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Wanders muss über 10'000 Meter aufgeben +++ Langenthal und Chaux-de-Fonds auf Vormarsch

Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.
06.10.2019, 21:0407.10.2019, 07:43

Langenthal und La Chaux-de-Fonds weiter auf dem Vormarsch

La Chaux-de-Fonds gewann einen torreichen Spitzenkampf gegen das zuvor zweitplatzierte Kloten nach einem 0:2-Rückstand 5:4. In den ersten neun Minuten des Schlussdrittels machten die Neuenburger aus einem 2:3 ein vorentscheidendes 5:3. Es war der sechste Erfolg in Folge für das Team von Coach Mikael Kvarnström.

Wie La Chaux-de-Fonds war auch der letztjährige Swiss-League-Meister Langenthal mit drei Niederlagen in den ersten vier Spielen in die Saison gestartet. Seither geht es aber steil aufwärts. Beim 3:1-Pflichtsieg gegen die Ticino Rockets feierten die Oberaargauer den fünften Erfolg hintereinander.

Nach zwei Niederlagen zum Siegen zurück kehrte Leader Ajoie, das nun einen Punkt vor Langenthal, zwei vor La Chaux-de-Fonds und drei vor Kloten liegt. Für Winterthur war das 1:7 gegen Ajoie die zweite Kanterniederlage in drei Tagen nach dem 2:9 in Visp. (abu/sda)

Wanders muss über 10'000 m aufgeben

Julien Wanders gab an den Weltmeisterschafen in Doha im Rennen über 10'000 auf. Gold sicherte sich mit einer Jahresweltbestleistung der Ugander Joshua Cheptegei.

Doha war für Wanders eine WM zum Vergessen. Nachdem er über 5000 m klar im Vorlauf gescheitert war, beendete er das Rennen über die doppelte Distanz kurz vor der Hälfte. Zunächst hatte er den Plan, sich im Feld zu verstecken, gut in die Tat umgesetzt, allerdings lief er etwas unruhig. Als dann vorne das Tempo verschärft wurde, war er leer. Die Enttäuschung war dermassen gross, dass er in der Mixed Zone, wo die Athleten mit den Journalisten sprechen, keine Auskunft gab. Ausserdem musste er in die Dopingkontrolle.

Gewinner Joshua Cheptegei, vor zwei Jahren in London WM-Zweiter, verbesserte die Jahresweltbestleistung des Äthiopiers Hagos Gebrhiwet um 59 Hundertstel auf 26:48,36 Minuten. Der 23-Jährige liess dem Äthiopier Yomif Kejelcha (26:49,34) im Endspurt keine Chance. Dritter wurde der Kenianer Rhonex Kipruto (26:50,32). (abu/sda)

Bild: KEYSTONE

Vierte Saisonniederlage für Aufsteiger Lausanne-Ouchy

Für Aufsteiger Stade Lausanne-Ouchy setzte es in der zehnten Runde der Challenge League die erst vierte Niederlage ab. In Vaduz unterlagen die Waadtländer trotz starkem Finish 2:3.

Bis zehn Minuten vor Schluss deutete alles auf einen klaren Sieg des Heimteams aus dem Fürstentum hin, dann erwachten die Gäste doch noch. Innerhalb von drei Minuten machten Quentin Gaillard (82.) und Karim Gazzetta (85.) aus einem klaren 0:3 ein knappes 2:3 und sorgten dafür, dass in der Schlussphase im Rheinpark Stadion doch nochmals Spannung aufkam. Durch die vierte Saisonniederlage verpassten es die Lausanner, punktemässig mit dem drittklassierten FC Wil gleichzuziehen. (abu/sda)

Achter WM-Titel für Marc Marquez

Marc Marquez sichert sich im fünftletzten Rennen vorzeitig seinen sechsten WM-Titel in der Königsklasse, den achten insgesamt. Der 26-jährige Spanier überholte in der letzten Runde Pole-Setter Fabio Quartararo und feierte seinen 79. GP-Sieg vor dem erst 20-jährigen Franzosen.

Andrea Dovizioso, der ihm als einziger den Titel noch hätte streitig machen können, klassierte sich auf seiner Ducati mit elf Sekunden Rückstand als Vierter hinter Maverick Viñales. Der neunfache Weltmeister Valentino Rossi musste sich mit Rang acht begnügen. (abu/sda)

Bild: AP

Djokovic gewinnt bei Rückkehr

Novak Djokovic hat sein erstes Turnier nach der Aufgabe im US-Open-Achtelfinal gegen Stan Wawrinka für sich entschieden. Nach der vierwöchigen Pause wegen einer Schulterverletzung liess die Weltnummer 1 in Tokio keine Zweifel offen.

Im Final bezwang der Serbe den Australier John Millman in 70 Minuten 6:3, 6:2. Djokovic, der den 76. Turniersieg der Karriere feierte, tritt damit als Favorit beim Masters-1000-Turnier in Schanghai an, das am Sonntag begonnen hat. Vor einem Jahr hatte er in Schanghai triumphiert. (abu/sda/afp)

Bild: EPA

Tadesse Abraham guter Neunter

Tadesse Abraham beendet den WM-Marathon im starken 9. Rang. Gold geht an den Äthiopier Lelisa Desisa.

Abraham setzte den Plan, das Rennen defensiv anzugehen und dann die «gestorbenen Leute» zu überholen, gut in die Tat um. Bei Streckenhälfte passierte der 37-jährige Schweizer Rekordhalter als 19. Bei Kilometer 40 betrug der Rückstand auf die Spitze als Neunter lediglich 46 Sekunden.

Am Ende büsste Abraham dann aber noch etwas Zeit ein. Im Ziel lag der gebürtige Eritreer 1:18 Minuten hinter Desisa, der in 2:10:40 Stunden vor Landsmann Mosinet Geremew (2:10:44) und dem Kenianer Amos Kipruto (2:10:51) triumphierte. Abraham war hinter dem viertklassierten Briten Callum Hawkins (2:10:57) der zweitbeste Europäer, obwohl er der Umstellung der inneren Uhr kaum Beachtung schenkte – der Marathon wurde um 23.59 Uhr Ortszeit gestartet. (mim/sda)

Bild: KEYSTONE

GC schlägt Wil im Spitzenkampf deutlich

Mit drei Toren in der ersten halben Stunde gewinnen die Grasshoppers das Verfolgerduell der Challenge League gegen den FC Wil 3:0. GC liegt nur noch einen Punkt hinter Leader Lausanne-Sport.

Der Spitzenkampf vor weniger als 3000 Zuschauern im Letzigrund war nach 28 Minuten so gut wie entschieden. Die drei Tore waren allesamt wunderbar herausgespielt. Petar Pusic eröffnete das Skore schon nach vier Minuten, indem er eine präzise Vorarbeit des rechten Verteidigers Allan Arigoni nutzte. Das 3:0 war eine schiere Kopie des Führungstors. Diesmal vollendete Giotto Morandi die Vorarbeit von Pusic. In der verbleibenden Stunde kam keine Spannung mehr auf. Forte gegen Sforza – das Duell der «kräftigen» Trainer brachte einen klaren Sieger hervor.

Dank einem 3:2-Sieg in Kriens hat es der FC Aarau vermieden, sich wie letzte Saison früh einen grossen Rückstand auf die Besten einzuhandeln. Mitte der zweiten Halbzeit gingen die Aarauer innerhalb von fünf Minuten 2:0 in Führung. Den Luzernern, die sich in der Tabelle von Aarau einholen liessen, gelang in der Schlussphase noch zweimal das Anschlusstor. Drei wichtige Punkte errang der FC Schaffhausen. Die Mannschaft von Trainer Murat Yakin siegte in Chiasso 1:0 und legte damit eine Differenz von sieben Punkte zwischen sich und die letztplatzierten Tessiner. Zé Turbo, der auf diese Saison verpflichtete Stürmer aus Guinea-Bissau, erzielte das Tor acht Minuten nach der Pause.

Grasshoppers - Wil 3:0 (3:0)
2850 Zuschauer. - SR San. -
Tore: 4. Pusic 1:0. 14. Subotic 2:0. 28. Morandi 3:0. (sda)

Bild: KEYSTONE

Klarer Sieg für Meister PSG gegen Angers

Die französische Meisterschaft droht nach neun Runden bereits in bekannte Muster zu fallen. Im Spitzenspiel der Ligue 1 siegte Titelfavorit Paris Saint-Germain gegen Angers klar mit 4:0.

Den Ausschlag zu Gunsten des Titelverteidigers gab der spanische Internationale Pablo Sarabia. Das 1:0 in der 13. Minute erzielte der 27-Jährige nach schöner Einzelleistung selber, bei den nächsten beiden Tore durch Mauro Icardi (37.) und Idrissa Gueye (59.) lieferte Sarabia den letzten Pass. Der letzte Treffer der Partie in der Schlussminute blieb dem Brasilianer Neymar vorbehalten, der im fünften Ligaspiel für PSG seinen vierten Treffer erzielte.

Nach dem siebten Erfolg hat Paris mit 21 Punkten nun fünf Zähler Vorsprung vor Angers, das am 10. Oktober seinen 100. Geburtstag feiert. (sda)

Das 4:0 durch Neymar.
Video: streamja

Paris Saint-Germain - Angers 4:0 (2:0)
Tore: 13. Sarabia 1:0. 37. Icardi 2:0. 59. Gueye 3:0. 90. Neymar 4:0. (sda)

Hazards Tor-Premiere bei Reals Sieg im Spitzenspiel

In seinem fünften Meisterschaftsspiel für Real Madrid trifft Eden Hazard erstmals. Der Belgier erzielt kurz vor der Pause das 2:0 beim 4:2-Heimsieg gegen Granada.

Wenige Tage nach dem enttäuschenden 2:2 in der Champions League gegen Brügge siegten die Madrilenen gegen die Überraschungsmannschaft der bisherigen Saison. Das nach einer Saison im Unterhaus wieder aufgestiegene Granada lag vor der 8. Runde nur einen Punkt hinter Leader Real und hatte unter anderen den FC Barcelona (2:0) besiegt.

Gegen Real kamen die Andalusier nach einem 0:3-Rückstand auf 2:3 heran, ehe James Rodriguez in den Nachspielzeit alles klar machte.

Das 1:0 durch Benzema.
Video: streamja
Das 2:0 durch Hazard.
Video: streamja
Das 3:0 durch Modric.
Video: streamja
Das 3:1 durch Machis.
Video: streamja
Das 3:2 durch Duarte.
Video: streamja
Das 4:2 durch James.
Video: streamja

Real Madrid - Granada 4:2 (2:0)
70'315 Zuschauer. -
Tore: 2. Benzema 1:0. 45. Hazard 2:0. 61. Modric 3:0. 69. Machis (Foulpenalty) 3:1. 78. Duarte 3:2. 92. Rodriguez 4:2. (sda)

Lüthi startet nur aus der dritten Reihe zum GP in Thailand

Tom Lüthi belegt im Qualifying zum GP von Thailand den 8. Rang und startet am Sonntag aus der dritten Startreihe ins fünftletzte Saisonrennen.

Auf dem 4,554 km langen Kurs in Buriram verlor der 33-jährige Emmentaler 0,320 Sekunden auf die Bestzeit von Alex Marquez. Der kleine Bruder von MotoGP-Superstar Marc Marquez ist drauf und dran, seinen Vorsprung in der Gesamtwertung (217 Punkte) auszubauen. Nebst Lüthi (Gesamtvierter mit 169 Punkten) starten auch Jorge Navarro (2./175 P.) auf Position 21 und Augusta Fernandez (3./171 P.) als Sechster deutlich hinter ihm.

Bild: EPA

Seinen Aufwärtstrend vom Freitag konnte Dominique Aegerter rangmässig nicht bestätigen. Der 29-jährige Oberaargauer startet direkt vor seinem Landsmann Jesko Raffin als 22. aus der siebenten Startreihe. Verrückt: In der kombinierten Zeitenliste der ersten drei Trainings lagen zwischen Rang 1 und 27 nur gerade 0,6 Sekunden oder ein Wimpernschlag zwischen Top Ten und ferner liefen.

Federer nach Freilos gegen Cilic?

Roger Federer könnte beim Masters-1000-Turnier in Schanghai von nächster Woche nach einem Freilos zum Start in der 2. Runde auf den Kroaten Marin Cilic treffen. Cilic, derzeit die Weltnummer 30, spielt zum Auftakt gegen den Spanier Albert Ramos-Vinolas, den Sieger des Turniers von Gstaad.

In derselben Tableauhälfte wie der als Nummer 2 gesetzte Federer sind auch David Goffin (BEL/ATP 15), Alexander Zverev (GER/6) und Dominic Thiem (AUT/5). Erst im Final würde Federer auf Novak Djokovic treffen. Der Weltranglistenerste erreichte in seinem ersten Turnier nach dem US Open in Tokio sogleich den Final.

Am Laver Cup durfte Roger Federer jubeln – so auch in Schanghai?
Am Laver Cup durfte Roger Federer jubeln – so auch in Schanghai?
Bild: KEYSTONE

Federer gewann das Turnier in Schanghai 2014 und 2017. Letztes Jahr scheiterte er in den Halbfinals am Kroaten Borna Coric. (bal/sda)

Fribourg stellt Trainer Mark French frei

Einen Tag nach dem 0:4 im Kellerduell auswärts gegen Ambri-Piotta hat Fribourg-Gottéron seinen Trainer Mark French mit sofortiger Wirkung freigestellt. In den ersten sechs Partien der noch jungen Saison realisierten die Freiburger nur einen Sieg. Mit zwei Punkten ist Gottéron abgeschlagen am Tabellenende klassiert.

Bis ein Nachfolger für Mark French und dessen Assistenten Dean Fedorchuk gefunden ist, wird die Mannschaft von Sportchef Christian Dubé und Pavel Rosa betreut, ein erstes Mal am Samstag gegen die Rapperswil-Jona Lakers. (bal/sda)

Schweizer Frauen-Staffel im WM-Final

Die Schweizer Sprint-Staffel der Frauen steht an den Weltmeisterschaften in Doha im Final und löste damit das Ticket für die Olympischen Spiele im kommenden Jahr in Tokio. Ajla Del Ponte, Sarah Atcho, Mujinga Kambundji und Salomé Kora belegten in ihrem Halbfinal den geforderten 3. Rang. Mit 42,82 Sekunden blieb das Quartett deutlich über dem an der letztjährigen Athletissima erzielten Schweizer Rekord (42,29).

Vor den Schweizerinnen klassierten sich die USA (42,46) und Trinidad und Tobago (42,75). Es sei keine gute Leistung gewesen, sagte Kambundji. Nun freue sie sich mega auf den Final. Dieser findet am Samstagabend um 21.05 Uhr statt. An der WM vor zwei Jahren in London belegten die Schweizerinnen den 5. Rang. (sda)

Hertha bezwingt Düsseldorf nach Rückstand

Zum Auftakt der 7. Runde in der deutschen Bundesliga kann sich die langsam gestartete Hertha Berlin erheblich verbessern. Das 3:1 gegen Fortuna Düsseldorf ist der dritte Sieg in Serie.

Die Herthaner gerieten nach gut einer halben Stunde durch einen Foulpenalty in Rückstand. Danach jedoch benötigten sie nur eine weitere halbe Stunde für die vollständige Wende zum 3:1. Unter die Torschützen reihte sich Vedad Ibisevic. Der mittlerweile 35-jährige Goalgetter ist oft nicht mehr erste Wahl, aber immer noch für Tore gut. Nach 37 Minuten besorgte er den Ausgleich.

Düsseldorfs Trainer Friedhelm Funkel konnte nach seinem 500. Spiel als Trainer in der Bundesliga nicht jubeln. Hertha beendete gegen die Fortuna eine fast 40-jährige schwarze Serie. Der Hauptstädter gewannen erstmals seit dem 8. Dezember 1979 wieder in der ersten Liga gegen die Fortuna. Die Düsseldorfer ihrerseits haben nun sechsmal nacheinander nicht mehr gewonnen.

Hertha Berlin - Fortuna Düsseldorf 3:1 (2:1). - 37'128 Zuschauer. - Tore: 32. Hennings (Foulpenalty) 0:1. 37. Ibisevic 1:1. 44. Dilrosun 2:1. 62. Darida 3:1.

Hennings bringt Düsseldorf per Penalty in Führung.
Video: streamja
Hertha-Captain Ibisevic mit dem Ausgleich.
Video: streamja
Dilrosun mit dem Gamewinner noch in der ersten Halbzeit.
Video: streamja
Darida vollendet einen Hertha-Konter zum 3:1.
Video: streamja

(rst/sda)

Sprunger auf Rang 4

Die Europameisterin Lea Sprunger belegt an den Weltmeisterschaften in Doha im Final über 400 m Hürden mit einem Schweizer Rekord den 4. Rang.

Die 29-jährige Waadtländerin verbesserte mit 54,06 Sekunden die 28 Jahre alte Schweizer Bestmarke von Anita Protti um 19 Hundertstel. Gold sicherte sich in der Weltrekordzeit von 52,16 Sekunden die Amerikanerin Dalilah Muhammad.

Lausanne kommt mit Winterthurs Abwehr nicht zurecht

Leader Lausanne-Sport lässt in der 10. Runde der Challenge League zwei Punkte liegen. Die Waadtländer erreichen daheim gegen Winterthur lediglich ein 0:0.

Der Match auf der Pontaise war ein Gegenstück zum ersten Duell, das die Waadtländer in Winterthur 6:0 gewannen – in einer Phase in der sie vier Meisterschaftsspiele am Stück mit insgesamt 18:1 Toren für sich entschieden.

Auch diesmal überliess Winterthur dem Gegner das Feld fast vollständig, mit einer guten Defensivarbeit liessen sie jedoch nur wenig zu.

In der 22. Minute kamen die Lausanner der Führung am nächsten. Winterthurs Verteidiger Mario Bühler versuchte Joel Geissmanns Schuss zu blocken. Es entstand ein Prellball, der an die Latte flog. Nach 69 Minuten tauchte der eingewechselte Dan Ndoye von der Seite vor dem Winterthur Tor auf, aber auch sein Versuch brachte nichts ein. Von Lausannes Goalgetter Aldin Turkes war im ganzen Spiel sehr wenig zu sehen. (sda)

Bild: KEYSTONE

Schweiz gewinnt in Litauen 3:0

Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft erledigt in der EM-Qualifikation im zweiten Kräftemessen mit Litauen die Pflicht.

Die erste halbe Stunde hatte offengelegt, dass die technisch limitierten Litauerinnen für den Fall eines Schweizer Führungstreffers keine Antwort parat haben würden. Ihr Konzept gründete auf Kampf, und der Hoffnung, das 0:0 lang genug halten zu können, um im Gästeteam Nervosität zu streuen. Ohne Ana Maria Crnogorcevics Kaltschnäuzigkeit vom Penaltypunkt und dem starken Dribbling von Ramona Bachmann, das am Ursprung des Foulpenaltys lag, der zum 1:0 führte, hätte die Taktik des Heimteams durchaus aufgehen können.

Trotz zahlreicher Möglichkeiten fielen die weiteren Tore erst in der letzten halben Stunde. Rahel Kiwic erhöhte nach 66 Minuten nach einem Freistoss per Kopf auf 2:0, zum 3:0 vier Minuten später grätschte mit Vestina Neverdauskaite eine Litauerin den Ball ins eigene Tor.

In Torschützin Kiwic fand die harte Gangart des Heimteams in der Schlussphase noch ein Schweizer Opfer. Die 28-jährige Verteidigerin verletzte sich bei einem Zweikampf am Knie. Ob sie am Dienstag in Thun beim nächsten EM-Qualifikationsspiel gegen Kroatien zur Verfügung steht, ist unklar. (sda)

Lausanne drei Wochen ohne Emmerton

Der HC Lausanne muss rund drei Wochen ohne seinen Center Cory Emmerton auskommen. Der Kanadier muss eine Unterkörper-Verletzung auskurieren, die er am Mittwoch beim 4:1-Sieg gegen die Rapperswil-Jona Lakers erlitt. (sda)

Tom Lüthi mit kleinem Rückstand nur auf Platz 14

Tom Lüthi verlor am ersten Trainingstag zum Grand Prix von Thailand zwar nur 0,391 Sekunden. Das reichte in der engen Moto2-Klasse aber nur zu Platz 14.

24 Fahrer lagen innerhalb von einer Sekunde. Valentino Rossis Halbbruder Luca Marini bewältigte den 4,554 km langen Kurs in Buriram am schnellsten. Lüthi, schon im ersten Training nur 17., pröbelte an der Abstimmung herum. Doch auch Veränderungen beim Radstand, der Gewichtsverteilung und ein weicheres Setup brachten am Nachmittag bei 31 Grad Hitze und 63 Prozent Luftfeuchtigkeit nicht die erhoffte Wirkung.

Einen starken Eindruck hinterliess Dominique Aegerter. Der 29-jährige Oberaargauer glänzte im ersten Training mit Rang 4. In der Tageswertung klassierte sich Aegerter mit der MV Agusta mit 0,550 Sekunden Rückstand als 16. und damit so gut wie noch nie in diesem Jahr. Der Zürcher Jesko Raffin wurde bei seiner Rückkehr zum NTS-Team, für das er auch 2020 fahren wird, 28. (abu/sda)

Bild: EPA

Nadal muss Angriff auf Weltnummer 1 vorerst verschieben

Rafael Nadal muss den Angriff auf den 1. Platz im ATP-Ranking vorerst wohl verschieben. Der Spanier sagt wegen einer Entzündung im linken Handgelenk die Teilnahme am Turnier von Schanghai ab.

Theoretisch könnte Nadal trotzdem schon am übernächsten Montag die neue Weltnummer 1 sein. Weil er bereits im letzten Jahr in Schanghai Forfait erklärt hat, verliert er beim Turnier in China nächste Woche keine Punkte, während Novak Djokovic als Vorjahressieger 1000 Punkte zu verteidigen hat. Djokovics Vorsprung auf Nadal beträgt derzeit 640 Punkte. (abu/sda)

Bild: KEYSTONE

Superstar Marc Marquez nach Highsider im Spital

MotoGP-Superstar Marc Marquez stürzt im ersten Training zum GP von Thailand in Buriram schwer und ist nach einem kurzen Spitalbesuch wieder einsatzfähig.

Es passierte in Kurve 7. Marquez, der mit frischen Reifen unterwegs war, wird mit einem spektakulären Highsider abgeworfen. Helfer bringen den humpelnden Spanier ins Medical Center zu ersten Untersuchungen.

Weil in Übersee die mobilen Spitäler weniger gut augerüstet sind als in Europa, wird der siebenfache Weltmeister kurz darauf im Krankenwagen in ein Spital gebracht. Dort werden Prellungen am Rücken und Becken eine leichte Verletzung am linken Bein festgestellt. Doch der 26-jährige Honda-Fahrer wird für weitere Einsätze fit erklärt, hat aber nur noch ein Motorrad zur Verfügung. (abu/sda)

Ruckstuhl in den Top Ten

Siebenkämpferin Géraldine Ruckstuhl scheiterte bei der Leichtathletik-WM in Doha beim Angriff auf ihren Schweizer Rekord (6391 Punkte). Die Luzernerin beendete den Wettkampf mit 6159 Zählern im guten 9. Rang. Vor zwei Jahren in London hatte Platz 11 resultiert. In ihrer Paradedisziplin Speerwerfen war die 21-Jährige mit 55,35 m die Tagesbeste.

Gold sicherte sich die Britin Katarina Johnson-Thompson mit der Jahresweltbestleistung von 6981 Punkten vor der belgischen Olympiasiegerin Nafissatou Thiam (6677), die als Titelverteidigerin angetreten war. Bronze holte die Österreicherin Verena Preiner (6560). (ram/sda)

Bild: EPA

Egli leihweise zu Ambri

Der HC Davos leiht Angreifer Chris Egli bis zum Jahresende an Ligakonkurrent Ambri-Piotta aus. Wie die Bündner bekannt gaben, werde der 23-jährige Flügelstürmer aufgrund eines Überangebots an Stürmern bis und mit Spengler Cup für die Leventiner zum Einsatz kommen.

Egli stand für den HCD in dieser Saison nur in drei Spielen in Einsatz. Im neuen Jahr stünden die Chancen auf Einsatzzeit beim HCD für Egli aufgrund des gedrängten Spielplans der Bündner wieder besser, liess sich Sportchef Raeto Raffainer zitieren. (ram/sda)

Bild: KEYSTONE

Schweiz im Davis Cup nach Peru

Die Schweiz trifft im Davis Cup erstmals auf Peru. Die Equipe von Captain Severin Lüthi wird für die Begegnung im Rahmen der Barrage der Weltgruppe I nach Südamerika reisen müssen. Gespielt wird Anfang März 2020.

Dem Sieger bietet sich im September die Chance, in die Playoffs für das Finalturnier 2021 einzuziehen. Die Verlierer steigen in die Weltgruppe II ab. Gegen Peru sind die Schweizer Chancen intakt. Aktuell sind Juan Pablo Varillas (ATP 332, Bild) und Nicolas Alvarez (ATP 391) deren am besten klassierte Spieler. (ram/sda)

Bild: EPA/EFE

Finnischer Torhüter für die ZSC Lions

Die ZSC Lions nehmen für den Rest der Saison den 28-jährigen finnischen Goalie Joni Ortio unter Vertrag. Ortio trainierte in den letzten Wochen bereits mit den Zürchern. Sportchef Sven Leuenberger hielt allerdings fest, dass Lukas Flüeler die Nummer 1 bleiben werde.

Joni Ortio spielte in der letzten Saison beim russischen Klub Podolsk in der KHL. Dabei brachte er es in mehr als 50 Spielen auf eine Fangquote von 92,2 Prozent. (abu/sda)

Bild: AP/AP

Sbisa trainiert weiter mit den Islanders

Wenn die New York Islanders in der Nacht auf Samstag gegen die Washington Capitals in die Saison starten, gehört Luca Sbisa nicht zum Kader. Er kann aber weiter auf einen Vertrag hoffen. Sbisa nahm auf Try-Out-Basis am Vorbereitungscamp teil und trainiert weiter mit den Islanders.

Obwohl der 29-jährige Verteidiger in der vergangenen Saison nur neun Partien für die New Yorker bestritt, erhielt er danach im Endgespräch ein positives Feedback. Beispielsweise wurde sein professioneller Umgang mit der schwierigen Situation gelobt. Sowohl Headcoach Barry Trotz als auch General Manager Lou Lamoriello versicherten ihm, dass sie ihn behalten wollen. Allerdings ist das nicht so einfach, da die Islanders zu viele Verteidiger unter Vertrag haben. Sie müssen erst Platz für Sbisa schaffen. Thomas Hickey wurde schon einmal via Waiver-Liste zum Farmteam Bridgeport Sound Tigers in die AHL geschickt. (abu/sda)

Bild: AP/AP

Shaqiri und Petkovic versöhnen sich

Alles wieder gut. Xherdan Shaqiri und Nationaltrainer Vladimir Petkovic haben sich gestern gemeinsam mit Nationalmannschaftsdirektor Pierluigi Tami in England getroffen und ausgesprochen. Das Gespräch war erfolgreich. Shaqiri hat sich zur Nati bekannt und läuft künftig wieder für die Schweiz auf.

Derzeit kämpft der Spieler von Liverpool noch mit Wadenproblemen. Bei der EM-Qualifikation gegen Irland und Dänemark wird er deshalb verletzungsbedingt noch fehlen. (abu)

SC Bern rund zwei Monate ohne Beat Gerber

Beat Gerber, Verteidiger des SC Bern zieht sich im Auswärtsspiel gegen Fribourg-Gottéron vom Dienstag einen schweren Bluterguss am Oberschenkel zu. Er muss rund zwei Monate pausieren.

Gerber musste noch in der Nacht auf Mittwoch wegen eines Logensyndroms operiert werden. Bei einem Logensyndrom besteht die Gefahr, dass durch den massiven Bluterguss Muskulatur, Gefässe und Nerven geschädigt werden. Weitere Eingriffe werden noch folgen müssen. (abu/sda)

Bild: KEYSTONE

Sion und Behrami lösen ihren Vertrag auf

Nach nur gut zwei Monaten läuft die Zeit von Valon Behrami beim FC Sion ab. Wie Behrami gegenüber RSI sport bestätigte, wird der Vertrag in gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst.

Der 34-jährige Tessiner war kurz vor Saisonbeginn von Udinese zu Sion gestossen. Präsident Christian Constantin sprach von einem besonderen Transfer und setzte grosse Hoffnungen und Erwartungen in den früheren Schweizer Internationalen mit Wurzeln im Kosovo. Im ersten Meisterschaftsviertel jedoch fand Valon Behrami seinen Platz in der Mannschaft von Trainer Stéphane Henchoz nie richtig. Die Statistik zeigte sogar, dass Sion in der Meisterschaft dann mehr Punkte holte, wenn Behrami nicht spielte.

Behrami hat nun vor, für die nächste Transferperiode im Januar den Markt zu sondieren. Für die Nationalmannschaft spielt er seit August 2018 nicht mehr. Er trat zurück, nachdem Nationalcoach Vladimir Petkovic ihm am Telefon eröffnet hatte, dass er für die Länderspiele im Herbst kein Aufgebot bekommen würde. (abu/sda)

Bild: KEYSTONE

Lausanne mit Rehabilitation und Premiere

Lausanne feierte im dritten Anlauf im neuen Stadion den ersten Sieg in der National League. Vier Tage nach der 1:7-Heimklatsche gegen Davos bezwangen die Waadtländer die Rapperswil-Jona Lakers mit 4:1.

Lausanne bekundete im Duell der beiden Tabellennachbarn allerdings einige Anlaufschwierigkeiten. Mangels Disziplin brachte sich das Heimteam durch Strafen mehrmals in Bedrängnis. Eine solche nutzte Verteidiger Dominik Egli in der 25. Minute zur 1:0-Führung für die Gäste. Für den Neuzuzug aus Biel, der den leicht verletzten Tschechen Roman Cervenka als Topskorer vertrat, war es nach acht Torvorlagen der erste Saisontreffer im Dress der Lakers.

Das 0:1 wirkte für die Lausanner wie ein Weckruf. Fortan schüttelte das Team von Ville Peltonen seine Lethargie ab. Die Folge davon waren bis zur zweiten Pause der Ausgleich durch Benjamin Antonietti, der einen Schuss von Petteri Lindbohm ablenkte, und die erstmalige Führung durch Cory Emmerton, der im Nachsetzen Noël Bader bezwingen konnte. Bader erhielt bei den Rapperswil-Jona Lakers erstmals in dieser Saison den Vorzug gegenüber Stammkeeper Melvin Nyffeler. Robin Leone und Yannick Herren sorgten mit ihren Toren im Schlussdrittel letztlich für klare Verhältnisse. (zap/sda)

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