Luftfahrt
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Swiss-Flugzeug verliert Teile über Frankreich



Die Swiss hat im Mai nicht nur mehr Passagiere transportiert, sondern dafür auch mehr Flüge durchgeführt. (Archiv)

Bild: KEYSTONE

Ein Swiss-Flugzeug hat Ende Juli auf dem Weg von Genf nach London über Frankreich Teile verloren. In der Folge musste das Flugzeug in Paris zwischenlanden. Nun hat die französische Flugunfall-Untersuchungskommission (BEA) einen Zeugenaufruf erlassen.

Der Vorfall habe sich am 25. Juli auf dem Flug LX348 ereignet, bestätigte die Swiss am Mittwoch eine Meldung des Onlineportals «20 Minuten» gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. An Bord des Fluges befanden sich demnach 116 Fluggäste und 5 Crewmitglieder. Bei der Landung auf dem Flughafen Charles-de-Gaulle sei niemand verletzt worden.

Laut Swiss hatte der Vorfall keine Notlandung zur Folge, sondern «eine kontrollierte Zwischenlandung.» Das Online-Portal bezieht sich bei der Berichterstattung auf eine Meldung von «The Aviation Herald». Demnach handelt es sich um ein Flugzeug des Typs CS300 (A220-300), das erst seit rund zwei Jahren im Einsatz ist. Die ursprünglich unter dem Namen C-Series vermarkteten Flugzeuge von Bombardier wurden von Airbus übernommen.

Laut Nachrichtenagentur AFP, die sich auf eine Twittermeldung von BEA bezieht, fielen Teile des Triebwerks aus einer Höhe von 10'000 Meter in einen Wald in der Nähe der Gemeinden Perrigny-sur-Armançon und Cry zwischen Paris und Dijon. Den Zeugenaufruf erliess die BEA am Dienstag. Gemäss BEA soll es sich um Teile eines Triebwerks handeln, die aus Titan bestehen und die Grösse von bis etwa 30 Zentimetern haben. Laut «Aviation Herald» gab es beim Vorfall einen lauten Knall und Flammen.

Wie es bei Swiss auf Anfrage hiess, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht bestätigt werden, um welche Teile es sich handelt. Die Untersuchung der US-Sicherheitsbehörde NTSB (National Transportation Safety Board) sei noch im Gange. Vorfälle, bei denen ein Flugzeug Teile verliert, sind laut Swiss absolute Einzelfälle. Gemäss BEA handelt es sich um einen schwerwiegenden Zwischenfall. (sda/afp)

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21Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Wentin 21.08.2019 22:55
    Highlight Highlight Sehr beruhigend.
  • therationalist 21.08.2019 22:55
    Highlight Highlight Bevor sich noch mehr über die Swiss oder Bombardier lustig machen oder empören.
    Die Triebwerke sind von Pratt & Whitney. Gut ging der Zwischenfall glimpflich aus.
  • Smeyers 21.08.2019 22:02
    Highlight Highlight Wundert das jemand? Die Flugzeuge werden in Jordanien gewartet. Im Nachbarland Israel hätten Sie wenigstens das Know-how dazu, dafür wärs nicht mehr so billig.
    • Supermonkey 22.08.2019 02:05
      Highlight Highlight Wie fliegt denn eine A220 nach Jordanien?
  • Bynaus 21.08.2019 20:07
    Highlight Highlight Ist es wirklich so schwierig, bei Artikeln zu Flugzeugen jeweils den richtigen Flugzeugtyp im Titelbild zu zeigen? Bei einem Artikel zu Grönland zeigt ihr ja auch kein Bild aus Argentinien... Mein leicht OCD-geplagtes Ich leidet da jedes Mal ein wenig...
    • Supermonkey 22.08.2019 02:04
      Highlight Highlight Es ist ein Bild eines Flugzeuges der Swiss.
    • Bynaus 22.08.2019 11:01
      Highlight Highlight Argentinien ist auch ein Land der Erde.
  • rüpelpilzchen 21.08.2019 20:02
    Highlight Highlight "«Bei uns würde ein Flugzeug so nie abheben»: Das sagt die Swiss zum Sitz-Fail von Easyjet"
    kicher
  • Jorge de los alpes 21.08.2019 19:30
    Highlight Highlight Sind in dem Falle die Flieger von Bombardier auch pannenanfällig, wie die Züge.....
  • Gigi,Gigi 21.08.2019 19:09
    Highlight Highlight Habe ich das richtig verstanden, SWISS weiss nicht, was aus den Triebwerken runtergefallen ist?
    • ghawdex 21.08.2019 19:49
      Highlight Highlight Doch weiss man. Steht am Ende des zweitletzten Satzes. Ein Teil des Triebwerkes aus Titan bis 30cm gross. Bzw würde dich "the low pressure compressor rotor stage 1" weiterbringen?
    • Alnothur 21.08.2019 19:49
      Highlight Highlight Ähm ja. Ist ja auch völlig logisch. Die müssen sich das Triebwerk jetzt ja erstmal ansehen. Soll angeblich eine recht komplexe Sache mit vielen Teilen sein, so ein Triebwerk...
    • _kokolorix 21.08.2019 20:10
      Highlight Highlight Trotz aller Tiefstapelei der Swiss, würde ich jetzt das Verlieren von inneren Teilen eines Triebwerks auch als extrem schwerwiegend beurteilen, auch wenn das Triebwerk jetzt nicht explodiert ist. Ein andermal könnte sich das Teil ja in die Druckkabine bohren statt einfach herunterzufallen, immerhin hat es dort drin Teile die mit 20000 U/Min rotieren. Und auch das Herunterfallen ist ja keineswegs harmlos. So ein 30 cm Teil aus 10000 m Höhe erschlägt einen Menschen auf jeden Fall
    Weitere Antworten anzeigen
  • lost in space 21.08.2019 18:14
    Highlight Highlight Feedback ans watson Team:
    Dann zeigt doch bitte auch auf dem bild nicht ein Airbus A330, sondern eine CSeries 300!
  • Demo78 21.08.2019 17:46
    Highlight Highlight Schönes Symbolbild, war wohl eher keine A330🤓🤷🏻‍♂️
    Ein bisschen mehr tiefe wäre wohl angebracht?

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