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Swiss heart surgeon and pediatrician Rene Pretre and his team perform cardiac surgery on a two-year-old child at the Lausanne University Hospital, Centre Hospitalier Universitaire Vaudois, CHUV, in Lausanne, Canton of Vaud, Switzerland, on August 23, 2016. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Lebensrettende Herzoperation an einem zweijährigen Kind im Lausanner Spital. Bild: KEYSTONE

Wenn Heiler die Hände auflegen, wundert sich der Krebs 

Bei schweren Krankheiten sind Homöopathie und Geistheilung ein Schuss in den Ofen.



Unser Körper ist störanfällig. Wir sind es gewohnt, dass gelegentlich der Rücken zwickt, der Hals kratzt, der Kopf brummt, der Magen rebelliert, das Knie harzt, die Nase läuft usw.

Das ist zwar lästig, beunruhigt uns aber nicht sonderlich. Wir wissen aus Erfahrung, dass es unser Körper wieder richtet. Er hat ein ganzes Arsenal an Abwehr- und Heilungsmöglichkeiten. Unser Immunsystem ist eine sehr komplexe und effiziente Einrichtung.

Von Multipler Sklerose bis zu Krebs

Doch manchmal stösst es an Grenzen. Immer dann, wenn die Angreifer stärker sind als unser Immunsystem. Leider ist die Liste schwerer Krankheiten lang, sehr lang. Morbus Crohn, Morbus Bechterew, Lungenembolie, Herzmuskelerkrankungen, Gefässerkrankungen, Hirnschlag, unzählige Krebserkrankungen, Lungenödem, zystische Fibrose, Meningitis, Krankheiten des zentralen und peripheren Nervensystems wie Parkinson, Knochenmarkentzündungen, Multiple Sklerose, Kinderlähmung, Leberzirrhose, Autoimmun-Erkrankungen, Thrombosen, Aids, Zöliakie, Pankreatitis, Diabetes, Herzinfarkt, gefährliche Infektionen in allen Organen, schwere Tropenkrankheiten wie Malaria und Ebola und vieles mehr. Jedes Organ kann von tödlichen Krankheiten befallen werden.

Bei all diesen schweren Krankheiten helfen in der Regel nur Pharmaprodukte und medizinische Therapien. Gefragt sind dann Ärzte und Spitäler. In den Operationssälen der Schweiz werden täglich Dutzende von Menschenleben gerettet.

Homeopathic globules next to a package with classic mainstream capsules, pictured on May 14, 2009 in Zurich, Switzerland. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Homoeopathische Globuli neben eine Packung mit klassischen schulmedizinischen Kapseln, aufgenommen am 14. Mai 2009 in Zuerich. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Globuli helfen bei schweren Krankheiten nicht. Bild: KEYSTONE

Dies trifft insbesondere auch bei schweren Unfällen zu. Die Chirurgie, ein Zweig der von vielen Esoterikern und Anhängern der Alternativ-«Medizin» verhassten Schulmedizin, leistet Grossartiges.

Dagegen ist der Leistungsausweis der Homöopathie mehr als bescheiden. Globuli können höchstens bei Unpässlichkeiten und leichten Erkrankungen eingesetzt werden. Bei ein bisschen Halsweh, einer Erkältung, leichten Darmbeschwerden, temporärem Kopfweh usw.

Verzögert sich die ärztliche Behandlung, kann es gefährlich werden

Wird es aber ernst – siehe oben –, kann Homöopathie gefährlich werden, weil die Pillen keine Wirksubstanz enthalten: Nämlich dann, wenn man zu lang auf Globuli setzt, statt sich sofort in ärztliche Behandlung zu begeben. Verzögern Patienten bei schweren Krankheiten die schulmedizinische Therapie, spielen sie mit dem Leben.

Kurz: Globuli sind höchstens dann zu benutzen, wenn unser Immunsystem ohnehin die Beschwerden im Griff hat. Dann kann der Placeboeffekt die Symptome allenfalls ein wenig lindern helfen. Der Volksmund hat nämlich recht: Eine Grippe dauert ohne Medikamente sieben Tage, mit Medikamenten eine Woche. Dies trifft besonders auf Globuli zu.

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João de Deus heilt angeblich mit Gottes Energie. Video: YouTube/spiegeltv

So gesehen ist die Homöopathie eine teure Pseudotherapie, die unser teures Gesundheitssystem zusätzlich belastet und kaum eine Wirkung erzielt. Was auf die Homöopathie zutrifft, gilt speziell auch für die Tausenden von Heilern und Scharlatanen, deren spirituelle Heilvorstellungen von vielen Esoterikern als eine Art Ersatzreligion betrachtet werden.

Mit Energieübertragung und Handauflegen lassen sich schwere Krankheiten nicht heilen, auch wenn die Quacksalber oft das Gegenteil behaupten.

Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • andersen 28.07.2017 22:57
    Highlight Highlight Heute stand in der Zeitung: Es gibt bald der Car-T-Therapie, dass ist doch ein gute Nachricht.
  • andersen 28.07.2017 22:54
    Highlight Highlight Ich habe gerade ein Diskussion in Dänemark gehabt wegen Cannabis, die Leute sind auf mir los gegangen, weil ich dokumentiert habe, dass dieser Wirkstoff nicht der Krebs heilen kann. Kein Mensch konnte mir die Frage beantworten, wo ich gefragt haben: Was ist alternative Medizin?
  • Share 21.07.2017 08:01
    Highlight Highlight Das wurde jahrhundertelang eingeübt, dieses bedächtige Einnehmen, auch wenn Luther sich auf das Wort beschränkt. Das Beispiel des Haarschneiden gibt auch einiges her. Welches Kind lässt sich gerne die Haare kürzen? Wie also damit umgehen?
  • Share 21.07.2017 08:01
    Highlight Highlight Als ich letzthin gefragt wurde, ob ich mir vorstellen könne als Katechet zu arbeiten, wehrte ich ab: was, wenn ich die protestantischen Kinder auch zur Erstkommunion einlade? Heute würde ich mir aber überlegen, die Kommunion durch ein gemeinsames Essen zu erneuern. Die Kirche als Kantine. Ist im Übrigen nicht meine Idee. Das gute daran: die one-way-communication würde aufgehoben. Was gerade in der Medizin ziemlich schick sei. Und die Kinder sollten wir herum schnippeln lassen, wie es ihnen gerade passt. Irgendwann, irgendwann, werden wir den Mittelweg dann schon noch finden.
  • Wehrli 18.07.2017 09:34
    Highlight Highlight Als in der Medizin ist anerkannt, dass 50% der Tumore psychisch bedingt sind oder eine psychische Komponente haben.

    Wieso sollen wir also einen Krebs nicht AUCH psychologisch behandeln?

    Und das sage ich als Onkologe/Toxikologe.

    Echt Hugo, bleib bei deiner Kanzel
    • der_senf_istda 18.07.2017 12:47
      Highlight Highlight Wo hast du den Onkologe gelernt, an der Trump University ?
    • Michael Bamberger 18.07.2017 15:00
      Highlight Highlight @ Wehrli

      1. Welche international anerkannten Metaanalysen ziehen Sie heran, um Ihre haarsträubende These zu belegen?

      2. Welche Tricks haben Sie angewandt, um trotz Ihrer verheerenden Deutschdefizite (siehe dazu Ihren ersten Satz) als Mediziner (Onkologe/Toxikologe?!?) abzuschliessen?

    • Maracuja 18.07.2017 20:41
      Highlight Highlight Wehrli: ist anerkannt, dass 50% der Tumore psychisch bedingt sind oder eine psychische Komponente haben.

      Dann verbreitet dkfz ja völligen Blödsinn: <... welche Rolle die Psyche bei der Entstehung/Verlauf einer Krebserkr. spielt.
      Bekommen Menschen, die persönliche Krisen erlebt haben, öfter Krebs ...? Ist chronischer Stress ... bestimmte Charaktereigenschaften ein Risikofaktor ...? Die wissenschaftliche Antwort lautet: Es gibt bislang KEINEN Beleg für solche Zusammenhänge. Allenfalls wenn seelische Belastungen dazu führen, dass Menschen
      rauchen, Alkohol ... kann sich das Krebsrisiko erhöhen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alienus 18.07.2017 09:22
    Highlight Highlight Rabbi Yussuf

    Ach, Rabbileinchen, ach.

    Auf Ihre Antworten werde ich sicher bis zum Sanktnimmerleinstag warten müssen. Deshalb entbinde ich Sie mit meinem größten Wohlwollen von den beiden Antworten.

    Da Sie von diesen Themen offensichtlich keine Ahnung haben, würde sicherlich nur Blödsinn von Ihnen geschrieben werden!

    (:-)²)³
  • Pasionaria 17.07.2017 14:23
    Highlight Highlight Ein unvergessliches Erlebnis: nachdem mir der Schuldmediziner für mein Problem nicht helfen konnte, wandte ich mich - trotz wenig Überzeugung - vertrauensvoll an einen bekannten Heilpraktiker. Ich erzählte ihm von der Erfolgslosigkeit beim Hausarzt. Verschmitzt lächelnd meinte er "Nun erzählen Sie mir vorgängig, was dieses Schulmedizinerlein Ihnen für einen Unsinn verordnet hat." - Völlig genervt von dieser Aussage entgegnete ich ihm: "Er hat mich zu Ihnen geschickt!"
    Sparte viel Geld, denn ich stand auf und ging. Zudem... es half, von da an .....Schmerz weg, nur gute Laune blieb zurück!
    • maatze 17.07.2017 22:28
      Highlight Highlight Correlation does not equal causation :/
    • Alienus 18.07.2017 00:37
      Highlight Highlight Mein unvergessliches Erbrechen mit einer Heilpraktikerin: Verwandtschaft gab mir ein Jahr nach der Borrelien-Infektion 2 Stunden einer „erfolg-losen“ Heilpraktikern als Schnupperprobe.

      Nach 10 Minuten Auseinandersetzung sprachen wir über ihre Sucht, sich in aufreizender Pose und luftigen Fummeln auf Fell-Lagern fotografieren zu lassen.

      Ihr Problemchen lag auf dem Tisch und nie wieder hatte ich so ne tolle Leer-/Lehr-Stunde der Heilkunde.

      Nach 1 Stunde gabs das Ergebnis: Welchen Stoff muss man in welcher D-Verdünnung anmachen, um so blöd zu werden, dass diese Homöopathie wirken kann.
    • Pasionaria 18.07.2017 12:39
      Highlight Highlight Erstaunt mich nicht -
      Gruss an Deine Verwandtschaft! Sie sollen ein bisschen Stammblog lesen!

      Fazit:
      lass Dich nicht von HPs schummeln,
      noch weniger an Dir umherfummeln.
      Geht lieber persönlich nach Ummeln
      wo die Homoe-Hummeln
      sich noch frei tummeln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • maatze 16.07.2017 07:21
    Highlight Highlight Ich möchte, dass Schuhe kaufen als alternative Heilmethode von den Krankenkassen bezahlt wird. Wenn immer ich mit neue Schuhe kaufe, gehts mir besser. Ich glaube, man könnte diese Behandlung sogar ergänzend zu einer Chemo einsetzen, um die Nebenwirkungen zu behandeln.
    • blaubar 16.07.2017 11:42
      Highlight Highlight Ich bin dagegen. Denn hinterher bekommt der Mann Megenkrebs.
  • Oxymora 15.07.2017 23:09
    Highlight Highlight Mit Energieübertragung und Handauflegen lassen sich schwere Krankheiten nicht heilen, aber es erleichtert das Regieren.


    Oder ist handelt es sich um einen Exorzismus?
    User Image
  • Alienus 15.07.2017 22:03
    Highlight Highlight Oh Hahnemann.

    Er war noch der mittelalterlichen Alchemie zutiefst verwurzelt und kreierte aus dem Hintergrund bzw. Analogie des Stein der Weisen seine Theorie.

    Er war zu spät, um ganz im Mittelalter verwurzelt zu sein und zu früh, um ein Moderner zu werden.
    Der theoretische Ansatz ist sicherlich interessant, aber die Konsequenz ist nicht das Gelbe vom Ei.

    Die reale Chemie, Pharmazie, Medizin und das gesamte Heilumfeld hat diese Übergangsmethode längst überholt.

    Als Beispiel sein nur auf Wundstarkrampf, Tollwut, Blutvergiftung, venerische Krankheiten und andere Lustbarkeiten verwiesen.
    • blaubar 15.07.2017 22:23
      Highlight Highlight Ja, das stimmt. Aber allzu erfolgreich ist die heutige Medizin auch nicht. Einige Dinge gehen ganz passabel, sehr viele nicht.
      Und: gegen Hand auflegen ist eigentlich nichts einzuwenden. Eine sehr schöne Tradition, die sicher nur Vorteile hat.
    • Alienus 15.07.2017 23:05
      Highlight Highlight blaubar

      Nun, da mochte man einen Widerspruch wagen.

      Sollten nur die von Ihnen favorisierten Medizinen vorhanden sein, so würden von den momentan 95 Bloggern nur noch max. 57 schreiben können. Denn mind. 40 % der Blogger würden nicht am Leben sein.

      Die moderne Medizin, trotz der sie begleitenden Schwächen und Fehler, lässt die Welt an Menschen überquellen.

      Natürlich kann man Entzündliches mit Handauflegen entdecken, z. B. Hemmatome, Wundentzündungen und Krebsiges. So etwas kann fast Jedermann und Jederfrau. Sicherlich auch Sie und Schamane. Ich kann‘s auch.

      Aber Heilung? Absolut nicht!
    • Alienus 15.07.2017 23:15
      Highlight Highlight blaubar

      Noch ne Sache.

      Sie quengeln ziemlich heftig so an Herr Stamm und seinen Themen herum.

      Er hat offensichtlich die redaktionelle Aufgabe, in diesem Blog ein Themenknochen hinzulegen und nur zu warten, bis sich die Meute darauf stürzt und darin verbeißt.

      Man hat hier schon relativ ne lange Leine. Wenn es Ihnen nicht passt, so könnten Sie fern bleiben und sich keiner Gefahr aussetzten beim kläffen und beißen selbst angekläfft und gebissen zu werden.

      Aber das macht den Schmäh aus.

      Oder Sie machen nen eigenen Blog auf und wir stürzen uns dort dann auf Sie.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Laurent Z. 15.07.2017 17:55
    Highlight Highlight Herr Stamm, sind Sie nun auch Mediziner? Sie stellen Behauptungen auf, die sie nicht belegen können. Ich würde akzeptieren, wenn sie sagen würden, dass sie nicht wissen (aber vermuten), ob die von ihnen kritisierten Methoden nicht funktionieren. Sie können aber nicht beweisen, dass sie nicht funktionieren. Sie stellen ihre Vermutungen als Fakten dar und das ist nicht seriös. Ich schätze es, wenn die ganze Esoszene kritisch hinterfragt und Scharlatene goutet werden, da machen Sie gute Arbeit, ich denke aber auch, dass sie immer mehr eine extremistische, ja sektiererische Haltung einnehmen.
    • blaubar 15.07.2017 22:10
      Highlight Highlight Herrn Stamm gehen die Themen aus. Nächste Woche kommt wohl ein Artikel über Knoblauch.
    • Adremos 15.07.2017 22:18
      Highlight Highlight Man muss nicht beweisen, dass etwas NICHT hilft, sondern dass etwas HILFT! Und das konnten und können die alternativen "Heilmethoden" nicht! Moderne Schulmedizin hingegen schon!
    • blaubar 16.07.2017 00:31
      Highlight Highlight @Adremos: Aha, was du nicht sagst. Wie kommst du zu deiner Meinung?
  • Walter Sahli 15.07.2017 16:30
    Highlight Highlight Herr Stamm, wenn Sie sich schon so rührend um die Kosten im Gesundheitswesen sorgen, dann recherchieren Sie doch mal, wieviel die Pharmaindustrie für's Marketing ausgibt.
    • Adremos 15.07.2017 22:19
      Highlight Highlight Ist definitiv zu viel, hat aber mit dem Thema wenig zu tun. Hier geht es darum, dass Geld für etwas bezahlt wird, das noch nie wissenschaftlich beweisen konnte, das es hilft.
    • Walter Sahli 16.07.2017 09:19
      Highlight Highlight Stamm empört sich über die Kosten der Komplementärmedizin, die nur von denen bezahlt werden, die sie in Anspruch nehmen, während wir alle über KK und Steuern die heisse Marketingluft der Pharma bezahlen. Aber natürlich darf jeder auf den stamm'schen Zug aufspringen und sich über die irrelevante Komplementärmedizin aufregen und dabei die wirklichen Probleme im Gesundheitswesen ausblenden.
    • Maracuja 16.07.2017 11:34
      Highlight Highlight @Sahli: Stamm empört sich über die Kosten der Komplementärmedizin, die nur von denen bezahlt werden, die sie in Anspruch nehmen

      Das stimmt so nicht: die anthroposophische Medizin, die Homöopathie, die Neuraltherapie, die Phytotherapie und die traditionelle chinesische Medizin sind seit dem 1.1.12 wieder im Leistungskatalog der oblig. Grundversicherung enthalten. Hinzu kommen Kosten für Schäden aufgrund von wegen Möchtegernmedizin zu lange herausgezögerter notwendiger medizinischen Behandlungen. Fällt zwar an den Gesamtkosten nicht stark ins Gewicht, schlimmer ist das Menschen Schaden erleiden
  • dracului 15.07.2017 16:17
    Highlight Highlight Wie wäre es eigentlich mit ein wenig alternativer Schulmedizin? Die Halbgötter in weiss und noch viel mehr die Götter im Anzug in den Firmenleitungen der Pharmaindustrie setzen alles daran, dass möglichst teure Krebsmedikamente genutzt wetden. Die Forschung bspw. mit Methadon für Krebspatienten bedarf innovativer Allgemeinpraktiker. Es ist bedauerlich, dass in der Schulmedizin zu wenig an Alternativen geforscht wird, selbst wenn diese weniger lukrativ sind. Ab und zu Frage ich mich, wo das Krebsgeschwür ist, beim Patienten oder doch in der Pharmaindustrie?
    • Regas 15.07.2017 17:13
      Highlight Highlight @dracului: Das Krebsgeschwür sitzt bei Firmen wie Weleda und Co. Die Zocken die Patienten mit Zuckerkügelis und Wassertröpflis ab ohne auch nur den geringsten Forschungsaufwand zu betreiben. Und weil die Medikamente keine Wirkstoffe enthalten, braucht es auch keine teure staatliche Zulassung und auch kein Wirksamkeits - Nachweis.
    • Share 15.07.2017 18:04
      Highlight Highlight Es ist die Kralle des Marktes und da mischen einige mit der Schaumkelle an. Die Versorgungskette dürfte länger werden und somit auch der Zugang zu validen Informationen.
    • Rabbi Jussuf 15.07.2017 18:18
      Highlight Highlight dracului
      Du hast anscheinend keine Ahnung, welche Fortschritte die Krebsbehandlung in den letzten 2 Jahrzehnten gemacht hat:
      Effizientere Chirurgie
      Schonendere Chemotherapie
      Präzisere Bestrahlungen
      Laufend kommen neue Entwicklungen dazu.
      Die Alternativen, wie etwa Homöopathie machen keine Entwicklung, da ist immer noch der Stand des vorvorletzten Jahrhunderts. Es gibt keine Forschung (die würden sich auch hüten sich selbst zu widerlegen!), nur unbeweisbare Behauptungen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • pamayer 15.07.2017 15:56
    Highlight Highlight Man spricht bekanntlich über Komplementär Medizin. Also ergänzend.

    Habe selbst schon sehr verblüffende Heilergebnisse mit Homöopathie, Bachblüten, Phytomedizin etc erlebt.

    Habe einige medizinische Eingriffe erlebt.

    Wenn Mediziner bzw v.a. die Pharmas die Komplementär Medizin verteufeln und ignorieren, hat man als Patient Probleme und leidet unter den Grenzen der konventionellen Medizin.

    Wenn ich bei einem Beinbruch oder einer offenen Wunde nur Homöopathie einsetze, leide ich als Patient unter meiner eigenen Dummheit.

    Und ich vermute, dass Hugo Stamm genau diese Gruppe anspricht.

    • blaubar 16.07.2017 00:36
      Highlight Highlight Man kann natürlich auch bei Kopfschmerzen das Bein eingipsen, wenn man will, oder bei Zahnschmerzen eine Chemo machen.
  • Michael Bamberger 15.07.2017 14:57
    Highlight Highlight "Johannes Köbberling zufolge, suggeriert der Begriff „Alternativmedizin“, dass neben der wissenschaftlich erprobten Medizin tatsächlich eine Alternative bestehe. Diese Alternative bestehe jedoch nur in dem „erklärten Verzicht auf wissenschaftliche Methodik und alle für die eigentliche Medizin eingeführten Qualitätsstandards“."

    (Quelle: Johannes Köbberling: Der Wissenschaft verpflichtet. In: Hans-Peter Schuster, Maximilian G. Broglie: Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin: Die Reden ihrer Vorsitzenden 1982 bis 2010., 2. Auflage, Georg Thieme Verlag 2010; S. 154.)
  • Michael Mettler 15.07.2017 14:44
    Highlight Highlight Die Schulmedizin zu meinen Abszessen unter den Achseln: Aufschneiden/Punktieren. Kein Deo nehmen/Deo nehmen ist ok. Haare lasern/Haare stehen lassen. Zugsalbe nehmen/ja keine Zugsalbe nehmen. Mal mit Antibiotika behandeln/mal ohne.Und jeder Arzt lacht über das Vorgehen des anderen. Das nenn ich Alternativmedizin. Und ich stell mir grad vor ich hab was wirklich Ernstes...
    • Adremos 15.07.2017 22:24
      Highlight Highlight Es gibt tatsächlich noch immer sehr viele Krankheiten / Gebrechen, für welche man keine allgemein gültige Behandlungen hat. Das hat auch mit der Vielfältigkeit und Individualität des menschlichen Organismus zu tun.
      Die sog. alternative Medizin hat aber genausowenig Antworten / Heilungen dafür auf Lager....
  • Angelo C. 15.07.2017 14:12
    Highlight Highlight Grundsätzlich gebe ich Hugo Stamm recht, zumal bei schwersten akuten Krankheiten...

    Mag zwar durchaus sein, dass bei chronischen Leiden komplementärmedizinische Massnahmen etwas bringen können, ab und an auch der nicht zu unterschätzende Placebo-Effekt.

    Sich aber bei Krebs und schwersten Akutleiden schon von Beginn an ausschliesslich auf Alternativen einzulassen, halte ich für ebenso blauäugig wie verantwortungslos.

    Man kann jedoch aus psychosomatischen Gründen auch das Eine tun, ohne das Andere gänzlich zu lassen.

    Das muss Jede(r) eigenverantwortlich für sich selbst entscheiden.





  • Staatsgebeutelter 15.07.2017 13:09
    Highlight Highlight Wir habens gelesen das ist Stamms Religion, was gibt es da noch beizufügen, aussichtslos hier noch etwas anzumerken.
  • Michael Mettler 15.07.2017 12:33
    Highlight Highlight Wenn man sich Alternativen verbaut...
    • Valon Gut-Behrami 15.07.2017 14:40
      Highlight Highlight Kannst du bitte ausführen?
    • Michael Mettler 15.07.2017 14:58
      Highlight Highlight Ich bin auch einer der zum Schulmediziner rennt. Aber wenn der mir nicht helfen kann dann geh ich zum Alternativ-Therapeuten. Die Alternativ-Medizin-Fans machen das genau so. Und dann gibts die Oberschlauen die sich diese Alternative zum vornerein verbauen. Das man so schlau und gleichzeitig engstirnig sein kann.
    • Valon Gut-Behrami 15.07.2017 15:51
      Highlight Highlight Okay, danke!
  • Alice36 15.07.2017 12:21
    Highlight Highlight Man war ich froh als Hugo Stamm beim TA pensioniert wurde, jetzt geht das Theater bei Watson weiter. Immer die gleiche Leier. Jeder halbwegs vernünftige Mensch weiss das Krebs mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht nur homöopatisch behandelt werden kann. Allerdings gibt es sicher Menschen bei denen die Homöopathie ergänzend zur z.B.Chemo eingesetzt werden kann um die Nebenwirkungen zu dämpfen. Eine zusammenarbeit von Schul- und Komplementär Medizin wird wohl die besten Ergebnisse bringen. Dazu muss aber erst das Stammsche B&W denken überwunden werden.
    • Regas 15.07.2017 12:42
      Highlight Highlight @Alice36 "Jeder halbwegs vernünftige Mensch weiss das Krebs mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht nur homöopatisch behandelt werden kann." Dieses -nur- müsste wohl -gar nicht- heissen !
    • Share 15.07.2017 16:33
      Highlight Highlight @Alice36
      Wüsste nicht, dass sich Watson einen Quantencomputer leistet.
  • blaubar 15.07.2017 11:28
    Highlight Highlight und nochwas: bei den meisten schweren Krankheiten bringt auch die Schulmedizin keine Heilung. Letztlich muss der Körper, dank verschiedener Unterstützung (ja, auch Schulmedizin), selber die Kurve kriegen. Übrigens auch bei einem Beinbruch.
    • Regas 15.07.2017 11:50
      Highlight Highlight @blaubar: Ist denn ein Krebs der heute heilbar ist keine schwere Krankheit?
    • blaubar 15.07.2017 22:18
      Highlight Highlight Einige Krebsarten sind bekanntlich heute recht gut heilbar, wenn auch bei weitem nicht 100% und vorallem nicht alle. Bauchspeicheldrüsenkrebs... und tschüss.
      Es gibt allerdings sehr, sehr viele Krankheiten, die heute nicht heilbar sind. Man kann den Tod im besten Fall ein wenig hinauszögern.
  • blaubar 15.07.2017 11:23
    Highlight Highlight Gott im Himmel, ist dieser Artikel schlecht! Herr Stamm, Sie hätten im zweiten Abschnitt noch 50 weitere Krankheiten aufschreiben sollen, dann wäre ihr Blogartikel schon fast abgeliefert gewesen.
    Und die Aussage, dass die Schulmedizin bei "Alternativen" verhasst sei, ist ohne jegliches Fundament. Ich kenne niemand, der einen Beinbruch mit Homöopathie heilen will.

    Es macht einmal mehr den Anschein, dass es bei dem Blog an Material fehlt und Stamm sich einfach was aus der Repertoirekiste zusammenbastelt, was nicht nur inhaltlich, sondern auch rein formal sackschwach ist.
    Blog schliessen bitte!
    • Regas 15.07.2017 11:45
      Highlight Highlight @blaubar: Bitte nicht sackschwach kommentieren, und wenn schon, das fehlende Material nachliefern.
    • Heinz Nacht 15.07.2017 11:47
      Highlight Highlight Dein Posting hingegen strotzt hingegen nur so von validen und in sich schlüssigen Argumenten...
  • kunubu 15.07.2017 10:44
    Highlight Highlight Der Begriff Alternativmedizin ist wohl zu breit um ihn als Ganzes so abzuhandeln. Eine narkosefreie Operation unter Hypnose würde ich zum Beispiel als alternativen Ansatz bezeichnen der aber sehr potente Behandlungsmöglichkeiten bei z.B. chronischen Schmerzerkrankungen offenbart. Das Problem ist nur, dass die Schulmedizin echte Alternativen teilweise im gleichen Masse vernachlässigt wie gewisse Alternativmediziner die Schulmedizin verteufeln und oft auch wirtschaftliche Interessen dazu kommen. Zum Schluss noch dies: Bei Gesundheit und Wohlbefinden ist die Konsumhaltung so oder so fehl am Platz
  • lagaffe 15.07.2017 10:41
    Highlight Highlight Herr Stamm, setzen Sie sich mal in einem ruhigen Moment vor Ihr mechanistisches Weltbild und betrachten es aufmerksam. Sie dürfen sich nach einer Weile durchaus fragen, ob dieses Weltbild tatsächlich die einzige und letzte Weisheit ist…
  • dF 15.07.2017 10:39
    Highlight Highlight
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  • Kitten 15.07.2017 09:43
    Highlight Highlight Ich bin ein grosser Fan der alternativen Medizin. Aber sie wird meiner Meinung immer mehr falsch verstanden bzw. angewendet. Würden pflanzliche Heilmittel gegen schwere Krankheiten effizient helfen, wäre die moderne Schulmedizin nicht erfunden worden.
    Alternativen setzen auf die Stärkung des Immunsystem und eine erneute Erkrankung zu verhindern.
    Bei einer schweren Erkrankung sollte immer beides angewendet werden. Die Medikamente die den Erreger abtöten anschliessend pflanzliche Mittel um das Immunsystem und den Körper wieder zu stärken.
    • Menel 15.07.2017 10:05
      Highlight Highlight Phytomedizin ist aber nicht gleich Homöopathie. Da werden ja reale Stoffe, sprich Moleküle, dem Körper zugeführt. Dem ist es nämlich egal, ob das Molekül künstlich oder per Pflanze hergestellt wurde. Pflanzliche Drogen zeigen das sehr schön. Die Pharma verfeinert diese Moleküle dann einfach; siehe LSD, Sandimun usw.
    • blaubar 15.07.2017 11:31
      Highlight Highlight Es geht auch nicht um Homöopathie im Speziellen, sondern um "alternative" Medizin. Und da gehört alles mögliche dazu.
    • Mutzli 15.07.2017 11:50
      Highlight Highlight Auf pflanzliche Mittel zu setzen, kann aber auch gefährlich sein. Denn die Verarbeitung durch die Pharmaindustrie geschieht nicht nur zur Profitmaximierung, sondern weil viele Heilpflanzen nebst den aktiven, positiven Substanzen auch weniger nette drin haben. Was ja auch Sinn macht, denn so eine Pflanze muss sich ja auch gegen etwaige Fressfeinde wehren und produziert deshalb häufig auch Giftstoffe. Das kann es dann nicht einfach bis gefährlich machen, die richtige Dosierung zu finden.
  • Zeit_Genosse 15.07.2017 09:38
    Highlight Highlight Ja, aber die Kraft der menschlichen Zuwendung wird unterschätzt. In einer pharma-technokratischen Medizin wird das Problem/Leiden effizient am Punkt behandelt. Menschen möchten jedoch als ganzes erfasst werden. Das lässt dann auch Spielraum für esoterische Zugänge öffen. Würde die Medizin sich auch in der Mensch-Mensch-Interaktion nicht so verhalten wie der Polizist der Bussen ausschreibt, sondern Zeit, Fähigkeit und Wille haben, mit dem Patienten zusammen die Heilung anzugehen, bestünde das von Hugo Stamm beschriebene "Problem" weniger. Wer wem die Tür aufhält ist zu hinterfragen.
    • rodolofo 15.07.2017 13:59
      Highlight Highlight Genau das ist es!
      Die Qualität von Zwischenmenschlichen Beziehungen ist schlecht messbar und wird darum vernachlässigt.
      Wenn mir eine Fachperson einen professionellen Ratschlag gibt, sie aber gleichzeitig weder Mitgefühl noch Anteilnahme an meinem Unglück zeigt, dann fühle ich mich auf der seelischen Ebene misshandelt.
      Umgekehrt kann es einem Patienten sehr gut tun, solche emotionale Zuwendung zu erhalten.
      DAS stärkt seine Lebenskräfte enorm!
      Technologisch-Medizinischer Fortschritt ohne Herzlichkeit und zwischenmenschliche Beziehungen ist zwar beeindruckend, aber letztlich doch sehr armselig.
    • blaubar 16.07.2017 12:50
      Highlight Highlight @rodolofo: menschliche Zuwendung ist aber keine Materie und daher unwirksam.
    • Zeit_Genosse 16.07.2017 18:26
      Highlight Highlight blaubar: Zuwendung und Liebe sind Kräfte, die von aussen die Selbstheilung begünstigen. Falls sie den Unterschied von Zuwendung und/oder Liebe nicht erlebt haben, dann kennen sie die Wirkung tatsächlich nicht. Und ob Gedanken sich materialisieren lassen ist zwar umstritten, doch es gibt viele Indizien dafür. Zuwendung aktiviert das Gehirn, das Gehirn produziert neuronale Verbindungen oder lässt diese anwachsen, wenn die Zuwendung regelmässig erfahren wird oder einer generellen Erfahrung entspricht. Insofern wirken Gedanken materiell auf-/abbauend. Es gibt wissenschaftliche Literatur dazu.
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  • Tom B. 15.07.2017 09:35
    Highlight Highlight Artikel Sponsored by Big Pharma?😉
    • Kunibert der fiese 15.07.2017 12:23
      Highlight Highlight Nein, von den echsenmenschen.
    • EvilBetty 15.07.2017 13:43
      Highlight Highlight I, for one, welcome our lizard overlords.

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  • The Host 15.07.2017 09:31
    Highlight Highlight Ein weiterer Artikel von Hugo Stamm der einzig aus Behauptungen besteht. Kein einziger Quellenverweis oder Studienzitat. Obwohl es diese zu diesem Thema zu Hauf gäbe.
    Das hätte mir auch Frau Müller in der Waschküche erzählen können.
    • Wehrli 18.07.2017 09:54
      Highlight Highlight Ach Schurki, immer diesbe alte Gurke? Wieso bist du so verklemmt? Was sagt denn deine Mamma dazu?
  • raisma 15.07.2017 09:27
    Highlight Highlight Lieber Herr Stamm, nochmals; Alternativ-Medizin hat viele weitere Ausprägungen als nur Globuli!
    Osteopat statt Chiropraktiker, TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) anstatt Schmerzmittel, Kinesiologie statt Psychopharmaka etc.
    Ich bitte Sie, schiessen Sie gegen Globuli von mir aus, aber führen Sie den Begriff Alternativ-Medizin (oder Komplementär) weiter aus. Oder lassen Sie ihn weg.
    Es ist eine Ergänzung zur Schulmedizin, aber leider durch Leute wie Sie und Artikel wie diesen besteht kaum die Chance eine Weg zusammen zu finden. Oder das die breite uninformierte Masse informiert wird.
    • Rabbi Jussuf 15.07.2017 10:58
      Highlight Highlight Da gibt es keinen "gemeinsamen" Weg!
      Was du an Alternativen aufzählst, gehört samt und sonders in die gleiche Schublade wie die Homöopathie.
    • blaubar 15.07.2017 11:32
      Highlight Highlight @Rabbi: So ein Blödsinn!
    • Mutzli 15.07.2017 11:57
      Highlight Highlight Ich muss gestehen, ich (als nichtmediziner) finde den Begriff "Schulmedizin" genauso wie westliche Medizin schon beinahe diffamierend. Die moderne Medizin hat nämlich nichts mit Schule zu tun und ist im besten Sinne international, obwohl man natürlich dort, wie überall auch, immer noch mehr um Inklusivität bemüht sein könnte. Die Medizin basiert auf wissenschaftlichen, heisst reproduzierbaren und überprüfbaren Methoden, zu der Leute von Reykjavik bis nach Kalkutta ihren Beitrag geleistet haben. Alternativmedizin finde ich als Wort deshalb auch nicht toll. Es gibt Medizin und den ganzen Rest.
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  • rönsger 15.07.2017 09:13
    Highlight Highlight Lieber Hugo, ich schätze deinen Einsatz gegen das sektiererische und selbstgerechte Alleinseeligmachende. Doch diesmal vermisse ich den journalistischen Ansatz: Dass viele der genannten Krankheiten einer schulmedizinischen Therapie bedürfen, ist unbestritten. Die Homöopathie erhebt auch keinen Anspruch, diese Therapien stemmen zu können. So habe ich es zumindest von meinem Arzt und Homöopaten gelernt. Statt die Homöopathie stellvertretend zu piesacken, wäre eine Story über dubiose Heiltechniken mit eben diesem Anspruch (und den damit verbundenen Geschäftsmodellen) zielführender gewesen.
  • Rabbi Jussuf 15.07.2017 09:00
    Highlight Highlight Ich kann's nicht lassen:
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  • rodolofo 15.07.2017 08:42
    Highlight Highlight Ein Chinesisches Sprichwort lautet: "Glauben versetzt Berge".
    Dieser Spruch ist so widersprüchlich und zweischneidig, wie das Leben selbst.
    Natürlich kann der Glaube keine richtigen Berge versetzen!
    Diese bleiben ungerührt stehen, wenn sich ein Grössenwahnsinniger vor ihn hinsetzt, meditiert und intensiv telepathische Kräfte aussendet.
    Aber ein Grundvertrauen in Leben UND Tod kann lockern und entspannen und auch Angst und Stress wegnehmen.
    DAS meint der Spruch!
    Das Grundvertrauen ist enorm wichtig und gesund!
    Für richtige Berge aber braucht es sehr viele Presslufthämmer Bagger und Kipplaster.
    • mein Lieber 15.07.2017 09:32
      Highlight Highlight Sehr schön gesagt rodolofo.

      Zu Herrn Stamms Standpauke; einverstanden bei schweren Erkrankungen, aber die finanzielle Belastung ist vor allem bei unnötigen oder falschen Therapien viel höher als mit Homöopathie und Co. Ich versorge sie gerne mit Fakten falls sie mit diesem Begriff überhaupt etwas anfangen können. Für Krebstherapien empfehle ich Hanföl innerlich und äusserlich und eine tierfreie Ernährung, damit steigen die Chancen auf Heilung um ca 300%.
    • mAJORtOM95 15.07.2017 09:53
      Highlight Highlight Finde diesen Spruch total überflüssig.
      Wiso sollte ich Berge versetzen? Ist doch schön, da wo er jetzt steht. (Das meine ich jetzt im übertragenen Sinn auf Religion ;) )
      Wie soll ich Vertrauen in das Leben und den Tod entwickeln?
      Ich kann auch kein Vertrauen in einen Baum entwickeln.

      Und dass dieser Spruch nicht wörtlich zu nehmen gedacht ist, wird warscheinlich jedem Watsonleser klar sein, auch ohne dass man dies sagen muss.
    • Share 15.07.2017 10:03
      Highlight Highlight & free hugs.
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