Die Flugzeugträger «USS Gerald R. Ford» und «USS Abraham Lincoln» waren zuvor bereits dorthin verlegt worden. Das letzte Mal, dass die USA drei Flugzeugträger im Zuständigkeitsbereich von Centcom hatten, sei 2003 gewesen, als die USA sich auf die Invasion des Iraks vorbereiteten, zitierte das «Wall Street Journal» einen US-Beamten. (sda/dpa)
Weiterer US-Flugzeugträger in der Golfregion angekommen +++ USA entern Öltanker
Dritter Flugzeugträger Richtung Iran verlegt
Die Flugzeugträger «USS Gerald R. Ford» und «USS Abraham Lincoln» waren zuvor bereits dorthin verlegt worden. Das letzte Mal, dass die USA drei Flugzeugträger im Zuständigkeitsbereich von Centcom hatten, sei 2003 gewesen, als die USA sich auf die Invasion des Iraks vorbereiteten, zitierte das «Wall Street Journal» einen US-Beamten. (sda/dpa)
Irans Zentralbank bestätigt Eingang von Maut für Strasse von Hormus
Die Höhe der Abgaben richtet sich laut dem Bericht nach der Art und Menge der geladenen Fracht sowie dem jeweiligen «Risikograd». Konkrete Summen nannte die Bank nicht. Branchenkreise hatten zuvor von Forderungen in Höhe von bis zu zwei Millionen US-Dollar pro Durchfahrt berichtet.
Teheran bezeichnet die Abgaben offiziell als Sicherheitsgebühren oder Maut. Parallel dazu hält das US-Militär eine am 13. April begonnene Seeblockade gegen iranische Häfen aufrecht. Diese richtet sich gezielt gegen Schiffe, die den Iran anlaufen oder verlassen, um den wirtschaftlichen Druck auf das Land zu erhöhen. (sda/dpa)
USA: Tanker mit iranischem Öl geentert
In der Nacht zum Donnerstag sei im Indischen Ozean das sanktionierte und staatenlose Schiff «Majestic X» gestoppt worden, wie das US-Verteidigungsministerium auf X bekannt gab. US-Einsatzkräfte seien an Bord des Frachters gegangen, der Öl aus dem Iran transportiert habe. Die Massnahme sei im Zuständigkeitsbereich des Indopazifischen Kommandos der US-Streitkräfte (Indopacom) erfolgt.
Nach Angaben des Trackingdienstes Vesselfinder befand sich der Frachter zuletzt vor der südlichen Küste Sri Lankas, rund 32 nautische Meilen von der Stadt Hambantota entfernt. Den Angaben von vor zwei Tagen nach war das Schiff auf Kurs in Richtung Zhoushan in China. Das US-Militär gibt an, Schiffe zu blockieren, die aus iranischen Häfen kommen oder diese als Ziel haben. US-Präsident Donald Trump will Teheran damit von wichtigen Einnahmequellen abschneiden. (sda/dpa)
Overnight, U.S. forces carried out a maritime interdiction and right-of-visit boarding of the sanctioned stateless vessel M/T Majestic X transporting oil from Iran, in the Indian Ocean within the INDOPACOM area of responsibility.
— Department of War 🇺🇸 (@DeptofWar) April 23, 2026
We will continue global maritime enforcement to… pic.twitter.com/SWF6Jt9Ci4
Trump droht mit Angriffen auf Boote
Schah-Sohn Pahlavi wirbt in Berlin für Wandel im Iran
Paris nennt Angriff auf UN-Soldaten Kriegsverbrechen
Iran richtet erneut mutmasslichen Spion hin
Medien: Trump will Iran nur wenige Tage für Antwort geben
Auch der Sender CNN berichtet unter Berufung auf zwei mit den internen Gesprächen vertraute Quellen, dass Trump plane, den Iranern ein begrenztes Zeitfenster zu geben, um einen geeinten Vorschlag für neue Verhandlungen zu erarbeiten und den diplomatischen Prozess so wieder in Gang zu bringen. Ob dies auch an die Iraner übermittelt worden ist, ist demnach unklar.
Trumps Sprecherin Karoline Leavitt sagte am Nachmittag (Ortszeit) vor Journalistinnen und Journalisten, dass der Präsident keine feste Frist für die Übermittlung eines iranischen Vorschlags gesetzt habe. Gleichzeitig betonte sie, dass es letztlich Trump sei, der den Zeitplan vorgeben werde.
Kurz vor dem Ablaufen einer Waffenruhe mit dem Iran hatte Trump Teheran mehr Zeit für eine Verhandlungslösung gegeben und die Feuerpause einseitig verlängert. Die Waffen sollen schweigen, bis die iranische Führung mit einem geeinten Vorschlag an den Tisch kommt, teilte Trump auf seiner Plattform Truth Social mit. Eine neue Frist setzte er nicht. Der Iran äusserte sich bisher nicht dazu. (sda/dpa)
US-Botschaft rät Amerikanern, den Libanon zu verlassen
Es gibt derzeit Hinweise darauf, dass die Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon wackelt. Ein Abgeordneter der libanesischen Hisbollah-Miliz, Hussein Hadsch Hassan, sagte einem libanesischen TV-Sender, die Organisation sei der Waffenruhe nicht mehr verpflichtet. Zuvor hatten Israel und die proiranische Hisbollah sich mehrfach Verstösse gegen die zehntägige Waffenruhe vorgeworfen, die in der Nacht auf Freitag in Kraft getreten war. (sda/dpa)
Leavitt spielt iranische Angriffe auf Frachter herunter
Leavitt sagte, die Frachter seien von Schnellbooten attackiert worden. «Der Iran hat sich von der tödlichsten Marine im Nahen Osten zu einer Bande von Piraten gewandelt.» Eine Kontrolle über die Strasse von Hormus habe Teheran nicht. (sda/dpa)
Zwei Tote bei Luftangriff im Libanon - Journalistin verletzt
Nach Angaben der libanesischen Nachrichtenagentur NNA wurden zunächst zwei Menschen bei einem israelischen Luftangriff in al-Tiri getötet. Die israelische Armee teilte dazu mit, es seien zwei Fahrzeuge identifiziert worden, die aus einem von der proiranischen Hisbollah-Miliz genutzten Gebäude gekommen seien.
In der Mitteilung war die Rede von «Terroristen», die sich auf bedrohliche Weise israelischen Bodentruppen genähert hätten, die den südlichen Teil des Libanons kontrollieren. Die Luftwaffe habe daraufhin eines der Fahrzeuge angegriffen. Anschliessend sei auch das Gebäude beschossen worden.
Die Armee sei sich Berichten bewusst, denen zufolge zwei Journalistinnen verletzt worden seien. Bei den Journalistinnen handelt es sich den libanesischen Berichten zufolge um Mitarbeiterinnen der Hisbollah-nahen Zeitung «Al-Achbar». Eine von ihnen steckte demnach noch vor Ort fest. (sda/dpa)
Netanjahu: Israel bereit für Verteidigung und Angriff
Auch der israelische Generalstabschef Ejal Zamir sagte, die israelischen Streitkräfte seien «bereit, an allen Fronten sofort und mit grosser Stärke wieder zum Kampf zurückzukehren.» US-Präsident Donald Trump hatte eine Waffenruhe im Iran-Krieg vorerst verlängert. Ob der Konflikt dennoch fortgesetzt wird, ist ungewiss. (sda/dpa)
Iran: US-Seeblockade Verstoss gegen Waffenruhe
Der Iran hat laut iranischer Nachrichtenagentur Tasnim weiter keine Pläne, an Friedensgesprächen mit den USA teilzunehmen. US-Medien hatten zuvor berichtet, es könnte am Freitag eine neue Verhandlungsrunde geben. Die gemeinsam vereinbarte Waffenpause war am Dienstagabend vom US-Präsidenten einseitig verlängert worden. Wie viele Tage sie dauern soll, hatte Trump nicht gesagt. (sda/dpa)
Dutzende israelische Aktivisten nach Syrien vorgedrungen
Die «Times of Israel» berichtete, es handele sich um rechte Aktivisten, die die Einrichtung von Siedlungen im syrischen Grenzgebiet forderten, in dem Israel die Kontrolle übernommen hat. Sie hätten sich zeitweise in einem Gebäude am Rand des syrischen Orts Hadar verschanzt.
Die Armee teilte mit, etwa 40 Aktivisten seien mehrere hundert Meter tief auf syrisches Gebiet vorgedrungen. Soldaten hätten sie zurückgebracht und der israelischen Polizei übergeben. Das Militär verurteile den Vorfall aufs Schärfste, es handele sich um eine Straftat. (sda/dpa)
Iran reklamiert Angriff auf drei Frachtschiffe für sich
In einer von der Nachrichtenagentur Fars verbreiteten Nachricht hiess es zur Begründung, die Revolutionsgarden hätten ihre «regelwidrige» Durchfahrt durch die Strasse von Hormus gestoppt.
Die Nachrichtenagentur Fars veröffentlichte die Namen der drei Frachtschiffe. Laut dem Trackingdienst Vesselfinder handelte es sich bei der «Epaminondas» um ein Containerschiff unter Flagge Liberias, das von den Vereinigten Arabischen Emiraten in Richtung Indien unterwegs war.
Der Frachter «MSC Francesca» lag zuletzt vor der Küste Saudi-Arabiens und fährt unter der Flagge Panamas. Ausserdem wurde ein Containerschiff namens «Euphoria» attackiert, das sich iranischen Angaben zufolge in griechischem Besitz befinden soll.
Die «MSC Francesca» und «Epaminondas» seien beschlagnahmt und in iranische Gewässer gebracht worden, berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf die Marine der Revolutionsgarden.
Auch die britische Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) hatte am Mittwoch über Vorfälle in den Gewässern vor dem Iran berichtet. (sda/dpa)
Arabische Länder wollen Reparationen vom Iran für Kriegsschäden
«Der Iran trägt international die volle Verantwortung für seine unrechtmässigen und nicht gerechtfertigten Angriffe gegen arabische Staaten», heisst es in der Erklärung der Aussenminister.
Als Vergeltung für die Militärschläge der USA und Israels im Iran griff das Land seit Kriegsbeginn Ende Februar mit Tausenden Raketen, Drohnen und Marschflugkörpern die Golfstaaten an. Dabei kamen US-Einrichtungen, wie etwa Botschaften und Militärstützpunkte, aber auch zivile Ziele wie Flughäfen und Wohngegenden unter Beschuss. Die meisten der Angriffe wurden in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Kuwait gemeldet.
«Die arabischen Länder waren und werden keine Geiseln in den Händen des Irans sein, um Rechnungen zu begleichen», sagte Ahmed Abul Gheit, Generalsekretär der Organisation, Berichten zufolge. Die Arabische Liga umfasst 22 Staaten des arabischen Raums in Nordafrika und dem Nahen Osten. (sda/dpa)
Schweizer Börse startet gemischt, Hoffnung auf Verhandlungen bleibt
Eine breite Entspannung zeigt sich denn auch noch nicht, wie die kaum nachgebenden Ölpreise zeigen. «Unter dem Strich ist zunächst die zweite Verhandlungsrunde gescheitert und die Märkte steuern wie Thelma & Louise auf eine massive globale Energieversorgungslücke zu», kommentierte ein Börsianer.
Getragen wird das Plus des SMI vor allem von den Aktien von ABB (+5,0%). Der Industriekonzern hatte vor Börsenstart Geschäftszahlen zum ersten Quartal 2026 veröffentlicht und damit die bereits hohen Erwartungen der Analysten insbesondere beim Auftragseingang übertroffen und die Jahresprognose erhöht. (awp/sda)
Iran beschiesst Frachter in Strasse von Hormus
Ein Schiff der iranischen Revolutionsgarden (IRGC) habe sich dem Schiff genähert und Schüsse abgegeben, teilte die britische Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) unter Berufung auf den Kapitän des Frachters mit.
Zu dem Vorfall kam es laut UKMTO 15 Seemeilen nordöstlich von Oman. Alle Besatzungsglieder sind demnach in Sicherheit. «Der Kapitän eines Containerschiffs berichtete, dass sich ein Schnellboot der IRGC dem Schiff genähert habe», heisst es in der Mitteilung. Schliesslich habe die Besatzung des iranischen Boots ohne Funkwarnung das Feuer eröffnet und dabei die Brücke schwer beschädigt.
Wenig später meldete die UKMTO erneut einen Vorfall. Ein auslaufender Frachter wurde nach Angaben des Kapitäns acht Seemeilen westlich des Iran beschossen und liegt demnach gestoppt im Wasser. Die Besatzung sei in Sicherheit, Berichte über Schäden liegen demnach nicht vor. Die Behörde sei sich der erhöhten Aktivität im Gebiet der Strasse von Hormus bewusst und fordere Schiffe auf, jede verdächtige Aktivität zu melden, hiess es.
Immer wieder kommt es in der Strasse von Hormus zu entsprechenden Vorfällen. Der von den USA und Israel angegriffene Iran hat mit Attacken und Drohungen die Schifffahrt durch die wichtige Meerenge nahezu zum Erliegen gebracht. Die Lage in der Strasse von Hormus ist auch nach der von US-Präsident Donald Trump verkündeten Verlängerung der Waffenruhe unverändert. (sda/dpa)
UKMTO WARNING 041-26
— UKMTO Operations Centre (@UK_MTO) April 22, 2026
Click here to view the full Warning⤵️https://t.co/oXDfRxeBwc#MaritimeSecurity #Marsec pic.twitter.com/tguqtbkWRf
Liebe Userinnen und User
Wir schliessen in Liveticker-Artikeln die Kommentarfunktion nach einer Weile. Dies, weil sich die Gegebenheiten oft so schnell verändern, dass bereits gepostete Kommentare wenig später keinen Sinn mehr ergeben. In allen andern Artikeln dürft ihr weiterhin gerne in die Tasten hauen. Vielen Dank fürs Verständnis, Team watson
- Israel und die USA starteten am 28. Februar 2026 gross angelegte Angriffe auf Iran. Teheran reagierte mit Raketen- und Drohnenattacken gegen Israel sowie US-Stützpunkte in der Region.
- Irans oberster Führer Ali Chamenei wurde getötet, ebenso zahlreiche Militärs. Sein Sohn Mojtaba wurde Nachfolger, ist aber verletzt und bisher nicht öffentlich aufgetreten.
- Der Konflikt hat sich auf den Nahen Osten ausgeweitet, mit Angriffen u.a. in Katar, den VAE, Saudi-Arabien und Bahrain sowie Kämpfen im Libanon. Auch US-Soldaten wurden getötet.
- Die USA geben unterschiedliche Kriegsziele und Rechtfertigungen an – von der Zerstörung des iranischen Atomprogramms bis hin zu einem möglichen Regimewechsel.
- Am 8. April einigten sich die Kriegsparteien auf eine zweiwöchige Waffenruhe. Die dabei ebenfalls vereinbarte Öffnung der für die Weltwirtschaft wichtigen Strasse von Hormus wird bisher nicht verlässlich umgesetzt.
