DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Ambri kämpft in der Champions Hockey League gegen das Ausscheiden.
Ambri kämpft in der Champions Hockey League gegen das Ausscheiden.
Bild: KEYSTONE/Ti-Press

Die Gruppenphase der Champions Hockey League geht zu Ende – wie steht die Schweiz da?

Diese und nächste Woche werden die letzten zwei Runden der Gruppenphase in der Champions Hockey League gespielt. Doch weil zuletzt vor einem Monat gespielt wurde, hast du sicher auch schon fast vergessen, wie es um deinen Lieblingsklub steht. Wir zeigen dir die Ausgangslage im Kampf um die K.-o.-Plätze.
08.10.2019, 14:1208.10.2019, 14:52
Modus in der CHL
Die zwei besten Teams jeder Vierergruppe schaffen den Sprung in die Achtelfinals, wo jeweils ein Gruppenerster auf einen Gruppenzweiten trifft. Das Tableau für die K.-o.-Phase wird nach dem Abschluss der Gruppenspiele ausgelost.

In den Playoffs wird bis und mit Halbfinal mit Hin- und Rückspiel gespielt. Weiter kommt die Mannschaft mit dem besseren Gesamtskore nach den zwei Spielen. Eine Auswärtstor-Regel gibt es nicht.

EHC Biel

Die verbleibenden Spiele der Gruppe A:

Biel ist mit zwei Siegen gegen den norwegischen Vertreter Frisk Asker und je einem Sieg und einer Niederlage gegen das finnische Spitzenteam Tappara Tampere gut in den europäischen Wettbewerb gestartet.

Die Highlights von Biels Sieg gegen Tappara.

Nun geht es zum Abschluss noch zwei Mal gegen Klagenfurt aus Österreich. Im Direktduell mit dem Leader der Gruppe A geht es für Biel um die Qualifikation für die Achtelfinals. Nehmen die Seeländer aus den zwei Spielen vier Punkte mit, sind sie sicher weiter. Ansonsten brauchen sie unwahrscheinliche Schützenhilfe von Frisk Asker gegen Tappara.

EV Zug

Die verbleibenden Spiele der Gruppe B:

Der EV Zug steht als einziges Schweizer Team schon vor den letzten zwei Spielen als Achtelfinalist fest. Die Zentralschweizer siegten zwei Mal gegen Rungsted Seier Capital aus Dänemark und HPK Hämeenlinna aus Finnland. In den zwei abschliessenden Duellen gegen Pilsen geht es noch um den Gruppensieg

Die Highlights von Zugs Sieg gegen Hämeenlinna.

Lausanne HC

Die verbleibenden Spiele der Gruppe D:

Nach einem Fehlstart und einer Niederlage gegen Yunost Minsk hat sich Lausanne gesteigert und neben Minsk im Rückspiel auch die Lahti Pelicans aus Finnland bezwungen. Damit führen die Waadtländer die Tabelle mittlerweile an.

Die Highlights von Lausannes Sieg gegen Lahti.

Nun kommt es noch zum zweifachen Duell mit Ocelari Trinec. Das tschechische Spitzenteam dürfte sich etwa auf Augenhöhe mit Lausanne befinden. Holen die Schweizer in den zwei Spielen drei Punkte, sind sie sicher im Achtelfinal.

SC Bern

Die verbleibenden Spiele der Gruppe E

Der SC Bern liegt in seiner schwierigen Gruppe derzeit nur auf Rang drei. Aber: Die Mutzen treffen nun noch zwei Mal auf Grenoble, das schwächste Team der Gruppe. Mit sechs Punkten gegen den französischen Vertreter könnte der SCB die K.-o.-Phase noch erreichen.

Die Highlights von Berns Sieg in Kärpät.

Allerdings nur, wenn Skelleftea nicht vier Punkte gegen Kärpät holt. Ist das der Fall, haben Bern, Kärpät und Skelleftea allesamt elf Punkte. Doch der SCB würde den Tiebreaker gegen beide Mannschaften verlieren und auf dem dritten Platz landen.

HC Ambri-Piotta

Die verbleibenden Spiele der Gruppe G:

Für Ambri sind die Achtelfinals nur noch sehr schwierig zu erreichen. Gegen den slowakischen Vertreter Banska Bystrica bräuchten die Leventiner sechs Punkte. Und selbst dann müsste entweder Färjestad nur noch maximal einen Punkt holen oder München die verbleibenden zwei Spiele nach 60 Minuten verlieren.

Die Highlights von Ambris Sieg gegen Färjestad.

Liga-Ranking

Im Liga-Ranking ist die Schweiz aktuell immer noch die zweitbeste Nation und hätte damit auch nächstes Jahr wieder fünf Startplätze in der Champions Hockey League. Konkurrenz droht im Moment aber von Deutschland. Die DEL-Teams waren in dieser Saison bislang am erfolgreichsten und liegen nur noch vier Punkte hinter den National-League-Vertretern. (abu)

Bild: screenshot championshockeyleague.com
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die Schweizer Trikots in der Champions Hockey League 19/20

Despacito mit Eishockey-Spielern

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

Maradona rutscht bäuchlings über den Rasen – als Trainer, nicht als Spieler

11. Oktober 2009: Die Lage ist ernst, Argentinien droht die WM 2010 in Südafrika zu verpassen. Gegen Peru muss ein Sieg her, doch es steht bis zur 93. Minute 1:1. Bis Martin Palermo trifft und alle Dämme brechen.

In der Qualifikation für die WM 2010 in Südafrika stehen Argentinien und sein Trainer Diego Maradona unter Druck: Der Weltmeister von 1978 und 1986 droht das Turnier zu verpassen. Gegen das letztklassierte Peru ist ein Heimsieg Pflicht – andernfalls ist der Nationalheilige seinen Job wohl los.

38'000 Zuschauer sind ins Stadion von River Plate gekommen, um in der zweitletzten Quali-Runde dabei zu sein. Sie werden lange enttäuscht. Erst zwei Minuten nach der Pause geht Favorit Argentinien in …

Artikel lesen
Link zum Artikel