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US-Präsident Barack Obama besteigt die Air-Force-One am Flughafen JFK in New York (21.07.2015).
US-Präsident Barack Obama besteigt die Air-Force-One am Flughafen JFK in New York (21.07.2015).
Bild: AP

Panne vor Obama-Besuch in Kenia: Genaue Ankunftszeit der Air Force One durchgesickert

22.07.2015, 13:1526.05.2020, 22:26

Am Samstag besucht US-Präsident Barack Obama erstmals Kenia, das Heimatland seines Vaters. Die Vorfreude hat einen empfindlichen Dämpfer erhalten: Laut «Fox News» hat ein Mitarbeiter der Fluggesellschaft Kenyan Airways in einem E-Mail die geplante Ankunfts- und Abflugzeit der Air Force One in Nairobi herumgeschickt.

Das 40- bis 50-minütige Zeitfenster, in dem die Präsidentenmaschine landet und abhebt, ist ein streng gehütetes Geheimnis und wird vom Weissen Haus nie kommuniziert. Flughäfen und der entsprechende Luftraum werden vor der Landung der Air Force One normalerweise geschlossen, bis der Präsident in seiner Limousine sitzt.

«[Die Flughäfen Nairobis] Jomo Kenyatta und Wilson werden wie folgt geschlossen (...) Das entspricht den geplanten Ankunfts- und Abflugzeiten von Präsident Obama», heisst es in der E-Mail, die bereits am 13. Juli mit hoher Priorität – und an einen umfangreichen Verteiler geschickt wurde, darunter Mitarbeiter der beiden Flughäfen, Airlines und sogar Flugschulen.

Flughafen Jomo Kenyatta in Nairobi.
Flughafen Jomo Kenyatta in Nairobi.

Damit nicht genug: Anfang Woche soll ein Reiseveranstalter im südafrikanischen Johannesburg die heiklen Daten an alle seine Kunden verschickt haben. Betreff: «Infos betreffend Obama-Besuch in Kenia».

Der peinliche Lapsus dürfte das ohnehin massive Sicherheitsdispositiv für den hohen Besuch noch komplizierter machen: Die islamistische Terrorgruppe al-Schabab hat in Kenia mehrere blutige Anschläge verübt, darunter 2014 auf das Westgate-Einkaufszentrum in Nairobi und im April 2015 auf eine Universität im Osten des Landes.

Es ist nicht das erste Mal, dass Obama auf dem afrikanischen Kontinent schlechte Erfahrungen punkto Sicherheit macht. Als er Ende 2013 zur Gedenkfeier für den verstorbenen Nelson Mandela nach Südafrika reiste, stellten ihm die Organisatoren einen Gebärdendolmetscher zur Seite, der die Gebärdensprache nicht beherrschte und unter Schizophrenie litt.

US-Präsident Barack Obama (links) und Gebärdendolmetscher Thamsanqa Jantjie an der Mandela-Gedenkfeier in Johannesburg (12.12.2013).
US-Präsident Barack Obama (links) und Gebärdendolmetscher Thamsanqa Jantjie an der Mandela-Gedenkfeier in Johannesburg (12.12.2013).
Bild: AP
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