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«IS» verliert wichtigen Staudamm an arabisch-kurdische Koalition

Die Dschihadistenmiliz «Islamischer Staat» («IS») hat im Norden Syriens offenbar die Kontrolle über einen strategisch wichtigen Staudamm am Fluss Euphrat verloren. Kurdisch-arabische Truppen sollen den Damm am Samstag zurückerobert haben.



Die SDF «haben die Talsperre Tischrin befreit», sagte ein Sprecher der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF), Oberst Talal Sello, der Nachrichtenagentur AFP. Die Kämpfe an dem Staudamm dauerten demnach an. Ein Sprecher der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) bestätigte, dass die kurdisch-arabische Koalition die Gebiete östlich des Staudamms zurückerobert habe.

Ähnliche Angaben machte der Chef der in Grossbritannien ansässigen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, Rami Abdel Rahman. Nach Angaben der Beobachtungsstelle kontrollierte der «IS» Tischrin seit vergangenen Jahr. Der Damm dient der Stromversorgung einer grossen Region in der Provinz Aleppo.

Mitte Oktober hatten sich die YPG und mehrere christliche und arabischen Rebellengruppen zu einer neuen arabisch-kurdischen Koalition zusammengeschlossen. Der Einsatz bei Tischrin ist die zweite grosse Operation der Koalition, die bereits rund 200 Dörfer in der nordöstlichen Provinz Hassaka vom IS zurückeroberte. (dwi/sda/afp)

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