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Glorious Leader!, nordkorea, Kim Jong-un

Im Mehrspielermodus kann ein zweiter Spieler Dennis Rodman übernehmen. Bild: Moneyhorse

«Glorious Leader!»

Als Einhorn reitender Kim Jong-un gegen die imperialistischen Schweine

Im nicht ganz ernst gemeinten Indie-Game «Glorious Leader!» erhält der Nordkorea-Führer endlich seine gerechte Rolle – als strahlender Held des Kommunismus im Kampf gegen die bösen Amis.



«Die Demokratische Republik von Nordkorea befiehlt dir zu wissen, dass die kapitalistischen Schweine von Moneyhorse ‹Glorious Leader!› am entwickeln sind.» Mit diesem eigenwilligen Statement hat das amerikanische Indie-Studio sein kommendes Satire-Game angekündigt. Im Retro-Action-Game übernimmt man die Rolle von Kim Jong-un und zerschmettert Wellen von Imperialisten, bekämpft abgedrehte Boss-Gegner und reitet auf Einhörnern.

Spätestens wenn man den Trailer gesehen hat, wird klar, dass sich das Spiel nicht ganz ernst nimmt. Moneyhorse-CEO Jeff Miller sagt gegenüber der britischen Zeitschrift The Guardian, dass ihn Nordkorea schon immer fasziniert habe. Mit «Glorious Leader!» hofft er, mehr Leute auf die verschlossene Nation aufmerksam zu machen. Dass er mit seiner humorvollen Adaption die Situation um Nordkorea trivialisiert, glaubt Miller nicht. Es werde aber eine Herausforderung, Satire zu machen, ohne dabei das Pjöngjang-Regime zu entschuldigen.

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Der Kampf gegen den Imperialismus zehrt an den Kräften. Gif: Moneyhorse

«Glorious Leader!» soll noch in diesem Jahr für den PC und mobile Plattformen erscheinen – voraussichtlich nur für Android. Es sei unwahrscheinlich, dass Apple so ein Spiel anbieten werde, meint Miller. 

Glorious Leader!, nordkorea, Kim Jong-un

Da geht Lady Liberty baden. Bild: Moneyhorse

Glorious Leader!, nordkorea, Kim Jong-un

Natürlich ist auch Dennis Rodman mit von der Partie. Bild: Moneyhorse

Bleibt zu hoffen, dass die Entwickler bis dahin nicht plötzlich von der Bildfläche verschwinden, um später in einem nordkoreanischen Gefangenen... ähm, Weiterbildungslager aufzutauchen.

Via The Guardian

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