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Erdogan investiert Milliarden – kommt jetzt der «Türken-Tesla»?



Die Türkei will in den nächsten dreizehn Jahren mehr als drei Milliarden Euro in die Entwicklung und den Bau eines eigenen Elektroautos investieren. Jährlich sollen in einer Fabrik in der nordwestlichen Provinz Bursa bis zu 175'000 Fahrzeuge produziert werden, wie die Regierung am Freitag über das Amtsblatt mitteilte.

Erdogan und der Türken-Tesla.

Recep Tayyip Erdogan auf einem Screenshot, der das noch verhüllte Elektroauto zeigt. bild:keystone/watson

Mehr als 4'000 Arbeitskräfte sollen dort beschäftigt werden. Das Projekt, das im Oktober startete, werde staatliche Unterstützung erhalten, darunter Steuernachlässe. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan will einen Prototyp am Freitag vorstellen. Vorab wurde ein Video veröffentlicht, dass ein in eine schwarze Plane gehülltes Auto zeigt.

Der Bau eines eigenen türkischen Elektroautos Autos ist ein langjähriges Ziel von Erdogan und seiner regierenden Partei AKP. Angekündigt wurde das Projekt im November 2017 und soll als Beweis für die wachsende Wirtschaftskraft des Landes dienen.

Die Türkei ist bereits ein bedeutender Exporteur von Autos nach Europa, die in der Türkei jedoch von grossen globalen Herstellern wie Ford, Fiat Chrysler, Renault, Toyota und Hyundai hergestellt werden. Volkswagen hatte im Oktober eine Entscheidung über den Bau eines Automobilwerks in der Türkei verschoben, da international Kritik an der türkischen Militäroperation in Syrien geäussert wurde. (sda/awp/reu)

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