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Weko prüft Teilverkauf von SBB Cargo vertieft



Dem Ende August angekündigten grosse Schulterschluss einiger wichtiger Transportunternehmen mit den SBB im Güterverkehr erwächst Widerstand.

Die Wettbewerbskommission (Weko) will den geplanten Teilverkauf von SBB Cargo an ein Konsortium von Transportunternehmern vertieft prüfen.

ARCHIVBILD ZUR MEDIENKONFERENZ VON SBB CARGO UEBER DIE ZUKUNFTSAUSSICHTEN DES UNTERNEHMENS, AM DONNERSTAG, 1. MAERZ 2018 - Das Logo von SBB Cargo International anlaesslich der offiziellen Eroeffnung des Hauptsitzes von SBB Cargo International vom Donnerstag, 22. September 2011 in Olten.  (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Bild: KEYSTONE

Die Behörde sieht Anhaltspunkte dafür, dass dieser Zusammenschluss auf verschiedenen Märkten eine marktbeherrschende Stellung begründen oder verstärken könnte, wie sie am Donnerstag mitteilte. Dies betreffe verschiedene Märkte in den Bereichen Schienengüterverkehr, Operateurleistungen und Umschlagsleistungen.

SBB soll 65 Prozent an Swiss Combi halten

Ende August wurden die Pläne bekanntgegeben. Demnach wollen sich die vier Strassentransportunternehmen Planzer, Camion Transport, Galliker und Bertschi finanziell an SBB Cargo beteiligen. Vorgesehen ist, dass die Kooperation unter dem Namen «Swiss Combi» 35 Prozent übernimmt und die SBB mit einem Anteil von 65 Prozent Mehrheitseigentümerin bleibt. Über den Transaktionspreis hüllen sich die beteiligten Unternehmen in Schweigen.

Die Swiss Combi AG besteht aus den Logistikdienstleistern Planzer Holding AG (40 Prozent), Camion Transport AG (40 Prozent), Bertschi AG (10 Prozent) und Galliker Holding AG (10 Prozent).

Die Weko gibt sich für die Klärung der Frage, wie sich der geplante Zusammenschluss auf den Wettbewerb auswirken würde, vier Monate Zeit. (sda/awp)

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