Deutsche Schauspielerin Luna Jordan mit 24 Jahren verstorben
Die deutsche Schauspielerin Luna Jordan ist vergangenen Mittwoch plötzlich und unerwartet verstorben, wie das Focus Magazin am Montagnachmittag unter Berufung auf Jordans Agentur berichtete.
Details zum Tod der 24-Jährigen sind bislang keine bekannt. Jordan hat im Verlauf ihrer Karriere in verschiedenen Serien gespielt, darunter etwa «Polizeiruf 110» und «Jenseits der Spree», wo sie die Filmtochter von Schauspieler Jürgen Vogel spielte. Auch im Ärzte-Drama des ZDF «Der Bergdoktor» hatte sie einen Auftritt.
Zuletzt war sie am Dreh der neuen TV-Serie «Hamburg Days» beteiligt. Der mit einem internationalen Ensemble besetzte Sechsteiler erzählt von den frühen Tagen der britischen Kult-Band Beatles in Hamburg und wird aktuell gedreht. Jordan sollte darin die Fotografin und Künstlerin Astrid Kirchherr, eine damalige Schlüsselfigur der Band, spielen.
Weiter spielte die junge Schauspielerin in der Coming-of-Age-Serie «Euphorie» mit. Diese beruht auf einem Original aus Israel und wurde als «Euphoria» mit Zendaya Coleman, Jacob Elordi und Sidney Sweenie zu einem weltweiten Hit.
Weiter schrieb sie das Drehbuch zum mehrfach ausgezeichneten Kurzfilm «Furor». Für ihre Leistung im Spielfilm «Fuchs im Bau» erhielt Jordan im Juli 2022 den österreichischen Filmpreis für die beste weibliche Nebenrolle. Sie spielte die Gefängnisinsassin Samira.
(cpf)
