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Reportage über Separatisten

Russischer Kameramann im Osten der Ukraine erschossen



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Die Zahl der in der Ukraine getöteten Journalisten steigt auf drei: Kamermann Anatoli Klijan wurde auf Reportage erschossen.  Bild: Perwy Kanal

Ein Kameramann des staatlichen russischen Fernsehsenders Perwy Kanal ist im Osten der Ukraine durch Schüsse getötet worden. Das teilte der Sender am Montag mit. Der 68-jährige Kameramann Anatoli Klijan wollte demnach eine Reportage über die prorussischen Aufständischen drehen.

«Als er vor Ort war, gab es Schüsse, die von der Seite der Soldaten kamen», hiess es auf der Website von Perwy Kanal. Klijan ist der dritte russische Journalist, der im Ukraine-Konflikt getötet wurde. 

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Klijan wollte eine Reportage über die prorussischen Separatisten drehen.  Bild: Vesti

Am 17. Juni waren in der benachbarten Region Lugansk zwei Journalisten des russischen Staatsfernsehens getötet worden. Ende Mai waren zudem der italienische Fotograf Andrea Rocchelli und sein russischer Assistent Andrej Mironow in der Nähe der Stadt Slawjansk getötet worden.

In Klijans Fall kündigte die russische Justiz am Montag umgehend die Eröffnung eines Ermittlungsverfahrens an. Der Vorwurf laute auf Verstoss gegen Regeln in kriegerischen Konflikten, wurde in Moskau offiziell mitgeteilt. Das russische Aussenministerium rief die ukrainische Justiz auf, Ermittlungen aufzunehmen. Zugleich warf Moskau der Staatsführung in Kiew vor, diese wolle «offensichtlich keine Deeskalation» der Lage im Osten des Landes.

In der Ukraine gilt noch bis zum Abend eine von Präsident Petro Poroschenko ausgerufene Waffenruhe. Diese wurde in den vergangenen Tagen immer wieder gebrochen. (rar/sda/afp)

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