Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Frankreich: Eagles of Death Metal drei Monate nach Anschlag in Paris bejubelt



Die US-Rockband Eagles of Death Metal hat drei Monate nach dem Terroranschlag auf den Musikclub «Bataclan» wieder ein Konzert in Paris gespielt. Mit tosendem Jubel begrüsste das Publikum die Gruppe um Frontmann Jesse Hughes am Dienstagabend im Konzertsaal «Olympia».

«Wir haben heute Abend eine gute Zeit», rief Hughes dem Publikum zu. Unter den Gästen waren auch Überlebende des 13. November, als Islamisten beim Konzert der Band im Musikclub «Bataclan» 90 Menschen ermordet hatten. Unter tosendem Beifall betrat die Gruppe die Bühne, dazu wurde das Lied «Il est cinq heures, Paris s'éveille» («Es ist fünf Uhr, Paris erwacht») des Liedermachers Jacques Dutronc eingespielt - eine Reverenz an die französische Hauptstadt.

«Ich möchte einfach versuchen, das Set zu beenden, sodass alle einen Teil dieses schlimmen Zeugs hinter sich lassen und hier (im Herzen) mehr Platz für bessere Sachen schaffen können», hatte Hughes zuvor dem französischen Sender iTélé gesagt.

Mitten in ihrem ersten eigenen Song «I Only Want You» stoppte die Rockgruppe kurz für einen «Moment der Erinnerung» an die Opfer des Anschlags. «Nehmen wir uns einen Moment, um zu gedenken», sagte Schlagzeuger Joss Homme.

Sänger Hughes hatte vor dem Auftritt gesagt, er aber Angst: «Ich hoffe, ich kann auf die Bühne laufen und stärker sein als jetzt. Ich will nicht vor allen zusammenbrechen.» Als er dann am Abend vor dem Publikum stand, sagte er zunächst kein Wort. In der Folge zeigte er immer wieder auch seine Gefühle.

Psychologische Betreuung

Die Eagles of Death Metal hatten alle Besucher des «Bataclan»-Konzerts zu ihrem neuen Auftritt eingeladen. Er stand unter hohen Sicherheitsvorkehrungen. Das Trottoir vor dem «Olympia» war komplett abgesperrt, Polizisten und private Sicherheitsleute kontrollierten die Besucher mehrfach, unter anderem mit Metalldetektoren. Für Überlebende und Angehörige der Opfer standen psychologische Betreuer bereit.

Die Eagles of Death Metal hatten ihre nach dem Anschlag unterbrochene Europatournee bereits am Samstag mit einem Konzert in Stockholm fortgesetzt. Schon im Dezember war die Gruppe mit zwei Stücken Überraschungsgast eines Konzertes von U2 in Paris. Das «Bataclan» soll bis Ende des Jahres renoviert und wiedereröffnet werden. Dann will Hughes mit den Eagles der erste sein, der dort auf der Bühne steht: «Ich liebe diesen Club.»

Am Abend ihres «Bataclan»-Auftritts hatten weitere Attentäter fast zeitgleich auch an verschiedenen Bars und Restaurants in Paris sowie am Fussballstadion im Vorort Saint-Denis zugeschlagen, insgesamt starben 130 Unschuldige. (sda/dpa/afp)

Das könnte dich auch interessieren:

«Es ist absurd» – der Chef erklärt, was er vom Feminismus hält

Link zum Artikel

Vorsicht, jetzt kommt die Wohnmobil-Rezession!

Link zum Artikel

Du bist ein Schwing-Banause? Wir klären dich rechtzeitig fürs Eidgenössische auf

Link zum Artikel

Zug steckt während 3 Stunden zwischen Grenchen und Biel fest – Passagiere wurden evakuiert

Link zum Artikel

Apples Update-Schlamassel – gefährliche iOS-Lücke steht zurzeit wieder offen

Link zum Artikel

So viel verdient dein Lehrer – der grosse Schweizer Lohnreport 2019

Link zum Artikel

Prügelt Trump die amerikanische Wirtschaft in eine Rezession?

Link zum Artikel

Schweizer Firmen wollen keine Raucher einstellen – weil sie (angeblich) stinken

Link zum Artikel

Liam und Emma sind die beliebtesten Namen der Schweiz – wie sieht es in deinem Kanton aus?

Link zum Artikel

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen