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Arbeitsmarkt

Beschäftigung in der Schweiz nimmt weiter zu 

27.05.2014, 09:5627.05.2014, 10:22

Die Arbeitsmarktlage in der Schweiz ist weiterhin gut. Auch im ersten Quartal 2014 hat die Beschäftigung zugenommen. Die Zahl der offenen Stellen und die Beschäftigungsaussichten entwickeln sich positiv. Schwierig bleibt es jedoch qualifiziertes Personal zu finden. Im ersten Quartal 2014 zählte die Schweiz insgesamt 4,192 Millionen Beschäftigte, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilte. Das waren 1,0 Prozent mehr als vor einem Jahr. Mehr Beschäftigte gab es dabei sowohl in der Industrie (+0,7 Prozent) als auch im Dienstleistungssektor (+1,1 Prozent). Auch die Anzahl der offenen Stellen (+7,5 Prozent) und der Indikator der Beschäftigungsaussichten (+0,5 Prozent) verbesserten sich erneut. Die Schwierigkeiten bei der Personalrekrutierung (+0,7 Prozent) stiegen gegenüber dem Vorjahresquartal.

Die Industrie verzeichnete damit zum zweiten Mal in Folge eine leichte Beschäftigungszunahme. Wie im Vorquartal war erneut vor allem das Baugewerbe für diesen Anstieg verantwortlich (+1,4 Prozent). Zum ersten Mal seit dem dritten Quartal 2012 konnte nun aber auch beim verarbeitenden Gewerbe und der Herstellung von Waren eine leicht positive Entwicklung verzeichnet werden (+0,3 Prozent). Auch das Arbeitsangebot hat sich ausgeweitet. Im ersten Quartal wurden in der gesamten Wirtschaft 3700 offene Stellen mehr gezählt als vor einem Jahr (+7,5 Prozent). Das entspricht einem Anteil von 1,3 Prozent an der Arbeitsnachfrage in den beiden Sektoren.

Die Unternehmen beurteilen die Beschäftigungsaussichten zudem erneut besser. Unternehmen, die über 70 Prozent der Beschäftigten zählen, wollen ihren Personalbestand im nächsten Quartal beibehalten und weitere 12 Prozent rechnen mit einer Zunahme. Nicht zur Frage äusserten sich dabei Firmen, bei denen 13 Prozent der Beschäftigten angestellt sind. Laut BFS sprechen diese Resultate dafür, dass der Personalbestand im nächsten Quartal im Allgemeinen ansteigt oder zumindest gleich bleiben wird. Leicht zugenommen gegenüber dem Vorjahresquartal haben die Schwierigkeiten bei der Personalrekrutierung (+0,7 Prozent). (sda)

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