Sport
Eismeister Zaugg

Mächtige Zwerge für den SC Bern?

Guy Boucher und seine Truppe braucht dringend offensive Verstärkung.
Guy Boucher und seine Truppe braucht dringend offensive Verstärkung.Bild: KEYSTONE
Zwei Kandidaten in Aussicht

Mächtige Zwerge für den SC Bern?

Die Namen von Daniel Brière und Mark Arcobello stehen beim SC Bern ganz zuoberst auf der Ausländer-Wunschliste.
22.02.2015, 14:1822.02.2015, 15:12

Der SCB braucht auf nächste Saison mit ziemlicher Sicherheit zwei neue ausländische Stürmer, wenn möglich Center. Sportchef Sven Leuenberger ist längst daran, die Kandidaten zu sichten. Zwei interessante Namen stehen ganz oben auf seiner Wunschliste.

Der Amerikaner Mark Arcobello (26) ist zu gut für die Farmteamligen (188 AHL-Spiele/161 Punkte) und zu klein und zu leicht (173 cm/75 kg) für die NHL. In dieser Saison hat er bereits für vier NHL-Teams gespielt – für Edmonton (36 Spiele/12 Punkte), Nashville (4/1), Pittsburgh (10/2) und Arizona (3/2). Sein schäbig dotierter Vertrag (600 000 Dollar) läuft im Frühjahr aus. Der Zauberzwerg ist schnell, beweglich, schlau, technisch exzellent, mutig und hat keine Angst vor grossen Tieren. Der perfekte Center für die NLA, und die Gewährsleute in Nordamerika haben Sven Leuenberger nur Gutes über diesen Kandidaten berichtet.

Mark Arcobello wäre perfekt für den SCB.
Mark Arcobello wäre perfekt für den SCB.Bild: GETTY IMAGES NORTH AMERICA

Der Kanadier Daniel Brière (37) ist in Bern bereits bestens bekannt. Während der Lockout-Saison 2004/05 überzeugte er beim SC Bern mit 46 Punkten in 36 Spielen. Auch er ist für NHL-Verhältnisse ein Zwerg (175 cm/79 kg) und sein gut dotierter Vertrag (4 Millionen) in Colorado läuft aus. Seine Skorerwerte sind in der NHL diese Saison rückläufig (47 Spiele/11 Punkte). Ein neuer Millionen-Vertrag in der NHL ist eher unwahrscheinlich. Aber wie die Gewährsleute Sven Leuenberger berichtet haben, ist der schlaue Center mit der Erfahrung aus mehr als 1000 NHL-Spielen (und über 700 Punkten) noch immer gut genug, um in der NLA zu dominieren. Eine Karriere-Verlängerung in Europa ist nicht auszuschliessen.

Daniel Brière feiert einen Treffer für Colorado mit seinen Teamkameraden.
Daniel Brière feiert einen Treffer für Colorado mit seinen Teamkameraden.Bild: AP/FR42408 AP
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
«Sie kratzen und reissen an den Haaren, wie Frauen» – Istanbul-Derby eskaliert
Gerade mal zwölf Sekunden waren im Istanbuler Derby zwischen Galatasaray und Fenerbahce gespielt, als es zur ersten Rudelbildung kam. Fener-Stürmer Romelu Lukaku riss in einem Zweikampf Galatasarays Captain Abdülkerim Bardakci nieder. Sofort eilten von beiden Spielern die Teamkollegen herbei, um sich einzumischen. Kurioserweise lieferten sich die beiden auch noch ein Wortgefecht, und als Lukaku dachte, dass sein Gegner das englische «fuck you» nicht verstand, warf er diesem auch noch eine Beleidigung auf Türkisch an den Kopf.
Zur Story