Charlie Hebdo
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«Republikanischer Marsch»

1,5 Millionen in Paris auf der Strasse +++ Die Mächtigen der Welt Arm in Arm voraus +++  «Wenn Gott existiert, hat er Humor»



Ticker: Republikanischer Marsch in Paris

Mit einer machtvollen Demonstration gegen religiös motivierten Terrorismus wollen Politiker aus aller Welt sowie Hunderttausende Bürger in Paris ein Zeichen der Solidarität mit den Opfern der Anschlagswelle setzen. Beschützt werden sie von tausenden Polizisten.

Etwa 40 Staats- und Regierungschefs werden auf Einladung des französischen Staatspräsidenten François Hollande zu der beispiellosen Grosskundgebung an diesem Sonntag erwartet. Auch die Schweizer Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga wird zugegen sein.

Auch die Aussenminister aus Algerien und Ägypten in die französische Hauptstadt werden da sein. In Kairo teilte das Aussenministerium mit, Aussenminister Sameh Schukri werde Ägypten in Paris vertreten. Er mache damit deutlich, dass sein Land die «Terrorattacke total verurteilt», sie habe «keine Verbindung zum Islam». Für Algerien wird Aussenminister Ramtane Lamamra teilnehmen, wie ein Aussenamtssprecher der Nachrichtenagentur AFP sagte.

Angesichts möglicher weiterer Anschläge durch Islamisten sollen 5500 Polizisten und Soldaten für die Sicherheit der Teilnehmer des Schweigemarsches sorgen. Schon am Samstag waren in ganz Frankreich insgesamt 700'000 Menschen auf die Strasse gegangen und hatten der 17 Todesopfer der Gewalttaten von Paris gedacht.

epa04554089 People come to pay tribute to the hostage victims in front of HyperCacher supermarket at Porte de Vincennes, a day after a gunman took hostages and opened fire, in eastern Paris,  France, 10 January 2015. The gunman was said to be the same shooter who had killed a policewoman in southern Paris 08 January. He was identified as 32-year-old Amedy Coulibaly. Police said that Coulibaly shot dead four people as he stormed into the grocery store. French President Francois Hollande spoke of a 'dreadful anti-Semitic act.'  EPA/OLIVIER HOSLET

Bereits am Samstag gingen die Franzosen in Massen auf die Strassen.  Bild: OLIVIER HOSLET/EPA/KEYSTONE

Zeichen der Geschlossenheit

Mit dem «Republikanischen Marsch» soll auch ein Zeichen der Geschlossenheit im Kampf gegen den Terrorismus gesetzt werden. Aus Europa haben unter anderem die Spitzen der EU sowie die Regierungschefs Deutschlands, Grossbritanniens, Italiens, Spaniens, Dänemarks, Belgiens, der Niederlande, Finnlands, Griechenlands, Polens, Portugals, Schwedens, Tschechiens, Ungarns, Lettlands, Bulgariens, Kroatiens und Rumäniens ihre Teilnahme zugesagt.

Dabei sein werden auch der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu und sein Aussenminister Avigdor Lieberman sowie Palästinenserpräsident Mahmud Abbas und Jordaniens König Abdullah II., der ukrainische Präsident Petro Poroschenko, Russlands Aussenminister Sergej Lawrow und der türkische Regierungschef Ahmet Davutoglu. Aus den USA wird Justizminister Eric Holder erwartet.

Suche nach der Freundin des Terroristen

Die französischen Ermittler suchen nach dem dramatischen Ende der Anti-Terror-Einsätze am Freitag weiter unter Hochdruck nach möglichen Unterstützern der islamistischen Gewalttäter. Intensiv gefahndet wurde nach Hayat Boumeddiene, der flüchtigen Lebensgefährtin eines der getöteten Terroristen. 

UNSPECIFIED - JANUARY 09:  Pictured in this handout provided by the Direction Centrale de la Police Judiciaire on January 9, 2015 is suspect Hayat Boumeddiene, aged 26, known associate of Amedy Coulibaly who is wanted in connection with the shooting of a French policewoman yesterday and suspected as being involved in the ongoing hostage situation at a Kosher store in the Porte de Vincennes area of Paris. France continues at the highest level of security alert following the attack at the satirical weekly Charlie Hebdo in which twelve people were killed on Wednesday. On January 8 French police published photos of two brothers, Said Kouachi and Cherif Kouachi, wanted as suspects over the massacre at the magazine. (Photo by Direction centrale de la Police judiciaire via Getty Images)

Hayat Boumeddiene.  Bild: Getty Images Europe

Die gesuchte 26-Jährige soll Frankreich aber schon einige Tage vor dem Anschlag auf das Satireblatt «Charlie Hebdo» verlassen haben und in Syrien sein, berichteten französische Medien. Auch nach dem Tod der drei Attentäter am Freitag galt weiterhin die höchste Alarmstufe. (feb/sda/dpa)

Terror in Paris

Charlie-Hebdo-Titelblätter

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    Alle Leser-Kommentare
  • Der Tom 11.01.2015 21:26
    Highlight Highlight Hilflos und naiv wirkt das schaulaufen dieser toleranten Regenten. Oder kann jemand erklären was das bringen soll? In dieser Sache war man sich doch immer einig! Wie man das Problem lösen will wäre doch wichtiger...
  • Nicoscore 11.01.2015 21:15
    Highlight Highlight Europa wurde mit einer eigentlich kleinen Tat an einem sehr empfindlichen Punkt getroffen. Doch was werden die Folgen dieses Schocks sein? Alle drei Täter waren schon lange in Frankreich. Sie haben sich radikalisiert, weil sie keine Perspektive hatten. Diese Menschen teilten die Grundprinzipien der Freiheit nicht. Jedes Land muss versuchen, allen Jugendlichen diese Prinzipien mitzugeben, sodass sie sie als schützenswert betrachten. In Frankreichs Vorstädten ist die Lage jeweils weit von einer Jugend mit Perspektive entfernt.
    • Tomlate 12.01.2015 08:15
      Highlight Highlight Schön geschrieben!
  • jamaika 11.01.2015 19:08
    Highlight Highlight Bravo.....Bravo.....Bravo......
    Das einzig richtige.....
    Toll.....Toll......!!!!!
  • Lowend 11.01.2015 14:37
    Highlight Highlight Je suis Charlie, mai je suis aussi Ahmed!
    • Tomlate 12.01.2015 08:17
      Highlight Highlight Genial. Wie wäre es mit einer Aktion auf den Social Media Seiten mit diesem Spruch? Oder besser: darf ich das verwenden?
    • Lowend 12.01.2015 16:00
      Highlight Highlight Klar, "mais" ohne meine Rechtschreibfehler. ;-))
    • Tomlate 12.01.2015 17:09
      Highlight Highlight Danke :-)
  • zombie1969 11.01.2015 09:43
    Highlight Highlight Wer hätte das gedacht!
    Nachdem man in Europa das Joch der Kirche abgelegt hat und die Früchte des Humanismus und der Aufklärung einige Jahre geniessen konnte, scheint wieder die Zeit gekommen zu sein, dass importierte Extremisten im Namen einer Religion eine Umkehrung versuchen.

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