Coronavirus
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epa08498140 A handout photo made available by the German armed forces (Bundeswehr) shows soldiers taking coronavirus tests from workers at the Toennies meat factory in Rheda-Wiedenbrueck, western Germany, 19 June 2020 (issued 20 June 2020). According to media reports, more than 800 Toennies workers at the Rheda-Wiedenbrueck plant ? Europe's largest slaughterhouse ? have tested positive for the SARS-CoV-2 coronavirus that causes the COVID-19 disease, making it one of the largest clusters of the ongoing pandemic detected so far in the country.  EPA/KORTE / BUNDESWEHR / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Die Bundeswehr testet die Mitarbeiter einer deutschen Fleischfabrik auf das neue Coronavirus – ein solcher lokaler Ausbruch wirkt sich sofort auf den R-Faktor aus. Bild: keystone

Deutschland meldet R-Faktor von 2,88: Das sind die Gründe und so steht's in der Schweiz

Die Ansteckungsrate in Deutschland ist in den letzten Tagen deutlich über die kritische Schwelle von 1 gestiegen – das sind die Gründe dafür und so sieht die Situation in der Schweiz aus.



Coronavirus in Deutschland

Deutschland hat bereits Ende Januar die erste Person positiv auf das Coronavirus getestet. Danach ist die Kurve stark angestiegen. Bis zu 6000 Neuinfizierte sind zu Spitzenzeiten täglich dazu gekommen.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Nach einem strikten Lockdown hat man das Virus in Deutschland in den Griff bekommen. Wenig überraschend sind die Zahlen nach den Lockerungen – wie auch in der Schweiz – wieder leicht angestiegen.

Täglich positiv Getestete in Deutschland

Tägliche Coronafälle Deutschland

Bild: watson/ecdc

Inzwischen zählt Deutschland rund 190'000 positiv Getestete, also rund 230 Infizierte pro 100'000 Einwohner. Damit haben sich verhältnismässig weniger Leute infiziert als in der Schweiz (rund 370 Infizierte pro 100'000 Einwohner).

Am Montag meldet Deutschland ausserdem insgesamt 8885 Todesopfer im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Anstieg des R-Faktors

Die obere Grafik zeigt klar: Die Fälle in Deutschland nehmen wieder leicht zu. Und das wirkt sich sofort auf den R-Faktor, die sogenannte Reproduktionszahl, aus. Der R-Faktor besagt, wie viele weitere Personen eine einzige infizierte Person ansteckt. Liegt sie über dem kritischen Wert von 1, wird sich das Virus rein rechnerisch exponentiell ausbreiten.

Inzwischen schätzt das deutsche Robert Koch Institut (RKI) die Reproduktionszahl auf 2,88 (die aktuellste Schätzung wird jeweils für die Situation vor fünf Tagen berechnet und betrifft demnach den 17. Juni 2020). Obwohl diese Zahl aufgrund der Aktualität noch mit vielen Unsicherheiten verbunden ist, ist sie auf den ersten Blick alarmierend – schliesslich ist sie vom Maximalwert von Mitte März nicht mehr weit entfernt.

Entwicklung des R-Faktors in Deutschland

R-Faktor in Deutschland

Der geschätzte R-Faktor (pink) und der Unsicherheitsbereich (grau). Bild: watson/robert koch institut

Doch die Experten vom RKI geben vorläufig Entwarnung: Schuld am Anstieg sind regionale Ausbrüche. Dazu zählt unter anderem der Ausbruch im grössten europäischen Schlachtbetrieb, in dem bisher über 1300 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet wurden.

Am 17. Juni – und von diesem Tag stammt wie erwähnt die letzte Schätzung des R-Faktors in Deutschland – waren erst knapp die Hälfte dieser Fälle bekannt.

Zum erhöhten R-Faktor haben allerdings auch lokale Ausbrüche in den Bundesländern Hessen und Berlin beigetragen.

Angepeilter Zielwert

Um das Virus einzudämmen, versucht man auch in Deutschland, einen R-Wert von unter 1 zu erreichen. Er spielt schlussendlich auch eine grosse Rolle in der Diskussion um allfällige weitere Lockerungen – oder ob sogar bisherige Lockerungen zurückgenommen werden müssen. So fordert beispielsweise SPD-Politiker Karl Lauterbach für den Kreis Gütersloh, wo der betroffene Schlachtbetrieb zu Hause ist, einen erneuten Lockdown.

Auf nationaler Ebene scheint dies allerdings nicht nötig zu sein. Das Robert Koch Institut erklärt, dass sich die Fallzahlen in Deutschland insgesamt auf tiefem Niveau befinden: «Die weitere Entwicklung muss in den nächsten Tagen beobachtet werden, insbesondere in Bezug auf die Frage, ob es auch ausserhalb der beschriebenen Ausbrüche zu einem Anstieg der Fallzahlen kommt.»

R-Faktor in der Schweiz

Die «Swiss National Covid-19 Science Task Force» gibt auch für die Schweiz eine Schätzung der Reproduktionszahl heraus – allerdings betrifft die aktuellste Berechnung bei uns jeweils den Zeitpunkt vor 11 Tagen.

Die neusten Zahlen zeigen also die Situation vom 11. Juni 2020. Die Reproduktionszahl lag in der Schweiz an diesem Tag mit 1,08 leicht über der kritischen Grenze von 1.

In einem ähnlichen Bereich bewegt sie sich seit dem 30. Mai, an dem sie die Grenze von 1 erstmals wieder überschritten hat – es handelte sich um den Samstag am sonnigen Pfingstwochenende. Für diesen Tag meldete das BAG 41 positiv getestete Fälle.

Entwicklung Reproduktionszahl Schweiz

R-Faktor Schweiz

Bild: ncs-tf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Wolk 22.06.2020 21:22
    Highlight Highlight Wir werden wohl mit einem Wert von 2 bis 3 durch den Sommer müssen. Schweden lässt grüssen.
    • ands 23.06.2020 01:09
      Highlight Highlight Bei einem R-Wert von 2-3 wären wir gegen Ende Sommer bei mehreren Tausend Neuansteckungen pro Tag. Wie kommst du darauf, dass der R-Wert aktuell und für den Rest des Sommers höher sein soll als Anfang März?
    • Oly photographer 23.06.2020 06:31
      Highlight Highlight @ands, vielleicht einfach deshalb, weil man nun wieder alles aufmacht und zulässt...aber wir Schweizer sind ja immun, Masken tragen - wir doch nicht. Daran ist auch die Politik schuld, Wochenlang wurde behauptet dass Masken nichts bringen und nun eben doch. Eigenverantwortung, ein völliger Witz , 1.5m Abstand - ein völliger Witz, 2m haben schon nicht geklappt.
    • ands 24.06.2020 01:02
      Highlight Highlight War Anfang März nicht auch alles offen und zugelassen? Ich meine mich zu erinnern, dass es damals beim Einkaufen, im Restaurant, ... keinerlei Beschränkungen gab.
      Niemand hat behauptet, dass wir immun seien. Niemand hat behauptet, dass Masken nichts nützen. Masken nützen allerdings sehr wenig, solange man die Abstände einhält. Deshalb lautet die Empfehlung ja auch, dass man eine Maske tragen soll, wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann.
      Was genau hat bei den 2 Metern Abstand nicht geklappt? Die Fallzahlen sind doch tief. Das deutet darauf hin, dass 2 Meter nicht so schlecht sind.
  • metall 22.06.2020 21:17
    Highlight Highlight Leider befürchte ich bei uns ähnliche Ausbrüche. Am Wochenende zu Besuch an einem Älplerfest. Viele Senioren in einem Festzelt beim Preisjassen dazu Ländlermusik und was dazu gehört. Keiner mit 1.5m Meter Abstand, keine Hinweise und keine Möglichkeit die Hände zus desinfizieren. Auf der Heimreise in Zürich von der Kornhausbrücke in den oberen Letten geschaut - gleiches Bild. Jedem das Seine, ich geh da nicht hin.
    • SeboZh 22.06.2020 22:24
      Highlight Highlight Nun hoffen wir nur noch dass ihre Mitarbeiter zum Beispiel auch so einsichtig sind. Ansonsten folgen dann die Konsequenzen auch wenn man sich selber an die Regeln hält
    • Oly photographer 23.06.2020 06:36
      Highlight Highlight Ja, diese Aussage. Senioren stecken nicht mehr an als andere und sie werden auch nicht mehr angesteckt, der Verlauf ist bei ü80 einfach massiv schlechter. Solche waren wohl aber kaum in der Mehrheit am besagten Fest. Was ist nun mit den Demo's den Parties und allem was noch kommt? Ich gehe da auch nicht hin, aber bleiben wir doch objektiv, es sind im Moment wohl nicht die älteren die das Virus wieder mehr verbreiten. Wenn ich überhaupt Leute mit Maske sehe, sind diese meist älter, allen anderen scheint das egal zu sein. Da wird wieder umarmt, Küsschen links, rechts usw., war nie was geschehen.
    • metall 23.06.2020 10:36
      Highlight Highlight @Ttabaluga

      Ja so ähnlich. Ich ging da hin und wusste nicht dass an dem Wochenende ein Fest ist. Man kann immer da hin gehen. Es hat auch Restaurant das nicht immer voll besetzt ist. Ich würde die Leute nicht zurechtweisen. Ich sage ja nur das ich wieder ging. Sollen sie sich nur anspucken, Hauptsachen nicht mich
    Weitere Antworten anzeigen
  • San_Fernando 22.06.2020 21:11
    Highlight Highlight Bei tiefen Fallzahlen darf niemals mit dem R-Faktor argumentiert werden. Lokale Ausbrüche führen zu massiven Verzerrungen. Der R-Faktor ist nur bei hohen Fallzahlen ein gutes Imstrumentarium - da kann er als Trendwert gute Informationen liefern.
    • MeinSenf 22.06.2020 21:54
      Highlight Highlight Es wäre trotzdem schön, wenn wir mit Disziplin und negativem R-Faktor die Fälle unter 10 und idealerweise auf 0 drücken könnten...
    • DrMedFacharztFürStatistischeKrankheiten 22.06.2020 23:25
      Highlight Highlight ...ja, und hier sind auch noch kontextlose absolute infektionszahlen zu kritisieren, welche ohne irgendwelchen kontnext wie testkapazitä von den medien verbeitet wurden und werden!
    • HeyDu 23.06.2020 00:11
      Highlight Highlight Ein negativer R-Faktor würde bedeuten, dass eine infizierte Person andere infizierte Personen heilt . Macht glaube ich keinen Sinn.
    Weitere Antworten anzeigen
  • R. Peter 22.06.2020 20:41
    Highlight Highlight Wurde beim R-Wert auch die stark gestiegene Testaktivität berücksichtigt? Normalerweise wird das ignoriert.
    • glass9876 22.06.2020 21:52
      Highlight Highlight NatüRlich, denn die Leute, die die Werte berechnen, verstehen ihr Handwerk. Sie arbeiten dabei mit Modellen, die sich bereits bewährt haben und verschiedene (Unsicherheits-)Faktoren berücksichtigen können. Ausserdem erhalten sie ein Vertrauensintervall, das auf den Graphiken im Artikel dargestellt ist und die Unsicherheit angibt.
    • R. Peter 23.06.2020 08:07
      Highlight Highlight Dann bitte ich um Quelle, gemäss RKI wird schlicht der Durchschnitt der "Neuinfektionen" unabhängig der Testungen (Positivenrate stabil tief) der letzten vier und den vier Tagen davor ins Verhältnis gesetzt.
  • Hillary Clinton 22.06.2020 20:26
    Highlight Highlight Sind wir mal realistisch:

    Was auch immer passiert, einen 2. Lockdown wird es nicht geben.

    • SeboZh 22.06.2020 22:27
      Highlight Highlight Keinen nationalen zumindest. Wenn dann lokal. Aber eben, ich und viele andere (Risikopatienten) würde gerne wieder irgendwann mal halbwegs normal leben können
    • Serdena auf der Erbse 22.06.2020 23:17
      Highlight Highlight Das würd ich jetzt nicht so absolut sagen.

      Genaueres weiss wohl Mike Shiva, Harry Potter oder Elizabeth Teissier - nicht?
    • Amboss 23.06.2020 03:32
      Highlight Highlight Doch. Du siehst ja gerade, dass wohl bald ein solcher kommen wird. Im Gebiet wo sich die Tönnies Fabrik befindet
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ein Biss~~chen vom Tiger 22.06.2020 20:21
    Highlight Highlight Mir fehlt der Sinn für einen effektiven Schutz durch ein Anti COVID App, der eigentlich die Behörden informiert, wo kranke Infizierte am häufigsten vorkommen, doch schützt das den einzelnen, wenn er weiss wo der COVID Vieren- Herd ist, aber sich direkt nicht davor von COVID Trägern sich schützen kann, da es ja nur zum feststellen der Neuansteckungen, durch die gemeldeten Infizierten festzustellen, dass man weiss, wo soeben eine Neuansteckung geschehen ist, was der Handi App COVId app
    • Big_Berny 22.06.2020 20:34
      Highlight Highlight Vielleicht solltest du doch nochmals nachschauen, was die App genau macht und wie...
    • johnnyenglish 22.06.2020 20:36
      Highlight Highlight Uh, say again?
    • locheha1 22.06.2020 20:38
      Highlight Highlight Das ist ja genau der Sinn: du sollst nicht wissen wer dich infiziert hat oder wen du infiziert hat, sonst wäre die App ja nicht Datenschutzkonform. Mit dieser App get es darum, das Tracing, also das Nachverfolgen, sicherzustellen. Du weisst ob du näher als 2-3 m neben einem Infizierten für mind. 15 Minuten warst und kannst dich entsprechen verhalten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • nadasagenwirjetzteinfachmal 22.06.2020 20:16
    Highlight Highlight Das RKI findet den R 2.88 also nicht tragisch weil das ja nur regional ist.
    Dann lasst uns doch mit dem R Wert in Ruhe wenn der ja nur was über eine kleine Region aussagt. Was kümmert mich das denn in Uri wenn der R Wert an der Landstrasse 2 oder 3 ist.
    • Pafeld 23.06.2020 00:38
      Highlight Highlight Well yes but actually no.
    • ands 23.06.2020 01:03
      Highlight Highlight Der R-Wert ist eine statistische Grösse. Es gibt ihn für ein Land, für eine Region oder auch nur für eine Stadt. Was in der Regel berechnet wird, ist der R-Wert für das ganze Land. Für kleinere Regionen nimmt die Ungenauigkeit in den Berechnungen Überhand.
      Bei tiefen Fallzahlen können einzelne Ereignisse grosse Auswirkungen auf diese statistische Grösse haben. Deshalb haben die lokalen Ausbrüche in Deutschland einen grossen Einfluss auf den R-Wert. Deswegen sagt der R-Wert aber nicht weniger aus. Man muss ihn aber - wie alle statistischen Grössen - korrekt interpretieren.
  • Garp 22.06.2020 20:15
    Highlight Highlight Es ist völlig egal ob Wetter sonnig war an Pfingsten. als der R Wert über 1 stieg, die Ansteckungen haben ja vorher stattgefunden.
    • lilie 22.06.2020 21:21
      Highlight Highlight @Garp: Nein, der R-Wert sagt ja genau aus, wieviele Leute ein Infizierter am Tag X angesteckt hat. 🙂
    • Garp 22.06.2020 21:39
      Highlight Highlight Für diesen Tag werden 41 neu Fälle gemeldet, steht im Artikel. Das hat dann keinen Zusammenhang.
      Und wieviele ein Infizierter am Tag X angesteckt hat, kann man nur sagen wenn ein personal Tracing möglich ist und die Person an Tag X keine Unbekannten Personen angesteckt hat.

      Das sind sowieso alles nur Schätzungen und dieAussage von Lea ist verwirrend.
    • lilie 22.06.2020 22:15
      Highlight Highlight @Garp: Ja, der Satz ergibt nicht ganz Sinn. Aber fast: Dadurch kann man abschätzen, wieviele zu diesem Zeitpunkt überhaupt Leute anzustecken konnten (die genaue Zahl von diesem Tag weiss man ja sowieso nicht und kann sie auch nicht berechnen).

      Es spielt ja eine Rolle, ob wir bei 10 neuen Fällen pro Tag einen R-Wert über 1 haben oder bei 1000. Bei 1000 ist es alarmierend, bei 10 praktisch unbedeutend.
    Weitere Antworten anzeigen
  • PostFinance-Arena 22.06.2020 20:02
    Highlight Highlight Ich denke, solangsam zeigen sich die Massendemonstrationen in den Zahlen. Für mich nachwievor nicht nachvollziehbar, wie man den kleinen Ladenbesitzer verknurrt, maximal x Personen in den Laden zu lassen, 100m daneben aber x tausende unbehelligt demonstrieren lässt.

    Wenn Berset dann in der PK noch betont, dass man das nicht vergleichen könne, da die Demonstranten eine Maske tragen, muss ich doch etwas schmunzeln...
    • SeboZh 22.06.2020 22:20
      Highlight Highlight Als Betroffenener (Risikopatient) der nun Wochen den Regeln folgte, kann ich leider ab der jetztigen Einstellung wenig schmunzeln.

      Wäre schön wenn sich wieder alle etwas vernünftiger verhalten würden
    • AndOne 23.06.2020 00:02
      Highlight Highlight Vorallem hiess es doch noch zuvor Masken bringen nichts. Unsere Politiker kann man nicht ernst nehmen!
  • lilie 22.06.2020 19:53
    Highlight Highlight Man muss wirklich sagen, dass zum jetztigen Zeitpunkt die Berechnung von R kaum einen Sinn macht - nicht für Deutschland, und noch weniger für die Schweiz.

    Überall sind die Zahlen seit Wochen tief, es kam zu keiner generellen Erhöhung. Stattdessen sehen wir lokale Brandherde, die dank CT gelöscht werden können.

    Realistischerweise müssen wir damit rechnen, dass dies der bestmögliche Zustand ist, den wir mit den derzeitigen Mitteln hinkriegen.

    Am besten gewöhnen wir uns also einfach daran.

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