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epa08888466 UCLA ER Dr. Medell Briggs-Malonson, right, closes her eyes as she gets prepped for inoculation of the Covid-19 vaccine from nurse Eunice Lee, left, at Ronald Reagan UCLA Medical Center, in Westwood, California, USA, 16 December 2020.  EPA/Brian van der Brug / POOL

In den USA wird bereits geimpft. Bild: keystone

In dieser Reihenfolge impft die Schweiz: Bund gibt Strategie bekannt



Noch ist kein Corona-Impfstoff in der Schweiz zugelassen, aber die Vorbereitungen für die grösste Impfaktion in der Geschichte des Landes laufen auf Hochtouren. Nun hat der Bundesamt für Gesundheit (BAG) die Impfstrategie publiziert. Sie wurde gemeinsam mit der eidgenössische Kommission für Impffragen (EKIF) definiert.

Erstes Ziel einer Impfung gegen Covid-19 sei es, besonders gefährdete Personen zu schützen und damit schwere Krankheitsverläufe und Todesfälle zu reduzieren. Damit soll als zweites Ziel die Belastung der Spitäler und Pflegeheime reduziert werden. Drittes Ziel ist schliesslich, die negativen Auswirkungen der Pandemie zu reduzieren und die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

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Die Covid-19-Impfung ist sei für die folgenden Zielgruppen von Erwachsenen vorgesehen (in absteigender Reihenfolge bei begrenzter Impfstoffverfügbarkeit):

  1. Besonders gefährdete Personen (ohne Schwangere)
  2. Gesundheitspersonal mit Patientenkontakt und Betreuungspersonal von besonders gefährdeten Personen
  3. Enge Kontakte (Haushaltsmitglieder) von besonders gefährdeten Personen
  4. Personen in Gemeinschaftseinrichtungen mit erhöhtem Infektions- und Ausbruchsrisiko (z. B. Heime für Menschen mit Behinderung) und deren Personal
  5. Alle anderen Erwachsenen, die sich impfen lassen möchten.

Weil die entsprechenden Studiendaten für Kinder und Jugendliche noch nicht vorliegen, gehören sie noch nicht zu Zielgruppen der Impfstrategie.

Herr Impfexperte, was spritzen wir uns da eigentlich?

Video: watson/lea bloch

Die Impfstrategie bildet die Grundlage für die Impfempfehlungen. Die Impfkommission werde für jede Zielgruppe Impfempfehlungen aussprechen, sobald alle Daten zu Wirksamkeit und Sicherheit vorliegen. Je nachdem, wie viele Impfstoffdosen in einer ersten Phase zur Verfügung stehen, müsse zwischen den Zielgruppen und innerhalb der Zielgruppen weiter priorisiert werden.

Die Entwicklung verschiedener Impfstoffe gegen Covid-19 sei weit fortgeschritten. In der Schweiz liefen die letzten Vorbereitungen, damit mit den ersten Impfungen im Januar gestartet werden könne. Voraussetzung sei, dass Swissmedic nach Prüfung aller klinischen Daten einen ersten Impfstoff zulassen könne.

Die Covid-19-Impfung wird für die Bevölkerung gratis sein. Die Kosten für die Impfstoffe, die Impfung und das notwendige Material werden von Bund, Kantonen und den Krankenkassen getragen. Die Impfung sei von Franchise und Selbstbehalt befreit. Eine Impfpflicht ist seitens Bund nicht vorgesehen. Jede und jeder solle selber entscheiden können, ob sie oder er sich impfen lassen wolle.

Sobald die Zulassung sowie die Impfempfehlungen vorlägen und die ersten Impfstoffe in der Schweiz einträfen, solle rasch mit den Covid-19-Impfungen begonnen werden. Für die Umsetzung der Covid-19-Impfung seien die Kantone zuständig. Die Vorbereitungsarbeiten erfolgten in enger Absprache mit dem BAG, der Armeeapotheke und weiteren Akteuren. (mlu/sda)

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Herr Impfexperte, was wird uns da eigentlich gespritzt?

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