DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Betrugsverdacht

Ermittlungen gegen vier Manager von Novartis und Roche in Italien 

14.03.2014, 21:32

Die Staatsanwaltschaft in Rom hat Justizkreisen zufolge Ermittlungen gegen vier Manager von Novartis und Roche eingeleitet. Die Behörden gingen dem Verdacht nach, dass sich die Firmenvertreter der Marktmanipulation und des Betrugs schuldig gemacht hätten. Die Namen der Verdächtigen wurden zunächst nicht bekannt. 

Gegen die beiden Konzerne aus Basel hatte die italienische Wettbewerbsbehörde vergangene Woche Bussgelder wegen Absprachen rund um Augenmedikamente verhängt. Beide wiesen die Vorwürfe zurück. Je rund 90 Millionen Euro sollen Roche und Novartis zahlen, weil sie sich nach Ansicht der Kartellwächter abgesprochen haben, um den Einsatz des Roche-Medikaments Avastin gegen die Augenkrankheit AMD zu verhindern. Stattdessen sollten Ärzte das wesentlich teurere Mittel Lucentis verschreiben, das beide Konzerne vermarkten. Die beiden Firmen kündigten Berufung an. (tvr/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Darum droht Facebook und Mark Zuckerberg die «Mutter aller Klagen»

In einer am Dienstag publik gemachten Klageschrift werden schwerste Vorwürfe gegen die Konzernleitung und Top-Investoren erhoben. Ein fast schon vergessener Datenskandal holt die Verantwortlichen ein.

Der Facebook-Führung um Gründer Mark Zuckerberg droht gewaltiges Ungemach. Im August sei im US-Bundesstaat Delaware von der Öffentlichkeit fast unbemerkt die «Mutter aller Klagen» gegen das weltgrösste soziale Netzwerk eingereicht worden, schrieb Jason Kint vom Branchenverband Digital Content Next (DCN) am Dienstag auf Twitter.

Laut eines Auszugs aus der Klageschrift gehören u.a. CEO Mark Zuckerberg, Co-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg, WhatsApp-Mitgründer Jan Koum sowie Peter Thiel (erster …

Artikel lesen
Link zum Artikel