
Das Coronavirus sorgt dafür, dass der Rennkalender neu geschrieben werden muss.
Bild: AP
15.03.2020, 09:3315.03.2020, 17:31
Nach den jüngsten Änderungen im Kalender könnte die Formel 1 durch die Streichung der Sommerpause im August Raum für Nachholrennen schaffen. «Wir verschaffen uns Wochenenden, an denen wir ein Rennen haben können», sagte Formel-1-Sportchef Ross Brawn.
Dadurch könne man trotz der Coronavirus-Krise einen «anständigen Kalender» für den Rest des Jahres aufbauen. «Er wird anders aussehen, aber er wird eine ordentliche Anzahl an Rennen erhalten», sagte Brawn in einem Interview mit dem TV-Sender Sky.
Ein GP-Wochenende an zwei statt drei Tagen?
Brawn rechnet derzeit mit mindestens 17 Grand Prix. Ursprünglich waren für dieses Jahr 22 Rennen vorgesehen. «Ich glaube, wir können sie hineinbringen. Aber es hängt davon ab, wann die Saison beginnen wird», sagte der 65-Jährige. In diesem Zusammenhang überlegt die Formel 1 auch Grand-Prix-Events von drei auf zwei Tage zu verkürzen und sie an drei aufeinanderfolgenden Wochenenden im August auszutragen. «Das könnte eine Möglichkeit sein», sagte Brawn.
Das Interview mit Ross Brawn.
Nach den jüngsten Änderungen im Formel-1-Kalender soll die Saison Ende Mai beginnen. Der Grand Prix von Monaco ist für den 24. Mai angesetzt. Die Sommerpause war in dieser Saison eigentlich zwischen Ungarn am 2. August und Belgien am 30. August vorgesehen. (ram/sda/dpa)
So stellt sich McLaren die Formel 1 im Jahr 2050 vor
1 / 11
So stellt sich McLaren die Formel 1 im Jahr 2050 vor
quelle: mclaren applied technologies / mclaren applied technologies
Mit diesen 12 Autofahrern willst du keine Spritztour machen
Das könnte dich auch noch interessieren:
Korrekte Regelauslegung – darum stand Mbappé beim Siegtor gegen Spanien nicht im Abseits
Dank eines späten Treffers von Kylian Mbappé hat Frankreich die zweite Austragung der Nations League gewonnen. Das 2:1-Siegtor in der 80. Minute sorgte allerdings für hitzige Diskussionen – zu Unrecht, wie ein Blick ins Regelbuch zeigt.
Der Nations-League-Final zwischen Spanien und Frankreich war lange eine ziemlich zähe Angelegenheit, doch nach der Pause nahm das Duell im Mailänder San Siro plötzlich Fahrt auf – und zum Schluss wurde es gar noch ziemlich dramatisch.
In der 80. Minute schickte Theo Hernandez seinen Teamkollegen Kylian Mbappé beim Stand von 1:1 mit einem von Eric Garcia abgefälschten Pass in die Tiefe. Der pfeilschnelle PSG-Stürmer konnte alleine auf Spanien-Keeper Unai Simon ziehen und nach einem gekonnten …
Link zum Artikel