Zürich
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Marcella Carollo

Zum ersten Mal in der Geschichte der ETH wird eine Professorin entlassen. Bild: eth

Marcella Carollo – die ETH entlässt zum ersten Mal in ihrer Geschichte eine Professorin



Die ETH Zürich hat Marcella Carollo, die Professorin des ehemaligen Instituts für Astronomie, entlassen. Dies teilt der ETH-Rat am Montag in einer Mitteilung mit.

Der ETH-Rat und die Institutionen des ETH-Bereichs setzten sich für einen «respektvollen Umgang miteinander» im ETH-Bereich ein, heisst es in der Mitteilung. Die Schulleitung hatte im März dem ETH-Rat einen Antrag auf Entlassung der Professorin gestellt. Die Professorin wurde wegen ihres Führungsverhaltens schwer kritisiert.

Der ETH-Rat folgt nun dem Antrag der Schulleitung und hält die Mobbing-Vorwürfe gegen Marcella Carollo für gerechtfertigt. Zum ersten Mal in der Geschichte der Hochschule wird ein Professor oder eine Professorin entlassen.

Der Streit rund um Marcella Carollo schlug medial hohe Wellen. Seinen Lauf nahm das Ganze Ende 2016. Carollo war mit der Leistung einer ihrer Doktorandinnen nicht zufrieden, schreibt der «Tagesanzeiger», und plante, das Betreuungsverhältnis niederzulegen. Das tat sie dann auch Anfang 2017.

Gleichzeitig wandten sich die betroffene Doktorandin und andere Doktorierende an die Leitung des Physik-Departements und an eine damalige Ombudsperson der ETH Zürich. Sie erhoben schwere Vorwürfe an die Adresse von Carollo. Diese reichten von Führungsschwäche über respektloses Verhalten bis zu Diskriminierung von Mitarbeitenden. In den folgenden Monaten eskalierte der Konflikt weiter.

Lehren gezogen

Damit solche Eskalationen in Zukunft nicht mehr vorkommen, hat die ETH ein umfangreiches Massnahmenpaket geschnürt. Der dringendste Handlungsbedarf bestehe in den Bereichen Prävention und Führung sowie in der konkreten Behandlung von Konfliktsituationen, schreibt der ETH-Rat.

Besonderes Augenmerk will die Hochschule auf die Betreuung von Doktorierenden legen. Um die strukturell bedingte Abhängigkeit zu verringern, werden diese in Zukunft von mindestens zwei Personen betreut. Bis 2020 soll diese Mehrfachbetreuung flächendeckend auf die ganze Hochschule ausgeweitet werden.

Zudem wurden ein Case-Manager eingestellt sowie die Ombudsstelle und die Vertrauenspersonen aufgestockt. Allfällige Meldungen zu sexueller Belästigung sollen künftig über eine spezialisierte und gut dotierte Meldestelle behandelt werden.

Ausserdem soll schon bei der Berufung von Professorinnen und Professoren deren Führungskompetenz ein wichtiges Auswahlkriterium sein. Überdies will die ETH die Führungskultur grundlegend stärken. Dies soll gemäss Mitteilung etwa durch zusätzliche Coaching- und Beratungsmöglichkeiten für Führungskräfte geschehen.

Die ETH will aus der Geschichte lernen. Es sei wichtig, dass Arbeitskonflikte künftig frühzeitig erkannt und rasch gelöst würden, schreibt der ETH-Rat. (kün/sda)

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62Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Frausowieso 16.07.2019 13:31
    Highlight Highlight Fachliche Fähigkeiten gehen nicht Hand in Hand mit Führungsqualitäten. Ich komme aus dem Personalfach und weiss, wie schwierig es ist Menschen anständig zu führen. Gerade wenn es auf der persönlichen Ebene nicht läuft. Zu oft habe ich auch gesehen, dass ursprünglich super Mitarbeiter den Boden unter den Füssen verloren, als sie zu Führungspersonen wurden. Es ist einfach den wenigsten gegeben.
    Ich hoffe, dass die Frau eine neue Anstellung findet, in der sie ihre Fachkompetenz effizient einsetzen kann.
  • Freddie Quecksilber 16.07.2019 10:47
    Highlight Highlight Würden auch alle schreien es gehören auch Frauen entlassen weil sie auch mobben können wenn sie ein Mann wäre?
  • ETH1995 15.07.2019 22:40
    Highlight Highlight #metoo konsequent!
    Natürlich hat die Geschichte zwei Seiten. Aber das hat die von Kevin Spacey auch... Interessierts jemanden? Nö, hauptsache abschiessen. Schuldfrage? Zu kompliziert, zu aufwändig. Welcome to 2019!
    • Shlomo 16.07.2019 08:51
      Highlight Highlight Sorry Carollos „Schuld“ wurde sowohl in der Administrativuntersuchung als auch durch eine Kommision im Kündigungsverfahren bewiesen.
  • Spooky 15.07.2019 21:48
    Highlight Highlight Wieso gehen hier eigentlich die meisten davon aus,
    dass die Vorwürfe gegen diese Frau stimmen?

    • Markus97 15.07.2019 22:08
      Highlight Highlight Weil die ETH einen guten Ruf hat und ich grundsätzlich davon ausgehe, dass die Direktion die Wahrheit sagt, sollte mir niemand das Gegenteil beweisen.
    • mukeleven 16.07.2019 03:53
      Highlight Highlight Ohne „Fleisch am Knochen“ ginge diese Causa nicht an den ETH-Rat @spooky.
      Ich bin mit @markus97 Aussage gut einig.
    • Spooky 16.07.2019 04:18
      Highlight Highlight Markus97

      Auch diese Frau hatte einen guten Ruf, sonst wäre sie nicht eingestellt worden. Jetzt wurde ihr Ruf beschmutzt, vielleicht zu unrecht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Guido Zeh 15.07.2019 19:12
    Highlight Highlight Der Titel ist irreführend: Die ETH entlassen erstmals in ihrer Geschichte eine Person, die als Professor bzw. Professorin an dieser Institution gearbeitet hat....
  • Peter Pulverschnee 15.07.2019 19:09
    Highlight Highlight Für mich ist dies jedenfalls ein schönes Beispiel dafür, dass nicht nur Männer in Machtsituationen ihre „Überlegenheit“ ausnutzen.
  • troop5444 15.07.2019 19:06
    Highlight Highlight Es geht hier um einen persönlich gewordenen Streit, alle nicht involvierten sollten sich in Vorsicht üben, eine der beiden Seiten zu verurteilen.

    Das kommentarschreibende Publikum hier weiss ja scheinbar genau um was es geht, nachdem sie 1, 2 Zeitungsartikel darüber gelesen haben...
    • The Destiny // Team Telegram 16.07.2019 00:14
      Highlight Highlight Wenn du mehr weißt, kannst du es ja gerne erläutern...
  • walsi 15.07.2019 19:05
    Highlight Highlight Titel und Wirklichkeit dieses Artikels. Wenn man den Titel liest könnte man den Eindruck bekommen, dass Männer schon entlassen wurde, aber noch nie eine Frau. Wenn man den Artikel dann liest steht das folgende: "Zum ersten Mal in der Geschichte der Hochschule wird ein Professor oder eine Professorin entlassen."

    Natürlich stimmt der Titel, das ist ja der Trick bei der ganzen Geschichte. ;-)

    Neutral wäre gewesen: Die ETH entlässt zum ersten Mal in ihrer Geschichte eine Person des Lehrkörpers.

    • Tagedieb 15.07.2019 21:23
      Highlight Highlight ...und wenn man das Foto sieht, könnte man denken, sie freut sich, dass sie entlassen wurde.
      (ironie off)
  • no-Name 15.07.2019 18:19
    Highlight Highlight Ein ähnliches Problem stelle ich bei meiner auch bei Ärzten im Umgang mit Patienten fest. Viele (nicht alle und nicht der Grossteil) haben keinen Plan von zwischenmenschlichem Umgang. Besonders wenn eine lange Ärztetradition in der Familie liegt.

    Somit betrifft es leider häufig die Ärzte die extrem kompetent sind da sie von klein auf zu Hause mit der Materie bei Tischgesprächen geimpft wurden.

    Das Dilemma kann wohl nur gelöst werden wenn in einem oder zwei Semestern die Kommunikation auch zur Pflicht würde...
    • Thadic 15.07.2019 19:50
      Highlight Highlight Man kann nicht alles mit dem Intellekt lernen. Gewisse Fähigkeiten muss man mit dem Herzen erfahren. Da nutzen auch 10 Semester nichts.
    • no-Name 15.07.2019 22:23
      Highlight Highlight Das stimmt schon, aber es gäbe in der Kommunikation Wege und Mittel gewisse Techniken und Modelle zu lernen. Das würde schon viel helfen!

      Aber ein Herz ersetzt es nicht...
    • The Destiny // Team Telegram 16.07.2019 00:16
      Highlight Highlight Kommunikation wird auch bei Ärzten gelernt, allerdings liegt da wohl bei den meisten nicht die Priorität, da Freundlichkeiten keine Leben retten, kalt gesagt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 15.07.2019 18:17
    Highlight Highlight Warum gehen eigentlich alle davon aus, dass die Vorwürfe stimmen? Das scheint hoch umstritten zu sein und wird mit einiger Wahrscheinlichkeit noch ausprozessiert werden.
  • Töfflifahrer 15.07.2019 17:58
    Highlight Highlight Warum nimmt man eigentlich automatisch an, dass Studierte, Professoren etc. Führungskompetenz aufweisen?
    • Ökonometriker 15.07.2019 18:35
      Highlight Highlight Wer es schafft, zahlreich Paper in wissenschaftlichen Journals zu publizieren, zeigt normalerweise, dass er auch Teams führen und komplexe Projekte managen kann. Aber man kann sich natürlich auch stets mitschleifen lassen.
    • _kokolorix 15.07.2019 20:39
      Highlight Highlight Was um alles in der Welt hat das Veröffentlichen von wissenschaftlichen Dokumenten mit Führungskompetenz zu tun.
      Das Problem hat nicht nur akademische Welt, auch in der Industrie und im Gewerbe werden häufig kompetente Fachleute als Belohnung in Führungspositionen befördert, wo sie dann überfordert und unglücklich ihr Unwesen treiben. Nur die Wenigsten sind so mutig zuzugeben, dass sie lieber wieder ihre Facharbeit ausüben würden. Würde man diesen Leuten den gleichen Lohn zahlen wie den Führungskräften, wären diese vielleicht auch eher bereit fachlichen Rat von Gleichgestellten anzunehmen
    • Ökonometriker 15.07.2019 21:48
      Highlight Highlight @_kokolorix: wenn man in einem Forscherteam arbeitet, muss man sehr viele komplexe Informationen koordinieren und Projekte führen. Forschen ist heute vorallem Management und Projektleitung, nicht mehr wie früher einfach das Erdenken einer schönen Theorie. Deswegen haben Forscher oft schon einiges an Führungskompetenz geübt. Nur leider gibt es auch hier Ausnahmen, wie dieser Fall zeigt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Garp 15.07.2019 17:51
    Highlight Highlight Ein wichtiger Schritt und ich hoffe die Massnahmenpakte greifen, dass es zu einer Verbesserung für die Doktoranden und Studierenden kommt.
  • Scrat 15.07.2019 17:48
    Highlight Highlight Dann sollte man aber gleich auch sämtliche männlichen Professoren mit entlassen, welche Doktorandinnen mit eindeutigen Avancen begegnen. Laut einer mir bekannten Frau mit Doktortitel anscheinen gang und gäbe. Aber eben: Männlein dürfen, Weiblein werden abgesägt.
  • redmug 15.07.2019 17:06
    Highlight Highlight Es gibt eine gute Reportage dazu in der Republik. Da sieht die Sache etwas anders aus - gar nicht schön für die ETH und schlimm für die Professorin.
    • Don Sinner 15.07.2019 20:23
      Highlight Highlight Republik...my *ss ("Ladies and Gentlemen" - da fängt's bei denen schon an).
    • gi_ann 15.07.2019 21:35
      Highlight Highlight Ich habe mich tatsächlich soeben durch alle 3 Parts der Republik Reportage gelesen.
      Skandalös wie diese causa abgehandelt wurde.
      Lest die Artikel durch und überdenkt nochmals wie ihr darüber richtet.
      Die Reportagen zeigen nur auf, wie der Aufklärungsprozess an der ETH abgelaufen ist- die Lösung der Schuldfrage steht nicht in Zentrum.

      Danke dir für die Empfehlung!
    • Tagedieb 15.07.2019 23:56
      Highlight Highlight Merci redmug & gi_ann
      - wirklich sehr lesenswert und ausführlich!
    Weitere Antworten anzeigen
  • häxxebäse 15.07.2019 16:58
    Highlight Highlight Und wieviel professoren wurden bisher entlassen? 0.
    • Judge Dredd 15.07.2019 18:10
      Highlight Highlight Und was sagt uns das? Genau, nichts.

      Wenn man aus einem Fall (in Zahlen: 1) versucht eine systematische Ungleichbehandlung zu konstruieren...
    • Workingpoor 15.07.2019 18:16
      Highlight Highlight Ohne lange zu überlegen, kommt mir da Professor Christoph Mörgeli in den Sinn, sogar im selben Kanton.
    • häxxebäse 15.07.2019 19:33
      Highlight Highlight @dr. Danke, darauf wollte ich hinaus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triple A 15.07.2019 16:28
    Highlight Highlight Und flugs sind wir da, wo wir nicht sein wollten. Bei der Genderfrage oder: Seltsam, betrifft die erste Entlassung eine Frau, nicht?!
    • Okguet 15.07.2019 16:34
      Highlight Highlight Wtf? Hättest du die Genderfrage nicht gestellt, sie wäre mir hier nicht mal in den Sinn gekommen...
    • torpedo 15.07.2019 16:37
      Highlight Highlight Könnten wir hier vielleicht mal zur Abwechslung keine Genderdiskussion draus machen (weil, es ist einfach keine)?
    • kettcar #lina4weindoch 15.07.2019 16:46
      Highlight Highlight Okguet, Aldi, torpedo, habt ihr allenfalls die Republik-Berichterstattung dazu gelesen? Ganz aus heiterem Himmel kommt die Frage hier nicht. Auch wenn ich mir nicht einbilde, genug zu wissen, um hier zu urteilen. Ich sage nur: das Thema steht im Raum.
    Weitere Antworten anzeigen
  • G. 15.07.2019 16:18
    Highlight Highlight Schade um das viele Wissen der Professorin, wir wollen auch nicht wissen, was die ganze Sache für Unkosten erzeugt hat.

    Ich wünsche der Professorin, dass sie nun dazulernt und bald eine neue Anstellung findet.

    Meiner Meinung nach war es dennoch ein wichtiger Schritt, damit auch Dozenten klar wird, dass man/frau sich auch als Dozent zu benehmen hat (Es ist ja kein Einzelfall)

    • Mutzli 15.07.2019 16:46
      Highlight Highlight @G.

      Da haben Sie leider absolut recht. Schon nur das anscheinend für die ETH erst ab jetzt Führungskompetenz ein Einstellungskriterium sein soll, ist eine ziemlich tragische Aussage.

      Natürlich ist das System an sich, an dem allein eine Professur alleine an der Karrierespitze steht, an der Situation nicht unschuldig, aber dass Fachkompetenz/Publikationstempo etc. nicht Führungs-/Menschen- geschweige denn Bidlungskompetenz ist, ist ja nun wirklich kein schockierendes neues Forschungsergebnis frisch aus dem Labor...

      Na ja, hoffen wir das es bessert und nicht z.B. auf US-Niveau absackt.
    • Warumdennnicht? 15.07.2019 16:54
      Highlight Highlight @G.
      Ich versteh einfach nicht, warum man hier der Proffessorin nachtrauert. Mobbing ist ein schweres vergehen und darf nicht ungestraft bleiben. Es gibt immer wieder Menschen die nehmen sich das Leben deswegen.
    • Korrekt 15.07.2019 17:32
      Highlight Highlight Es geht hier zwar nicht um ein Gewaltverbrechen aber was Sie hier betreiben ist Täterschutz.
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