DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild: GONZALO FUENTES/REUTERS
Nadal nach seinem 9. French Open-Triumph über Finalgegner Djokovic

«Du bist wahrscheinlich die grösste Herausforderung in meiner Karriere»

Rafael Nadal hat in seinem neunten French-Open-Final zum neunten Mal gewonnen. Der Spanier setzte sich in dreienhalb Stunden 3:6, 7:5, 6:2, 6:4 gegen Novak Djokovic durch und bleibt dank diesem Sieg die Nummer 1 der Welt.
08.06.2014, 19:2109.06.2014, 13:08

Bei Temperaturen von rund 25 Grad und strahlendem Sonnenschein in Paris hielt die Partie nicht, was sich die Fans von den beiden aktuell besten Spielern der Welt erhofft hatten. Beide begingen ungewohnt viele Fehler, spektakuläre Gewinnschläge und Ballwechsel blieben die Ausnahme. 

«Gegen Djokovic anzutreten, ist immer eine grosse Herausforderung.»
Rafael Nadal

Hier geht es zum Liveticker des Abnützungskampfs

Nadal bekundete vor allem zu Beginn viel Mühe mit der Länge seiner Bälle und geriet so häufig unter Druck. Ausserdem beging er im ersten Satz mehr unerzwungene Fehler als er Winner schlug. Djokovic nützte dies zum einzigen Break (zum 5:3) und dem Gewinn des ersten Satzes.

Mehr zum Thema Tennis

«Er hätte es verdient hier zu gewinnen. Und das wird er in der Zukunft sicher tun.»
Rafael Nadal über Novak Djokovic
Im ersten Satz klar der bessere Spieler.
Im ersten Satz klar der bessere Spieler.
Bild: Michel Euler/AP/KEYSTONE

Das Momentum kehrt

Im zweiten Durchgang änderte sich das Bild nur allmählich. Ein erstes Break zum 4:2 schenkte Nadal gleich wieder her. Ein Zwischenspurt mit fünf gewonnenen Games vom 5:5 bis zum 3:0 im dritten Satz brachte jedoch eine Vorentscheidung. Djokovic machte – wie bereits gegen Ende seines Halbfinals gegen Gulbis – physisch einen angeschlagenen Eindruck. Angeblich soll er in den vergangenen Tagen unter einer Magenverstimmung gelitten haben. Anschliessend bestätigte er lediglich, dass er sich im dritten Satz tatsächlich «schlecht bewegt und körperlich müde» gefühlt habe.

«Ich werde es nächstes Jahr wieder versuchen, hier zu gewinnen. Und wieder, und wieder, und wieder!»»
Novak Djokovic
Animiertes GIFGIF abspielen
Maximaler Einsatz beim Spanier.
Gif: srf

Mehr zum Thema Tennis

«Du bist wahrscheinlich die grösste Herausforderung in meiner Karriere.»
Nadal über Djokovic.

Nadal liess sich jedenfalls nicht mehr vom Weg abbringen. Der 28-Jährige aus Manacor auf Mallorca geriet zwar bei eigenem Aufschlag immer wieder in Bedrängnis, die entscheidenden Punkte gewann aber fast durchwegs er und nicht der Serbe. Insgesamt reduzierte er seine Fehlerzahl deutlich und brachte auch viel mehr erste Aufschläge ins Feld als zu Beginn. Dank einem weiteren Break entschied er den dritten Satz 6:2 für sich.

Bild: Michel Euler/AP/KEYSTONE

Im vierten Durchgang machten beide Spieler nicht mehr den frischesten Eindruck, auch Nadal schien zu leiden. Er behielt jedoch die Nerven, ganz im Gegensatz zu Djokovic. Als dieser bei 4:5 und 30:30 aufschlug, unterlief ihm erst ein einfacher Vorhand-Fehler, dann als negativer Höhepunkt ein Doppelfehler beim ersten Matchball.

«Ich habe alles gegeben, aber er war der bessere Spieler auf dem Platz.»
Djokovic über Nadal.
«French Open bleibt für immer mein Lieblingsturnier.»
Rafael Nadal.

Mit dem Sieg hätte Djokovic zum einen das einzige Grand-Slam-Turnier gewonnen, das ihm in seiner Sammlung noch fehlt, und zum andern Nadal als Nummer 1 der Weltrangliste abgelöst. Mit 14 Grand-Slam-Titeln (9 French Open, je 2 Wimbledon und Australian Open und 1 Australian Open) schloss nun dafür Nadal zu Pete Sampras auf. Einzig Roger Federer hat mit 17 mehr auf dem Konto. (si/syl)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Zum dritten Mal: Paolo Tramezzani wird neuer Trainer des FC Sion

Der FC Sion setzt nach der Entlassung von Trainer Marco Walker auf einen alten Bekannten. Paolo Tramezzani übernimmt ein drittes Mal beim Walliser Super-League-Klub. Der 51-jährige Italiener unterschrieb einen Vertrag bis Sommer 2023.

Tramezzani coachte Sion schon zu Beginn der Saisons 2017/18 und 2020/21. 2017 hatte Präsident Christian Constantin Tramezzani vom FC Lugano abgeworben. Dennoch musste er den Posten in Sitten nach 16 Spielen räumen. 2020 war nach 13 Pflichtspielen Schluss, obwohl er die Mannschaft nach dem Corona-Stillstand erfolgreich aus der Abstiegsgefahr zum Ligaerhalt geführt hatte.

Nun kehrt Tramezzani aus Saudi-Arabien in die Schweiz zurück. Dort hatte er erst im Juli mit einem Einjahresvertrag den …

Artikel lesen
Link zum Artikel