Tesla
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Sabotage bei Tesla – Elon Musk schreibt alarmierendes Mail an alle Mitarbeiter

«Nur die Paranoiden überleben»: Der Tesla-Chef verdächtigt Rivalen, Spekulanten und Erdölkonzerne.

19.06.18, 06:51 19.06.18, 10:41


Das Wichtigste in Kürze:

Tesla-Chef Elon Musk hat einem Angestellten umfangreiche Sabotage an den Abläufen des Autobauers vorgeworfen. In einer am Montag an die Belegschaft versandten E-Mail, hiess es, ein Mitarbeiter habe Änderungen am Betriebssystem des US-Konzerns vorgenommen.

Zudem seien grosse Mengen vertraulicher Daten an «unbekannte dritte Parteien» weitergegeben worden. Es werde untersucht, ob der Mitarbeiter mit «aussenstehenden Organisationen» zusammengearbeitet habe.

Erdöl-Konzerne, rivalisierende Autohersteller, Spekulanten 

«Wie Sie wissen, gibt es eine lange Liste von Organisationen, die Tesla den Tod wünschen», schrieb Musk. Er nannte als Beispiele Erdöl- und Erdgas-Konzerne, rivalisierende Autohersteller und Leerverkäufer (aka Spekulanten) an der Wall Street.

Anfragen an den US-Konzern zu dem Brief blieben zunächst unbeantwortet. Die Tesla-Aktie gab im nachbörslichen Handel nach.

Musk hatte jüngst angekündigt, fast jede zehnte Stelle zu streichen. Der E-Auto-Pionier ist rasant gewachsen, hat aber mit Verlusten, verfehlten Produktionszielen, der Abwanderung von Führungskräften und tödlichen Unfällen mit Elektroautos zu kämpfen.

Das Unternehmen steht unter gewaltigem Druck, die Produktion des Modells 3, das im letzten Sommer auf den Markt kam, anzukurbeln:

(dsc/sda/reu, via The Verge)

Nicht nur zum Spass schickte Elon Musk dieses Auto ins All

Video: watson

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

29
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
29Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • bärn 20.06.2018 14:02
    Highlight ...übrigens stelle ich gerade fest, dass gem. statistik www.auto-schweiz im mai 2018 das erste model 3 in der schweiz überhaupt immatrikuliert wurde.... interessant zu wissen wäre @watson: welcher kanton? wer, sprich garage, unternehmen, tesla selbst....?
    2 0 Melden
  • Stirling 20.06.2018 04:27
    Highlight Gäbe es Musk nicht, wäre die ganze E-Mobilität nie in den Gang gekommen.
    Ihm werden von Missgönnern und Gönnern der Missgönner von allen Seiten Steine in den Weg gelegt.
    Es gibt ja auch viele die einfach glauben was sie so am Stammtisch hören und so ein E-Auto beurteilen ohne auch nur mal mitgefahren zu sein.
    Währenddessen in Deutschland: Rupert Stadler der Chef von Audi sitzt in U-Haft aufggund Abgassoftware bei Dieselfahrzeugen.
    Da soll mir noch einer sagen, die Konkurrenz schläft nicht.
    11 2 Melden
  • AlienTechnologie 19.06.2018 17:08
    Highlight Alle reden von den Schwächen in der Produktion bei Tesla. Doch niemand erwähnt, dass auch alle anderen Hersteller in der Produktion hinterherhinken. Die deutschen Hersteller behaupten z.B. seit Jahren marktführer bei E-Autos zu sein, trotzdem wird beinahe kein Fahrzeug produziert! Tesla ist nun mal treibende Kraft, was Elektrisch betriebene Fahrzeuge angeht. Deshalb stehen sie im Rampenlicht und werden als erstes angegriffen, wenn nur der kleinste Zwischenfall auftritt.
    20 3 Melden
  • DerHans 19.06.2018 15:02
    Highlight Schön wie man mit Tesla und Musk von den wahren Problemen der (deutschen) Autobranche ablenken kann. Tesla steckt laut Medien und anderen Experten ja seit Jahren in Schwierigkeiten und kurz vor dem Bankrott. Das ein Saboteur bei Tesla sein Unwesen treibt wäre nicht mal so weit hergeholt wenn man bedenkt welchen Leuten Musk mit seinen „spinnereien“ ans Bein pinkelt.
    28 11 Melden
    • Zeit_Genosse 19.06.2018 17:24
      Highlight Und wer Verschwörungstheorien mag, könnte ein Gerücht streuen, dass Musk selbst der Saboteur ist. Nein, das ist zu viel der Fantasie und gehört nach Hollywood.
      2 13 Melden
  • Micha Moser 19.06.2018 12:52
    Highlight Ich hatte grosse Hoffnungen in Tesla, aber die letzten Monate zeigen, dass sie heillos überfordert sind mit ihrer Stellung im Geschäft. Hoffentlich kriegen sie noch die Kurve.
    13 18 Melden
  • Edwin Schaltegger 19.06.2018 10:49
    Highlight Ich denke, dass Musk die operative Leitung von Tesla einem fähigen Mitarbeiter übergeben sollte. Musk ist sicherlich ein visionäres Genie aber eine schlechte Führungskraft im operativen Geschäft. Das ist (war) vielfach der Untergang einiger vielversprechenden Unternehmen. Nach meiner Meinung wird die chinesische
    Marke BYTON Tesla vom Markt verdrängen. Ehemalige BMW Spitzenentwickler von e-Autos sind die Gründer diese Unternehmens mit Hauptsitz in Nanjing mit chinesischem Venture Capital Power. Diese Autos sind ein technologischer Hit!
    14 14 Melden
    • DerHans 19.06.2018 15:08
      Highlight Gibt es denn nur Platz für einen Elektroautohersteller? Sind sie schon mal im Byton gesessen oder haben sie sich nur die tollen Bildli angeschaut?
      17 3 Melden
    • Stichelei 19.06.2018 16:58
      Highlight Im Byton zu sitzen dürfte schwierig sein. Die gibt es, wie kürzlich hier berichtet, erst als ‚Concept Cars‘ an Automessen hinter Abschrankungen zu bewundern.
      11 0 Melden
    • bebby 19.06.2018 21:20
      Highlight Es gibt noch etwas besseres...in China gesehen, ep9
      0 2 Melden
    • Stichelei 20.06.2018 07:30
      Highlight @bebby: Ich denke, die Alltagstauglichkeit dieses Autos lässt doch so einige Fragen offen.
      6 0 Melden
  • Enzasa 19.06.2018 10:23
    Highlight Jede Firma kämpft mit der Konkurrenz, Industriespionage ist bekannt. Mit Drohungen bekommt man das Problem nicht in den Griff, sondern mit klaren Sicherheitsvorgaben.
    Musk ist ein Innovations-Mensch, kreativ und energisch, er braucht Partner, die ruhig, unaufgeregt und strukturiert sind, wenn er niemanden vertraut und nicht delegieren kann wird es schwierig.
    17 2 Melden
  • Mangi 19.06.2018 08:48
    Highlight Wenn einer ein Auto in die Erdumlaufbahn schickt, lässt das nur einen Schluss zu: Grössenwahnsinn. Im übrigen; das Tesla Modell 3 sieht aus wie ein Hiundai aus den 90ern, unpraktisch und mit IKEA-Interieur wie ein Kinderauto.
    10 31 Melden
  • the sense of life 19.06.2018 08:20
    Highlight Dies glaube ich sofort ! Musk und Tesla steht unter einem enormen Druck - es würde mich nicht verwundern wenn da "Sabotage" betrieben wird ! Musk wird dies schon meistern.

    17 11 Melden
  • Gubbe 19.06.2018 08:16
    Highlight Da die USA kein richtiges Ausbildungssystem haben, muss sich Tesla mit Anlernkräften begnügen. Ich bin nicht relevant, möchte aber Herrn Musk empfehlen, gelerntes Personal mit Mechanikerausbildung als Gruppenverantwortliche einzusetzen. Mit Theorie lässt sich ein mechanisches Problem nicht immer lösen. Die Amerikaner haben auch nicht die gleich hohe Arbeitsleistung, wie wir in der CH haben.
    138 39 Melden
    • HAL9000 19.06.2018 08:29
      Highlight Als direkter Assisten von Hr. Musk kann ich Ihnen versichern Ihre Kritik sofort weiter zu geben.
      Gerade heute haben wir Input Sitzung.
      Gerne melde ich mich wieder bei Ihnen.
      Bis dahin, beste Grüsse aus dem Silicon Valley =)
      9 5 Melden
    • Karoon 19.06.2018 08:30
      Highlight Musk hat sicherlich die richtigen Leute ;-)
      7 6 Melden
    • Scaros_2 19.06.2018 09:27
      Highlight Ja aber in Mexiko haben es die deutschen Autofirmen auch im Griff, resp. in deren Werken in den USA.
      8 3 Melden
    • Zeit_Genosse 19.06.2018 17:17
      Highlight Tesla hat Outputprobleme mit der Roboterfertigung der Teslas. Da mussten einige Roboter (made in Germany) eingewechselt werden. Die zwischenzeitliche „Handfertigung“ hat nichts mit Ausbildung zu tun, schlicht mit der Kapazität. Das wird korrigiert, braucht Zeit und kostet geliehenes Geld.
      9 2 Melden
  • Political Incorrectness 19.06.2018 08:14
    Highlight Und wie sagt man so schön? Nur glückliche Mitarbeiter sind gute Mitarbeiter.

    78 18 Melden
    • TheRealSnakePlissken 19.06.2018 10:19
      Highlight Schwierig bei der Hire-and-fire-Mentalität der amerikanischen Arbeitgeber - und da ist Musk keinen Deut besser, siehe das Parkplatz-Desaster...
      11 2 Melden
    • Zeit_Genosse 19.06.2018 17:21
      Highlight Tesla baut nicht auf glückliche Mitarbeiter, sondern auf Roboterfertigung. Nur so kann man in den USA Autos fertigen. Die wenigen Talente bindet man mit (glücklichmachenden) Aktien an das Unternehmen.
      8 0 Melden
  • Zeit_Genosse 19.06.2018 07:44
    Highlight Es wäre zu wünschen, dass Tesla als Firma zur Ruhe kommt und von einem innovativen auch zu einem produktiven Betrieb wächst. Dazu braucht es auch etwas Ruhe und Besonnenheit an der Spitze. Tesla ist noch der Treiber für E-Autos, auch wenn andere aufgrund der Kapazitäten nicht nur aufholen, sondern vorbeiziehen werden.
    159 20 Melden
    • Joachim Wiedemann 19.06.2018 11:30
      Highlight Tesla wird es nie schaffen. Dafür hat Musk von Produktion zuwenig Ahnung. Was im Kleinen nicht funktioniert, bringt im Grossen nur noch grössere Verluste.
      9 19 Melden

Unterwegs mit Teslas «Autopilot» – eine krasse Erfahrung

Nachdem ich kritisch über Teslas «Autopiloten» geschrieben hatte, machte mir ein watson-User ein Angebot, das ich nicht ausschlagen konnte.

Der Ton ist schwer zu beschreiben.

Ein Surren. Ein leises Pfeifen.

Kein nerviges Geräusch. Im Gegenteil. Es klingt mehr nach einem Versprechen: «Da, wo diese Kraft herkommt, ist noch mehr», säuselt mir der Tesla ins Ohr.

Es ist ein lauer Frühlingsabend. Ich sitze am Steuer eines Model S und cruise in den Sonnenuntergang.

Das kam so ...

Inhaltsverzeichnis:

Vor ein paar Wochen wandte ich mich in einem offenen Brief an die Tesla-Fans: Es war ein kritischer Artikel, der sich mit den Risiken und …

Artikel lesen