International
Schweiz

Mann greift in Jordanien Schweizer Touristin mit Messer an

Mann greift in Jordanien Schweizer Touristin mit Messer an

06.11.2019, 13:1906.11.2019, 14:33
FILE - In this Nov. 13, 2015, file photo, tourists pass through the Arch of Hadrian, built during the Roman Empire, and the South Gate of the well preserved Ancient Roman city of Gerasa, in the city o ...
Bild: AP

Eine Schweizerin und drei Mexikaner wurden am Mittwoch bei einem Messerangriff in Jerash, einer archäologischen Stätte im Norden Jordaniens, verletzt. Dies berichtet Le Matin.

Der jordanische Reiseleiter sowie ein Sicherheitsbeamter versuchten, den Angreifer zu stoppen. Dabei wurden sie ebenfalls verletzt. Alle Verwundeten wurden sofort in ein Krankenhaus gebracht. Über die Schwere der Verletzungen ist nichts bekannt.

Der Angreifer wurde festgenommen. Weder zur Identität des Täters noch zu den Beweggründen des Angriffs gibt es momentan Infos.

Kein Einzelfall

Es ist nicht das erste Mal, dass Touristen in Jordanien angegriffen werden. Im Dezember 2016 fand ein Angriff in der Stadt Karak statt.

Dabei wurden zehn Personen getötet, darunter waren sieben Polizisten, zwei jordanische Zivilisten und ein kanadischer Tourist. 30 weitere Personen wurden verletzt. Der sogenannte «Islamische Staat» behauptete den Angriff für sich.

Jordanien ist bekannt für seine gut erhaltenen, antiken Monumente. So befindet sich die antike Felsenstadt Petra beispielsweise in dem arabischen Land.

Der Tourismus ist eine der wichtigsten Einnahmequellen Jordaniens.

(dfr)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
8 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
8
Zoll unter Druck: Amt weist schwere Vorwürfe zurück
Ein Tessiner Spediteur wirft dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit Kontrollverlust, Kompetenzabbau und Missbrauchsrisiken vor. Das Amt widerspricht deutlich und sagt, es erhalte durchwegs positive Rückmeldungen.
Die Kritik an der Zollreform ist fundamental: Der international tätige Spediteur Marco Tepoorten sprach im Interview mit dieser Zeitung von einem «Verlust von Koordination und Kontrolle». Die gleichzeitige Umstellung von Organisation, Berufsbild und Informatik im laufenden Betrieb habe das System überfordert. Prozesse seien «komplexer und störanfälliger» geworden, die Digitalisierung öffne «Tür und Tor für Missbrauch».
Zur Story