International
Kinder

Bericht: Mutter der in Portugal verlassenen Kinder gefasst

2017 AP YEAR END PHOTOS - A child is silhouetted against water falling from a fountain outside the Lisbon Oceanarium in Lisbon, Portugal, on Jan. 17, 2017. (AP Photo/Vadim Ghirda)
Ein Kind im Schatten eines Springbrunnens in Portugal. (Symbolbild)Bild: AP

Bericht: Mutter der in Portugal verlassenen Kinder gefasst

21.05.2026, 20:3321.05.2026, 20:35

Die portugiesische Polizei hat einem Bericht des staatlichen TV-Senders RTP zufolge die Mutter und den Stiefvater von den zwei mutmasslich von ihnen ausgesetzten französischen Kleinkindern in Gewahrsam genommen. Einem Passanten seien die beiden auf der Terrasse eines Cafés in dem bekannten Wallfahrtsort Fátima in Zentralportugal aufgefallen.

Der Mann habe die Polizei alarmiert. Beamte der in ländlichen Gebieten zuständigen Nationalgarde der Republik (GNR) hätten die beiden Franzosen, eine 41-Jährige und einen 55-Jährigen, mit zur Wache genommen. Dort würden sie zurzeit verhört, berichtete RTP unter Berufung auf eine Mitteilung der GNR. Auch die portugiesische Zeitung «Correio da Manha» berichtete entsprechend.

Die beiden stünden «im Verdacht, Straftaten im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt sowie Aussetzung und Vernachlässigung begangen zu haben», zitierte RTP aus der Mitteilung der Nationalgarde. Die Festnahme stehe im Zusammenhang mit den zwei kleinen Kindern, die allein an einer Strasse in der Gemeinde Alcácer do Sal gefunden wurden, habe die GNR bestätigt.

Kinder wurden allein an abgelegener Landstrasse gefunden

Die beiden Brüder im Alter von drei und fünf Jahren waren am Dienstagabend weinend und allein an einer abgelegenen Landstrasse rund 60 Kilometer südöstlich von Lissabon gefunden worden. Nach Angaben portugiesischer Medien sollen sie erst wenige Tage zuvor gemeinsam mit Mutter und Stiefvater eingereist sein.

Nach einem Bericht von CNN Portugal sollen die Kinder, die bei ihrem Vater in Frankreich lebten, von der Mutter entführt worden sein. Der biologische Vater habe die Jungs in Frankreich als vermisst gemeldet, hiess es. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
26 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
Die beliebtesten Kommentare
avatar
fonduelover:in
21.05.2026 21:13registriert Dezember 2018
Das einzige, was mir noch ein bisschen Hoffnung gibt für die beiden Jungen, ist, dass wenigstens ihr biologischer Vater sie vermisste.
1511
Melden
Zum Kommentar
avatar
Neruda
21.05.2026 20:57registriert September 2016
Zuerst die Kinder entführen um sie dann alleine im Juhe auszusetzen? Richtig kranke Mutter. Hoffentlich lässt man die nie mehr zu ihren Kindern.
1254
Melden
Zum Kommentar
avatar
FP
21.05.2026 20:49registriert Mai 2022
Da kommt bei mir sehr grossen Zorn hoch, was für bösartige Menschen sind das den? Ich hoffe das die Mutter und ihr Freund
für lange Zeit eingebuchtet werden.
1053
Melden
Zum Kommentar
26
Kadaver von Timmy «kann jede Minute explodieren»
Der Druck steigt: Während Helfer versuchen, den Wal von der Küste der Insel Anholt wegzuschleppen, bläht sich der Kadaver immer weiter auf. «Das ist gefährlich», mahnt Wal-Experte Fabian Ritter.
Vor der dänischen Insel Anholt spitzt sich die Lage zu: Der verwesende Körper des Timmy genannten Buckelwals erinnert am Donnerstagvormittag an einen Luftballon kurz vor dem Platzen. «Der Wal kann jede Minute explodieren», sagt Wal-Experte Fabian Ritter t-online. «Die Explosionsgefahr ist jetzt schon gegeben.»
Zur Story