Eismeister Zaugg
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Ein Team im Topf, das bereits ausgeschieden ist. Die Viertelfinal-Auslosung im Eishockey-Cup verkommt zur Katastrophe.
screenshot: blick.ch

Eismeister Zaugg

Die grösste Blamage unserer Sportgeschichte – reinigt endlich den Eishockey-Tempel!

Die missglückte Auslosung zum Eishockey-Cup ist nicht nur eine grandiose Komödie. Es ist ein Trauerspiel und schadet einer guten sportlichen Idee. Den Cup kann in dieser Form niemand mehr ernst nehmen.



Grandios! Ein Klub, der aus dem Cup ausgeschieden ist (Gottéron) kommt am nächsten Tag in die Auslosung zur nächsten Runde – und niemand merkt es. Mehr noch: es wird von «Experten» gar noch munter über die vermeintliche Schlagerpartie gegen den SC Bern geschnattert.

Was lernen wir daraus?

Erstens: Der Cup ist ein reines Kommerzprodukt. Die Resultate interessieren die NLA-Klubs und die Verbandsgeneräle gar nicht. Wäre der Cup ein Wettbewerb mit sportlichem Wert, wüssten am nächsten Tag wenigstens alle, wer noch im Wettbewerb ist.

Zweitens: Es funktioniert nicht, wenn eine Sportveranstaltung von nationaler Bedeutung einfach einem Medienhaus (in diesem Falle Ringier mit Blick, SonntagsBlick und blick.ch) überlassen wird. Niemand nimmt so eine Veranstaltung wirklich ernst und glaubt an die Seriosität.

Drittens: Die Verantwortung liegt ausschliesslich bei Swiss Ice Hockey, unserem Verband und damit beim Präsidenten Marc Furrer und seinem CEO Florian Kohler. Sie haben die Hoheit über diesen Wettbewerb, sie sind für eine ordentliche Abwicklung verantwortlich. Und sie haben alle Verträge zu verantworten.

Was ist zu tun?

Der Tempel des Hockeysports muss endlich von den Geldwechslern und Händlern gereinigt werden – so wie Jesus das damals in Jerusalem getan hat. Will heissen: Wir brauchen einen Verbandspräsidenten und einen Geschäftsführer, die den Sport respektieren und verstehen, statt in ihm einfach eine Geldmachmaschine zu sehen. Das Primat des Sportes muss endlich wiederhergestellt werden.

Die Finanzierung eines Sportverbands ist existenziell. Aber ebenso existenziell ist der Respekt vor dem Sport und die Glaubwürdigkeit. Nichts schadet dem Image eines Sports mehr als der Eindruck, es gehe nicht alles mit rechten Dingen zu.

Diese Cup-Panne ist keine Überraschung. Das Theater um die Besetzung des Nationaltrainer-Postens, das die gleichen Herren zu verantworten haben, ist uns ja noch in bester Erinnerung. Die Frage ist nicht, ob, sondern nur wann uns wieder eine Hockey-Panne grandios unterhalten wird. Das ist gut für die Chronistinnen und Chronisten. Aber miserabel für das Image des Eishockeys.

27.08.2014; Ittigen; Eishockey - National League; Praesident Marc Furrer  rechts und CEO SIHF Florian Kohler an der Medienkonferenz. (Christian Pfander/freshfocus)

CEO Florian Kohler und Präsident Marc Furrer von Swiss Icehockey haben das Desaster zu verantworten.
Bild: Christian Pfander/freshfocus

Die Kleinen sind mit Herzblut dabei

Ich bin sicher, dass bis heute bei der Cup-Auslosung nie gemischelt worden ist. Nur glaubt das nach dem heutigen Tag niemand mehr. Und alle haben noch die Aussage von Kulttrainer Arno Del Curto im Ohr, der letzte Saison vor laufender TV-Kamera die Seriosität der Veranstaltung in Frage gestellt hat. Nun ist Arno Del Curtos Cup-Schelte auf der ganzen Linie bestätigt worden.

Der Cup wäre an und für sich eine sehr gute Sache. Ein erstklassiges Instrument zur Vermarktung des Eishockeys. Wer miterlebt, mit wie viel Herzblut die «Kleinen» (die Klubs aus der 1. Liga und der NLB) bei der Sache sind, kann nur begeistert sein. Die Partie La Chaux-de-Fonds gegen Ambri am Mittwoch war beispielsweise ein grossartiges Eishockeyspiel.

Le joueur neuchatelois Jerome Bonnet, gauche, lutte pour le puck avec le joueur tessinois Oliver Kamber, droite, lors du match de hockey sur glace de 1/8eme de final de Coupe Suisse, Swiss Ice Hockey Cup, entre le HC La Chaux-de-Fonds et HC Ambri-Piotta ce mercredi 28 octobre 2015 a la patinoire des Melezes de La Chaux-de-Fonds. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

La Chaux-de-Fonds und Ambri haben sich im Achtelfinal ein packendes Duell geliefert.
Bild: KEYSTONE

Die NLA-Klubs, die diesen Wettbewerb durch Ignoranz sabotieren, schaden dem Eishockey und entwerten das Engagement der «Kleinen». Es sollte doch nicht sein, dass Klubs einen Wettbewerb von nationaler Bedeutung bloss als lästige Pflichtübung abtun. Aber wer mag die Klubs kritisieren, wenn der Verband die grössten Cup-Sünden begeht und für die grösste Blamage unserer Sportgeschichte sorgt?

Der Cup zeigt uns, warum der SCB das wirtschaftlich erfolgreichste Hockeyunternehmen im Land ist und in diesem Jahrhundert immer schwarze Zahlen geschrieben hat. Marc Lüthi macht keine halben Sachen. Wenn der SCB das Eis betritt, dann um zu gewinnen. Also nimmt er auch den Cup ernst. So gesehen ist es ein Vorteil, einen NHL-Coach an der Bande zu haben: Für den in der nordamerikanischen Sportkultur gross gewordenen Guy Boucher ist es schlicht nicht denkbar, einen Wettbewerb nicht ernst zu nehmen.

Drei Massnahmen sind gefordert

Unter den momentan gegebenen Voraussetzungen kann der Cup nicht mehr ernst genommen werden. Zur Wiederherstellung der Glaubwürdigkeit braucht es drei Massnahmen.

Erstens: Die Auslosung hat in den Verbandsbüros oder in den Studios des staatlichen Fernsehens zu erfolgen – und darf nicht mehr eine kommerzielle Chilbi-Veranstaltung in den Büros eines Medienhauses oder eines Sponsors sein.

Zweitens: Ab nächster Saison ist dafür zu sorgen, dass der Cup eine Veranstaltung des Verbandes wird. Und nicht mehr ein reines Kommerz-Spektakel eines Medienhauses und deren Sportvermarktungsagentur.

Drittens: Der Cup braucht eine professionelle Organisation. Es kann nicht mehr sein, dass mit Willy Vögtlin ein vielbeschäftigter Weinhändler nebenbei ein wenig den Cup organisiert.

Der Schwefelgeruch bleibt in den Kleidern haften

Präsident Marc Furrer und sein Direktor Florian Kohler sind für die unhaltbaren Zustände verantwortlich. Es ist schon erstaunlich, dass die Sponsoren nicht endlich einschreiten und erkennen, dass dieser Cup-Wettbewerb nur dann eine Bedeutung bekommen kann, wenn endlich der Sport in den Mittelpunkt rückt und die unwürdige Kommerz-Hörigkeit, die ihren grandiosen Höhepunkt mit der heutigen Auslosung erreicht hat, endlich beendet wird.

Oder sollten wir das ganze einfach mit Humor nehmen? Und darauf vertrauen, dass bald eine neue Sau durchs Mediendorf getrieben wird und sich schon in ein paar Tagen kein Mensch mehr an diese Auslosungs-Episode erinnert?

Hockeyintern wird es so sein. Und dabei wird vergessen, dass solche Episoden wohl rasch aus den Schlagzeilen verschwinden – nicht aber aus den Köpfen des Publikums. Es darf nie sein, dass ein Sport, ein Wettbewerb lächerlich gemacht werden. Die Sportmacher unterschätzen oft, wie lange der Schwefelgeruch des Unseriösen in den Kleidern haften bleibt und welch langes Leben Sport-Episoden im Guten wie im Schlechten haben.

So wie wir uns im guten Sinne noch an das «Gring ache u seckle» der Leichtathletin Anita Weyermann erinnern, so wie uns die Ausrede von Peter Müller über eine Ölspur am Lauberhorn im Gedächtnis geblieben ist, so wie wir auf alle Zeiten wissen, welche Geschichte hinter dem «Wembley-Tor» verborgen ist, so wird nun der Hockey-Cup das Makel der Auslosungspanne für lange nicht mehr los. Deshalb: Reinigt den Hockey-Tempel. Stellt das Primat des Sportes wieder her.

NLA-Trikotnummern, die nicht mehr vergeben werden

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25Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Darkside 30.10.2015 21:50
    Highlight Highlight Es ist ja nun wirklich klar dass der Cup ein pures Medienkonstrukt und der verzweifelte Versuch von Ringier ist, im Eishockeymarkt als Sponsor Fuss zu fassen. Die Nati und die Liga und auch das Davoser Grümpi sind besetzt, also ruft man einfach einen längst vergangenen Wettbewerb zurück ins Leben und versucht verzweifelt diesen mit den hauseigenen Medien zu pushen. Die Clubs interessiert es nicht, den Verband offensichtlich auch nicht und die Zuschauer schon gar nicht. 2085 in der Halle... Das gabs wohl letztmals in den 80ern... Und Lüthi lässt Saisonkarten gratis rein? Das sagt alles.
  • Älü Täme 30.10.2015 11:15
    Highlight Highlight Ein weiteres Problem ist aus meiner Sicht die Antrittsgage für die NLA-Clubs. Die sollten höchstens eine Spesenentschädigung erhalten und erst der Gewinner kriegt die ganz grosse Kohle. So wäre plötzlich ein HCD oder ein EVZ auch wieder motiviert den Cup zu gewinnen und nicht die eigenen Fans zu verarschen, die an die Auswärtsspiele fahren...
  • T. aus B. 30.10.2015 09:07
    Highlight Highlight Bin und war selber auch kein grosser Fan eines Cups im Eishockey und etwas weniger hausbacken „off-ice“ wäre wünschenswert. Ein Cup-Wettbewerb in der Schweiz hat's aber je länger jer mehr schwer. Der Cup kränkelt auch beim Fussball. Wenn NLA-Klubs gegeneinander spielen sind die Stadien meist noch leerer als sonst.
    Mir ist einfach nicht ganz klar, weswegen es Vereine und Spieler gibt, die eine einfache Gelegenheit mal einen Kübel anfassen zu dürfen in den Wind schiessen. Davos ist „entschuldigt“, die goutieren nix was ihrem Show-Turnier Ende Jahr in die Quere kommen könnte. Aber der Rest?
  • manolo 30.10.2015 08:59
    Highlight Highlight sehr gut geschrieben lieber "klausi"! ich gratuliere!
    ich habe noch einen 4.punkt anzufügen: auswechseln des präsidenten
    samt der berner troika mit vögtlin, schwarz und kohler!
  • Staal 30.10.2015 08:06
    Highlight Highlight na wer weiss ob nicht der Spenglercup auch noch am Cup Fiasko schuld ist ;-)
  • meinsch? 30.10.2015 07:39
    Highlight Highlight wie brauchbar unser verband ist, beweist er ja immer wieder aufs neue
    -vetterliwirtschaft bei der stellenbesetzung(ein wenig wies bei den lakers war)
    -einen cupwettbewerb der keinen interessiert
    -regionale zusatzrunden deren punkte voll zur meisterschaft zählen, zeigen den sportlichen wert des ganzen auf
  • niklausb 30.10.2015 05:18
    Highlight Highlight durch die ständige Aufstockung der Ligarunden Zahl hat es für mich so oder so verloren (das Eishockey) der Fan ist zur Geldkuh die es auf den letzten Tropfen trocken gemolken werden soll verkommen und wenn s so weiter geht werden die Tickets immer teurer und die Fans immer weniger... Zum glück ist die NLA im Ausland nicht so beachtet wie z.B. die Premierleague im Fussball sonst gäbe es tatsächlich volle häuser aber halt ohne lokale Fans welche sich die Preise nicht mehr leisten können.
  • Almos Talented 30.10.2015 00:09
    Highlight Highlight Lieber Herr Zaugg, Sie sind zwar ein Hockey Prolet und Provokateur ;) aber sprechen hier wahre Worte.
    Der Cup muss ein Event des Schweizerischen Eishockey Verbandes werden.

    Weitere Wettbewerbe sind nur gut für das Eishockey und zwar aus sportlicher Hinsicht.
    Die CHL gehört da ebenfalls dazu.
    Dafür ist allerdings der volle Einsatz von Hockey Enthusiasten nötig, nicht ein Medienhaus.

    Deshalb schlag ich vor: Zaugg und Del Curto in den SEHV!
  • mirth 29.10.2015 23:30
    Highlight Highlight Mal schnell mit allen abrechnen, die man grad nicht mag. Kawum.
  • deed 29.10.2015 21:33
    Highlight Highlight Der Cup wäre mit Sicherheit erfolgreicher, wenn die A-Clubs den Zutritt mit den regulären Saisonkarten zulassen würden. Leider bietet dies nur der SCB an. Das Spiel ZSC-Langnau gestern hatte im mit nur 2000 Zuschauern leer erscheinenden Hallenstadion den Charakter eines lustlosen Trainingsspiels. Die separate Vermarktung mit Cablecom/Motorex etc. ist vermutlich kaum wirksam. Die Spieler wirken wie Litfass Säulen mit austauschbaren Werbelogos. Zaugg hat recht, wenn er sagt, dass der Verband hier die Hoheit haben soll. So wie jetzt ist es komplett unauthentisch.
    • Lindros88 30.10.2015 06:25
      Highlight Highlight auch bei Kloten wäre der Cup in der Saisonkarte dabei. Ist allerdings nicht relevant, da Kloten ja eh immer auswärts spielt....
  • Amboss 29.10.2015 20:53
    Highlight Highlight Man kann es drehen und wenden wie man will.
    Im Eishockey interessiert nur die nationale Meisterschaft und sonst gar nix.
    Deshalb: Wenn man mehr Spiele will, muss man diese unbedeutende Wettbewerbe wie Cup und CHL abschaffen und eine 66-Runden Meisterschaft spielen

    (wobei eine Champions League mit den besten ein, zwei Teams pro Land und einiger KHL-Vertreter halt schon eine feine Sache wäre)
    • Schreiberling 29.10.2015 21:13
      Highlight Highlight Wenn die Champions League einen passenden Modus findet, wird es durchaus attraktiv sein.
    • Kitten 29.10.2015 21:26
      Highlight Highlight Die CHL hat m.M. Absolut Potential, sich mal mit anderen (grossen) Mannschaften messen und nicht immer die gleichen 11 Gegner. Daher schätze ich den Einsatz von Davos, macht Spass mal was anderes zu sehen.
    • Amboss 29.10.2015 22:53
      Highlight Highlight @goalfish: Klar, wieso nicht 66 Runden? Die KHL hat 60 Runden, eine Playoffrunde mehr und ein "bisschen" weitere Feuerwehr und da geht's auch

      @Panike: Sie ist zu gross (die halbe NLA spielt da) und ohne die KHL-Teams halt einfach nicht die Liga der Besten...
      Vielleicht gelingt es ja, diese an Bord zu holen...
      Ich hoffe natürlich auch, dass Davos etwas reisst. Vielleicht entsteht ja auch so eine Euphorie wie damals beim ZSC.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Senftube 29.10.2015 20:09
    Highlight Highlight Absolut korrekt was Klaus hier schreibt - jedes Wort! Nicht nur das Kasperli-Theater mit Vögtlin ist amateurhaft, die ganze Aufmache. Das fängt an mit möchtegerne "Kommentatoren" (gestern) die z.B. einen Birbaum aufs übelste verunglimpfen (bin nicht Ambrifan). Und Dino mit seiner doofen Mütze im TV, no way. Aber auch dieses lächerliche "TV-Studio" heute mit einem grossen Koffer im Bild und kaum Platz für den "Super-Notar-Schlafmütze". Hat Ringier wirklich keine bessere und ansprechendere Location gefunden für diese Auslosung? Dabei wird ja mit dem Werbeaufwand nicht gegeizt in den Stadien...
  • Santo 29.10.2015 19:51
    Highlight Highlight Kein Wunder nimmt der scb den Cup ernst. Denn es ist der einzige Titel den sie jeweils in der Saison holen können, weil alle anderen ihre Prioritäten richtig setzen. In der Meisterschaft gehören sie nicht mal zur Top 4! und werden höchstwahrscheinlich wiedereinmal vorzeitig in den Playoffs ausscheiden.
    • Aareschwumm 30.10.2015 05:43
      Highlight Highlight Ist schon fast überheblich von den anderen Teams den Cup nicht ernst zu nehmen. Wen man bedenkt, dass in den letzten Jahren nur Bern, ZSC und der HCD Meister geworden ist. Es wäre die einzige Chance auf einen Titel für den Rest. Auch wen er nicht viel bedeutet wäre es zumindest mal einen Titel. Zum Beispiel für Friburg.
  • tomdance 29.10.2015 19:39
    Highlight Highlight Ja Klaus. Es ist so eine Sache mit diesen Experten. Die kriegen es einfach nicht richtig hin. Uebrigens: ist Patrick Fischer nun eigentlich Natitrainer? Das hat doch mal so ein Experte vorhergesehen.
  • qumquatsch 29.10.2015 19:15
    Highlight Highlight "Wer miterlebt, mit wie viel Herzblut die «Kleinen» (...) bei der Sache sind, kann nur begeistert sein."

    Lieber Herr Zaugg, BS! Entschuldigen Sie die Worte, aber das ist schlicht nicht richtig (in der Gesamtheit dieser Aussage). In der Cup-Quali (1. Liga) werden häufig Junioren eingesetzt und Spieler geschont, so wie der HCD dies tat. Ernstgenommen wird gar nichts.
    Natürlich ist der EHC Chur interessiert am Spiel gegen den Z und gibt sich auch richtig Mühe, das spiegelt aber nicht wirklich alles wieder was die "kleinen" Clubs vom Cup halten.
    • Bruno Wüthrich 29.10.2015 20:16
      Highlight Highlight Mit die «Kleinen» sind der EHC Dübendorf, der EHC Chur, der EHC Burgdorf etc. gemeint, die ganz sicher keine Spieler schonen wie der «grosse» HCD. Auch die NLB-Klubs gehören dazu, für die es ein Highlight ist, einen Vertreter aus der NLA zu fordern. Da wurde wohl was nicht ganz richtig verstanden.
  • Viktor mit K 29.10.2015 19:00
    Highlight Highlight Hey chlous.. Häängs mal..😉
    • mukeleven 30.10.2015 09:02
      Highlight Highlight chills bruader.

Gegen die Party von Ambri sind HCD-Meisterfeiern Kindergeburtstage

Noch nie war in dieser Arena eine solche Feststimmung wie bei Ambris Sieg (4:1) gegen Ufa. Die Leidenschaft der Leventiner bestrafte bei ihrem Spengler-Cup-Debüt den russischen Schlendrian.

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