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Blaulicht

Kran in Dallas stürzt bei Sturm um – mehrere Verletzte

Kran in Dallas stürzt bei Sturm um – eine Tote und sechs Verletzte

09.06.2019, 23:3210.06.2019, 01:27

Bei einem schweren Sturm in Dallas im US-Bundesstaat Texas ist ein Kran auf einen Wohnblock und eine in dem Gebäudekomplex gelegene Parkgarage gestürzt. Eine Frau sei bei dem Vorfall am Sonntag getötet worden, sagte der Sprecher der Feuerwehr in Dallas, Jason Evans.

Sechs Menschen seien verletzt worden, zwei davon schwebten in Lebensgefahr. Auf Fernsehbildern waren schwere Schäden an dem fünfstöckigen Apartmentkomplex zu sehen, auf den der hohe Kran von einer benachbarten Baustelle gestürzt war.

Ein Meteorologe sagte im Sender CNN, durch die Region sei ein Sturm mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 110 Kilometern pro Stunde gezogen. Der Sender CBS berichtete, der Sturm habe im Norden Texas ausserdem Bäume umgestürzt. Stromleitungen seien beschädigt worden, in der Region gebe es Stromausfälle.

Ende April waren in der US-Westküstenmetropole Seattle mindestens vier Menschen ums Leben gekommen, als ein Kran vom Dach eines Gebäudes auf eine darunter liegende Strasse stürzte. (sda/dpa/ap)

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«Timmy wird sterben und niemand wird mehr an ihn denken»
Peter V. Kunz ist Präsident des Verbands Schweizer Tierschutz. Im Interview mit watson erklärt er, warum wir uns für gestrandete Buckelwale, nicht aber für vernachlässigte Hühner interessieren.
Seit einiger Zeit konzentriert sich das öffentliche Interesse stark auf Einzelschicksale von Tieren. Wir hatten den einsamen Pinguin, der in die falsche Richtung watschelt; dann kam das Äffchen Punch, das wir dabei beobachteten, wie es Anschluss an seine Gruppe suchte. Und seit knapp drei Wochen ist es nun Timmy, der Wal, mit dem Hunderttausende mitleiden. Warum interessieren Tierschicksale so fest?
Peter V. Kunz: Auch als Tierrechtler bin ich ja in erster Linie Mensch. Beim Lonely Penguin hatte ich Tränen in den Augen. Wenn ich Aufnahmen von Timmy oder von Punch sehe, dann bewegt mich das wie jeden anderen auch. Trotzdem habe ich gemischte Gefühle: Denn so sehr mich diese Einzelschicksale bewegen, so irrelevant sind sie letztlich für das Tierwohl im Allgemeinen. Die Tiere, die systematisch leiden, bleiben unsichtbar.
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