Australien
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Jahrzehnte nach Mord aus Hass auf Schwule: Australier festgenommen



Rund drei Jahrzehnte nach dem Mord an einem US-Amerikaner aus Hass auf Homosexuelle hat die Polizei in Australien einen Tatverdächtigen festgenommen. Wie die Polizei am Dienstag bekanntgab, handelt es sich um einen 49 Jahre alten Mann aus Sydney.

Das letzte bekannt Foto von Scott Johson

Das letzte bekannte Foto von Scott Johson. Bild: pd/nsw police

Er wurde im Rahmen von jahrzehntelangen Ermittlungen zu einem mysteriösen Mord im Jahr 1988 an Scott Johnson, einem damals 27 Jahre alten Mathematiker aus den USA, festgenommen, der damals in Sydney lebte. Die Leiche Johnsons war an einer Klippe nahe eines unter Homosexuellen beliebten Ortes nordöstlich des Hafens von Sydney gefunden worden.

Gleich drei Mal war im Laufe der Ermittlungen eine Untersuchung des Leichnams angeordnet worden, was ungewöhnlich ist. Zuerst wurde als Todesursache Selbstmord genannt. Doch die jüngste Untersuchung seiner Leiche habe ergeben, dass das Opfer in Folge angewandter oder angedrohter Gewalt durch Unbekannte, die ihn aus Hass auf Homosexuelle angegriffen hätten, von der Klippe stürzte, hiess es. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Mit kleidertragenden Männer gegen Homophobie

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Auch Kanada sagt Facebook den Kampf an

Facebook gerät wegen seines Streits mit der australischen Regierung zunehmend unter Druck. Kanada kündigte ein ähnliches Vorgehen gegen die Plattform an wie Australien.

Der kanadische Kulturminister Steven Guilbeault kritisierte Facebook am Donnerstag (Ortszeit) scharf und betonte, dass sein Land sich nicht in die Knie zwingen lassen werde.

Anlass ist die Entscheidung des Unternehmens, in Australien alle Nachrichteninhalte zu sperren. Hintergrund ist, dass das Parlament in Canberra in den …

Artikel lesen
Link zum Artikel