GC kann nach Fan-Ausschreitungen für die Barrage nicht nach Lugano
Noch kann GC die Barrage verhindern. Aber es ist ein schwieriges Unterfangen, in fünf Runden müssen die Hoppers einen Rückstand von sieben Punkten auf den Stadtrivalen FC Zürich aufholen. Der direkte GC-Abstieg ist ebenfalls noch möglich, allerdings hat Schlusslicht Winterthur acht Punkte Rückstand.
Realistisch ist also die Teilnahme an der Barrage, in der der Zweitletzte der Super League mit dem Zweiten der Challenge League um den letzten freien Platz im Oberhaus kämpft. GC hat dabei das Problem, dass es sein Heimspiel nicht wie üblich im Zürcher Letzigrund austragen kann. Das Spiel ist auf den 23. Mai angesetzt, das Stadion ist dann für ein Konzert der Band Metallica reserviert.
Ein «No» aus dem Tessin
Wohin also? Im vergangenen Jahr durfte GC auf das Gastrecht des FC Lugano zählen und im Tessin spielen. Doch in diesem Jahr ist das Cornaredo keine Option mehr. Wie der «Blick» meldet, hat die Tessiner Kantonspolizei der Stadt Lugano verboten, das Stadion an die Zürcher zu vermieten. Dabei war bereits ein Vertrag unterschrieben. Doch nach den Ausschreitungen von GC-Anhängern beim Aus im Cup-Halbfinal gegen Stade Lausanne-Ouchy am Samstag zogen die Behörden im Südkanton die Bremse.
Das Verhalten der Fans erschwert dem Rekordmeister die Suche nach einer temporären Heimat. Im vergangenen Jahr gab es weitherum Absagen für GC. Eine Möglichkeit wäre ein Abtausch des Heimrechts. Das Barrage-Hinspiel findet am Mittwoch, 20. Mai statt – an diesem Tag könnten die Grasshoppers im Letzigrund antreten. Für einen Abtausch müsste der Gegner einverstanden sein, es dürfte sich um den FC Vaduz oder den FC Aarau handeln. (ram)
