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Schweizer Cup, Achtelfinals 
Muttenz – Basel 1:5
Wettswil-Bonstetten – Thun 1:2
St.Gallen – Luzern 2:3
Red Star – Köniz 1:2
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Am Ende gewinnt der Schweizermeister deutlich mit 5:1 gegen Muttenz. 
Bild: KEYSTONE

Keine Sensation im Schweizer Cup: Thun und Basel setzten sich gegen Underdogs durch – Luzern schlägt St.Gallen

28.10.2015, 21:2829.10.2015, 07:35

St.Gallen – Luzern 2:3

Nach den Grasshoppers ist St.Gallen als zweiter Super-League-Klub aus dem Schweizer Cup ausgeschieden. Die Ostschweizer verloren in den Achtelfinals daheim das Super-League-Duell mit Luzern 2:3.

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Fandrich trifft zum 1:0 für Luzern. 
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Schneuwly erhöht auf 2:0. 
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Die ersten vier Tore in St.Gallen fielen in den ersten 39 Minuten. Die Luzerner führten rasch 2:0 und stellten das Weiterkommen durch Jérôme Thiessons 3:1 bereits nahezu sicher. Das 2:3 von Dzengis Cavusevic fiel aus St.Galler Sicht zu spät, nämlich erst nach 92 Minuten.

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Thiesson macht für Luzern den Einzug in den Viertelfinal klart.
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Da bringt auch der Anschlusstreffer kurz vor Schluss durch Cavusevic nichts mehr. 
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Muttenz – Basel 1:5

Auch mit der zweiten Auswahl erreichte der FC Basel die Cup-Viertelfinals beim kleinen Nachbarn Muttenz aus der interregionalen 2. Liga ohne Mühe. Zuletzt hiess es 5:1.

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Gashi trifft zum 2:0 dank einem Torhüterfehler.  
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Resultatmässig wurde es kurz nach der Pause spannend. Yoichiro Kakitani schenkte den Muttenzern mit einer ungeschickten Intervention im eigenen Strafraum einen Foulpenalty, den Manuel Jenni zum 1:2-Anschlusstreffer nutzte. Aber bereits 20 Minuten vor Schluss wurde mit dem 4:1 alles klar.

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Muttenz kommt dank diesem Penalty zum 2:1-Anschluss.
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Die Rechnung von FCB-Trainer Urs Fischer ging perfekt auf. Er schenkte einigen Leistungsträgern wie Tomas Vaclik, Michael Lang, Marc Janko und Breel Embolo einen fussballfreien Abend. Andere Cracks setzte Fischer auf die Bank, ohne sie einzuwechseln. Der FCB II, der in der Super League möglicherweise auch keine schlechte Figur machen würde, löste die Aufgabe souverän und schnörkellos.

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Gashi sorgt mit seinem Treffer zum 3:1 für die Entscheidung.
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Die eingesetzten Spieler bekamen die Chance, sich beim Cheftrainer in Erinnerung zu rufen. Diese Gelegenheit nutzte Shkelzen Gashi mit Abstand am besten. Der zum Reservisten abgestiegene Topskorer der vergangenen Saison erzielte drei Tore selber und bereitete ein weiteres, das 1:0 von Daniel Hoegh nach 25 Minuten, vor. (ndö/si)

Wettswil-Bonstetten – Thun 1:2

Dritter Sieg im dritten Pflichtspiel für Thuns neuen Trainer Jeff Saibene: Doch mit der Leistung beim 2:1 im Cup-Achtelfinal gegen den Erstligisten Wettswil-Bonstetten wird der Luxemburger kaum zufrieden sein. Nur dank Ridge Munsy, der vor wenigen Monaten selbst noch in der 1. Liga gespielt hatte, setzte sich der Favorit durch. Der Stürmer, in der Innerschweiz aufgewachsen und mit Wurzeln im Kongo, schoss noch vor der Pause die beiden Tore für genügsame Thuner. Zwischenzeitlich hatte Kalyon für Wettswil-Bonstetten sogar ausgleichen können.

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Kalyon trifft zum zwischenzeitlichen Ausgleich für Wettswil-Bonstetten.
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Beim Siegestor in der 42. Minute überlief Munsy den zögernden Zürcher Verteidiger Waser und düpierte den gegnerischen Torhüter mit einem Heber. Bereits am vergangenen Sonntag hatte Munsy in der Super League gegen Lugano den entscheidenden Treffer erzielt. Dannzumal war er kurz zuvor eingewechselt worden. Gegen Wettswil-Bonstetten stand er erstmals in dieser Saison in einem Pflichtspiel in der Startformation. Er dankte es Saibene und schoss seine Saisontore 7 und 8. Somit steht Thun zum fünften Mal in den letzten sieben Jahren in den Cup-Viertelfinals

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Munsy trifft zur 2:1-Entscheidung.
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Die Telegramme

Muttenz - Basel 1:5 (0:2)
5800 Zuschauer (Platzrekord). - SR Amhof.
Tore: 25: Hoegh (Gashi) 0:1. 35. Gashi (Kakitani) 0:2. 48. Jenni (Foulpenalty) 1:2. 62. Gashi (Delgado) 1:3. 72. Gashi (Freistoss) 1:4. 75. Ajeti (Foulpenalty) 1:5.
Basel: Vailati; Aliji, Hoegh, Akanji, Traoré; Kuzmanovic; Ajeti, Delgado, Gashi, Kakitani; Callà.
Bemerkungen: Basel ohne Degen, Boëtius, Samuel (alle verletzt), Vaclik, Lang, Ivanov, Janko und Embolo (alle geschont/nicht aufgeboten). Lattenschuss: 28. Callà.
Verwarnungen: 38. Gashi (Foul), 45. Hoegh (Foul)

Wettswil-Bonstetten - Thun 1:2 (1:2)
1450 Zuschauer. - SR San.
Tore: 18. Munsy (Wittwer) 0:1. 34. Kalyon 1:1. 42. Munsy 1:2.
Thun: Ruberto; Joss, Sulmoni, Bürki, Wittwer; Sutter, Hediger; Peyretti (86. Zarate), Frontino, Rojas (57. Rapp); Munsy (79. Buess).
Bemerkung: Thun ohne Siegfried, Ferreira und Bigler (alle verletzt) sowie Wieser, Reinmann und Schirinzi (alle nicht im Aufgebot/geschont). 

St.Gallen - Luzern 2:3 (1:3)
6081 Zuschauer (Saison-Minusrekord). - SR Bieri. -
Tore: 13. Fandrich 0:1. 23. Schneuwly (Basha) 0:2. 24. Lang 1:2. 39. Thiesson (Basha) 1:3. 92. Cavusevic 2:3.
St.Gallen: Herzog; Hefti, Russo, Gelmi, Angha; Everton; Tafer (69. Aratore), Mutsch, Wiss (11. Janjatovic, 66. Cavusevic)), Lang; Salli.
Luzern: Zibung; Schachten, Affolter, Puljic, Thiesson; Kryeziu (91. Arnold), Basha; Fandrich (73. Haas), Freuler, Jantscher (86. Hyka); Schneuwly.
Bemerkungen: St. Gallen ohne Aleksic, Gotal, Dziwniel und Lässer (alle verletzt), Facchinetti, Eisenring und Mathys (alle nicht im Aufgebot). Luzern ohne Lezcano (gesperrt), Sarr und Brandenberger (beide verletzt), Lustenberger und Oliveira (beide nicht im Aufgebot). 72. Freistoss von Jantscher an die Latte.
Verwarnungen: 50. Everton (Foul). 75. Basha (Foul). 77. Aratore (Reklamieren). 78. Salli und Jantscher (beide Foul). 88. Kryeziu (Spielverzögerung). 

David gegen Goliath: Das sind die grössten Sensationen im Schweizer Cup

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Das sind die grössten Sensationen im Schweizer Cup
quelle: keystone / salvatore di nolfi
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