Basel

Schock-Video: Linksextreme stürmen und zerstören Basler Wohnung von Künstlerpaar

Der Fall erregte Aufsehen: Linksextreme stürmen die Wohnung eines russischen Künstlerpaares in Basel und zerstören die Einrichtung. Ein schockierendes Video auf Youtube zeigt jetzt, wie die Autonomen vorgegangen sind. Am Montag stehen 10 Personen vor Gericht.

17.11.17, 15:36

Nordwestschweiz

An der Wasserwerkstrasse in Basel klingelt es an einer Wohnung. Als die Bewohner öffnen, drängen schwarz gekleidete Personen hinein. Sie tragen Motorradhelme, Schutzschilder und Holzlatten. Der Vater wird mit Klebeband gefesselt, die Mutter an den Haaren aus der Wohnung gezerrt. Drei Kinder schreien aus Angst und wegen des Gases aus den Pfeffersprays – dann werden sie ebenfalls aus der Wohnung bugsiert. Schliesslich beginnen die Vermummten die Einrichtung zu zerstören.

Ereignet hatte sich der Vorfall bereits am 20. März 2016. Der Vorfall hat Konsequenzen. Am Montag stehen nun 10 Angeklagte vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt wirft ihnen unter anderem Freiheitsberaubung, Entführung, Raub und Angriff vor. Sie hat dafür einen wichtigen Beweis: Videoaufnahmen einer versteckten Kamera, die das Paar installiert hatte. Das Video dieses Überfalls ist auf Youtube zu finden.

Pussy Riots

Der Überfall hat eine brisante Vorgeschichte. Beim Wohnungspaar handelt es sich um das russische Künstlerpaar Oleg Worotnikow (38) und Natalja Sokol (37). Sie gehört zu den Gründungsmitgliedern des Künstlerkollektivs «Voina», was auf Russisch Krieg bedeutet. In Russland selbst ist das Kollektiv mit staatskritischen Aktionen bekannt geworden. Ein Teil der Gruppe hatte sich abgespalten und die Punkband Pussy Riots gegründet.

In die Schweiz kamen die Künstler auf Einladung des Zürcher Cabaret Voltaire. Sie blieben mit ihren drei Kindern (im Alter zwischen fast ein und sechs Jahren) in der Schweiz – aus Angst vor Verfolgung in der Heimat. In der Wohngemeinschaft Gnischter in Basel erhielten sie eine Bleibe. Dies in einem Haus, das die linke Hausbesetzerszene vor dem Abriss gerettet hatte.

«Ihr zerstört unsere Gemeinschaft»

Zum Streit kam es, weil das Künstlerpaar eine Form der Anarchie lebte, die den Baslern zu weit ging. Aus Sicht der Russen wiederum waren die Basler Spiesser. Eine Mailnachricht einer Leiterin des Vereins Wasserstrasse an die Familie illustriert den Konflikt: «Ihr zerstört unsere Gemeinschaft im Haus. Ich brachte euch hierher in der Erwartung, intelligente Leute zu beherbergen, die minimalste Anstandsregeln befolgen. Aber offensichtlich wisst ihr nicht einmal, dass man nicht dort scheisst, wo man isst.»

Besetzung der besetzten Wohnung

Das Paar aus Russland trieb das Wohnsystem an der Wasserstrasse ad absurdum, indem es die Wohnung einfach besetzte. Eine Besetzung innerhalb der Besetzung. Die Bewohner, die sich einst selber gegen eine polizeiliche Räumung wehrten, drohten der Familie mehrmals eine Räumung der Wohnung an. Da es dem Prinzip der Autonomen widersprechen würde, die Polizei für ihren internen Streit zu holen, schritten sie nach einem Jahr selber zur Tat – und stehen nun vor Gericht.

Nachdem die Familie aus der Basler Anarcho-Zone vertrieben worden war, flüchtete sie nach Deutschland. Wo sie sich nun aufhält, ist nicht bekannt. (jk/mau) (aargauerzeitung.ch)

Aktuelle Polizeibilder

Das könnte dich auch interessieren:

Kommt man schwul zur Welt? – Forscher sind der Antwort näher gekommen

Wie zur Hölle schreibt man «Liebe»? Danach hat die Schweiz 2017 gegoogelt 

«Bei welcher Temperatur serviere ich den Wein?»

«Habe beim Asthma-Mittel die Dosis erhöht» – Chris Froome an der Vuelta positiv getestet

Sunrise und Swisscom machen das Internet-Abo bald für viele überflüssig

Ausgebimmelt – Wie ein Quartierstreit das Land verändern könnte

«Danke für deine Daten, du Lauch!» Wenn der Facebook-Rückblick ehrlich wäre ...

Ein Klimmzug zuviel: «Rooftopper»-Star filmt, wie er selbst in die Tiefe stürzt

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
69
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
69Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mitz en place 18.11.2017 20:18
    Highlight Die Geschichte mag ja alle Zutaten für viele Clicks enthalten. Aber wahrer wird sie deswegen nicht unbedingt:


    https://tageswoche.ch/gesellschaft/strube-berichterstattung-ueber-die-strube-vertreibung-der-russischen-anarcho-kuenstler/
    2 8 Melden
  • Saraina 18.11.2017 16:40
    Highlight Mittlerweile gibt es schon ein Video über eine Attacke auf die Familie im "Greenhouse" in Berlin. Das scheinen kompetente professionelle Opfer zu sein.
    6 2 Melden
  • Oiproll 18.11.2017 07:43
    Highlight Jeder der schon mal in einer WG gelebt hat,kann das bezoigen! Entwder es funktionert...oder halt nicht....
    9 0 Melden
  • Pisti 18.11.2017 00:23
    Highlight Kriminelle Künstler konnten also monatelang in der Schweiz illegal verweilen, trotz internationalem Haftbefehl. Die Behörden bleiben untätig, machen aus ihnen gar politische Verfolgte.
    Der Rest der Geschichte ist schon fast beste Satire. 😂😂
    Traurig ist bloss, das Kinder unter solchen Umständen aufwachsen müssen, das sind ja grossartige Voraussetzungen für deren Zukunft.
    23 6 Melden
    • Saraina 18.11.2017 16:01
      Highlight Wieso sind die Künstler kriminell? Im Artikel las ich davon nichts.
      4 7 Melden
    • Pisti 18.11.2017 16:34
      Highlight Steht auch nicht in diesem Artikel, sondern im Artikel der Tageswoche.
      7 2 Melden
    • Saraina 18.11.2017 16:44
      Highlight Gut, aber in dem Artikel steht nur, dass ihre Kriminalität in Respektlosigkeit gegen die Autorität und Staatsgewalt in Russland besteht. Das macht sie zu Regimekritikern, die prinzipiell Anrecht auf politisches Asyl hätten. Scheinen aber ausserordentlich unangenehmenMenschen zu sein, die Ärger suchen als Lebenszweck betreiben, und dazu auch ihre Kinder instrumentalisieren.
      8 2 Melden
    • Pisti 18.11.2017 19:08
      Highlight Naja Polizeiautos in Brand setzen, ist kriminell. Das hat für mich weder mit Kunst noch mit irgendeiner politischen Aktivität zu tun. Sie wurden wohl nicht ganz zu unrecht von der russischen Staatsgewalt verfolgt.
      6 1 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 19.11.2017 14:47
      Highlight Der Artikel ist Teil einer Hetzkampagne gegen das Wort 'Links'.

      Link im Link im Link: https://avtonom.org/en/news/slanderous-accusations-todays-nuova-venezia-and-regarding-statement-issued-voina-art-group

      Es scheint, als ob sie ihre ganz üblen Methoden nicht nur gegen Russland einsetzen.
      1 4 Melden
    • Saraina 19.11.2017 16:19
      Highlight Venedig, Basel, Berlin - und jedesmal die selbe Geschichte... Es scheint dass sie ihre üblen Methoden vor allem gegen Linksautonome einsetzen. Real life russische Trolls. Entweder das, oder ziemlich krank.
      4 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 17.11.2017 23:05
    Highlight Um die besetzte Wohnung im besetzten Haus zu räumen, war der Räumungssturmtrupp der Basler Besetzerszene gem. Staatsanwaltschaft wie folgt ausgerüstet:
    Pfefferspray und Holzlatten, Schutzschilder, Motorradhelme und Klebeband.
    Sie sprühten die Wohnung mit Pfefferspray ein und schlugen den Vater zusammen. Die Mutter wurde an den Haaren aus der Wohnung gezogen. Die drei Kinder im Alter von zehn Monaten, vier sowie sechs Jahren wurden einzeln aus der Wohnung geschleppt. Die Lungen von Kleinkindern reagieren auf Pfefferspray besonders empfindlich.
    16 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 17.11.2017 22:48
    Highlight "Gewalt ist die letzte Zuflucht des Unfähigen."
    Isaac Asimov
    40 1 Melden
  • Nevermind 17.11.2017 22:38
    Highlight Weil‘s irgendwie passt.
    0 1 Melden
    • Wisegoat 18.11.2017 08:16
      Highlight Jello Biafra wäre ein würdiger Trump Nachfolger
      1 2 Melden
  • atomschlaf 17.11.2017 20:34
    Highlight Das wird ja immer besser... jetzt gehen die Linksextremen schon auf Migranten los!

    Damit wird das Pseudo-Argument, linksextreme Gewalt würde sich nur gegen Sachen und nicht gegen Menschen richten endgültig ad absurdum geführt...

    (Haben sich wohl nicht als arme Opfer der angeblich rechtsnational-repressiven Migrationspolitik instrumentalisieren lassen...)
    65 25 Melden
    • roterriese Team #NoBillag 19.11.2017 10:35
      Highlight *Migrant*innen
      2 3 Melden
  • haegipesche 17.11.2017 20:22
    Highlight Jeder, der das Wort Recht (e/s) schreibt, macht sich schuldig, "whataboutism" zu praktizieren. Denkt dran!
    13 42 Melden
  • Gelöschter Benutzer 17.11.2017 20:07
    Highlight Egal ob man links oder rechts ist ...

    Hier sehen wir exakt die Leute, die jeweils Demonstrieren, Besetzen und moralische Vorwürfe machen, wenn ein Hausbesitzer einen Mieter - nach Kündigung, Frist, Fristverlängerung, etc. etc. - raushaben will.

    Und jetzt haben sie selber mal einen unliebsamen Mieter ... und wie gehen sie vor?:
    "In einer halben Stunde seid ihr draussen!" (Familie mit Kinder)
    Und als diesem Ultimatum nicht folge geleistet wurde, wurde der Kampfsturmtrupp reingeschickt.
    Wie fascho ist denn das?

    Ich kanns kaum glauben ... Wie kann man so Schizophren sein.
    114 4 Melden
  • Karl Müller 17.11.2017 19:07
    Highlight So lebt man eben in einem autonomen Kollektiv "ohne Polizistenschweine." Der Mob ist Richter und Henker in Personalunion. Ist überall auf der Welt so, wo der Arm des Gesetzes nicht lang genug ist.
    94 3 Melden
    • Johnny M 18.11.2017 14:03
      Highlight Der arm des gesetzes dient nur den richtigen leuten. Leute die genug geld haben...
      7 15 Melden
  • Johnny M 17.11.2017 18:59
    Highlight "Linksextreme" ? Oder doch einfach linksalternative? Der unterschied ist extrem...
    Das ganze stinkt bis zum himmel, mal so nebenbei. Wurde jemandem geschadet? Nein. Also lasst die leute in ihren häusern ihre sachen so klären wie es sm besten ist.
    16 130 Melden
    • Scott 17.11.2017 21:14
      Highlight "Also lasst die leute in ihren häusern ihre sachen so klären wie es sm besten ist."

      Migrantenfamilien mit Gewalt vertreiben!

      😁😁😁
      66 6 Melden
    • Wisegoat 18.11.2017 08:25
      Highlight Ein Aufruf zu häuslicher Gewalt? Tragisch Johnny wenn man in seiner idelogischen Verblendung argumentativ so armselig ist.
      „keier zu Schaden gekommen“ du als Autonomer befürwortest also die hier angewandte än Gestapo-Methoden.
      28 2 Melden
    • Johnny M 18.11.2017 14:11
      Highlight Die zeichen hier sind leider begrenz und eine Diskussion kann man über watson schlecht führen. Ich habe sehr wohl argumente für mein denken. Soviel dazu.
      Ob das die beste lösung war? kann ich nicht beurteilen. Aber niemand hier kennt die hintergründe. Wiso also darüber urteilen? Lasst es die leute selbst klären, es funktioniert.
      Gestapo-methoden? Wo bitteschön sind die toten?
      3 13 Melden
  • LubiM 17.11.2017 18:51
    Highlight Und wieso um himmelswillen haben die so ein Puff in der Wohnung??!!
    16 24 Melden
    • Saraina 18.11.2017 16:03
      Highlight Anarchie bedeutet auch nie wieder aufräumen müssen.
      9 1 Melden
  • *sharky* 17.11.2017 18:50
    36 1 Melden
    • Echo der Zeit 17.11.2017 21:42
      Highlight Danke für denn Link !
      15 1 Melden
    • niklausb 17.11.2017 23:06
      Highlight Sehr guter Link danke. Das erklärt dann auch wieso da ne kammera ist und zeigt eindeutig dass das die Masche dieser "armen" Flüchtlinge ist weshalb die dann so einfach vom Asylzentrum in Aesch verduften und untertauchen können ist mir bei der Vorgeschichte allerdings ein Rätsel.
      15 1 Melden
  • andrew1 17.11.2017 18:23
    Highlight Und wenn die Polizei nach jagren ein besetztes gebäude räumt ist der aufschrei gross und die "gewalt" wird verurteilt. Ich finde es sowiso stossend kann man ein besetztes gebäde nicht innert stundenfrist räumen lassen.
    52 9 Melden
  • Raphael Stein 17.11.2017 18:00
    Highlight Wenn linke linke prügeln wird das offenbar was ziemlich rechtes.
    48 4 Melden
    • Scott 17.11.2017 21:24
      Highlight 😂😃🤣😁
      21 1 Melden
  • Toerpe Zwerg 17.11.2017 17:59
    Highlight Ich lach mich schlapp ...
    37 7 Melden
  • Radiochopf 17.11.2017 17:49
    Highlight Naja diese Idioten werden sicher frei kommen und wohl nichtmal eine Geldstrafe bekommen.. die Linksextremen sind mittlerweile brutaler und gewaltbereiter als die Rechten, dass ist schon ziemlich krank..
    39 40 Melden
  • Friction 17.11.2017 17:34
    Highlight Wer nur ein wenig Respekt vor Menschen hat, macht so was nicht. Egal was ist, egal was war. Kinder inmitten einer solchen Szenerie ist eine verdammte Schweinerei! Unglaublich!

    Das schreibt hier ein dezidiert linker Friction, der nicht ohne Sympathien zu Hausbesetzungen steht.
    49 8 Melden
  • John J. Collenberg 17.11.2017 17:28
    Highlight Herrliche Ironie der Geschichte! Eine Wohnung der Wohnungsbesetzer wird besetzt und deshalb vertreiben die Wohnnungsbesetzer die Besetzer dieser Wohnung, weil sie eine Wohnung besetzen! Das ist sicher etwas vom lustigsten, was ich diese Woche gelesen habe. Genial!
    64 4 Melden
  • IMaki 17.11.2017 17:26
    Highlight Kein Kommentar, nur ein Hinweis: Montag, 19. Februar 2018 bis Donnerstag, 22. Februar 2018 ist Basler Fasnacht.
    12 14 Melden
  • Gringoooo 17.11.2017 17:02
    Highlight Man stelle sich vor, so etwas hätten rechtsmotivierte Gewalttäter gemacht - ich glaube, das Medienecho wäre grösser gewesen.

    Unter dem Strich ist es jedoch s*****-egal. Jede Form der gewalt, ob links oder rechts, ob politisch motiviert oder nicht ist verabschäungswert!

    Mir tun in erster Linie die Kinder leid! Ich hoffe diese haben kein Trauma davon getragen.
    45 6 Melden
  • Gummibär 17.11.2017 16:57
    Highlight Die PNOS verleiht zum ersten Mal die Ehrenmitgliedschaft an Basler Anarcho-Hausbesetzer weil diese russische Anarcho-Hausbesetzer mit Gewalt aus der Schweiz vertrieben haben.
    Der Hund beisst sich in den eigenen Schwanz.
    84 8 Melden
  • Selbstdenker97 17.11.2017 16:52
    Highlight Also ich sehe auf diesem Vidio weder Motoradhelme noch werden Sachen Zerstört das ist schlicht gelogen.
    Das einzige was passiert ist das die Familie aus der Wohnung befördert wird.

    Die Polizei zu rufen um jemandem aus einem besetzten Haus entfernen zu lassen wäre ja wirklich Absurd deshalb haben die Besetzer ihre einzige Möglichkeit die besteht wenn das Paar nicht mit sich reden lässt genutzt.
    27 123 Melden
    • The oder ich 17.11.2017 17:25
      Highlight Also wenn das bei ca 7:50 und bei ca 8:50 kein Motorradhelm ist, dann ist das mit dem Selbstdenken bei Dir so eine Sache.
      Anarchisten sind für Linksextreme immer eine intellektuelle Herausforderung, die sie sehr rasch einmal zu faschistoiden Aktionen verleitet.
      53 3 Melden
    • Gringoooo 17.11.2017 17:37
      Highlight Keine Motoradhelme?

      Ich weiss ja nicht welches Video Sie gesehen haben, aber die Täter haben offensichtlich Helme an.
      37 2 Melden
    • niklausb 17.11.2017 17:48
      Highlight Schau nochmal.... Die tragen zum teil eindeutig Helme
      26 1 Melden
    • trio 17.11.2017 19:11
      Highlight Ich sehe schon einen Helm, von Zerstörung aber auch nichts.
      19 6 Melden
    • Ökonometriker 17.11.2017 21:13
      Highlight @Selbstdenker97: das Haus ist bereits besetzt - das bedeutet ja genau, dass sich ALLE dort illegal darin aufhalten und der einzige Grund für deren Duldung ist, dass man auf Gewalt verzichtet.
      Wenn Gewalt opportun ist kann der Hausbesitzer ja auch gleich die Besetzer 'rausprügeln...
      23 2 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 19.11.2017 14:50
      Highlight In Italien hat der sich anscheinend in dieser Situation mit einer Axt gewehrt. Ein Helm war durchaus angebracht.
      1 2 Melden
  • kleiner_Schurke 17.11.2017 16:38
    Highlight Also jetzt nochmals langsam zum Mitschreiben. Extrem linke Hausbesetzter besetzen eine Wohnung eines von linken Hausbesetzern besetzten Hauses. Und nun, zur Verwunderung aller, finden sich die linken Hausbesetzter plötzlich in der Rolle derjenigen wieder, deren Häuser sie besetzten. Heiliger Bimbam und jetzt kommt das Sahnestücklein. Nun dämmert es den linken Hausbesetzter wozu die Polizei eigentlich gut wäre. Da man diese aber aus Prinzip ablehnt, greift man selbst zur Prügeltruppe. Na wenn die nicht von ihrer Linksheit geheilt sind, dann weiss ich auch nichts mehr.
    150 13 Melden
    • Selbstdenker97 17.11.2017 18:05
      Highlight Spielt es denn eine Rolle ob die Prügeltruppe aus Linken oder Polizisten besteht?

      Der einzige Unterschied ist, das man bei Polizisten noch eine Anzeige wegen Körperverletzung bekommt wen man sich wehrt.
      7 74 Melden
    • Liselote Meier 17.11.2017 18:10
      Highlight Nö denen zwei wurde Unterschlupf gewährt, fällt man einem Unterstützer in den Rücken, hat dies nun mal Konsequenzen.

      Dazu braucht es auch keine Polizei.

      Wenn du jemandem hilfst und der kackt dir als Dank auf den Tisch, wirfst den garantiert auch selber aus der Hütte.



      17 38 Melden
    • kleiner_Schurke 17.11.2017 20:34
      Highlight Nö so läuft das eben gerade nicht in unserer Gesellschaft. Denn auch derjenige der dir auf den Tisch kackt hat Rechte Liselote.
      32 10 Melden
    • Selbstdenker97 17.11.2017 22:20
      Highlight Nun ja wenn sie sich in der Schweiz nicht an die Regeln halten, werden sie auch aus der Wohnung geworfen. Wenn nötig mit (Polizei)Gewalt.
      3 14 Melden
  • ZH27 17.11.2017 16:36
    Highlight Ja, das sind die Linksextremen: Von der Gesellschaft Toleranz verlangen für ihr egoistisches und asoziales Verhalten, aber wehe es geht auf ihre Kosten, dann wird mit Gewalt reagiert. Es sollte schon lange eine Nulltoleranzpolitik gegen diese Gruppierungen gefahren werden.
    90 27 Melden
    • Gelöschter Benutzer 17.11.2017 17:55
      Highlight Gegen rechte aber auch. Extremismus ist immer auf beide Seiten schlecht. Linksextreme kann ich wegen der dreckigen Doppelmoral einfach noch wneiger ausstehen. Die Rechten stehen wenigstens zu ihrer Gewalt. Sind aber trotzdem beide scheisse.
      44 8 Melden
    • ZH27 17.11.2017 19:52
      Highlight Absolut. Jede Gruppierung, die bereit ist Gewalt gegen andersdenkende anzuwenden, hat keine Toleranz verdient.
      32 2 Melden
  • Nevermind 17.11.2017 16:24
    Highlight Wenn Anarchisten auf einmal mit Anarchie konfrontiert werden besinnen sie sich auf die gute alte Selbstjustiz und schicken einen Kampftrupp. 🤣
    105 6 Melden
  • Imfall 17.11.2017 16:24
    Highlight videoüberwachung, apple geräte finden sich im besetzten haus von linksaktivisten.. irgendwie absurd

    der überfall ist aber entsetzlich und abscheulich!
    65 5 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 17.11.2017 16:23
    Highlight Die Ironie ist nicht zu übersehen.
    Die Besetzer werden besetzt, die Anarchos lehnen die Polizei ab und dementsprechend gilt das Faustrecht, Linke verjagen politische Flüchtlinge.
    Die Storie erinnert mich an Hans Fehr und seinen schwarz arbeitenden Serben.
    66 8 Melden
  • x4253 17.11.2017 16:22
    Highlight Vielleicht wären ein paar weitereHintergrundinformationen hilfreich.

    Die beiden habe das schon mal in Venedig durchgezogen und sind dort ebenfalls rausgeflogen. Der Bericht der dortigen Besetzer ähnelt jenem aus Basel markant

    Mehr Infos gibt es hier: https://tageswoche.ch/politik/russischer-dissident-in-basel-verhaftet-das-steckt-dahinter/
    44 5 Melden
    • ZH27 17.11.2017 17:09
      Highlight Intressanter Artikel. Vor allem dieses Zitat: "Die Geschichte mit dem Asylgesuch sei ein «Lügenkonstrukt», den Woinas ginge es nur darum, auf Kosten anderer ihr anarchistisches Künstlerleben führen zu können.". Trifft genauso auf sämtliche Hausbesetzer in der Schweiz zu.
      39 8 Melden
    • dä dingsbums 17.11.2017 18:01
      Highlight Danke für den Link, sehr interessante Lektüre!
      14 0 Melden
  • Rumbel the Sumbel 17.11.2017 16:21
    Highlight Keine Angst, unsere Justiz wird grosszügig sein!
    26 12 Melden
  • The Hat Guy 17.11.2017 16:11
    Highlight Linksextreme Hausbesetzer verprügeln linksextreme Hausbesetzer weil ihnen diese zu links sind. In was für einer aufregenden Zeit wir doch leben!
    389 11 Melden
    • kleiner_Schurke 17.11.2017 16:39
      Highlight Das ist wie bei diesen alten Computergames. Wenn man da zu weit nach links aussen gefahren ist am Bildschirm, kam man rechts wieder rein....
      119 3 Melden
  • walsi 17.11.2017 16:00
    Highlight Und bist du nicht willig do brauche ich Gewalt! Das sind dann die, die von Love Peace and Hapyness sprechen. Die Linken unterscheiden sich in ihrer Gewaltbereitschaft keinen Deut von den rechten, Gewalt bereiten, Idioten.
    215 64 Melden
    • elmono 17.11.2017 16:26
      Highlight Wenigstens keine 31er, welche die Polizei rufen.
      7 14 Melden
  • Misel 17.11.2017 15:59
    Highlight Auch wenn man seine "Mitbewohner" nicht ausstehen kann, sie zu überfallen und zu fesseln geht eindeutig zu weit. Vor Allem wenn Kinder involviert sind, die von so einer Aktion stark traumatisiert werden können, sollte man noch rücksichtsvoller sein. Meiner Meinung nach wäre eine Verurteilung in diesem Sinne das Richtige!
    62 9 Melden
    • Liselote Meier 17.11.2017 16:42
      Highlight Du kennst die Selbstdarsteller nicht, denen gehören die Kinder eigentlich weggenommen.

      Bei Gruppensex Orgien der Gruppe Woina, waren die Kinder auch auch dabei.

      Auf einer Demo in Russland beschmiss Worotnikow Polizisten mit Urin auf seinen Schultern trug er seinen 2 jährigen Sohn.

      Bei der "Suppenhuhn" Aktion waren auch Kinder dabei.

      Die setzen ihre Kinder bewusst für ihre Zwecke ein, die wissen ganz genau wann man die Kamera laufen lassen muss.

      Ist auch nicht die erste Besetzung von der sie geflogen sind.

      77 8 Melden
  • jimknopf 17.11.2017 15:48
    Highlight Das ist ja etwas vom Besten, was ich je gelesen habe. Eine Besetzung innerhalb der Besetzung, ich kann nicht mehr..

    Schrecklich natürlich für die Kinder, ansonsten sind wohl beide Parteien bei der Hirnvergabe ganz hinten angestanden.
    419 15 Melden
    • Gelöschter Benutzer 17.11.2017 22:47
      Highlight Trifft auf den Punkt meine Gedanken.
      9 0 Melden

Drei neue Hochhäuser und einen Stadtpark: Herzog & de Meuron bauen in Basel  

Ein neues Stadtquartier mit Hochhäusern und grosszügigen Freiräumen soll im Teilgebiet Nordspitze auf dem Dreispitz-Areal im Süden von Basel entstehen. Dies schlägt das städtebauliche Konzept von Herzog & de Meuron vor, das den Studienauftrag gewonnen hat.

Der Entwurf der Basler Architekten Herzog & de Meuron stellt gemäss den Juroren einen beispielhaften Beitrag zur qualitätsvollen Verdichtung dar, wie es in einer Mitteilung der Planungspartner Christoph Merian Stiftung (CMS) als Eigentümerin, Migros als Hauptnutzerin sowie des Kantons Basel-Stadt vom Dienstag heisst. Zum Studienauftrag eingeladen worden waren sechs Architekturbüros.

Genutzt werden soll das Areal durch Gewerbe, Verkauf, Gastronomie, Bildung und Freizeit. Zudem soll der Mix aus …

Artikel lesen