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Iran-Ticker: Medien: Trump will Iran 3 bis 5 Tage Zeit geben

epa12902495 Vehicles are caught in a traffic jam as major roads are sealed and public transport is suspended, in Islamabad, Pakistan, 20 April 2026. As the ceasefire deadline nears, US negotiators are ...
Der Iran-Krieg und die Blockade der Hormus-Strasse sorgen für weltweite Ressourcenknappheit (Bild: Stau in der pakistanischen Haupstadt Islamabad).Bild: keystone
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Medien: Trump will Iran 3 bis 5 Tage Zeit geben +++ US-Botschaft rät, Libanon zu verlassen

23.04.2026, 06:0523.04.2026, 06:05
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0:12
Medien: Trump will Iran nur wenige Tage für Antwort geben
US-Präsident Donald Trump will der iranischen Führung Medienberichten zufolge nur wenige Tage geben, um sich auf einen geeinten Vorschlag zur Beilegung des Krieges zu verständigen. Er sei bereit, die Waffenruhe um drei bis fünf Tage zu verlängern, berichten das Nachrichtenportal «Axios» und der Sender Fox News unter Berufung auf eine US-Quelle beziehungsweise einen Beamten aus dem Weissen Haus. Trumps am Dienstag angekündigte Verlängerung der Waffenruhe ist demnach nur für einen kurzen Zeitraum angedacht.

Auch der Sender CNN berichtet unter Berufung auf zwei mit den internen Gesprächen vertraute Quellen, dass Trump plane, den Iranern ein begrenztes Zeitfenster zu geben, um einen geeinten Vorschlag für neue Verhandlungen zu erarbeiten und den diplomatischen Prozess so wieder in Gang zu bringen. Ob dies auch an die Iraner übermittelt worden ist, ist demnach unklar.

Trumps Sprecherin Karoline Leavitt sagte am Nachmittag (Ortszeit) vor Journalistinnen und Journalisten, dass der Präsident keine feste Frist für die Übermittlung eines iranischen Vorschlags gesetzt habe. Gleichzeitig betonte sie, dass es letztlich Trump sei, der den Zeitplan vorgeben werde.

Kurz vor dem Ablaufen einer Waffenruhe mit dem Iran hatte Trump Teheran mehr Zeit für eine Verhandlungslösung gegeben und die Feuerpause einseitig verlängert. Die Waffen sollen schweigen, bis die iranische Führung mit einem geeinten Vorschlag an den Tisch kommt, teilte Trump auf seiner Plattform Truth Social mit. Eine neue Frist setzte er nicht. Der Iran äusserte sich bisher nicht dazu. (sda/dpa)

22:46
US-Botschaft rät Amerikanern, den Libanon zu verlassen
Die US-Botschaft in Beirut legt Amerikanerinnen und Amerikanern dringend nahe, den Libanon zu verlassen. «Die Sicherheitslage ist weiterhin komplex und kann sich schnell ändern», teilte die Botschaft in einer Sicherheitswarnung mit. US-Bürgerinnen und Bürgern sollten ausreisen, solange es noch kommerzielle Flugverbindungen gebe. Wer im Libanon bleibe, sollte Pläne für Notfallsituationen erstellen und die aktuellen Entwicklungen verfolgen, hiess es.

Es gibt derzeit Hinweise darauf, dass die Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon wackelt. Ein Abgeordneter der libanesischen Hisbollah-Miliz, Hussein Hadsch Hassan, sagte einem libanesischen TV-Sender, die Organisation sei der Waffenruhe nicht mehr verpflichtet. Zuvor hatten Israel und die proiranische Hisbollah sich mehrfach Verstösse gegen die zehntägige Waffenruhe vorgeworfen, die in der Nacht auf Freitag in Kraft getreten war. (sda/dpa)
22:44
Leavitt spielt iranische Angriffe auf Frachter herunter
Nach iranischen Angriffen auf Frachter in der Strasse von Hormus hat das Weisse Haus die Bedeutung der Vorfälle heruntergespielt. Die Medien würden das Thema aufbauschen, um die erfolgreiche Zerstörung der iranischen Marine durch das US-Militär zu hinterfragen, sagte Karoline Leavitt, Sprecherin des Weissen Hauses, dem Sender Fox News. Einen Verstoss gegen die Waffenruhe sehe sie nicht, weil die Schiffe weder unter US- noch unter israelischer Flagge gefahren seien.

Leavitt sagte, die Frachter seien von Schnellbooten attackiert worden. «Der Iran hat sich von der tödlichsten Marine im Nahen Osten zu einer Bande von Piraten gewandelt.» Eine Kontrolle über die Strasse von Hormus habe Teheran nicht. (sda/dpa)
21:47
Zwei Tote bei Luftangriff im Libanon - Journalistin verletzt
Bei einem israelischen Luftangriff im Südlibanon sind nach libanesischen Angaben zwei Menschen getötet und mindestens eine Journalistin verletzt worden. Das libanesische Gesundheitsministerium teilte mit, der Vorfall habe sich in dem Ort al-Tiri ereignet.

Nach Angaben der libanesischen Nachrichtenagentur NNA wurden zunächst zwei Menschen bei einem israelischen Luftangriff in al-Tiri getötet. Die israelische Armee teilte dazu mit, es seien zwei Fahrzeuge identifiziert worden, die aus einem von der proiranischen Hisbollah-Miliz genutzten Gebäude gekommen seien.

In der Mitteilung war die Rede von «Terroristen», die sich auf bedrohliche Weise israelischen Bodentruppen genähert hätten, die den südlichen Teil des Libanons kontrollieren. Die Luftwaffe habe daraufhin eines der Fahrzeuge angegriffen. Anschliessend sei auch das Gebäude beschossen worden.

Die Armee sei sich Berichten bewusst, denen zufolge zwei Journalistinnen verletzt worden seien. Bei den Journalistinnen handelt es sich den libanesischen Berichten zufolge um Mitarbeiterinnen der Hisbollah-nahen Zeitung «Al-Achbar». Eine von ihnen steckte demnach noch vor Ort fest. (sda/dpa)
21:45
Netanjahu: Israel bereit für Verteidigung und Angriff
Vor dem Hintergrund der angespannten Lage im Konflikt mit dem Iran ist Israel nach Angaben des Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu «auf jedes Szenario vorbereitet». Dies gelte «in der Verteidigung und im Angriff», sagte der 76-Jährige bei einem Treffen mit Soldaten der israelischen Raketenabwehr in der Nähe von Jerusalem. Er besuchte die Soldaten im Rahmen des 78. Unabhängigkeitstag Israels.

Auch der israelische Generalstabschef Ejal Zamir sagte, die israelischen Streitkräfte seien «bereit, an allen Fronten sofort und mit grosser Stärke wieder zum Kampf zurückzukehren.» US-Präsident Donald Trump hatte eine Waffenruhe im Iran-Krieg vorerst verlängert. Ob der Konflikt dennoch fortgesetzt wird, ist ungewiss. (sda/dpa)
21:43
Iran: US-Seeblockade Verstoss gegen Waffenruhe
Angesichts der einseitig von US-Präsident Donald Trump verlängerten Waffenruhe bekräftigt der Iran, die US-Seeblockade sei ein Verstoss gegen die Feuerpause. Die Öffnung der Strasse von Hormus sei nicht möglich, wenn es zu solchen «schweren Verstössen gegen die Waffenruhe» komme, schrieb Irans Verhandlungsführer und Parlamentspräsident, Mohammed Bagher Ghalibaf, auf der Plattform X.

Der Iran hat laut iranischer Nachrichtenagentur Tasnim weiter keine Pläne, an Friedensgesprächen mit den USA teilzunehmen. US-Medien hatten zuvor berichtet, es könnte am Freitag eine neue Verhandlungsrunde geben. Die gemeinsam vereinbarte Waffenpause war am Dienstagabend vom US-Präsidenten einseitig verlängert worden. Wie viele Tage sie dauern soll, hatte Trump nicht gesagt. (sda/dpa)
16:14
Dutzende israelische Aktivisten nach Syrien vorgedrungen
Dutzende israelische Siedleraktivisten sind auf syrisches Gebiet vorgedrungen, bevor sie von der Armee wieder zurückgebracht wurden.

Die «Times of Israel» berichtete, es handele sich um rechte Aktivisten, die die Einrichtung von Siedlungen im syrischen Grenzgebiet forderten, in dem Israel die Kontrolle übernommen hat. Sie hätten sich zeitweise in einem Gebäude am Rand des syrischen Orts Hadar verschanzt.

Die Armee teilte mit, etwa 40 Aktivisten seien mehrere hundert Meter tief auf syrisches Gebiet vorgedrungen. Soldaten hätten sie zurückgebracht und der israelischen Polizei übergeben. Das Militär verurteile den Vorfall aufs Schärfste, es handele sich um eine Straftat. (sda/dpa)
15:08
Iran reklamiert Angriff auf drei Frachtschiffe für sich
Irans Streitkräfte haben nach eigenen Angaben drei Frachtschiffe vor ihrer Küste angegriffen und manövrierunfähig gemacht.

In einer von der Nachrichtenagentur Fars verbreiteten Nachricht hiess es zur Begründung, die Revolutionsgarden hätten ihre «regelwidrige» Durchfahrt durch die Strasse von Hormus gestoppt.

Die Nachrichtenagentur Fars veröffentlichte die Namen der drei Frachtschiffe. Laut dem Trackingdienst Vesselfinder handelte es sich bei der «Epaminondas» um ein Containerschiff unter Flagge Liberias, das von den Vereinigten Arabischen Emiraten in Richtung Indien unterwegs war.

Der Frachter «MSC Francesca» lag zuletzt vor der Küste Saudi-Arabiens und fährt unter der Flagge Panamas. Ausserdem wurde ein Containerschiff namens «Euphoria» attackiert, das sich iranischen Angaben zufolge in griechischem Besitz befinden soll.

Die «MSC Francesca» und «Epaminondas» seien beschlagnahmt und in iranische Gewässer gebracht worden, berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf die Marine der Revolutionsgarden.

Auch die britische Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) hatte am Mittwoch über Vorfälle in den Gewässern vor dem Iran berichtet. (sda/dpa)
13:10
Arabische Länder wollen Reparationen vom Iran für Kriegsschäden
Die arabischen Länder fordern vom Iran Reparationen für die im Krieg entstandenen Schäden und Verluste. Teheran sei zu solchen Zahlungen dem Völkerrecht nach verpflichtet, heisst es in einer Erklärung der Arabischen Liga nach einem virtuellen Treffen.

«Der Iran trägt international die volle Verantwortung für seine unrechtmässigen und nicht gerechtfertigten Angriffe gegen arabische Staaten», heisst es in der Erklärung der Aussenminister.

Als Vergeltung für die Militärschläge der USA und Israels im Iran griff das Land seit Kriegsbeginn Ende Februar mit Tausenden Raketen, Drohnen und Marschflugkörpern die Golfstaaten an. Dabei kamen US-Einrichtungen, wie etwa Botschaften und Militärstützpunkte, aber auch zivile Ziele wie Flughäfen und Wohngegenden unter Beschuss. Die meisten der Angriffe wurden in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Kuwait gemeldet.

«Die arabischen Länder waren und werden keine Geiseln in den Händen des Irans sein, um Rechnungen zu begleichen», sagte Ahmed Abul Gheit, Generalsekretär der Organisation, Berichten zufolge. Die Arabische Liga umfasst 22 Staaten des arabischen Raums in Nordafrika und dem Nahen Osten. (sda/dpa)
10:10
Schweizer Börse startet gemischt, Hoffnung auf Verhandlungen bleibt
Am Schweizer Aktienmarkt starteten die Indizes am Mittwoch mit gemischten Notierungen. Hoffnung bringt die durch US-Präsident Donald Trump verlängerte Waffenruhe. Allerdings bleibe der Konflikt ein «hochkomplexes und zähes geopolitisches Schachspiel mit vielen Unsicherheiten», so ein Händler.

Eine breite Entspannung zeigt sich denn auch noch nicht, wie die kaum nachgebenden Ölpreise zeigen. «Unter dem Strich ist zunächst die zweite Verhandlungsrunde gescheitert und die Märkte steuern wie Thelma & Louise auf eine massive globale Energieversorgungslücke zu», kommentierte ein Börsianer.

Getragen wird das Plus des SMI vor allem von den Aktien von ABB (+5,0%). Der Industriekonzern hatte vor Börsenstart Geschäftszahlen zum ersten Quartal 2026 veröffentlicht und damit die bereits hohen Erwartungen der Analysten insbesondere beim Auftragseingang übertroffen und die Jahresprognose erhöht. (awp/sda)
10:05
Iran beschiesst Frachter in Strasse von Hormus
In der Strasse von Hormus ist ein Containerschiff unter Beschuss geraten und dabei schwer beschädigt worden.

Ein Schiff der iranischen Revolutionsgarden (IRGC) habe sich dem Schiff genähert und Schüsse abgegeben, teilte die britische Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) unter Berufung auf den Kapitän des Frachters mit.

Zu dem Vorfall kam es laut UKMTO 15 Seemeilen nordöstlich von Oman. Alle Besatzungsglieder sind demnach in Sicherheit. «Der Kapitän eines Containerschiffs berichtete, dass sich ein Schnellboot der IRGC dem Schiff genähert habe», heisst es in der Mitteilung. Schliesslich habe die Besatzung des iranischen Boots ohne Funkwarnung das Feuer eröffnet und dabei die Brücke schwer beschädigt.

Wenig später meldete die UKMTO erneut einen Vorfall. Ein auslaufender Frachter wurde nach Angaben des Kapitäns acht Seemeilen westlich des Iran beschossen und liegt demnach gestoppt im Wasser. Die Besatzung sei in Sicherheit, Berichte über Schäden liegen demnach nicht vor. Die Behörde sei sich der erhöhten Aktivität im Gebiet der Strasse von Hormus bewusst und fordere Schiffe auf, jede verdächtige Aktivität zu melden, hiess es.

Immer wieder kommt es in der Strasse von Hormus zu entsprechenden Vorfällen. Der von den USA und Israel angegriffene Iran hat mit Attacken und Drohungen die Schifffahrt durch die wichtige Meerenge nahezu zum Erliegen gebracht. Die Lage in der Strasse von Hormus ist auch nach der von US-Präsident Donald Trump verkündeten Verlängerung der Waffenruhe unverändert. (sda/dpa)

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  • Israel und die USA starteten am 28. Februar 2026 gross angelegte Angriffe auf Iran. Teheran reagierte mit Raketen- und Drohnenattacken gegen Israel sowie US-Stützpunkte in der Region.
  • Irans oberster Führer Ali Chamenei wurde getötet, ebenso zahlreiche Militärs. Sein Sohn Mojtaba wurde Nachfolger, ist aber verletzt und bisher nicht öffentlich aufgetreten.
  • Der Konflikt hat sich auf den Nahen Osten ausgeweitet, mit Angriffen u.a. in Katar, den VAE, Saudi-Arabien und Bahrain sowie Kämpfen im Libanon. Auch US-Soldaten wurden getötet.
  • Die USA geben unterschiedliche Kriegsziele und Rechtfertigungen an – von der Zerstörung des iranischen Atomprogramms bis hin zu einem möglichen Regimewechsel.
  • Am 8. April einigten sich die Kriegsparteien auf eine zweiwöchige Waffenruhe. Die dabei ebenfalls vereinbarte Öffnung der für die Weltwirtschaft wichtigen Strasse von Hormus wird bisher nicht verlässlich umgesetzt.
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Iran-Proteste 2026

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Die beliebtesten Kommentare
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Jacques #23
28.02.2026 08:18registriert Oktober 2018
Hab erst vor zwei Tagen hier geschrieben, dass Nethanjahu Trump dann schon sagt, was er tun müsse.

Voilà.
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Zanzibar
28.02.2026 08:10registriert Dezember 2015
Hoffentlich gelingt es die Mullahs von der Macht zu drängen und dass die Iranische Bevölkerung wieder frei leben kann, nach europäischem Vorbild.
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SamsonP
28.02.2026 08:08registriert April 2024
Immer am Wochende, damit die Börsen nicht überreagieren. Man kann schon bald darauf gehen. Wäre interessant zu sehen, wie der Gold-Kurs bzw Edelmetalle allgemein reagiert hätten. Schade, immer wenn auch mal die kleinen Anleger hätten profitieren können, wird es sogar auf geopolitischer Ebene verhindert. Jetzt wird klar, warum der Goldpreis gestern Abend bzw bei US-Marktöffnung rapide gestiegen ist, da waren wohl nicht die kleinen Anleger die treibenden Kräfte.
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