnen, dass man nicht immer sieht ob eine Frau Schwanger ist. Es liegt daher in der Verantwortung der Ärzte das abzuklären.
    • Astrogator 23.07.2018 09:31
      Highlight Highlight Steht so auch im Text, die Klinik hat zugegeben einen Schwangerschaftstest nicht wie üblich durchgeführt zu haben.
    • Ueli der Knecht 23.07.2018 10:41
      Highlight Highlight Es sieht nicht danach aus, dass diese Polizisten-Ärzte eine Ahnung von Verantwortung hätten, geschweige denn ein Verantwortungsgefühl.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Verantwortungsdiffusion
  • ujay 23.07.2018 07:55
    Highlight Highlight Sonst rühmen sich die Grenzer jeweils für ihr gutes Gespür. Die Walliser mit einer Trefferquote von unter 10% sind hoffentlich nur eine Ausnahme. Dieses willkürliche Vorgehen, bei dem gesundheitliche Bedenken bestehen und die Kosten in keinem Verhältnis zum Resultat stehen, sollte hart sanktioniert werden. Das Ganze tönt nach Dienst nach Vorschrift, um nicht zu sagen; Arbeitsverweigerung.
    • DomKi 23.07.2018 09:32
      Highlight Highlight 10% finde ich gut
    • Bündn0r 23.07.2018 13:26
      Highlight Highlight Wenn man bedenkt, dass jeder 10 000te, 100 000te oder auch 1 000 000te Drogen auf diese Weise mitführt ist die Quote gar nicht so schlecht.
      Grundsätzlich gibt es zwei Fehlermöglichkeiten: zu unrecht verdächtigt/überprüft und nicht verdächtigt obwohl schuldig. Die Frage die sich nun stellt: Welchen wollen wir klein halten?
      Meine persönliche Meinung: Lieber einmal mehr kontrollieren, statt einen Täter zu übersehen. Diese Frage müssen sich Bund und Kantone ebenfalls stellen.
    • balzercomp 23.07.2018 16:29
      Highlight Highlight @DomKi: 10% wären ohne die Gesundheitsgefährdung und die hohen Kosten eines CTs durchaus akzeptabel. So sind sind viel zu gering.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Henzo 23.07.2018 07:51
    Highlight Highlight Mein bisher schlimmstes date war mit einer ehemaligen grenzwächterin. Hat mir die ganze zeit erzählt, wie sie asylanten hasst (beim ersten date)... Hat hiermit nichts zu tun, gibt sicher auch weniger ausläbderfeindliche wächter. Aber mal ganz ehrlich, eine quote von fast 10% finde ich gar nicht so wenig.
    • lilie 23.07.2018 13:28
      Highlight Highlight Ich kann leider solche Erfahrungen bestätigen: Ein mir bekanntes Polizisten-Ehepaar darf man auf keinen Fall auf irgendeine Nationalität ansprechen, mit denen sie täglich zu tun haben. Es kommt ein Schwall des Hasses, den man mit nichts eindämmen kann. 😰

      Ist schon klar, die treffen ja nicht die anständigen Asylbewerber, sondern jene, die was angestellt haben. Und so kurz vor der Pension (er ist unterdessen pensioniert) haben sich genug Geschichten angesammelt, um sich eine "Meinung" dazu zu bilden.
    • Blutgrätscher 23.07.2018 13:44
      Highlight Highlight @gas_wookie
      Ich war mal Asylant. Kannst du mir einen Grund nennen, warum ich hätte gehasst werden sollen?
    • Mario Conconi 23.07.2018 23:34
      Highlight Highlight Danke für diese super Geschichte
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