«Ein Riesenzufall»: Büsser kann mit dem ersten Flieger aus Abu Dhabi ausreisen
«Normalerweise würde ich euch nicht erzählen, was ich in meinen privaten Ferien mache», beginnt Büssi seinen Video-Post auf Instagram. Doch seine Ferien seien gerade zu einem «ungeplanten Abenteuerurlaub geworden», erklärt der Satiriker am Strand stehend. Mit «Abenteuer» meint Büssi Krieg. Denn hinter ihm ragt die Skyline am Strand von Abu Dhabi.
Mit diesem Video meldete sich Büsser aus Abu Dhabi:
Die Ferien des Late-Night-Moderators haben wegen des sich ausweitendenen Krieges gegen das Mullah-Regime in Iran eine unschöne Wendung genommen. Lange war unklar, wann der Flugverkehr von und nach Abu Dhabi wieder aufgenommen wird.
Das hat auch für Büssi Konsequenzen: Der Entertainer, der im April mit der neuen Show «ÜBER-LEBT» durch die Schweiz touren will, musste Auftritte absagen. Auch sein Einsatz in der Live-Satire-Show «Late Night Switzerland» im Schweizer Fernsehen am Sonntagabend schien lange nicht sicher. SRF sagt auf Anfrage, es prüfe «alternative Szenarien». «Falls jemand mal Late-Night moderieren wollte, jetzt wäre der Moment für die Bewerbung», meint Büssi.
Büssi musste sich in Sicherheit bringen
Die Stimmung in der Hauptstadt der arabischen Erimate sei extrem surreal. «Im Hotelpool nebenan schreien die Kinder und oben fliegen die Mullah-Raketen über uns hinweg und werden vom Militär abgeschossen. Das macht Angst, das sage ich ganz ehrlich», erzählt Büssi.
Als im Schweizer Fernsehen «Gipfelstürmer» gelaufen sei, habe er sich wegen eines Raketenalarms in einem fensterlosen Raum in Sicherheit bringen müssen. «Die Druckwellen fahren einem schon ziemlich ein. Und wenn nachts der Alarm abgeht, bist du innert Sekunden auf den Beinen», erklärte er gegenüber dem «Blick». Eine Erfahrung die in Büssi nachhallt. Sie habe ihm wieder mal gezeigt, «wie krass privilegiert wir sind in so einem sicheren und wunderschönen Land wie der Schweiz leben zu dürfen.»
Am Dienstagmorgen europäische Zeit kam dann die Entwarnung: «Aktuell sieht es aus, als könnte ich wie geplant und gebucht abreisen. Meine Rückreise war immer für Dienstag geplant. Es ist ein Riesenzufall, dass genau mein Flieger der erste ist, der geht», erklärte Büsser auf Anfrage. Die Sendung «Late Night Switzerland» dürfte am Sonntag wie geplant ausgestrahlt werden. (aargauerzeitung.ch)
