Sport
Ski

Die Ski-Saison hat zwar noch nicht angefangen, aber Bode Miller weiss schon, was er nach der Karriere macht

Bode Miller holte sich beim Kentucky Derby in diesem Mai schon mal Tipps von Pferdetrainer Bob Baffert, dessen Tiere grosse Erfolge errungen haben.
Bode Miller holte sich beim Kentucky Derby in diesem Mai schon mal Tipps von Pferdetrainer Bob Baffert, dessen Tiere grosse Erfolge errungen haben.Bild: AP
Er wird Pferdetrainer

Die Ski-Saison hat zwar noch nicht angefangen, aber Bode Miller weiss schon, was er nach der Karriere macht

14.10.2014, 17:2115.10.2014, 09:39

Bode Miller wird sich nach dem Ende seiner Skikarriere dem Training von Galopp-Rennpferden widmen. «Ich werde ein Gestüt mit Trainingsmöglichkeiten kaufen und ausbauen. Entweder trainiere ich dann selbst oder mache es zusammen mit einer Gruppe», sagte der 36-jährige Amerikaner in einem Interview mit US-Talkmaster Graham Bensinger.

Der Olympiasieger und vierfache Weltmeister Miller hat seine Liebe zu Rennpferden schon vor längerer Zeit entdeckt, seit einigen Jahren ist er auch Mitbesitzer. Seit 1999 hat er nach eigenen Aussagen kein Kentucky-Derby verpasst. Miller ist mit dem erfolgreichen Pferdetrainer Bob Baffert befreundet, der seinen jüngsten Sohn Bode getauft hat.

«Ich bin nicht gewöhnlich» – ein Imagespot von und mit Bode Miller, einem in der Tat aussergewöhnlichen Sportler.Video: Youtube/Onnit

Mehr zum Thema

Olympia kein Ziel mehr

Das Skirennfahren will Miller, der bereits für den Weltcup-Auftakt von kommender Woche in Sölden eingetroffen ist, noch nicht gleich aufgeben. Eine Teilnahme an den Olympischen Winterspielen 2018 in Südkorea strebt der 33-fache Weltcupsieger und zweifache Weltcup-Gesamtsieger aber eher nicht mehr an.

«Ich wäre dann 40-jährig. Ich muss jetzt schon viele Dinge unter einen Hut bringen und Skifahren ist nichts, was man mit links erledigt», so Miller. Ob die in Kürze beginnende Saison seine letzte sein wird, sagte Bode Miller nicht. (ram/si/apa) 

Bode Miller am Weltcupfinal 2014 in der Lenzerheide mit Ehefrau Morgen und Söhnchen Nate.
Bode Miller am Weltcupfinal 2014 in der Lenzerheide mit Ehefrau Morgen und Söhnchen Nate.Bild: EPA/KEYSTONE
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Wegen mentaler Müdigkeit bekam Malorie Blanc eine Pause – nun könnte sie die Saison krönen
Mit ihrem ersten Weltcupsieg im Super-G von Crans-Montana sorgt Malorie Blanc vor knapp zwei Wochen für ein in dieser Saison seltenes Erfolgserlebnis der Schweizer Speedfahrerinnen. Bei Olympia läuft es ihr aber noch nicht.
Noch ist Malorie Blanc nicht so recht bei Olympia angekommen. Vor ihrem ersten Einsatz in der Abfahrt vom Sonntag sagte die 22-jährige Walliserin, sie sei noch «am Beobachten, am Entdecken» und sie finde erst langsam heraus, warum Olympia für viele Athletinnen so wichtig sei. Blanc ist ein Olympia-Neuling, der in der letzten Saison mit dem 2. Platz in der Abfahrt von St. Anton wie ein Wirbelwind an der Spitze auftauchte. Ähnlich überraschend kam Ende Januar im Super-G von Crans-Montana der erste Weltcupsieg.
Zur Story