DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild: keystone

Das Schweizer Frauen-Nationalteam startet in die WM-Qualifikation

Das Schweizer Frauen-Nationalteam startet heute in Thun gegen Litauen in die «Qualifikation »für die WM 2023 in Australien und Neuseeland. Das Ziel der SFV-Auswahl ist die direkte Qualifikation.
17.09.2021, 08:08

Nationaltrainer Nils Nielsen macht keinen Hehl daraus, dass es das Los mit der Schweiz gut gemeint hat. «Italien ist der Favorit, aber nicht der klare Favorit», sagte der Däne, der seit 2019 für die Frauen-Auswahl verantwortlich ist. «Wir haben eine gute Chance, Erster zu werden.»

Die weiteren Gegner in der Gruppe sind Litauen, Rumänien und Kroatien, welche die Schweizerinnen zuletzt in der EM-Qualifikation hinter sich gelassen haben, sowie Moldawien. Nur der Gruppensieger qualifiziert sich direkt für die Endrunde in Ozeanien, der Gruppenzweite hat in einem komplizierten Playoff-System die Chance auf eines von maximal drei weiteren Tickets.

««Wir verteidigen diszipliniert, aber in der Offensive haben wir nicht immer gut gespielt.»
Nils Nielsen

Nielsen und seinem Staff bietet sich in den kommenden Monaten eine besondere Herausforderung. Parallel zur WM-Qualifikation läuft auch die Vorbereitung auf die EM-Endrunde im nächsten Sommer in England, für die sich die Schweiz dank einem Sieg in den Playoffs gegen Tschechien qualifiziert hat. «Wir müssen die Mannschaft weiterentwickeln», so Nielsen. «Aber wir können nicht zu viele Änderungen vornehmen, da wir auch Punkte holen müssen.»

Nils Nielsen freut sich mit Lia Wälti über die erfolgreiche EM-Qualifikation.
Nils Nielsen freut sich mit Lia Wälti über die erfolgreiche EM-Qualifikation.
Bild: keystone

Vor allem im Spiel nach vorne ist das Team noch nicht dort, wo es sich Nielsen vorstellt. «Wir verteidigen diszipliniert, aber in der Offensive haben wir nicht immer gut gespielt. Wir müssen vor dem gegnerischen Tor stabiler werden und schauen, dass wir nicht so viele Chancen brauchen, um Tore zu erzielen.» Da am Ende auch die Tordifferenz den Kampf um den Gruppensieg entscheiden könnte, sind die Schweizerinnen gegen die schwächeren Teams gefordert, hoch zu gewinnen.

Eine, die Tore schiessen kann, ist Stefanie da Eira, die Torschützenkönigin der letzten Saison in der Women's Super League. Die Berner Oberländerin steht erst mit knapp 29 vor ihrem Debüt im Nationalteam, da sie einst für Portugal drei Länderspiele absolviert hatte, ihr nun aber ein Nationenwechsel erlaubt wurde. Die offensive Mittelfeldspielerin ist erst seit diesem Sommer und dem Wechsel von den Young Boys zu Betis Sevilla Profi.

Verzichten muss Nielsen in den beiden Spielen gegen Litauen und am Dienstag in Moldawien weiterhin auf Viola Calligaris, Malin Gut und Géraldine Reuteler, die nach einem Kreuzbandriss noch rekonvaleszent sind. Fehlen wird auch Arsenal-Verteidigerin Noelle Maritz. (zap/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die 10 besten Fussballerinnen der Welt 2019

1 / 12
Die 10 besten Fussballerinnen der Welt 2019
quelle: ap/ap / arisson marinho
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Schweizer Nationalspielerinnen über Rassismus

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Zum dritten Mal: Paolo Tramezzani wird neuer Trainer des FC Sion

Der FC Sion setzt nach der Entlassung von Trainer Marco Walker auf einen alten Bekannten. Paolo Tramezzani übernimmt ein drittes Mal beim Walliser Super-League-Klub. Der 51-jährige Italiener unterschrieb einen Vertrag bis Sommer 2023.

Tramezzani coachte Sion schon zu Beginn der Saisons 2017/18 und 2020/21. 2017 hatte Präsident Christian Constantin Tramezzani vom FC Lugano abgeworben. Dennoch musste er den Posten in Sitten nach 16 Spielen räumen. 2020 war nach 13 Pflichtspielen Schluss, obwohl er die Mannschaft nach dem Corona-Stillstand erfolgreich aus der Abstiegsgefahr zum Ligaerhalt geführt hatte.

Nun kehrt Tramezzani aus Saudi-Arabien in die Schweiz zurück. Dort hatte er erst im Juli mit einem Einjahresvertrag den …

Artikel lesen
Link zum Artikel