LGBTQ
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ARCHIV - ZU DEN EIDG. ABSTIMMUNGEN AM SONNTAG, 9. FEBRUAR 2020, MIT DEM THEMA DISKRIMINIERUNG, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Members of the Gay and Lesbian community participate at the Gay Pride parade in Fribourg, Switzerland, 25 June 2016. (KEYSTONE/Manuel Lopez)

Bild: KEYSTONE

Attacken auf Schwule nehmen zu – jetzt reagiert die Zürcher Club-Szene



Es ist Samstagabend und kurz nach Türöffnung im Zürcher Club Hive. Die Schlange vor dem Club misst bestimmt schon mehr als 50 Meter – die Stimmung ist eigentlich gut, die Leute freuen sich auf die Party. Es ist nämlich «Boyahkasha» angesagt, eine in der Schwulenszene beliebte Partyreihe, die sehr gut besucht ist.

Doch an diesem Samstag ist irgendetwas anders, denn ein Banner mit der Aufschrift «Stop Homophobia» ziert den Club Hive – so, dass die Botschaft von den vorbeifahrenden Zügen aus gelesen werden kann. Die Stimmung in der lesbisch-schwulen-Szene ist gemäss «Tages-Anzeiger» sehr volatil, wie man am Abstimmungssonntag im Februar miterleben konnte.

Gerade erst war die Freude gross über das für die LGBTQ-Gemeinschaft positive Abstimmungsergebnis zur Ausweitung der Anti-Rassismus-Strafnorm. Doch noch bevor die Ergebnisse offiziell bekannt gegeben wurden, kam es vor dem Zürcher Club Heaven zu einer homophoben Messerattacke, bei der drei Personen verletzt wurden. Leider kein Einzelfall, die Stadt Zürich und Schweizweit gesehen, häufen sich solche Hass-Attacken – auch im Ausland.

Dieser Fakt führt zu einer generellen Verunsicherung, wie der Organisator der Boyahkasha-Partyreihe, Marco Uhlig, gegenüber dem «Tages-Anzeiger» sagt: «Ich nehme in meinem Umfeld derzeit eine Verunsicherung war.» Doch es stärkt auch den Zusammenhalt, wie Uhlig feststellt. Der Andrang auf die Boyahkasha-Party an diesem Samstag, nach Mitternacht ist die Schlange knapp 100 Meter lang, kann als Ausdruck dafür gesehen werden. Auch in den Sozialen Medien waren die Reaktionen nach dem Abstimmungsergebnis und der Messer-Attacke sehr positiv – «diese Woche war eine Achterbahnfahrt» fügt Uhlig an.

Für Party-Organisatoren bedeutet die Zunahme an Hate-Crimes auch viel Arbeit. Schliesslich sind sie es, die auf die Attacken reagieren müssen. Aus diesem Grund hielt Uhlig mit Leuten aus der Szene etliche Sitzungen ab und stellte einen Massnahme-Plan zusammen.

Eine Massnahme wurde sofort umgesetzt: Vor dem Club Heaven wurde umgehend ein sogenanntes Awareness-Team eingesetzt. Ein Mitarbeiter des Teams hat die Aufgabe, zu patrouillieren und aggressiv wirkende Männer dem Sicherheitspersonal via Funk vorab zu melden.

Der Organisator Uhlig ist vom Erfolg eines Awareness-Teams überzeugt: «Die Freitagnacht verlief ohne weitere Zwischenfälle» sagt er gegenüber dem «Tages-Anzeiger». Das wichtigste: Es seien trotz der Verunsicherung in der Szene sehr viele Leute gekommen und sie haben sich sicher gefühlt. Unterstützt wurde die Community auch von der Stadt-Polizei, die ihre Präsenz im Niederdrof mit Augenmerk auf die LGBTQ-Szene verstärkte.

«Verbale Attacken aber kommen jedes Wochenende vor. Ich muss einschätzen, wie gefährlich das ist.»

Unter den Partygästen vom Samstag ist auch Bastian Baumann. Er ist Mitte dreissig und arbeitet als Journalist beim queer-Magazin «Mannschaft». Zuvor war der der Geschäftsleiter von Pink Cross. Der «Schweizer Dachverband Pink Cross ist der nationale Dachverband der schwulen und bi Männer in der Schweiz», wie es auf deren Homepage heisst.

Auch Baumann empfand die Woche nach der Abstimmung als aussergewöhnlich, wie er im Tagi sagt, sieht die entstandene Diskussion über die Thematik jedoch als positiv an: «Die ansonsten sehr diverse Gemeinschaft wächst zusammen und kriegt Aufmerksamkeit.» Es habe auch dazu geführt, dass sich die LGBTQI-Gemeinschaft ermutigt fühlte, negative Erlebnisse im Zusammenhang mit der sexuellen Orientierung bei der Pink-Cross-Hotline zu melden.

Der jetzige Geschäftsführer von Pink Cross, Roman Heggli, bestätigt eine Zunahme der Meldungen seit der Messerattacke vor dem Club Heaven in Zürich. Doch es sei nicht nur die Hemmschwelle für die Meldungen gesunken, auch der Umstand, dass die Attacken immer gröber werden, führe zu dieser Zunahme. Im Januar sollen es zehn Meldungen zu solch gröberen Fällen gewesen sein, wie Heggli in der Zeitung sagt. Auch Pink Cross will Massnahmen ergreifen: Für Ende Februar ist eine Tagung zu diesem Thema auf der Agenda.

Tamara Funiciello, Nationalraetin SP-BE, Nadja Herz, Co-Praesidentin LOS, Tobi Urech, Vize-Kampagnenleiter, Anna Rosenwasser, Co-Geschaeftsleiterin LOS, Florian Vock, Co-Praesident Initiativkomitee und Roman Heggli, Co-Kampagnenleiter, von rechts, posieren beim Treffpunkt des Pro-Komitees

Roman Heggli (ganz links) ist Geschäftsführer von Pink Cross. Bild: KEYSTONE

In dieser Samstagnacht patrouilliert Ramon Herzog für das Awareness-Team. Es ist ein ruhiger Abend, von einer Verunsicherung ist nichts zu spüren. Der 22-Jährige arbeitet seit einigen Jahren im Heaven: «Ich kenne viele Leute und sehe, ob jemand zur Community gehört oder nicht.» Was eigentlich immer vorkomme, seien verbale Attacken, so Herzog im Tagi weiter. «Verbale Attacken aber kommen jedes Wochenende vor. Ich muss einschätzen, wie gefährlich das ist», sagt er.

Gegen zwei Uhr ist die Party in vollem Gange, die meisten Personen befinden sich im und nicht vor dem Club. Uhlig ist froh, dass die Stimmung ausgelassen ist. «Im Club fühlen sich die Leute sicher.» Ihm ist jedoch bewusst, dass die Sicherheit beim Verlassen des Clubs aufhört. In gewissen Gebieten in Zürich, wie beispielsweise im und um den HB müssen Schwule vorsichtig sein. Die Gegend und Personen zu scannen gehört auf dem Nachhauseweg immer dazu.

(mim)

Recht so: Eltern begleiten ihre Kinder mit bedingungslosem Stolz an die Gay Pride!

Nationalrat will «Hate Crimes» statistisch erfassen

Play Icon

Abonniere unseren Newsletter

132
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
132Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • 044 508 39 39 het sie gseit 17.02.2020 14:25
    Highlight Highlight Wer sind eigentlich die Täter ?
    Benutzer Bild
  • Snowy 17.02.2020 13:04
    Highlight Highlight Wow - ein Bericht über Gewalt an Schwule in Zürich ohne ein einziges Mal die (in den allermeisten Fällen bekannte) Täterschaft zu nennen?!

    Schwule werden in der Regel in Zürich (siehe entsprechende Pressemitteilungen) von jungen Männern mit Migrationshintergrund aus muslimischen Ländern angegriffen. Dies weil Homophobie in diesen Ländern völlig normal und akzeptiert ist und sie dies auch hier in der Schweiz von ihren Familien vorgelebt kriegen.

    Das ist nun mal leider Fakt und hat nichts mit einer linken oder rechten politischen Einstellung zu tun - die Schlüsse daraus natürlich sehr wohl.

    • Snowy 17.02.2020 13:17
      Highlight Highlight Und selbstverständlich dürfen wir hier die Deutungshoheit nicht der SVP überlassen!
      Eine mündige, demokratische Gesellschaft muss diese Info aushalten können - ohne dass man Angst haben muss, dass sie daraus falsche (weil rechtspopulistische) Schlüsse zieht

      Ein Problem löst sich nicht auf, wenn man sich einfach weigert über gewisse Aspekte eines Problems zu debattieren, weil man Angst hat, es könnte der Gegenseite helfen. Aber genau so verhält sich aktuell ein Grossteil der Linken.

      Gerade weil uns linken Menschen eine offene Gesellschaft so am Herzen liegt sollten wir endlich Klartext reden!
    • Stezba 17.02.2020 13:25
      Highlight Highlight Abslout deiner Meinung. Ich wähle und denke links, hab aber einfach keine Lust mehr auf diesen homophoben Sch**ss, und 9 von 10 Anfeindungen kommen nun mal von Typen mit Migrationshintergrund. Und ich rede aus persönlicher Erfahrung.
    • Fritz N 17.02.2020 13:51
      Highlight Highlight Danke Snowy!
    Weitere Antworten anzeigen
  • 044 508 39 39 het sie gseit 17.02.2020 12:36
    Highlight Highlight
    Was am meisten irritiert ist das Paradoxon, dass jene die hier am lautesten für den Schutz von Homosexuellen sind, sich mit haken und Ösen dagegen wehren, dass die Nationalitäten von den Tätern bekannt gegeben werden.

    Die Motivation hierfür ist Ideologie und damit eine rein selbstsüchtige Haltung.

    Anstatt ehrlich zu sein und die Probleme angehen, wird lieber diffus gejammert und allen Männern eine Schuld unterstellt. Ein Pseudotäter aufgebaut.

    Ein gutes Beispiel, wie zerrissen unsere Gesellschaft heute ist.
    • Suppentopf 17.02.2020 15:06
      Highlight Highlight Die ursprüngliche Motivation für diese Ideologie?

      Im Kampf gegen den Kapitalismus ist fast alles erlaubt. Migration wird helfen endlich den Klassenfeind zu besiegen, dass dabei auch einige auf der Strecke bleiben ist lediglich Kollateralschaden auf dem Weg nach Utopia.
  • Linus Luchs 17.02.2020 12:24
    Highlight Highlight An all die, die Homophobie mit ausländischer Herkunft verbinden wollen, ein paar Originalzitate eines bekannten Schweizers:

    „Plötzlich schmeckt die Läderach-Schokolade den links-grün-schwulen Kreisen nicht mehr […] denn Schokolade schmeckt nur dann politisch korrekt, wenn sie gay, links und grün ist […] für die politisch korrekten Rainbow-Schlägertypen […] Homo-Lobbyisten, gewaltbereite Linksfaschisten und radikale Feministinnen rotteten sich zusammen […]“

    So geht homophobe Hetze aus dem Wallis, verfasst von SVP-Politiker Oskar Freysinger, diese Woche zu lesen im Walliser Medium 1815.ch.
    • lucasm 17.02.2020 15:11
      Highlight Highlight So etwas lesen zu müssen ist mehr als unschön, das sehe ich gleich wie du. Dennoch ist körperliche gewalt nochmals eine andere schublade. Es ist völlig inakzeptablel, wegen der eigenen sexualität geschlagen oder abgestochen zu werden. Und es ist leider so, die körperliche gewalt gegen homosexuelle kommt vor allem von menschen mit migrationshintergrund. Und leider nimmt sie auch zu.
    • Stezba 17.02.2020 15:13
      Highlight Highlight Jedem selbst überlassen diesen Käse zu lesen. Hätte trotzdem keine Angst Freysinger im Dunkeln zu begegnen, ich glaube nämlich nicht, dass er mit dem Messer auf mich los würde
    • Suppentopf 17.02.2020 17:31
      Highlight Highlight Jeder Mensch empfindet negative Emotionen und sogar Hass, Gedanken wird man nie verbieten können. Die Frage ist ob Gewalt kulturell / gesellschaftlich positiv oder negativ bestetzt ist. In unserer Kultur wird Gewalt als Mittel der Kommunikation klar geächtet, viel mehr kann man nicht tun. Dann gibt es noch die kulturelle Vorstellung von Kollektiv vs. Indviduum, welche eine Rolle spielt. Für uns steht eher das Individuum im Vordergrund. Wir können uns in der Regel auch selbst beherrschen in Stresssituationen, weil Gewalt in der Erziehung kaum eine Rolle spielte.
  • lucasm 17.02.2020 12:10
    Highlight Highlight Wo all die gewalttätigen homophoben plötzlich herkommen🤔 ein schelm, wer böses denkt
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 17.02.2020 13:23
      Highlight Highlight Unter anderem auch aus freikirchlichen Kreisen, aus rechtskonservativen Kreisen, aus streng christlichen Kreisen.
      Die Herkunftsfamilie spielen da nur eine Rolle, wenn man die Aufmerksamkeit auf etwas anderes lenken will.
    • 3599bb39-26f6-4967-9cc6-f5f72d5a2c56 17.02.2020 16:46
      Highlight Highlight "ein schelm, wer böses denkt" Der lustigste Spruch seit Jahren!
  • Toni.Stark 17.02.2020 10:28
    Highlight Highlight Das zeigt, dass dieses Gesetz völlig nutzlos ist. Es geht darin lediglich um die Kriminalisierung einer anderen Meinung. Viel besser wäre es, in Prävention und in eine offene Gesprächskultur zu investieren. Die Verbrechen werden sonst nicht aufhören.
    • Butch Cassidy & Sundance Kid 17.02.2020 12:17
      Highlight Highlight Ach wenn Schwule mit Messern angegriffen werden ist das nur eine andere Meinung vertreten? Du hast sie wohl nicht alle?
    • Toni.Stark 17.02.2020 15:16
      Highlight Highlight @Butch: Nein, ein Verbrechen und als solches verboten, verwerflich und zu bestrafen! Aber dies ist bereits im Gesetz verankert. Das neue Gesetz nützt hier jedoch nichts, sondern soll lediglich Kritik an Homosexualität zum Schweigen bringen.
  • homo sapiens melior 17.02.2020 10:09
    Highlight Highlight Leute, die auf Homos losgehen, kann man mit kleinstem Aufwand auch manipulieren, andere Bevölkerungsgruppen zu verfolgen. Die meisten tun das schon. Ziele müssen keine Minderheiten sein (Beispiel Incels).
    Eigene Probleme, bewusst oder unbewusst, werden auf einen Sündenbock externalisiert. Von Minderwertigkeitskomplex bis Arbeitslosigkeit passt alles. Die Projektion, weg von sich selbst auf einen anderen, hält die Verzweiflung im emotional erträglichen Rahmen. Solange ein Sündenbock da ist, kann der Schein gewahrt werden.
    Da wird Selbstwert durch Abwertung anderer aufgebaut und stabilisiert.
    • Hoci 17.02.2020 11:45
      Highlight Highlight Traurig aber wahr. In gewissen Kommentarspalten trieft es vor Neid und Missgunst, Frustration die Wege sucht. Vor allem die Royals scheinen Stellvertreter fürs eigene Leben zu sein.
    • clear 17.02.2020 13:32
      Highlight Highlight der text gefällt mir. das 4. wort nicht.
    • homo sapiens melior 17.02.2020 14:21
      Highlight Highlight clear, sag mir warum! Wüsste nicht, dass das Wort auf einer Blacklist gelandet ist.
  • andrew1 17.02.2020 10:08
    Highlight Highlight Natürlich findet es kein heterosexueller Mann sexy wenn 2 homosexuelle Männer Händchen halten oder rummachen. Aber trotzdem gehört Respekt gezollt und man sollte damit umgehen können ohne gleich wütend zu werden. Leben und leben lassen. Das ist deren Sache und geht sonst niemanden etwas an. Nicht mein Bier.
    • Free Pegasus Closchli 17.02.2020 13:52
      Highlight Highlight Ich weiss jetzt grad nicht wie ich deinen Kommentar interpretieren soll. Ich finde ihn sehr widersprüchlich. 🤔
  • Knety 17.02.2020 09:49
    Highlight Highlight Ich werde irgendwie das Gefühl nicht los, dass wir uns als Gesellschaft zurück entwickeln.
  • Olmabrotwurst vs. Schüblig 17.02.2020 09:39
    Highlight Highlight Mal so eine Frage aus dem Osten, gibt es eigentlich noch bei anderen Clubs die LBGTQ beherbergen solche übergriffe? Denn man hört nur immer Zürich. Ich bezweifle das alle Homosexuellen nur in und um Zürich wohnen.
    • clear 17.02.2020 13:35
      Highlight Highlight viele queere menschen kommen nach zürich weil das angebot (queerfrendly clubs restaurants aber auch hotels etc) grösser ist als sonstwo in der schweiz.
  • chäsli 17.02.2020 08:45
    Highlight Highlight Was vor allem auch zunimmt sind die Pressemeldungen vor solchen Attacken.
    • Zaytoun 17.02.2020 09:50
      Highlight Highlight Nein.
    • oh snap 17.02.2020 10:10
      Highlight Highlight Na hoffentlich!
  • Max Dick 17.02.2020 08:26
    Highlight Highlight Diese Entwicklung war wohl so ab 2011 - spätestens ab 2015 - absehbar.
    • Asmodeus 17.02.2020 08:39
      Highlight Highlight Und der nächste SVP-Wähler der die ganze Problematik nur den Ausländern in die Schuhe schieben will.

      Ist heute der Blick geschlossen?
    • Imnon 17.02.2020 08:48
      Highlight Highlight Was hat es mit diesen Jahren zu tun?
    • Asmodeus 17.02.2020 09:12
      Highlight Highlight @Imnon
      2011 und 2015 waren grössere Flüchtlingsströme. Max versucht die gesteigerte Homophobie auf die Flüchtlinge zu schieben.

      (ich wusste gar nicht, dass Bortoluzzi ein Flüchtling war)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Allion88 17.02.2020 08:18
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Grabeskaelte 17.02.2020 08:41
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • el perro 17.02.2020 08:51
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Ich hol jetzt das Schwein 17.02.2020 09:03
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Hans12 17.02.2020 08:03
    Highlight Highlight Ich vermute mal, dass bei Leuten die Gewalt gegen "anders Liebende" ausüben, oftmals eine eigene unterdrückte Homosexualität eine grosse Rolle spielt. Oftmals sind es wohl auch Leute, die bei jeder Gelegenheit selber Toleranz fordern. Aber halt nur wenn sie selber davon profitieren.
    • Knäckebrot 17.02.2020 10:59
      Highlight Highlight Man müsste die Hintergründe der Hasser statistisch erfassen, dann muss man nicht mehr über Vermutungen und Verdächtigungen diskutieren.

      Einer der bestimmt nicht repräsentativ ist, aber den einzigen, den ich erlebte, der einen Hass auf Homosexuelle hatte, war bei meiner Arbeit im Suchtbereich. Er war ein junger attraktiver Mann und wurde aufgrund seiner Problemlage von Homosexuellen Männern benutzt (weiss aber nicht wie oft und wie weit). Sonst traf ich noch niemanden. Ah ja, jemand der sie völlig verachtete in seiner Jugend. Aber er hat diese Haltung nicht mehr. http://
  • Vanessa_2107 17.02.2020 07:49
    Highlight Highlight Aus welchen Kreisen kommen diese Hater? Sind das Schweizer, Ausländer?
    • grünergutmensch 17.02.2020 08:29
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • kupus@kombajn 17.02.2020 08:34
      Highlight Highlight Sie kommen allesamt aus Idiotia.
    • Asmodeus 17.02.2020 08:35
      Highlight Highlight Beides und das weisst Du.

      Aber schon klar, dass hier wieder die "nur Ausländer und Muslime sind böse"-Schiene gefahren wird in der Kommentarspalte.


      Wäre schön wenn sich die SVP-Wähler so sehr für Gleichberechtigung und Minderheiten einsetzen würden, wenn es nicht nur als Mittel dient um den eigenen Rassismus zu verschleiern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Füürtüfäli 17.02.2020 06:52
    Highlight Highlight Ich frage mich ja immer, was in den Köpfen solcher Leute vorgeht. Ist man wirklich so unsicher, dass man sich von einem vorbeigehenden Paar angegriffen oder belästigt fühlt?

    Ich werde es nie verstehen oder nachvollziehen können, was Menschen, die nicht gerade in einer fundamental religiösen Blase zu Hause sind(ganz egal in welcher), dazu bringt, homosexuelle Menschen zu beschimpfen, anzufeinden und zu diffamieren...
    • Wiesler 17.02.2020 10:15
      Highlight Highlight Füürtüfäli
      Ich werde auch die religösmotivierten nie verstehen können.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 17.02.2020 12:31
      Highlight Highlight MahatmaBamby

      Du nimmst Bezug zu meinem Kommentar (der ja inzwischen gelöscht wurde. Gegen welche angeblichen Regeln ? der jetzt verstoßen haben soll, bleibt für immer das Geheimnis des Löschers)

      Wenn wir nicht länger die Augen verschlissen, vor der Herkunft der Täterschaft, können wir auch reagieren. Wir müssten halt endlich ehrlich zu uns selbst sein.

      Die Leute könnten, zB bei der Migration einen Vertrag unterschreiben, in dem unsere Regeln aufgelistet).

      Wer sich nicht daran halten will, können wir dann getrost nach Hause schicken.
    • 3599bb39-26f6-4967-9cc6-f5f72d5a2c56 17.02.2020 17:09
      Highlight Highlight @044

      "Die Leute könnten, zB bei der Migration einen Vertrag unterschreiben, in dem unsere Regeln aufgelistet)."

      Was bringt das? Dieser Vertrag heisst bei uns "Gesetz" und wird von jedem implizit unterschrieben, das heisst, auch wer nicht unterschreibt, ist an diesen Vertrag gebunden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Prometheuspur 17.02.2020 05:31
    Highlight Highlight Erbärmlicher Rassismus und Homophobie gegen Minderheiten wird es leider immer geben, weshalb wissen nichtmal die Götter. Doch gezielte Attacken die aus grenzenloser Dummheit und oder irgendwelcher stupiden Gesinnung vorkommen sind absolut inakzeptabel. Und die derzeitige Zuname gegenüber der fröhlich bunten LGBTQ-Community aufgrund der Abstimmung war voraussehbar, macht nachdenklich und wird sich hoffentlich bestimmt auch wieder legen. Gibt schon komische Mitmenschen.
    • Asmodeus 17.02.2020 07:05
      Highlight Highlight @Bumsfallera

      Simple Psychologie. Homophobe <Beleidigung hier einfügen> fühlen sich durch die Änderung des Gesetzes eingeschränkt (Stichwort "Man darf gar nichts mehr sagen").

      Das steigert Aggressionen und weil dumme Menschen sich selbst nicht hinterfragen können richtet sich ihre Aggression gegen das Ziel dem sie die meiste Schuld geben.

      Das ist aber definitiv nicht der einzige Grund.

      Homo- und Transphobie wurde extrem angefeuert die letzten Jahre. Zum Einen durch die Politik, zum anderen durch Alt-Right Internetforen, "Edgy-Spassseiten" und "Edgy" Youtuber.

      Abschaum radikalisiert sich.
    • Eskimo 17.02.2020 07:35
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Resistance 17.02.2020 08:17
      Highlight Highlight Ich denke götter wissen mehr als du denkst! Ich glaube, bei vielen tätern kann es auf das elternhaus zurück geführt werden. Und da sind wir wieder bei den göttern und religionen.
    Weitere Antworten anzeigen

Diskriminierung aufgrund der Sexualität ist ab 1. Juli strafbar

Die neue Strafnorm, die Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung unter Strafe stellt, tritt ab 1. Juli 2020 in Kraft. Dies entschied am Freitag der Bundesrat.

Der Bundesrat hat am Freitag entschieden, dass er die neue Strafnorm, die Diskriminierungen aufgrund der sexuellen Orientierung unter Strafe stellt, am 1. Juli 2020 in Kraft tritt. Das Stimmvolk hat im Februar die Erweiterung der Anti-Rassismus-Strafnorm deutlich gutgeheissen. Der Ja-Stimmen-Anteil lag bei 63,1 Prozent.

Mit der Zustimmung des Stimmvolkes wird nun die Anti-Rassismus-Strafnorm erweitert. Heute schützt Artikel 161 des Strafgesetzbuches vor Diskriminierung und Hetze wegen der …

Artikel lesen
Link zum Artikel